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Shaqiri zu den Bayern: Was ihm Netzer, Hitzfeld, Sforza und Yakin dort zutrauen

Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 07.02.2012 47 Kommentare

Xherdan Shaqiri erhält bei den Bayern hochkarätige Konkurrenz. Kann er sich gegen Weltstars durchsetzen? Bernerzeitung.ch/Newsnet sprach mit namhaften Experten.

1/13 Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld begrüsst den Wechsel von Xherdan Shaqiri zu den Bayern.
Bild: Keystone

   

Umfrage

Wird sich Xherdan Shaqiri beim FC Bayern München durchsetzen?

Ja

 
73.0%

Nein

 
27.0%

2807 Stimmen


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Super League

36. Runde

23.05.Basel - Young Boys1 : 2
23.05.Lausanne - Grasshoppers2 : 1
23.05.Sion - Luzern1 : 3
23.05.Thun - FC Zürich2 : 4
Stand: 23.05.2012 22:10

Rangliste

NameSpSUNG:EP
1.Basel34228478:3374
2.Luzern341412846:3254
3.Young Boys341312952:3851
4.Servette341461445:5348
5.Thun3411101338:4143
6.FC Zürich341181543:4441
7.Lausanne34862029:6130
8.Grasshoppers34752232:6626
9.Sion341581140:3517
10.Xamax1875622:220
Stand: 23.05.2012 22:13

Bundesliga

34. Runde

05.05.Borussia Dortmund - SC Freiburg4 : 0
05.05.Werder Bremen - Schalke 042 : 3
05.05.Hannover 96 - Kaiserslautern2 : 1
05.05.Mainz 05 - Borussia Gladbach0 : 3
05.05.1. FC Nürnberg - Bayer Leverkusen1 : 4
05.05.VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg3 : 2
05.05.1. FC Köln - Bayern München1 : 4
05.05.Augsburg - Hamburger SV1 : 0
05.05.Hertha BSC - Hoffenheim3 : 1
Stand: 05.05.2012 17:23

Rangliste

NameSpSUNG:EP
1.Borussia Dortmund34256380:2581
2.Bayern München34234777:2273
3.Schalke 04342041074:4464
4.Borussia Gladbach34179849:2460
5.Bayer Leverkusen341591052:4454
6.VfB Stuttgart341581163:4653
7.Hannover 963412121041:4548
8.VfL Wolfsburg341351647:6044
9.Werder Bremen341191449:5842
10.1. FC Nürnberg341261638:4942
11.Hoffenheim3410111341:4741
12.SC Freiburg3410101445:6140
13.Mainz 05349121347:5139
14.Augsburg348141236:4938
15.Hamburger SV348121435:5736
16.Hertha BSC347101738:6431
17.1. FC Köln34862039:7530
18.Kaiserslautern344111924:5423
Stand: 05.05.2012 17:26

Fussball-Diskussion

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Bernerzeitung.ch/Newsnet hat aus gut informierter Basler Quelle in Erfahrung gebracht: Der Transfer des Schweizer Internationalen zu den Bayern ist jetzt nur noch Formsache. Der FC Basel ist sich mit den Bayern offenbar einig, erhält eine geschätzte Ablösesumme von gegen 16 Millionen Franken. Der Spieler, der in dieser Woche noch zu medizinischen Tests in München erwartet wird, erhält vorerst einen Vertrag über vier Jahre.

Die Positionen, die der kleine Wirbelwind aus Basel vorwiegend besetzt, werden bei den Bayern zurzeit allerdings von zwei Vizeweltmeistern besetzt. Vom holländischen Superstar Arjen Robben und vom Franzosen Frank Ribéry. Robben verlor den WM-Final 2010 in Südafrika gegen Spanien. Ribéry denjenigen von 2006 gegen Italien in Deutschland.

«Für Shaqiri ist das Bayern-Angebot ein Riesenkompliment»

GC-Trainer Ciri Sforza hat mit den Bayern die Champions League gewonnen. Er hat das Bayern-Gen intus. «Xherdan Shaqiri hat enorme Qualitäten. Er ist schnell, trickreich, technisch versiert und torgefährlich. Er ist auch vom Charakter her ein Supertyp. Wenn die Bayern einen solchen Spieler für so viel Geld holen, dann sind sie restlos von ihm überzeugt und glauben auch an seine menschlichen Qualitäten», weiss Sforza aus eigener Erfahrung. Shaqiri werde von den Bayern nicht bloss als Ergänzungsspieler angesehen. Er werde eine echte Chance erhalten. Sforza denkt, dass dieser Transfer für Shaqiri wie auch den ganzen Schweizer Fussball ein Riesenkompliment sei.

Er muss im Kopf jederzeit klar und ruhig bleiben

Das Wichtigste sei aber, dass Shaqiri im Kopf für diese grosse Aufgabe bei den Bayern bereit sei. «Er darf nicht in Ehrfurcht vor den grossen Namen erstarren. Mit seinen Qualitäten kann er getrost selbstbewusst auftreten. Und dann bin ich mir absolut sicher, dass er sich in München durchsetzen wird. Aber er muss im Kopf jederzeit ruhig und klar bleiben.» Sforza sagt auch, dass es im Weltfussball keine bessere Adresse gebe als diejenige des FC Bayern München. «Wenn du eine Offerte der Bayern hast, darfst du nicht zweimal überlegen, ja eigentlich keine Sekunde darüber nachdenken», sagt Sforza. Shaqiri habe sich absolut richtig entschieden und andere Angebote ausgeschlagen.

«Er kann in München sogar zum Publikumsliebling werden»

Auch Luzerns Trainer Murat Yakin kennt die Bundesliga. Er hat für den VfB Stuttgart und Kaiserslautern gespielt. «Dieser Transfer ist eine Anerkennung für Shaqiri, die Arbeit des FC Basel und für den Schweizer Fussball generell», sagt der Basler. Dieser Transfer müsse auch Motivation für andere Spieler sein. Um Shaqiri macht sich Yakin überhaupt keine Sorgen. «Er ist frech und unbekümmert. Er könnte in München sogar zum absoluten Publikumsliebling werden», mutmasst der ehemalige Nationalspieler.

Die individuelle Klasse und der totale Ehrgeiz Shaqiris werden sich auch bei einem grossen Klub wie Bayern München durchsetzen. «Das Allesentscheidende wird aber sein, dass Shaqiri ein Spieler ist, der Verantwortung übernimmt und klare Entscheidungen auf dem Feld treffen kann», so Yakin. Shaqiri sei auch mental gesund, weil er ein starkes Umfeld und eine tolle Familie habe.

«Shaqiri wird in München viel Respekt entgegengebracht»

Auch Nationalcoach Ottmar Hitzfeld begrüsst den Transfer Shaqiris zu den Bayern. «Es ist der absolut richtige Entscheid und auch der richtige Zeitpunkt, dass Xherdan Shaqiri im Sommer zu einem Topklub wie Bayern München geht», sagt der Lörracher. Ribéry und Robben seien viel verletzt. «Deshalb wird Shaqiri auch sehr schnell seine Chance bekommen», ist Hitzfeld überzeugt. Er habe das Potenzial, diese Chance auch rigoros zu nutzen. «Shaqiri ist ein sehr intelligenter Spieler. Deshalb ist er jederzeit in der Lage, auf dem Rasen auch die richtigen Entscheidungen zu fällen», so Hitzfeld. Für Shaqiri sei es eine grosse Auszeichnung, dass ein Verein wie Bayern München ihn verpflichtet habe. «Das stärkt sein Selbstbewusstsein noch vermehrt», glaubt Hitzfeld. Shaqiri werde in München viel und den nötigen Respekt erhalten. «Auch der FC Basel ist ein grosser Verein. Shaqiri hat mit dem FCB den Achtelfinal der Champions League erreicht. Das ist ein enormer Leistungsausweis.»

Auch Hitzfeld denkt, dass Shaqiri in München zum Publikumsliebling avancieren könnte. «Die Art und Weise, wie Shaqiri spielt, gefällt den Fans.» Ottmar Hitzfeld hat mit den Bayern sämtliche Titel wie Meisterschaft, Pokal, die Champions League und den Weltpokal gewonnen. Er kennt die Philosophie und das Innenleben wie kaum ein anderer. «Die Bayern haben Shaqiri längst beobachtet und alle möglichen Informationen über ihn eingeholt», weiss Hitzfeld. Deshalb würden die Bayern in Zukunft auch voll auf den Schweizer Internationalen setzen.

«Shaqiri braucht in München auch Geduld»

Der deutsche Weltmeister Günter Netzer denkt, dass Shaqiri in München auch etwas Geduld mitbringen muss. «Es wird schwer sein, dass er sich gleich auf Anhieb gegen Spieler wie Ribéry oder Robben durchsetzt», sagt der ehemalige Star von Gladbach, Real und GC. Shaqiri werde bei den Bayern auch eine Lernphase durchlaufen. «Er muss sich dort weiterentwickeln. Und dann wird er sich mit seinem Potenzial auch durchsetzen.» Für Shaqiri spreche, dass er sich die Aufgabe in München zutraue. «Das zeugt von einer enormen Portion Selbstvertrauen», so Netzer. Shaqiri sei ein grosses Talent. «Ich kann es gut verstehen, dass sich die Bayern rechtzeitig die Dienste Shaqiris gesichert haben», sagt Netzer. Man sei in München von den Qualitäten Shaqiris offensichtlich restlos überzeugt. Auch Netzer denkt wie Hitzfeld und Yakin, dass Shaqiri durchaus ein Publikumsliebling in München werden könnte. «Solche Typen mögen die Fans.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 07.02.2012, 12:08 Uhr

47

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47 Kommentare

Franz Melliger

07.02.2012, 13:29 Uhr
Melden 47 Empfehlung

Da muss man den Beratern von Shaqiri wirklich ein Kompliment machen. Wäre es nur ums schnelle Geld gegangen, hätte er schon längst wechseln können. Aber man hat gewartet, bis das Top-Angebot kommt. Jetzt kann er in einem absoluten Weltclub spielen, verdient gut und die Ablöse stimmt auch. Zudem wird er sich in München gut einleben, da er ja schon die Sprache kann.
Ich freue mich sehr für ihn!
Antworten


Alban Mustafi

07.02.2012, 14:44 Uhr
Melden 37 Empfehlung

Jetzt muss nur noch sein Name richtig ausgesprochen werden:) Liebe Leute, es heisst ShaTSCHiri und nicht ShaKiri:) Würde mich freuen, wenigstens einmal seinen Namen richtig ausgesprochen zu hören. Antworten



Programm & Resultate

Freundschaftsspiel
EndeSpanien - Serbien2:0
EndeSchweiz - Deutschland5:3
EndeNorwegen - England0:1
Playoff
EndeSion - Aarau3:0
Stand: 26.05.2012 20:56
Brussels Ladies Open
26.05EndeRadwanska - Halep7:5 6:0
Stand: 26.05.2012 17:02
GP Monaco 2012 - Qualifikation
1:14.3011 Michael Schumacher
1:14.3812 Mark Webber
1:14.4483 Nico Rosberg
Stand: 27.05.2012 22:56
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Roland Garros
27.05EndeCipolla - Wawrinka3:6 3:6 6:4 6:3 2:6
Stand: 27.05.2012 16:09
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Playoff
17:00Aarau - Sion
Stand: 25.05.2012 09:25
Roland Garros WTA
28.0516:15Radwanska - Jovanovski
Roland Garros
28.0512:15Federer - Kamke
28.0513:30Djokovic - Starace
Stand: 25.05.2012 15:24
Keine Daten vorhanden
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