YB-Goalie Wölfli: «Aufregend, anstrengend»
Von Alexander Wäfler. Aktualisiert am 16.12.2010 1 Kommentar
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Wie bereitet sich ein Fussballprofi auf ein Spiel wie jenes von YB am Donnerstag in Getafe vor, dessen Bedeutung zumindest auf den ersten Blick nicht besonders gross ist?
Jedenfalls sicher nicht wie auf eine Strafaufgabe. Als Fussballer will man internationale Partien bestreiten. Jetzt können wir das einmal mehr. Noch dazu in Spanien, einem der grossen Fussballländer. Ausserdem tun wir das mit dem Wissen, ein grosses Ziel erreicht zu haben.
Sie meinen die Qualifikation für den Sechzehntelfinal der Europa League?
Genau. Jeder, der die Young Boys in den letzten Jahren verfolgte, weiss, wie lange wir auf das Ziel hingearbeitet haben, in der Europa League zu überwintern. Das haben wir nun erreicht, noch dazu vor dem letzten Gruppenspiel. Manchmal habe ich das Gefühl, nicht alle um uns herum sind sich bewusst und wissen zu schätzen, was wir erreicht haben.
Weshalb sagen Sie das?
Im Vergleich zu jenen in der Champions-League-Qualifikation gingen unsere Leistungen in der Europa League fast ein wenig unter. Klar spielten wir nicht gegen die ganz grossen Gegner, aber wie gesagt: Es ist für einen Schweizer Klub nicht selbstverständlich, nach der Winterpause noch international vertreten zu sein.
Am Freitag wird ausgelost, auf welches Team YB im Sechzehntelfinal Mitte Februar trifft. Haben Sie einen Wunschgegner?
Ich hoffe, wir sind um 13 Uhr, wenn die Auslosung beginnt, schon zu Hause (lacht). Ich habe mich mit den möglichen Gegnern noch nicht besonders stark befasst. Bei den vielen Mannschaften aus Osteuropa ist es gut möglich, dass wir auf einen Gegner aus dieser Region treffen. Das wäre dann sportlich eine schwierige, für die Fans jedoch keine besonders attraktive Aufgabe.
Für Sie und Ihre Teamkollegen geht am Donnerstag eine intensive Vorrunde zu Ende. Wie froh sind Sie über die Pause?
Wegen der WM waren meine Ferien im Sommer sehr kurz, daher freue ich mich auf den Unterbruch. Die Pause kommt aber vor allem unseren jungen Spielern gelegen. Für sie war das letzte halbe Jahr mit den vielen Spielen und Reisen aufregend, aber auch sehr anstrengend. Ihnen tut es gut, haben sie jetzt ein wenig Zeit, die Eindrücke zu verarbeiten. (Berner Zeitung)
Erstellt: 16.12.2010, 09:36 Uhr
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1 Kommentar
Die Wertschätzung bei den YB Fans ist schon nicht da. Wölfli hat recht. Eine Ueberwinterrung in der Euroliga und in der Meisterschaft an 5. Stelle, nur 6, 7 respektive 8 Punkte Rückstand. Was will man da mehr als YB Fan. Ist doch gutes Mittelmass. Oder hat man andere Ziele? Antworten
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