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Shaqiri ist Sinnbild der neuen Auswahl

Von Fabian Ruch. Aktualisiert am 09.08.2011

Am Mittwoch trifft das Nationalteam in einem Testspiel in Vaduz auf Liechtenstein. Der 19-jährige Xherdan Shaqiri, Schweizer Spieler des Jahres, ist eines der Talente in der Mannschaft. Aber wer schiesst in Zukunft die Tore?

Schweizer Spieler des Jahres: Xherdan Shaqiri (rechts), hier gegen Englands Verteidiger John Terry.

Schweizer Spieler des Jahres: Xherdan Shaqiri (rechts), hier gegen Englands Verteidiger John Terry.
Bild: Keystone

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Gestern versammelte Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld seine Auswahlspieler in Bern, morgen tritt die Schweiz zum Testspiel in Vaduz gegen Liechtenstein an. Und regelmässig erfährt das Kader noch personelle Änderungen. Gestern Abend wurde der frühere Thun-Verteidiger Timm Klose, mit Nürnberg am Samstag beim 1:0-Sieg in Berlin überzeugend in die Bundesliga gestartet, nachnominiert, weil Johan Djourou leichte Knieschmerzen hat und möglicherweise am Mittwoch nicht eingesetzt werden kann. Stürmer Mario Gavranovic, am Samstag bei der 0:3-Niederlage in Stuttgart nicht im Schalke-Aufgebot, war ja bereits nachträglich aufgeboten worden, nachdem sich die YB-Offensivspieler David Degen und Nassim Ben Khalifa vorgestern in Luzern leicht verletzt hatten.

Ben Khalifa musste seine Teilnahme am dreitägigen Zusammenzug der Nationalmannschaft gestern absagen, er verspürte immer noch Schmerzen im Nackenbereich. Heute ist bei YB trainingsfrei, doch morgen soll der talentierte Angreifer wieder in den Betrieb einsteigen – und bei den Young Boys ist man zuversichtlich, dass Nassim Ben Khalifa am nächsten Sonntag bei den Grasshoppers wieder eingesetzt werden kann.

Zwei bei Juve, zwei bei Napoli

David Degen dagegen ist in Liechtenstein dabei, Untersuchungen ergaben am Montag keine Verletzung am Sprunggelenk. Der 28-jährige Degen ist mit 14 Länderspielen bereits einer der erfahrensten Akteure im Aufgebot. Der personelle Umbruch im Nationalteam geht ja bemerkenswert umfassend weiter, und es ist eine durchaus spannende Auswahl, der man einiges zutrauen darf. Gleich vier Akteure sind in Italien bei prominenten neuen Arbeitgebern angestellt: die Aussenverteidiger Stephan Lichtsteiner und Reto Ziegler beim rundum erneuerten Juventus, die zentralen Aufbauer Gökhan Inler und Blerim Dzemaili beim Champions-League-Teilnehmer Napoli. «Es hat einige Schweizer Spieler, denen ich in Zukunft eine gute Rolle bei einem europäischen Spitzenklub zutraue», sagt Ottmar Hitzfeld. Der Nationalcoach moderiert den Umbau seines Teams ohne schlechtes Gewissen, viele junge Akteure haben ihre Klasse bereits unter Beweis gestellt.

Senderos bester Torschütze

Das gilt besonders für Xherdan Shaqiri, der gestern an einer Gala im Stade de Suisse zum Spieler des Jahres gewählt wurde (Seite 18). Der Weg des 19-jährigen Sondertalents dürfte – Verletzungen ausgenommen – bald zu einem europäischen Topverein führen. Am Samstag erzielte der Basler Flügelspieler beim 3:3 gegen Sion mit einem fantastischen Schuss in den Torwinkel einen herrlichen Treffer. Shaqiri darf man als Gesicht und Sinnbild der neuen, frischen Auswahl bezeichnen.

Natürlich ist Liechtenstein morgen kein Gradmesser für die Schweiz, doch vielleicht können die Fussballer das Toreschiessen üben. Mit 5 Länderspieltreffern in 42 Einsätzen ist Abwehrspieler Philippe Senderos (Fulham) der erfolgreichste Akteur, Tranquillo Barnetta (59 Länderspiele, 8 Tore) fehlt verletzt. Und gerade die Bilanz des im Angriff nach den Rücktritten von Alex Frei und Marco Streller gesetzten Eren Derdiyok (Leverkusen) ist massiv ausbaufähig – erst zwei Tore hat Derdiyok in 32 Partien erzielt, wobei er oft bloss als Einwechselspieler eingesetzt wurde. Spätestens am 6.September gegen Bulgarien werden Derdiyok und seine Kollegen unter Druck stehen. Nur mit drei (nicht unrealistischen) Siegen gegen Bulgarien sowie im Oktober in Wales und im möglichen Endspiel gegen Montenegro darf die Schweiz nach dem Fehlstart in die EM-Qualifikation noch vom zweiten Gruppenrang träumen – und der Teilnahme an den Barragespielen zur Euro 2012. (Berner Zeitung)

Erstellt: 09.08.2011, 09:31 Uhr

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EndeNorwegen - England0:1
Playoff
EndeSion - Aarau3:0
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Brussels Ladies Open
26.05EndeRadwanska - Halep7:5 6:0
Stand: 26.05.2012 17:02
GP Monaco 2012 - Qualifikation
1:14.3011 Michael Schumacher
1:14.3812 Mark Webber
1:14.4483 Nico Rosberg
Stand: 27.05.2012 22:56
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Stand: 27.05.2012 16:09
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Stand: 25.05.2012 09:25
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Stand: 25.05.2012 15:24
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