Raimondi: «Ein Wechsel kam für mich nicht in Frage»
Von Jonathan Spirig. Aktualisiert am 07.02.2011 1 Kommentar
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YB-Mittelfeldspieler Mario Raimondi blickt auf eine schwierige Hinrunde zurück – er spielte seit letzten Juli bei den Young Boys auf dem Platz nur noch eine Nebenrolle. Trotz der unbefriedigenden Situation kam ein Wechsel für ihn nicht in Frage, stellt Raimondi klar: «Die YB-Verantwortlichen haben mir im Gespräch klar gemacht, dass sie weiter auf mich zählen.»
Der Routinier zeigte sich in der Winterpause kämpferisch und wurde für seine guten Trainingsleistungen belohnt. Er stand gegen Bellinzona in der Startelf und rechtfertigte mit einem überzeugenden Auftritt das Vertrauen von Trainer Petkovic. Dass er dabei auch von David Degens Sperre profitierte, interessierte nach dem Spiel niemanden mehr.
Er fordert keinen Stammplatz
Überbewerten will Raimondi seine gute Leistung gegen Bellinzona aber nicht. Jetzt zum Trainer zu rennen und einen Stammplatz zu fordern, würde nicht zu ihm passen. Er habe eine gute Vorbereitung absolviert und sei froh, dass ihm und dem Team der Rückrundenstart geglückt ist. Obwohl im Heimspiel gegen den FC Zürich ein weiterer Konkurrent Raimondis auf der Flügelposition gesperrt ist, ist «Mändu» noch nicht überzeugt, dass er erneut in der Stammelf steht. «Ich freue mich aber wenn es so ist», so der bescheidene Berner.
Der Flügelspieler ist überzeugt, dass das Team in der Winterpause Fortschritte gemacht hat. Vor allem an der Chancenauswertung und am letzten Pass sei gearbeitet worden. «Dass wir 5:1 gewonnen haben lag nicht nur an der Schwäche von Bellinzona. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt», ist sich Raimondi sicher.
Obwohl es ihm bei den Young Boys gut gehe und jetzt wieder besser läuft, hat Raimondi seinen Traum von einem Auslandengagement noch nicht abgehakt. «Das reizt mich noch immer, aber nicht um jeden Preis.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 07.02.2011, 15:39 Uhr
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1 Kommentar
Schön, dass Mario Raimondi nach langer Zeit als "Bankier" wieder mal ein ganzes Spiel zum Einsatz kam und dabei zeigen konnte, dass er nicht zum alten Eisen gehört. Seine passgenauen Flanken (sein Markenzeichen) - diesmal eine auf Lulic - brachte ja das wichtige Tor zum 1:3. Der faire Spieler ist ein gutes Vorbild für die Jugend. Ein Stammplatz, wieso denn nicht, wenn die Leistung stimmt Antworten
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