«Wir sind nicht als Touristen hier»
Von Alexander Wäfler. Aktualisiert am 24.02.2011 1 Kommentar
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Vieles dreht sich vor dem Rückspiel gegen Zenit um die grosse Kälte. Sind Sie in Ihrer Karriere schon einmal bei solchen Bedingungen angetreten?
Christoph Spycher: Nein, bisher habe ich noch nie Fussball gespielt, wenn es so kalt war. Damit bin ich aber wohl kaum allein: Ich glaube, diese Erfahrung hat noch keiner in unserem Team gemacht.
Die Zenit-Spieler hingegen haben schon oft Spiele in der Kälte bestritten. Sind sie dadurch im Vorteil?
Das muss nicht unbedingt der Fall sein. Wir haben ja alles unternommen, damit wir ebenfalls gut zurechtkommen. Jetzt dürfen wir uns einfach nicht aus dem Konzept bringen lassen.
Wie sehen Sie der Partie entgegen?
Es ist eine grosse Herausforderung, bei diesen Bedingungen anzutreten und erfolgreich zu sein. Ich freue mich aber darauf und denke, dass die gemeinsame Erfahrung das Team weiter- und noch mehr zusammenbringen wird. Einmal mehr in dieser Saison haben wir die Gelegenheit, gegen ein internationales Topteam anzutreten. Ich freue mich sehr auf das Aufeinandertreffen und bin zuversichtlich, dass wir erneut mithalten können.
Die Mannschaft hat am Mittwochmorgen eine Stadtrundfahrt unternommen. Wie gefällt Ihnen St.Petersburg?
Es ist eine wunderschöne Stadt. Die Gebäude und die Brücken haben mir sehr gefallen. Trotzdem: Wir sind nicht als Touristen hierhergekommen. Ich konzentriere mich in erster Linie auf das Spiel gegen Zenit.
Aber Sie können sich vorstellen, in den Ferien mit Ihrer Familie hierher zurückzukehren?
Ja sicher. Ich glaube, jeder von uns würde sich diese Stadt gerne mal noch richtig ansehen. Doch falls ich wieder einmal nach St.Petersburg reise, dann garantiert zu einer anderen Jahreszeit (lacht). (Berner Zeitung)
Erstellt: 24.02.2011, 08:23 Uhr
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