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Zu 80 Prozent ist die Schweiz an der WM
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Das 2:2 in Riga kann als kleiner Rückschlag nach der beeindruckenden Bilanz von fünf Siegen de suite gesehen werden. Weil Griechenland in Moldau aber auch nicht über ein Unentschieden hinauskam, verbesserte sich faktisch die Ausgangslage der Schweiz in der Gruppe 2 – rein mathematisch zumindest. Hatte der Mathematik-Fachmann Roger Kaufmann vor der Partie noch eine Wahrscheinlichkeit von 71,4% für eine Schweizer WM-Teilnahme errechnet, wies er am Tag danach eine Quote von 79,5% aus.
In der Tat präsentiert sich die Ausgangslage formidabel, da die Verfolger Lettland und Griechenland am nächsten Spieltag direkt aufeinandertreffen. Einen weiteren Ausrutscher gegen Luxemburg werden sich die Schweizer kaum mehr leisten. Weder dürfen noch können. «Ja, wir haben gegen die Luxemburger noch eine grosse Rechnung offen», sagte Hitzfeld kurz vor dem Rückflug aus Riga in die Schweiz.
Rechnerisch steht die Teilnahme an der Barrage natürlich noch nicht fest. Doch praktisch scheint es fast sicher. Mit einem Sieg am 10. Oktober in Luxemburg wäre der 2. Platz in der Gruppe gesichert; und die Schweiz hat bereits jetzt mehr Punkte als Norwegen, das in der Gruppe 9 die Kampagne bereits beendet hat. Die Skandinavier stehen bereits jetzt als schlechtester Gruppenzweiter fest. (son)
Erstellt: 10.09.2009, 15:35 Uhr
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