Lee Goren: «Die grösste Untertreibung der Welt»
Können Sie sich erinnern, jemals eine ähnlich turbulente Partie wie diese erlebt zu haben?
Lee Goren: Nein, schon gar nicht mit so vielen Toren. Das Spiel war unglaublich, es gab ständig Führungswechsel. Wir haben sehr hart gekämpft, kamen wieder ins Spiel zurück und haben uns den Sieg sicher verdient. Aber es ist offensichtlich, dass wir uns etwas anderes vorgenommen hatten, als sechs Tore zu kassieren.
Wieso kam Lugano nach der 3:1-Führung des SCB nochmals ins Spiel zurück?
Wir haben uns einfach zurückgelehnt, dies darf nicht passieren. Zudem zeigten wir ungewohnte defensive Schwächen, standen viel zu weit von den Gegenspielern weg und verzeichneten zahlreiche Puckverluste. Aber eben, wir haben gewonnen, nun gilt es, die Partie zu analysieren und die begangenen Fehler am Samstag nicht zu wiederholen.
Wie wichtig ist dieser Erfolg im Hinblick auf die Fortsetzung der Viertelfinal-Serie?
Sehr, sehr wichtig. Wir wollen Lugano jetzt nicht mehr zurück kommen lassen.
Für Sie waren es im elften Spiel die ersten zwei Tore überhaupt im SCB-Dress. Dies muss für Sie eine Erleichterung sein.
Ja, eine Erleichterung (schmunzelt) – das ist die grösste Untertreibung der Welt. Es war bisher eine sehr schwierige Saison für mich. Ich hatte zuvor eigentlich ganz gut gespielt und mir viele Torchancen erarbeitet. Aber kein Puck ging rein. Nun bin ich unglaublich froh, dass es doch noch geklappt hat. Die Tore geben mir viel Selbstvertrauen im Hinblick auf die nächsten Spiele. (rek/BZ)
Erstellt: 12.03.2010, 11:34 Uhr

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