Wembley ist auch in Afrika
Von Sascha Rhyner. Aktualisiert am 26.01.2010 3 Kommentare
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Das Wembley-Tor in der 2. Bundesliga
Der Ruf nach eine Torlinientechnologie wird immer lauter. Nachdem vor rund einer Woche in der 2. Bundesliga der Treffer von Christian Tiffert im Spiel Duisburg gegen FSV Frankfurt gegeben wurde, obwohl der Ball fast anderthalb Meter vor der Linie aufsprang (siehe Video links), hat nun auch der Afrika-Cup sein Wembley-Tor. Der Viertelfinal zwischen Ägypten und Kamerun stand in der Verlängerung, und die Titelverteidiger hatten eben nach einem groben Schnitzer von Kameruns Geremi das 2:1 erzielt.
Es kam zu einem Freistoss weit ausserhalb des Strafraum, schon fast an der linken Seitenlinie. Ägyptens Captain Ahmed Hassan, der schon das 1:0 für Kamerun mit einem Eigentor und das 1:1 mit einem nicht unhaltbaren Weitschuss erzielt hatte, dreht den Ball Richtung Tor. Kameruns Goalie Jérôme Kameni sah wieder nicht gut aus, lenkte den Ball aber immerhin an die Lattenunterkante. Von dort sprang der Ball, wie die TV-Aufnahmen deutlich zeigen, höchstens auf die Torlinie.
Kein Fortschritt durch Technologie
Die Schiedsrichter entschieden jedoch auf Tor; die Proteste der Kameruner nützten nichts. Nach dem 1:3 fand das Team um Samuel Eto’o nicht mehr in die Partie zurück und schied aus. Im Halbfinal trifft Ägypten nun auf Algerien; es ist die Neuauflage der von Ausschreitungen und wüsten Szenen begleiteten WM-Barrage.
Dennoch sträuben sich die Fifa-Funktionäre noch immer gegen die Einführung des Videobeweises, den vor allem die jüngere Generation immer vehementer fordert. Präsident Joseph Blatter stellt sich zwar nicht konsequent gegen die Einführung ein Torlinientechnologie, doch treibt er deren Entwicklung zumindest nicht aktiv voran. Fortschritt durch Technologie ist nicht das Leitmotto des Weltverbands. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 26.01.2010, 12:36 Uhr
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3 Kommentare
Es ist unsäglich, da werden laufend neue Bälle präsentiert, Schuhe, die neuesten Technologien entsprechen, Rasen, der zertifiziert sein muss und so weiter und Herr Blatter und Konsorten sperren sich. Wenn Herr Blatter schon die Technologie ausschliessen will, dann kann ja die Fussballausrüstung grad wieder auf den Standard von 1954 zurückentwickelt werden. Es wird Zeit das Herr Blatter aufhört Antworten
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