Shaqiri ist der beste seines Fachs
Aktualisiert am 08.08.2011 17 Kommentare
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Obwohl erst 19-jährig, ist Xherdan Shaqiris Leistungsausweis schon jetzt beeindruckend. Vor einem Jahr wurde der FCB-Offensivspieler zum Schweizer Nachwuchsspieler des Jahres gewählt. Da hatte er bereits das Double mit dem FCB und seine ersten drei Einsätze im Schweizer A-Team hinter sich gehabt und flog unmittelbar nach der Wahl an die WM nach Südafrika. Inzwischen ist er ein unverzichtbarer Teil des Teams von Nationalcoach Ottmar Hitzfeld geworden, hat einen weiteren Meistertitel gewonnen, ist mit der U21-Auswahl EM-Zweiter in Dänemark geworden und steht im Fokus der wichtigsten Klubs Europas. Mit der gestrigen Wahl zum «Credit Suisse»-Player des Jahres hat er eine weitere Stufe seiner noch jungen Karriere erklommen. Shaqiri gewann die Wahl klar vor Nationalgoalie Diego Benaglio und dem Schweizer Captain Gökhan Inler.
Auch der zweitwichtigste Titel der gestrigen Fussballnacht ging an einen Basler: Alex Frei wurde als bester Spieler der «Axpo Super League» ausgezeichnet. Mit seinen 27 Toren und 10 Assists gewann der Basler Stürmer letzte Saison nicht nur die Torschützenkrone, sondern war auch massgeblich für den erneuten Titelgewinn und die starken Auftritte seines Vereins in der Champions League verantwortlich. Frei war 2004 schon als bester Schweizer Spieler im Ausland und 2005 sowie 2007 als «Credit Suisse»-Player des Jahres ausgezeichnet worden.
Erneut ging Fink leer aus
Pierluigi Tami wurde für seinen Parcours mit der U21-Nationalmannschaft als Trainer des Jahres geehrt – und erneut nicht der äusserst erfolgreiche FCB-Coach Thorsten Fink. Auch der beste Schiedsrichter kommt aus dem Tessin. Massimo Busacca wurde zum siebten Mal in Folge ausgezeichnet. Preise gab es auch für Lara Dickenmann (Spielerin des Jahres), Iset Hajrovic (Tor des Jahres), den FC Biel (Cup-Team des Jahres) und Yann Sommer (Youngster des Jahres).
(fal/si)
Erstellt: 08.08.2011, 22:29 Uhr
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