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Eine grosse Chance verpasst

Von Simon Graf. Aktualisiert am 21.05.2010 4 Kommentare

Trotz der grossen Niederlage gegen Deutschland im WM-Viertelfinal kann auch durchaus Positives aus dem Turnier mitgenommen werden.

Stichworte

So gut sich die erste WM unter Sean Simpson angelassen hatte, so ernüchternd ging sie zu Ende – mit der dritten Niederlage in Serie und dem Aus im Viertelfinal. Es ist nichts Neues, dass die Schweizer an dieser Hürde scheitern. Doch diesmal tut es besonders weh, weil es gegen unseren Rivalen Deutschland geschah und eine grosse Chance verpasst wurde. Eine Chance, die so schnell nicht wieder kommen dürfte. Erstmals seit 1992 trafen die Schweizer in diesem kapitalen Spiel nicht auf eine grosse Eishockey-Nation. Sie hatten sich diese gute Ausgangslage mit ihren Siegen über Kanada und Tschechien verdient, vermochten sie aber nicht zu nutzen.

Bitterer Nachgeschmack

Es erwies sich als Handicap, dass das Team bereits vier Tage vor dem Viertelfinal qualifiziert war. Die Spannung ging verloren und konnte nach zwei bedeutungslosen Partien nicht mehr aufgebaut werden. Spieler und Trainer reisen deshalb mit einem bitteren Nachgeschmack in die Ferien. Mit etwas Distanz dürften sie aber erkennen, dass durchaus einiges Positives aus diesem Turnier mitgenommen werden kann. Die Spieler wussten mit den neuen Freiheiten, die ihnen Simpson auf und neben dem Eis gewährte, gut umzugehen. Sie zeigten, dass der ambitionierte, offensivere Stil, der ihnen der neue Nationalcoach verpasst hatte, der richtige ist. Und sie demonstrierten, wie breit das Schweizer Eishockey geworden ist. Noch vor ein paar Jahren wären die unzähligen Absagen nicht zu verkraften gewesen.

Simpson ist dank den Exploits der ersten Woche schnellstmöglich aus dem Schatten von Ralph Krueger getreten. Seine Handschrift ist gut zu erkennen. Weiter als sein Vorgänger ist er aber noch nicht gekommen. Und mit dem Viertelfinal ist inzwischen niemand mehr zufrieden. Das ist gut so. Denn nur wer mehr will, kommt auch weiter. Simpson ist mit dem Nationalteam auf dem richtigen Weg. Doch dieser führt nicht immer direkt ans Ziel. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 21.05.2010, 09:04 Uhr

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4 Kommentare

Nils Zürcher

21.05.2010, 09:36 Uhr
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Es lief wieder einmal genauso wie befürchtet: Sie gewinnen Spiele die sie nicht unbedingt hätten gewinnen müssen, verlieren dann aber diejenigen Spiele die man einfach gewinnen muss (und das erst noch gegen schwächere Gegner). Scheint ein Ur-CH-Problem zu sein! Mit der Favoritenrolle kommen wir einfach nicht klar (Ausnahme unser Rotscher!). So wird auch in Zunkunft im 1/4-Finale Schluss sein! Antworten


Luis Massond

21.05.2010, 09:52 Uhr
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Ich finde es nicht ganz logisch, zu sagen: "Weiter als sein Vorgänger ist er aber noch nicht gekommen"...sogar unangemessen. Was ist denn am 12. Mai 2010 passiert? Antworten



Programm & Resultate

Freundschaftsspiel
EndeSpanien - Serbien2:0
EndeSchweiz - Deutschland5:3
EndeNorwegen - England0:1
Playoff
EndeSion - Aarau3:0
Stand: 26.05.2012 20:56
Brussels Ladies Open
26.05EndeRadwanska - Halep7:5 6:0
Stand: 26.05.2012 17:02
GP Monaco 2012 - Qualifikation
1:14.3011 Michael Schumacher
1:14.3812 Mark Webber
1:14.4483 Nico Rosberg
Stand: 27.05.2012 22:26
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Roland Garros
27.05EndeCipolla - Wawrinka3:6 3:6 6:4 6:3 2:6
Stand: 27.05.2012 16:09
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Playoff
17:00Aarau - Sion
Stand: 25.05.2012 09:25
Roland Garros WTA
28.0516:15Radwanska - Jovanovski
Roland Garros
28.0512:15Federer - Kamke
28.0513:30Djokovic - Starace
Stand: 25.05.2012 15:24
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