SC Bern veranstaltet gegen die SCL Tigers eine wahre Torgala
Von Jon Mettler. Aktualisiert am 30.09.2011 3 Kommentare
SC Bern |
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SCL Tigers |
3' Vigier
12' Gardner
19' Ritchie
22' Reichert
25' Reichert
35' Berger
56' Rüthemann
10' Pelletier
19' Lüthi
59' S. Moggi
- Die anderen Spiele
- HC Lugano - EHC Biel4:0
(Bernerzeitung.ch/Newsnet)
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Zusammenfassung
Das erster Berner Derby der Saison wurde eine klare Angelegenheit für das Heimteam. Der SC Bern feierte dank einer hohen Effizienz im Mitteldrittel (drei Tore aus sieben Schüssen) einen klaren 7:3-Heimsieg gegen die SCL Tigers.
Sie seien bislang in jedem Spiel im letzten Drittel in der Position gewesen, die Partie zu gewinnen, sagte der Langnauer Trainer John Fust im gestrigen Interview mit dem «Bund». Dies sei mitunter auch ein Verdienst des amerikanischen Keepers Robert Esche. Just für das erste Berner Derby der Saison stimmte diese Aussage für einmal aber nicht. Esche kassierte im achten Einsatz erstmals haltbare Tore (unter anderem zum 0:1 und 1:2), die Tigers nahmen die letzten 20 Minuten gleich mit vier Toren Rückstand in Angriff.
Das Resultat sah aus Langnauer Sicht krasser aus als der Spielverlauf hätte vermuten lassen. Nach einem Doppelschlag von Marc Reichert innerhalb von 193 Sekunden zum 5:2 (21./25.) litt die Moral der SCL Tigers spürbar. Vor dem entscheidenden vierten SCB-Tor hatten die Emmentaler Chancen ausgelassen, das Skore zu egalisieren. Die Tigers, die zum dritten Mal in Folge ohne Punktgewinn blieben, kassierten in der PostFinance-Arena am Ende die höchste Niederlage der Saison. Wesentliche Schuld daran trug die Linie um Jean-Pierre Vigier. Der Kanadier im SCB-Dress und Center von Reichert war an vier der ersten fünf Treffer beteiligt.
(si) -
Spielende
Die Schlusssirene ertönt. Der SC Bern schlägt die SCL Tigers ohne grosse Mühe mit 7:2. Der EHC Biel unterliegt auswärts gegen den HC Lugano mit 4:0.
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60'
Lardi und Neuenschwander müssen auf die Bank. Die letzten Sekunden der Partie beenden beide Mannschaften mit je vier Spielern auf dem Eis.
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59'
Tor
7:3
Sandro Moggi verhilft seiner Mannschaft noch etwas zu Resultatekosmetik.
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56'
Tor
7:2
Der zweite Treffer im dritten Powerplay für den SC Bern. Kwiatkowski erzielt seinen dritten Treffer der Saison. Nein, das Tor wird Rüthemann gutgeschrieben. Hat er den Puck noch berührt? Schwierig zu sagen.
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55'
Strafe gegen Moser wegen Stosses in den Rücken. Der SC Bern spielt wieder in Überzahl. Das Powerplay hat sich formiert.
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53'
Die Zuschauer sehen ein flüssiges Spiel ohne viele Unterbrüche. Bern setzt mit zwei Schüssen aufs Tor Goalie Leimbacher unter Druck.
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48'
Leimbacher verhindert mit einer Riesenparade das 7:2.
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47'
16'038 Zuschauer verfolgen das Spiel in der Postfinance Arena, gibt der Speaker gerade bekannt.
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43'
Schuss aufs Tor von Bührer.
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41'
Das letzte Drittel ist angepfiffen. Nimmt es der SC Bern nun etwas gemütlicher oder strebt er ein «Stängeli» an? Im Tor der Tigers steht Leimbacher.
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Zwischenresultat
Der HC Lugano führt zuhause weiterhin mit 3:0 gegen den EHC Biel
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Drittelsende
Das Mitteldrittel ist um. Die Stadtberner überzeugen mit ihrer starken Offensivleistung und schiessen drei Tore.
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37'
Die Emmentaler geben nicht auf und kämpfen um den Puck.
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35'
Tor
6:2
Der Vorentscheid ist wohl gefallen. Berger baut den Vorsprung der Berner weiter aus.
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35'
Die Nervosität steigt. Gerangel vor dem Berner Tor.
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34'
Schlägerei auf dem Eis. Pelletier gegen Morant. Morant behält die Oberhand und verlässt das Eis unter dem Jubel der SCB-Fans. Beide Spieler erhalten eine Spieldauer-Disziplinarstrafe.
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33'
Die Berner dominieren klar das zweite Drittel.
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32'
Der SC Bern macht vor und hinter dem gegnerischen Tor mit schnellen Pässen Druck. Die Langnauer können jedoch klären.
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31'
Das Tor der Berner ist weit offen, doch der Puck will nicht rein.
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29'
Beide Teams wieder komplett.
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27'
Jetzt muss Ritchie auf die Bank wegen Behinderung. Ritchie ist nicht zufrieden und protestiert.
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26'
Strafe gegen die Tigers. Perrault muss auf die Bank wegen Hakens. Die Berner kommen zu ihrem zweiten Powerplay.
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25'
Tor
5:2
Wieder Reichert. SCL-Trainer John Fust hat genug und nimmt ein Timeout.
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24'
Gute Chance für Bucher. Roche stört aber den Abschluss und Bührer hält ohne Problem.
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22'
Tor
4:2
Es geht torreich weiter. Reichert kann völlig unbedrängt das 4:2 für Bern schiessen. Wieder macht Goalie Esche eine schlechte Figur. Sein Ausflug hinter das Tor führt letztendlich zum Treffer.
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21'
Das zweite Drittel läuft. Offenbar hat SCL-Trainer Fust in der Kabine eine Ansage gemacht. Die Tigers machen Druck.
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Zwischenresultat
Gegen den HC Lugano ist der EHC Biel mit 3:0 Toren im Rückstand.
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20'
Drittelsende
Das torreiche erste Drittel ist zu Ende. Insgesamt fünf Tore konnten die Zuschauer sehen.
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19'
Tor
3:2
Es geht Schlag auf Schlag. Lüthi macht den Anschlusstreffer.
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19'
Tor
3:1
Ritchie nutzt das Powerplay für das 3:1 für den SC Bern.
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18'
Erste Strafe gegen die Tigers. Reber muss wegen Haltens auf die Bank. Bern erstmals in der Überzahl.
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17'
Die Tigers schaffen es einfach nicht, ihre Angriffe aufzubauen.
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15'
Bully vor dem Tor der Tigers.
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14'
Viele Unaufmerksamkeiten in der Verteidigung der Tigers. Der SC Bern kommt wieder zu einem Schuss aufs Tor. Plüss versucht es von der blauen Linie.
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12'
Tor
2:1
Gardner trifft zum 2:1 für die Berner.
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12'
Die Berner kommen immer wieder vors Tor des Gegners, können die Chancen aber nicht auswerten.
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11'
Weitere Chance für die Tigers. Bührer hält. Bully vor dem Tor der Langnauer.
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10'
Tor
1:1
Pelletier trifft zum 1:1. Riesenfehler von Meier.
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9'
Der SC Bern hat die Partie im Griff. Die SCL Tigers kommen kaum zu Chancen.
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8'
Schuss aufs Tor von Esche. Der Torhüter rettet in extremis.
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7'
Gustafsson wird hart in die Bande gecheckt. Er wirkt etwas benommen. Bösewicht Fritsche erhält keine Strafe.
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5'
Der SC Bern macht gehörig Druck.
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4'
Schuss aufs Tor der Berner. Bührer hält.
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3'
Tor
1:0
Kaum hat das Spiel begonnen, schiesst Vigier bereits das erste Tor. Esche befördert den Puck ins eigene Netz.
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Aufstellung
SC Bern
Bührer
Höhener, Roche; Kwiatkowski, Meier; Gerber, Morant; Neuenschwander
Vermin, Ritchie, Berger; Scherwey, Froidevaux, Fritsche; Rüthemann, Plüss, Déruns; Reichert, Gardner, Vigier
SCL Tigers
Esche
Reber, Rytz; Stettler, Lardi; Lüthi, Lindemann; Moser, Rexha
Moser, Pelletier, Bucher; Haas, McLean, Leblanc; C. Moggi, Perrault, S. Moggi; Genazzi, Gustafsson, Gerber
Bern ohne Furrer, Hänni, Jobin und Lötscher, SCL Tigers ohne Schilt (alle verletzt) und Neff (krank). -
Vorschau
Für das heutige Berner Derby zwischen dem SC Bern und den SCL Tigers fordern beide Trainer eine konstante Leistung ihres Teams.
SCB-Verteidiger Beat Gerber gab derweil den Rücktritt aus dem Nationalteam.Heute stehen sich der SC Bern und die SCL Tigers erstmals seit dem Playoff-Viertelfinal gegenüber. «Bern war damals viel zu einfach zum Erfolg gekommen», sagt Tigers-Trainer John Fust.
Die Vergangenheit blenden die Emmentaler vor dem heutigen Vergleich in der Postfinance-Arena jedoch aus. «Wir sind auf der Suche nach Konstanz», erklärt Fust, der seine Equipe in dieser Saison noch nie «über 60 Minuten gut oder schlecht gesehen» habe. Der Trainer fordert, dass sein Team, bei welchem Sebastian Schilt (Fussverletzung) und Claudio Neff (Krankheit) absent sind, heute diszipliniert auftrete. Schliesslich wolle man zeigen, dass der Niveauunterschied zwischen Bern und Langnau auf dem Eis kleiner geworden sei.
SCB-Trainer Larry Huras erwartet «einen Gegner mit viel Energie». Auch dem Kanadier ist nicht entgangen, dass es den Tigers in dieser Saison «an Konstanz fehlt. Sie spielen grundsätzlich gut, verzeichnen aber oftmals Blackouts.» Von seinen Spielern erwartet Huras, dass sie auch vor eigenem Publikum «einfach und diszipliniert spielen – so, wie sie dies in den Auswärtspartien tun».
Nationalteam ohne Gerber
In der SCB-Abwehr kehrt Johann Morant zurück. Marc Reichert trainierte zwar im Sturm, weitere Einsätze als Verteidiger sind wegen des möglichen Ausfalls David Jobins nicht ausgeschlossen.
Als Konstante im Defensivverbund gilt einmal mehr Beat Gerber – und dies künftig exklusiv für den SCB. Der 29-Jährige informierte Nationaltrainer Sean Simpson vor kurzem über seinen Rücktritt aus der Nationalauswahl. Gerber stand fünfmal im WM-Aufgebot, zuletzt 2011 in der Slowakei. Über die Motive seines Rücktritts mag sich der dreifache Familienvater zumindest öffentlich nicht konkret äussern. «Es gibt verschiedene Gründe.»
Reto Kirchhofer
Erstellt: 27.09.2011, 15:11 Uhr
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3 Kommentare
Acht Spiele Acht Punkte. Machen wir uns nichts vor, nach den gezeigten Leistungen ist zu bezweifeln dass im Tal der heulenden Winde nächstes Frühjahr wieder Playoffstimmung herrschen wird. Die Defensive ist zu schwach und vorne fehlt ein Goalgetter wie es Daniel Steiner war. Antworten


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