YB hat die Statistik auf seiner Seite

Nach dem 0:4 in Basel hilft YB im Meisterrennen auch die Statistik. Gilles Yapis Verletzung ist nicht besonders gravierend.

Die Mannschaft der Young Boys reagiert mit Konsternation auf das deutliche Resultat.

Die Mannschaft der Young Boys reagiert mit Konsternation auf das deutliche Resultat.
Bild: Keystone

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Als «Teilriss am Innenband des rechten Sprunggelenks» wurde gestern die Verletzung diagnostiziert, die den Einsatz von YB-Spielmacher Gilles Yapi am Sonntag in Basel verhindert hatte. Die Blessur hatte sich der Ivorer am Samstag im Abschlusstraining vor dem Spiel zugezogen. Ausgerechnet, war man versucht zu sagen. Yapi hatte zuvor im Brennpunkt gestanden, weil er möglicherweise ab nächster Saison beim FCB unter Vertrag steht. Der Ausgang der Partie ist bekannt. YB verlor 0:4, und vereinzelt wurde die Frage gestellt, wie gravierend Yapis Verletzung sei und ob YB im St.-Jakob-Park nicht ohnehin ohne den Mittelfeldspieler angetreten wäre. «Was über Yapi in den Zeitungen stand, hat uns nicht irritiert», betonte YB-Mittelfeldspieler Scott Sutter auch gestern noch einmal. «Tatsache war, dass wir in Basel ohne einen wichtigen Spieler antraten.» Sutter war der Ansicht, Yapi hätte nach dem 0:1 mit seiner Erfahrung womöglich das YB-Spiel wieder ordnen und damit eine so hohe Niederlage verhindern können. Seine Qualitäten kann Yapi eventuell bereits am Samstag wieder unter Beweis stellen. Sein Fussgelenk wird nicht operiert, er muss sich diese Woche im Training schonen und steht dann im Heimspiel gegen den Tabellendritten Luzern womöglich wieder zur Verfügung.

Keine Neuigkeiten gab es aus Basel in Sachen Yapi: «Es sind Gespräche geführt worden, zu einer Verpflichtung ist es aber bis jetzt nicht gekommen», sagte FCB-Vizepräsident Bernhard Heusler.

Erholung im Westside

Während Yapi im Spital untersucht wurde, erhielten seine Teamkollegen einen Tag nach dem 0:4 die Gelegenheit, die Beine – und wohl auch ein wenig die Seele – baumeln zu lassen. Die Mannschaft traf sich am Vormittag im Fitness- und Spabereich des Berner Westside-Centers zur aktiven Erholung. «Es ist die ideale Massnahme zur Regeneration. Es ist angenehmer als das Auslaufen auf dem Fussballplatz, und die Umgebung bietet Gelegenheit, sich abzulenken», sagte Sutter. «Schöner ist es aber, nach einem Sieg ins Westside zu fahren», fügte er an. Gestern sei die Stimmung ein wenig gedämpft gewesen, «auch weil wir wussten, dass Basel die Partie verdient gewonnen hatte». Die Young Boys hätten ein Spiel verloren, mehr nicht. «Enttäuschend sind vor allem das Resultat und die Tatsache, dass wir nicht wie gewohnt zu Torchancen kamen. Jetzt ist es einfach wichtig, nicht vom Weg abzukommen.»

Unterstützung erhielt YB gestern von Seiten der Agentur Sportinformation. Sie verschickte gestern eine Statistik, wonach in den letzten fünf Jahren der spätere Meister zum Auftakt der Rückrunde nie gewonnen hatte. Vor einem Jahr kam der FC Zürich im Derby gegen die Grasshoppers nicht über ein 2:2 hinaus und musste danach zwei weitere Spiele auf den ersten Sieg warten. In der vorletzten Saison setzte sich Basel im Meisterrennen durch, obwohl er das erste Spiel nach der Winterpause 0:2 verloren hatte. Geg-ner damals waren die Young Boys. (Berner Zeitung)

Erstellt: 09.02.2010, 08:32 Uhr

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Axpo Super League

Datum Spiel Resultat
14.03.10 Young Boys Bern - FC Sion 1 : 0 (0:0)
14.03.10 Luzern - FC Basel 0 : 1 (0:1)
14.03.10 GC Zürich - St. Gallen 2 : 1 (1:0)
13.03.10 Bellinzona - Neuchatel Xamax 3 : 2 (0:2)
13.03.10 Aarau - Zürich 1 : 3 (1:1)
R Mannschaft Sp S U N Tvh P
1. Young Boys Bern 24 17 2 5 50:28 53
2. FC Basel 24 15 4 5 54:31 49
3. Luzern 24 11 5 8 42:34 38
4. GC Zürich 22 11 2 9 39:30 35
5. St. Gallen 24 9 6 9 36:32 33
6. Zürich 23 8 7 8 37:33 31
7. FC Sion 23 8 7 8 33:36 31
8. Neuchâtel Xamax 24 8 7 9 39:35 31
9. Bellinzona 24 5 3 16 33:67 18
10. Aarau 24 2 5 17 22:59 11

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