Sport
Platz unter den Top 6 als Ziel
Unkonventionell eröffnete Jean-Marc Lüthi die Hauptversammlung des Eishockeyclubs (EHC) Thun. Der Präsident erklärte, warum das Stelldichein zur selben Zeit stattfand wie die WM-Auftaktpartie der Schweizer Nationalmannschaft. «Wir dachten, dass das Gastgeberland am Nachmittag spielt.» Danach gab es nichts mehr, für das sich der Chefarzt des Onkologiezentrums im Spital Thun hätte zu rechtfertigen brauchen. Alle Anträge wurden von den Anwesenden abgesegnet. Lüthi wurde «umtriebig sowie engagiert» gelobt und wie seine Vorstandskollegen für zwei Jahre gewählt.
Die HV war eine harmonische Angelegenheit – mit Recht, hatte der Erstligist die Spielzeit doch mit einem Gewinn geschlossen. Zwar ist dieser mit 730 Franken bescheiden. Aber: «Es ist wichtig, eine Schwarze Null stehen zu haben», fand Jean-Marc Lüthi. Der Gewinn setzt sich aus Beiträgen von Gönnern, Werbeeinnahmen, einem Transferüberschuss sowie Spenden von Gemeinden, Banken und Privaten zusammen.
Schuldlos gegenüber Dritten
Ziel sei es, in den nächsten Jahren die Darlehen in der Höhe von 45000 Franken zu tilgen. Gewährt wurden diese nicht von Aussenstehenden, sondern von Vereinsmitgliedern. «Gegenüber Dritten ist unser Verein schuldlos», bekräftigte Jean-Marc Lüthi vor den 59 Stimmberechtigten in der Stadion-Garage in Thun.
Der Präsident stellte zudem weitere Aktivmannschaften in Aussicht. «Spieler, die das Juniorenalter passieren, für das Fanionteam aber nicht genügen, sollen nicht den Verein wechseln müssen.» Schliesslich stehe der EHC Thun für eine gute Nachwuchsbetreuung.
Ziel: Unter den Top 6
Die Mentalität, auf Junge zu setzen, hält den EHC Thun nicht davon ab, sportliche Ambitionen zu hegen. So sollen sich die 15 Mannschaften und ihre insgesamt 200 Spieler verbessern. Das 1.-Liga-Team hat sich für die Finalrunde zu qualifizieren und die Saison nach Möglichkeit unter den Top 6 zu beenden. Dabei wird es möglicherweise von Spielern des SC Bern, EHC Visp oder den SCL Tigers unterstützt werden, mit denen der EHC Thun eine Kooperation zu pflegen gedenkt. Gemäss Jean-Marc Lüthi bleibt Thun aber «mit Bestimmtheit ein eigenständiger Verein». (Thuner Tagblatt)
Erstellt: 27.04.2009, 10:05 Uhr
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NLA Playoffs
| Datum | Spiel | Resultat | |
|---|---|---|---|
| 16.03.10 | Kloten Flyers - Davos | 2 : 1 (0:1, 2:0, 0:0) | |
| 16.03.10 | ZSC Lions - Zug | 2 : 4 (0:0, 1:3, 1:1) | |
| 16.03.10 | Fribourg - Servette | 6 : 1 (1:1, 1:0, 4:0) | |
| 16.03.10 | Lugano - Bern | 1 : 3 (0:1, 1:1, 0:1) | |
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