«... dann wird es sehr schwierig, uns zu schlagen»

Die Gäste haben in Biel Spiel und Gegner kontrolliert – und gaben danach ebenso beherrscht Auskunft.

<b>Teamwork:</b> Torhüter Leonardo Genoni passt zu Eric Blum.

Teamwork: Torhüter Leonardo Genoni passt zu Eric Blum.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

«Ici c’est Bienne.» Das Mantra des Heimklubs wird in der Tissot-Arena vielseitig und je nach Geschmack durchaus humorvoll inszeniert: So ist der Medienraum mit «Ici c’est media» angeschrieben. Und an der Garderobentür der Bieler prangt, natürlich: «Ici c’est vestiaire». Nur: Mit der wichtigsten Parole wurde es gestern aus Optik der Seeländer nichts: «Ici c’est vainqueur» galt nach 60 Minuten für den SC Bern.

Der Favorit und Titelverteidiger hatte die Begegnung scheinbar mühelos kontrolliert. Und kontrolliert gaben die SCB-Akteure nach dem zweiten Erfolg in der Viertelfinalserie auch Auskunft. Verteidiger Eric Blum sprach von einem «intensiven Match». Der Offensivverteidiger ergänzte, es sei seiner Mannschaft gelungen, «im Vergleich zum ersten Spiel vom Samstag einen Schritt nach vorne zu machen». Trainer Kari Jalonen parierte die Behauptung, die unspektakuläre Begegnung sei eher ein Spiel für die Trainer denn ein Spiel für die Fans gewesen, mit einem Schmunzeln und einem trockenen Kommentar: «Es war ein Spiel für die Spieler.»

«Die Fans waren extrem laut, und Biel  ist eine emotionale Mannschaft.  Mit dem frühen Tor konnten wir sogleich ein Zeichen setzen.»

SCB-Verteidiger Eric Blum

Die SCB-Protagonisten erwähnten allesamt den hohen Wert des frühen Führungstreffers – Andrew Ebbett hatte bereits nach 120 Sekunden auf Zuspiel von Rückkehrer Simon Bodenmann getroffen. «Wir wollten den Bielern früh den Wind aus den Segeln nehmen», sagte Bodenmann. Blum formulierte es so: «Die Fans waren extrem laut, und Biel ist eine emotionale Mannschaft. Mit dem frühen Tor konnten wir sogleich ein Zeichen setzen.»

Der 3:0-Erfolg bedeutet für den SCB im Derbyvergleich die halbe Miete. Eric Blum rechnete korrekt vor: «Wir haben zwei Siege auf dem Konto. Für den Halbfinal benötigt es zwei weitere.» Luca Hischier, Torschütze zum 2:0, meinte: «Natürlich ist es schön, konnte ich ein Tor erzielen. Aber es zählt einzig der Erfolg des Teams.» In den Playoffs gilt eben auch: «Ici c’est Floskel.» Immerhin gab es zum Abschluss noch eine knackige Schlagzeile. Simon Bodenmann zog kurz die Mütze ins Gesicht und sagte: «Spielen wir unser Hockey, dann wird es sehr schwierig, uns zu schlagen.» (Berner Zeitung)

Erstellt: 08.03.2017, 09:17 Uhr

Artikel zum Thema

Der SCB zeigt Biel die Grenzen auf

Der SC Bern hat im zweiten Match der Viertelfinalserie gegen den EHC Biel nichts anbrennen lassen. Der taktisch brillante Meister tritt nach dem 3:0-Auswärtssieg morgen mit einem beruhigenden 2:0-Vorsprung zum zweiten Heimspiel an. Mehr...

Bodenmanns Rückkehr, Jobins Wunsch

Beim SC Bern wird Flügel Simon Bodenmann am Dienstag in Biel sein Comeback geben. Die Viertelfinalserie ist vor allem für David Jobin speziell: Der Verteidiger wohnt im Seeland und möchte seinen Abschied aus Bern hinauszögern. Mehr...

SCB: In vielerlei Hinsicht der ideale Start

Der SC Bern bezwingt den EHC Biel 2:1 nach Verlängerung. Die Berner wirken teilweise übermotiviert, bekunden Mühe und werden für den Verlauf der Viertelfinals gewarnt sein. Für Marc Reichert ist die Serie wegen einer Verletzung zu Ende. Mehr...

Paid Post

Mit Top-Behandlungen einfach und natürlich zur Sommerfigur

Wir wünschen einen schlanken Sommer! Höchste Zeit, sich selber in Form zu bringen. Die Spezialisten von slim&more unterstützen Sie mit einer kostenlosen Beratung und Figuranalyse am Bellevue Zürich.

Kommentare

Blogs

Gartenblog Gern gesehene Gäste

Bern & so Guten Abend, liebe Sorgen

Service

Mitdiskutieren, teilen, gewinnen.

News für Ihre Timeline.

Die Welt in Bildern

Feuer frei für Feuerwerk: Wenn die Griechen auf Hydra die Seeschlacht gegen die Türken vom 29. August 1824 nachspielen, versinkt die türkische Flotte mit viel Schall und Rauch im Meer (24. Juni 2017).
(Bild: Alkis Konstantinidis) Mehr...