Ottmar Hitzfeld wirft Yakin aus dem Team
(ak)
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Zusammenfassung
Nationalcoach Ottmar Hitzfeld bietet für das vorentscheidende EM-Ausscheidungsspiel gegen England am 4. Juni die drei Neulinge Admir Mehmedi, Innocent Emeghara und Granit Xhaka auf.
Mehmedi (20) vom FC Zürich und Emeghara (22) von den Grasshoppers rücken für die zurückgetretenen Basler Angreifer Alex Frei und Marco Streller ins Schweizer A-Team nach. Der Basler U17-Weltmeister Xhaka (18) ist für das Mittelfeld vorgesehen.
Wieder im Kader befinden sich die beiden England-Söldner Philippe Senderos und Johan Djourou, die im Spiel in London besonders motiviert sein dürften. Auch Stéphane Grichting und Steve von Bergen, die zuletzt in ihren Vereinen wegen Verletzungen nicht zum Einsatz gekommen sind, erhielten von Hitzfeld ein Aufgebot.
Eine Absage hat jedoch Hakan Yakin bekommen. Hitzfeld beobachtete den FCL-Captain im letzten Saisonspiel in Basel und teilte ihm danach mit, dass er auf ihn verzichtet. «Er konnte seine Leistungen aus der Vorrunde nicht bestätigen und kann uns in seiner momentanen Verfassung nicht weiterhelfen.»
Gökhan Inler übernimmt von Alex Frei definitiv die Kapitänsbinde. (si) -
Hitzfeld betont noch einmal, dass er kein Problem mit Yakin habe und auch nicht denke, dass dieser für die Entlassung von Rolf Fringer in Luzern verantwortlich sei. «Ich glaube nicht, dass Hakan den Trainer gestürzt hat. Er hat ein grosses Fussballherz und bemüht sich für die Mannschaft.»
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«England ist der Favorit, aber wir haben eine grossartige Aufgabe. Wir spielen im Wembley, das ist eine gute Gelegenheit für die Spieler, um über sich hinaus zu wachsen», sagt Hitzfeld zum Spiel vom 4. Juni. Er gibt zu, dass ihn die schwachen Leistungen der Schweizer in Bulgarien erschreckt haben. Viele Spieler seien mit dem Druck nicht zurecht gekommen.
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Das komplette Aufgebot:
Tor:
Benaglio
Leoni
Wölfli
Verteidigung:
Djourou
Grichting
Lichtsteiner
Senderos
Von Bergen
Ziegler
Mittelfeld und Sturm:
Barnetta
Behrami
Derdiyok
Dzemaili
Emeghara
Fernandes
Inler
Margairaz
Mehmedi
Schwegler
Shaqiri
G. Xhaka. -
Benaglio ist für Hitzfeld weiter die Nummer 1 unter den Torhütern, trotz der guten Leistungen von Wölfli bei YB. Hitzfeld stört es aber, dass Benaglio nach dem frühen Saisonende in der Bundesliga schon länger ohne Spiel ist. Hätte Wolfsburg die Relegation bestreiten müssen, wäre das aber anders gewesen.
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Vorne will Hitzfeld mit dem Leverkusener Derdiyok spielen. Er plant eine 4-2-3-1- oder 4-1-4-1-Formation. Senderos und Djourou könnten erstmals gemeinsam auflaufen, Shaqiri soll gegen England sicher zum Einsatz kommen.
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Hitzfeld betont, dass Yakin im Herbst wieder zum Nationalteam stossen könnte, wenn er dann in guter Form ist. Zudem ernennt der Trainer den bisherigen Vize Inler zum neuen Captain der Schweizer Nationalmannschaft.
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Hakan Yakin fehlt im Aufgebot. «Ich habe ihn sehr intensiv beobachtet. Er hat die Leistungen der Vorrunde nicht bestätigen können», so der Coach. «Ich kann ihm nichts vorwerfen, er hat gekämpft, ist aber nicht in der Form, in der er uns weiterhelfen kann.»
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Senderos und Djourou stossen wieder zur Nationalmannschaft. Sie sollen die Abwehr stärken und kennen England ja gut.
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Im Angriffsbereich hat sich ein Loch aufgetan durch die Rücktritte von Frei und Streller. «Ich freue mich über die Leistungen der jungen Spieler, die in ihren Klubs auf sich aufmerksam gemacht haben und grosses Potenzial besitzen»., sagt Hitzfeld.
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Emeghara, Mehmedi und Granit Xhaka sind neu im Nationalteam.
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Es sind drei neue Spieler im Aufegbot.
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Hitzfeld hat Platz genommen. Gleich geht es los.
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Es gibt nun eine kurzve Pause. Nationaltrainer Ottmar hitzfeld wird in wenigen Minuten erwartet.
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Die Pressekonferenz des Verbandes hat begonnen. Noch geht es aber nicht um die A-Nationalmannschaft.
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Es deutet alles darauf hin, dass Ottmar Hitzfeld für das EM-Qualifikationsspiel in England vom 4. Juni eine stark verjüngte Mannschaft aufbieten wird. Für Alex Frei und Marco Streller, die ihren Rücktritt gegeben haben, dürften Admir Mehmedi (20, FCZ) und Innocent Emeghara (22, GC) zum Einsatz kommen. Auch der 18-jährige Basler Granit Xhaka darf mit einem Aufgebot rechnen.
Wer aber muss über die Klinge springen? Ein Name, der in der Diskussion immer wieder fällt, ist jener von Hakan Yakin. Der 87-fache Internationale ist mit 34 fast doppelt so alt wie Xhaka. Er besitzt aber immer noch die Fähigkeit, mit seinen genialen Pässen einen gefährlichen Spielzug zu initiieren. Und an einem Überfluss von Ideen und spielerischer Klasse leidet das Schweizer Nationalteam unter Hitzfeld bekanntlich nicht. Ein Rauswurf Yakins wäre keine gute Idee des Nationaltrainers.
Erstellt: 27.05.2011, 09:47 Uhr
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