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Junger Langenthaler auf den Spuren Niederreiters

Von Sascha Fey. Aktualisiert am 21.10.2010

Portland, Oregon, scheint ein gutes Pflaster zu sein für hiesige Eishockeyspieler. Nach Nino Niederreiter sorgt derzeit mit Sven Bärtschi ein zweiter Schweizer bei den Winterhawks in der Juniorenliga WHL für Furore.

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Sven Bärtschi hat den Durchblick. Dem Langenthaler
läuft es in Portland in der Juniorenliga WHL ausgezeichnet. (Bild: Marcel Bieri)

Sven Bärtschi hätte sich den Start seines Nordamerika-Abenteuers «nicht besser vorstellen können». Bis jetzt laufe alles sehr gut. Seine Statistik in den ersten elf Einsätzen für Portland ist in der Tat eindrücklich: Mit acht Toren und zehn Assists lag er vor den Spielen in der Nacht auf heute Donnerstag in der Skorerwertung auf dem 4. Platz, bei den Rookies ist er die klare Nummer 1. Nur in zwei Partien verliess er das Eis ohne Skorerpunkt. Dreimal gelang ihm ein Doppelpack, in einer Begegnung erzielte er gar vier Punkte (1/3). Zweimal schoss Bärtschi das entscheidende Tor.

Bärtschi bildet zusammen mit Ty Rattie (8/13) ein kongeniales Duo. «Manchmal kommt es mir vor, als würde ich mit mir selber zusammenspielen», erklärte der Anfang Oktober 18 Jahre alt gewordene Langenthaler. «Er denkt manchmal genau gleich wie ich, weiss genau, was ich machen will.» Auch neben dem Eis verstehen sich die beiden ausgezeichnet – sie haben gar den gleichen Kleiderstil.

Mit Anzug und Krawatte

Auch Portland selber sagt ihm zu: «Es ist eine schöne Stadt.» Bärtschi wohnt etwas ausserhalb bei einer Gastfamilie, zusammen mit Mitspieler Spencer Bennett. «Es ist ganz anders, hier zu leben, aber es gefällt mir wirklich.» Extrem beeindruckt ist er davon, wie «professionell und gut organisiert alles ist» im Verein. Es gehe alles automatisch. Speziell findet er zudem, dass die Mannschaft mit Anzug und Krawatte an die Spiele geht.

Am Morgen ist für Bärtschi jeweils während rund zwei Stunden Schule angesagt. Dreimal in der Woche stehen College-Kurse auf dem Programm. Dabei werden Themen wie Karriereplanung (Was kommt nach dem Eishockey?), Geldmanagement oder Kommunikation behandelt. Zweimal wöchentlich hat er bei einer Lehrerin «Englisch». «Sachen, die ich in den Kursen nicht verstehe, kann ich mit ihr lernen.» Nach der Schule steht Off-Ice-Training an, ehe es am Nachmittag aufs Eis geht.

Vermag Bärtschi weiterhin dermassen zu überzeugen, kann er sich berechtigte Hoffnungen machen, im nächsten Jahr in der ersten Runde gedraftet zu werden. Dies ist sein Ziel, deshalb hat er nach einer Saison bei Langenthal in der NLB die Herausforderung WHL angenommen. «Nino hat es in der vergangenen Saison vorgemacht. Ich versuche, den gleichen Weg zu gehen. Wenn du hier spielst, wirst du von diversen Scouts viel mehr gesehen, als wenn du in der Schweiz tätig bist. Dadurch werden die Chancen grösser, dass du gedraftet wirst», so Bärtschi, der wie Niederreiter und Luca Sbisa von Andre Rufener gemanagt wird. Zudem habe er sich mit den besten Junioren der Welt messen wollen, um zu schauen, wo er stehe.

Ein grosses Plus von Sven Bärtschi ist dessen Bescheidenheit. Nach seinen Stärken gefragt, antwortete er: «Technisch bin ich glaub gar nicht einmal so schlecht drauf. Ich spiele manchmal auch noch gute Pässe und kann auch Tore schiessen.» Die gute Technik kommt nicht von ungefähr, hat er diese doch quasi jeden Sommer mit dem Ball trainiert. Und etwas habe er sie auch von seinem Vater, der früher in der NLA spielte, in die Wiege gelegt bekommen. (Berner Zeitung)

Erstellt: 21.10.2010, 08:57 Uhr

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