Sport

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

«Pfeiffersches Drüsenfieber kann YB den Titel kosten»

Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 18.02.2010 3 Kommentare

Der renommierte Zürcher Sportarzt Heinz Bühlmann befürchtet, dass sich bei Leader YB nicht nur Nationalspieler David Degen mit dem heimtückischen Virus des Pfeifferschen Drüsenfiebers angesteckt. hat.

Schwere Zeit: David Degen ist am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt.

Christoph Stulz

«Ich bin mir zu hundert Prozent sicher, dass sich noch weitere Spieler mit dem Virus infiziert haben», sagt Bühlmann gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnet. David Degen bestätigt im «Blick», dass er sich schon in der vergangen Woche schlecht gefühlt habe. «Ich hatte immer wieder kalt und heiss», verrät der Zwillingsbruder von Liverpool-Spieler Philipp.

Trotzdem hat sich der ehrgeizige Basler durchgebissen, weil er nach der empfindlichen 0:4-Niederlage gegen Basel der Mannschaft gegen Luzern unbedingt helfen wollte.

«Nach dem Spiel gegen Luzern war mir dann hundeübel. Ich hatte überhaupt keine Kraft mehr»,sagte der erschöpfte Degen. Nach einem Bluttest stellten die Ärzte die niederschmetternde Diagnose: Er leidet am Pfeifferschen Drüsenfieber.

«Degen hätte sich sofort melden müssen»

Degen hatte sich also über Tage gequält, trainierte und spielte mit der Mannschaft, duschte und unterhielt sich mit seinen Teamkollegen. «Genau das ist jetzt das grosse Problem von YB», befürchtet Bühlmann. «Verursacher dieser Infektion ist das Epstein-Barr-Virus», sagt Bühlmann. «Dieses wird durch Husten und Niesen oder über den Speichel übertragen», klärt er auf.

«Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist hochansteckend und schnell übertragbar», warnt Bühlmann. Deshalb macht sich der Vertrauens-Arzt von Martina Hingis grosse Sorgen um die Mannschaft von Vladimir Petkovic. «Sollten sich tatsächlich weitere Spieler angesteckt haben, kann das YB den Meistertitel kosten.»

Bühlmann gibt zu Bedenken, dass Degen in seinem Fall einen falschen Ehrgeiz an den Tag gelegt habe. «Er hätte seine Probleme sofort der medizinischen Abteilung mitteilen müssen», so Bühlmann. Das gehöre zur Eigenverantwortung eines Profis.

«Jetzt riskiert Degen sogar die WM zu verpassen»

«Bei solchen Symptomen, wie sie Degen schon vor dem Spiel gegen Luzern hatte, denkt man im Übrigen viel zu wenig an die Möglichkeit des Pfeifferschen Drüsenfiebers», gibt Bühlmann zu bedenken. Der Mann, der einst auch über Jahre die Stadtrivalen GC und FCZ betreut hatte, macht damit indirekt auch der medizinischen Abteilung von YB einen Vorwurf.

Degen, der sich zuletzt in Länderspielform präsentierte, war mit sechs Toren und drei Assists ein Leader im Team. «Ich hoffe, dass ich in zwei bis vier Wochen wieder spielen kann», sagt der Pechvogel. «Das ist der Wunschgedanke Degens», sagt Bühlmann. Das Pfeiffersche Drüsenfieber habe Tennis-As Roger Federer fast ein Jahr gekostet. Vermasselt diese heimtückische Krankheit YB den Titel und riskiert Degen sogar die WM in Südafrika zu verpassen? «Denkbar ist alles», sagt Bühlmann. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 18.02.2010, 12:52 Uhr

3

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

3 Kommentare

Dominic Maurer

18.02.2010, 21:15 Uhr
Melden

Alle zwei Tage irgendwelche negative Artikel über ein Team, dass sich den Titel nach über 20 Jahren und einigen Umwegen redlich verdient hätte......ich denke, dass Degen-Dynamite mit viel Kampf und Wille sich in spätestens 4-6 Wochen zurückmelden wird.......wir werden alles dafür tun, dass dieser Titel nach Bern zu holen. Wer den ästethischten Fussball spielt, soll am Ende auch jubeln dürfen.... Antworten


Enrico Massi

18.02.2010, 15:38 Uhr
Melden

Federer hat ein Jahr lang Top-Leistungen erbracht, trotz des Pfeifferschen Drüsenfiebers. Er war damals der zweitbeste Tennisspieler der Welt. Da kann man wohl kaum sagen, dass dieses Jahr verloren war... Hoffentlich bewahrheitet sich diese Expertenprognose nicht. Antworten



Programm & Resultate

Keine Daten vorhanden
Roland Garros
27.05EndeCipolla - Wawrinka3:6 3:6 6:4 6:3 2:6
Stand: 27.05.2012 16:09
GP Monaco 2012 - Rennen
1:46:06.5571 Mark Webber
+0.6002 Nico Rosberg
+0.9003 Fernando Alonso
Stand: 28.05.2012 00:46
Keine Daten vorhanden
Playoff
17:00Aarau - Sion
Stand: 25.05.2012 09:25
Roland Garros WTA
28.0516:15Radwanska - Jovanovski
Roland Garros
28.0512:15Federer - Kamke
28.0513:30Djokovic - Starace
Stand: 25.05.2012 15:24
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Freundschaftsspiel
20:45Italien - Luxemburg
Stand: 13.04.2012 13:49
Roland Garros
29.0511:00Bolelli - Nadal
29.0511:00Andujar - Wawrinka
Stand: 27.05.2012 17:24
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden

Sport

Telefonbuch

Marktplatz

Populär auf Facebook Privatsphäre


Jetzt neu bei Swissquote

Direkt über usere Plattformen : Advanced Trader, Web Trader, MetaTrader 4.[Alt-Text]

Remund führend in Werbetechnik

Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.

Online-Wettbewerb

Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!

FÜR IHRE FREIZEIT

Für Ausgehtipps in der Region, nutzen Sie einfach unsere Agenda.