US-Sportpsychologe unterstützt SCB-Trainer Törmänen
Von Adrian Ruch. Aktualisiert am 26.01.2012 3 Kommentare
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Wenn Miller nur einem einzigen Spieler helfen könne, sei dies schon eine gute Sache, meint Törmänen vor dem Auswärtsspiel gegen den EV Zug.
Der Finne spricht im Interview mit der Berner Zeitung über seinen Charakter, erklärt, weshalb er auf der Bank sehr ruhig ist: «Ich kontrolliere meine Gefühle. Als Spieler sass ich oft auf der Strafbank, weil mir dies nicht gelang. In mir lodert das Feuer, aber wenn wir zum Beispiel ein Tor erhalten, ist es wichtig, die Situation frei von Emotionen zu analysieren.»
«Ich bin sehr impulsiv»
Leicht fällt ihm diese Selbstkontrolle freilich nicht, «denn ich bin ein sehr impulsiver Typ. Die Transformation ist nicht abgeschlossen, ich gehe auf einer endlosen Strasse. Mit den Schiedsrichtern diskutieren bringt nichts, vielleicht nützt es mal in einem Match, aber insgesamt kannst du diese Schlacht nicht gewinnen.»
Er gibt auch zu, dass er am liebsten selber noch auf dem Eis stünde: «Vom Kopf und vom Herz her bin ich immer noch ein Athlet, ich liebe es, Eishockey zu spielen. Aber genau wie jeder sterben muss, muss auch jeder einsehen, dass er nicht mehr in der Lage ist, auf höchstem Niveau zu spielen.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 26.01.2012, 16:55 Uhr
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