Das Goal von der Mittellinie
Ein Schuss aus der Ferne: Dennis Seidenberg trifft ungewollt ins gegnerische Tor. (Video: Youtube)
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Der Verteidiger von Stanley-Cup-Sieger Boston traf in der Heimpartie gegen die Ottawa Senators von der Mittellinie mit einem Slapshot ins gegnerische Netz. Es war gleichzeitig der Siegtreffer zum 4:3-Erfolg für die Bruins, die zunächst 1:3 zurücklagen. Solche Tore aus solch grosser Entfernung passieren im Eishockey eigentlich nur, wenn der gegnerische Goalie nicht auf dem Eis steht und durch einen Feldspieler ersetzt wurde. Dann handelt es sich um einen sogenannten Empty Netter.
Doch dies war bei Seidenbergs ungewöhnlichem Treffer nicht der Fall. «Ich habe nicht daran gedacht, dass der Schuss reingehen könnte. Ich wollte die Scheibe nur reinspielen und das Forechecking vorbereiten», erklärte der 30-Jährige. Wie auch immer: Der Ausgang der Aktion dürfte Seidenberg durchaus recht gewesen sein. Dieses Glücksgefühl mochte Ottawas Schlussmann Craig Anderson nicht teilen.
(fal)
Erstellt: 02.02.2012, 10:09 Uhr
