«Reaktion der Fans hat mich nicht wirklich überrascht»
Aktualisiert am 27.10.2011 62 Kommentare
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«Pyro-Aktionen haben in der Arena Thun keinen Platz. Der FC Thun und die Arena Thun verurteilen die gestrige Aktion aufs Schärfste», schreibt der Klub am Donnerstag in einer Mitteilung. Wie der Verein weiter mitteilt, werden die Verantwortlichen alles unternehmen, um solche Pyro-Aktionen künftig zu unterbinden.
Der Verein bedankt sich zudem bei den Fans, die durch ihr Einschreiten vorbildlich reagiert hätten. «Die Thuner Fans waren bisher mit ihrem friedlichen Verhalten schweizweit ein Vorbild. Dies wollen wir aufrechterhalten», heisst es in der Mitteilung.
«Die Reaktion ist ein gutes Zeichen»
Gemäss den Verantwortlichen des FC Thun begrüssen sie eine harte Bestrafung des Fehlbaren. Er habe mit seiner Aktion die Gesundheit von mehreren Personen im Fansektor und dem FCZ-Goalie gefährdet. Die Arena Thun werde vom Übeltäter zudem Schadenersatz für allfällige Bussen und Schäden am Kunstrasen verlangen und ein Stadionverbot aussprechen.
Wie Reto Bloesch, Mediensprecher des FC Thun gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnet sagte, habe ihn die Reaktion der Fans nicht wirklich überrascht. «Thuner Fans haben bisher keine Probleme gemacht, weder bei Heim- noch bei Auswärtsspielen.» Er wertet das Verhalten insgesamt aber als «ein gutes Zeichen».
Eine Erklärung für das vorbildliche Verhalten der Fans habe er aber nicht wirklich, sagt Bloesch. «Vielleicht hat es damit zu tun, dass die Thuner Fans im Vergleich mit anderen Clubs eine eher kleine Gruppe sind. Die Fansszene ist deshalb besser überblickbar und besser regulierbar.»
Bei YB auch denkbar?
Marcel Wirth, Fanverantwortlicher bei YB, teilte mit, dass auch innerhalb der YB-Fanszene der Konsens bestehe, dass Werfen von Pyros nicht toleriert wird. Eine Selbstregulierung diesbezüglich finde auch in der YB-Fanszene statt.
Die Grösse und die Art der Fanszenen von Thun und YB hält er allerdings nur für bedingt vergleichbar. Thun habe nicht eine lange Tradition in der obersten Liga und demensprechend eine sehr kleine Ultraszene, die nur aus etwa 20 bis 30 Personen bestehe.
(js, met)
Erstellt: 27.10.2011, 17:19 Uhr
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62 Kommentare
Gratuliere den mutigen Eingreifern in Thun.So erledigt man,nicht nur in diesem Fall die Angelegenheit.Erinnere mich,vor vielen Jahren zogen in Bern jeweils Saubannerzüge wärend des Donnerstagabendverkauf durch die Innenstadt und verschmierten Wände.Das hörte damit auf,dass sich beherzte Bürger persönlich der Sache annahmen.Wie,darf ich nicht schreiben,weils als Aufruf zur Gewalt aussehen könnte. Antworten
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