Bundesligist Mainz zahlt dem FC Thun den Aufenthalt

Der FC Thun spielt am 15. Januar in der Vorbereitung gegen den FSV Mainz 05. Weil das Auswärtsspiel für den klammen Verein zu teuer wäre, übernimmt der Bundesligaklub Kost und Logis für die Thuner.

Auf Einladung des früheren Thuner Nachwuchscoachs und heutigen Mainzer Trainers Martin Schmidt gastieren die Oberländer am 15. Januar in Hessen. Die Kosten übernimmt Mainz.

Auf Einladung des früheren Thuner Nachwuchscoachs und heutigen Mainzer Trainers Martin Schmidt gastieren die Oberländer am 15. Januar in Hessen. Die Kosten übernimmt Mainz. Bild: Keystone

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Am Mittwoch (15 Uhr) startet der FC Thun in der Stockhorn-Arena in eine ungewöhnliche Vorbereitung. Während die allermeisten Super-League-Klubs bald in den Süden reisen werden, verzichten die Oberländer heuer aus Spargründen auf ein Trainingslager. «Das ist einerseits hart», sagt Sportchef Andres Gerber. «Anderseits kann die spezielle Ausgangslage zusammenschweissen.»

Fünf der sechs Testspiele bestreitet das Team von Trainer Jeff Saibene im eigenen Stadion, die Ausnahme bildet der Vergleich mit dem Bundesligisten 1. FSV Mainz 05. Auf Einladung des früheren Thuner Nachwuchscoachs und heutigen Mainzer Trainers Martin Schmidt gastieren die Oberländer am 15. Januar in Hessen. Kost und Logis übernimmt der deutsche Klub. «Sonst hätten wir verzichten müssen», sagt Gerber. Auf der Hinreise machen die Thuner halt im Europa-Park in Rust.

Bis am Dienstag haben die Thuner gut eine Million Franken an Spenden erhalten. Ziel ist es, bis Ende Saison weitere 500'000 zu generieren ­– das Darlehen der Stadt Thun nicht eingerechnet.

Beim Trainingsstart am Mittwoch sind bis auf Carlinhos alle Spieler mit dabei. Der Brasilianer, der leihweise in Thun engagiert ist, ­befindet sich derzeit beim portugiesischen Erstligisten Estoril im Test. Im Oberland blieb die Num­mer 10 weit hinter den Erwartungen zurück. Ansonsten dürfte es kaum Veränderungen im Kader geben. Angebote, ­etwa für Christian Fassnacht, hat Gerber keine erhalten. Der Stürmer habe ihm zudem signalisiert, mindestens bis im Sommer in Thun bleiben zu wollen, sagt der Sportchef.dwu (Berner Zeitung)

Erstellt: 04.01.2017, 08:50 Uhr

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NLA

50. Runde

25.02.HC Lugano - ZSC Lions3 : 2
25.02.Geneve-Servette HC - EHC Kloten2 : 4
25.02.Fribourg-Gottéron - SC Bern4 : 7
25.02.HC Davos - SCL Tigers6 : 2
25.02.HC Ambri Piotta - Lausanne HC3 : 2
25.02.EV Zug - EHC Biel-Bienne4 : 3
Stand: 25.02.2017 22:19

Rangliste

NameSpSU+U-NG:EP
1.SC Bern5031649160:114109
2.ZSC Lions5026987166:115104
3.EV Zug50283613153:12296
4.Lausanne HC50235121154:13980
5.HC Davos50224420152:13578
6.HC Lugano50196421142:15573
7.Geneve-Servette HC501841117135:14073
8.EHC Biel-Bienne50212324146:14070
9.EHC Kloten501451021142:16262
10.SCL Tigers50164327124:15459
11.Fribourg-Gottéron50125231130:17748
12.HC Ambri Piotta5098528113:16448
Stand: 25.02.2017 22:23

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