YB-Mayuka betreibt am Afrika-Cup Eigenwerbung
Von Jonathan Spirig, Matthias Künzi. Aktualisiert am 26.01.2012 2 Kommentare
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Mayukas Treffer gegen Senegal
Mayukas Treffer gegen Libyen
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Als Emmanuel Mayuka kurz vor dem Spiel gegen Senegal von einem Berner Journalisten gefragt wurde, ob er ein mögliches Tor auch mit einem Flik-Flak feiern würde, zwinkerte der junge Mann und sagte bloss: «Du wirst schon sehen!»
Gerade Mal zwölf Minuten dauerte es schliesslich, bis der YB-Stürmer am Samstag im Spiel gegen den vermeintlichen Gruppenfavoriten Senegal seinen ersten Treffer am diesjährigen Afrika-Cup mit einem Flik-Flak feiern konnte. Die Sambier gewannen das Spiel schliesslich überraschend mit 2:1 und verschafften sich damit eine gute Ausgangslage für das Erreichen des Viertelfinales des Turniers, welches dieses Jahr in Äquatorialguinea und Gabun stattfindet. Mayuka wurde sogar zum Mann des Spiels gewählt.
Einfach nur glücklich
Nach dem Match berichtete der YB-Stürmer, dass er jetzt «einfach nur noch glücklich ist». Er sei sehr stolz, dass Sambia die auf dem Papier stärker einzustufenden Senegalesen geschlagen habe. Auf die Frage, was jetzt noch alles drin liege, sagte er: «Darüber mache ich mir keine Gedanken. Wir nehmen Spiel für Spiel und schauen am Ende was möglich ist.»
Am Mittwoch traf Sambia im zweiten Spiel auf Aussenseiter Libyen. Der Anstoss zur Begegnung verzögerte sich um rund eine Stunde, da starke Regenfälle den Platz in einen See verwandelt hatten. Der YB-Stürmer liess sich von den widrigen Bedingungen aber nicht beeindrucken und reihte sich erneut unter die Torschützen ein. Der 21-Jährige traf in der 28. Minute mit einer herrlichen Direktabnahme zum 1:1. Auch am zweiten Treffer der Sambier war er beteiligt.
Stürmernot bei YB
Die Wasserschlacht gegen Libyen endete schliesslich 2:2. Weil Senegal auch das Spiel gegen Äquatorialguinea verloren hat, müssen die Sambier nun im abschliessendem Spiel in der Gruppe A gegen Co-Gastgeber Äquatorialguinea nur einen Punkt holen, um ins Viertelfinale einzuziehen.
Falls Sambia die Gruppenphase tatsächlich übersteht, würde dies bedeuten, dass Mayuka dem BSC Young Boys noch länger nicht zur Verfügung steht. Zudem spielt sich der 21-Jährige durch seine Tore in die Notizbücher weiterer Topklubs.
Bleibt er in Bern?
In den letzten Wochen ist er bereits mit über einem Dutzend ausländischer Vereine wie Lille, Marseille, Dynamo Kiew oder Fulham in Verbindung gebracht worden. Es hiess unter anderem, Premier-League-Verein Newcastle sei bereit, rund acht Millionen Franken Ablösesumme für Mayuka zu bezahlen. Der junge Angreifer wurde damals in britischen Medien zitiert, er sei bereit für den nächsten Schritt.
YB-CEO Ilja Kaenzig stellte anfangs Januar in der Berner Zeitung aber klar: «Wir wollen Mayuka im Winter nicht abgeben». Ob dies auch nach der Verpflichtung von Raul Bobadilla noch so ist, wird sich zeigen. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 26.01.2012, 15:05 Uhr
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2 Kommentare
Ich kann nur an YB appellieren, dass man Mayuka unbedingt behalten sollte! Er kann als Ästhet im Sturm die ideale Ergänzung zum Brecher Bobadilla sein. Natürlich fängt man als CEO bei Summen wie 8 Millionen zu grübeln an. Aber bitte, bleibt cool - wie beim Doumbia-Deal. Auch im Sommer könnte man Mayuka immer noch für gutes Geld an einen grossen Club verkaufen! Antworten
Ich bin auch dafür das Mayuka noch in Bern bleiben soll bis ende der Saison zumindest. Sollte Mayuka weiterhin mit tollen Auftritten glänzen, bin ich mir sicher,das Premier Clubs bereit sind, einen 2 Stelligen Mio Betrag zu bezahlen.Man sollte einfach nicht Dumm sein,die Spieler mit wenig Geld ziehen zu lassen! Antworten
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