Mveng: «YB kann Basel einholen»
Interview: Claudia Salzmann. Aktualisiert am 03.02.2012
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Wegen einer Verletzung am Sprunggelenk haben Sie die Vorrunde verpasst, die Vorbereitungen für die Rückrunde haben Sie aber ohne Schmerzen absolviert. Rechnen Sie jetzt mit Einsätzen?
Freddy Mveng: Ich finde, dass ich gut trainiert habe. Mein persönliches Ziel ist, mich in den nächsten zwei Monaten vollends zu integrieren. Dann wird sich zeigen, wie es weitergeht. Es wäre schön für mich, wenn mir der Trainer die Gelegenheit gäbe, zu spielen.
Im letzten Sommer wechselten Sie von Neuchâtel Xamax zum BSC Young Boys. Wie haben Sie sich im Team eingelebt?
Gut, wir haben ein tolles Team. Zum Glück sprechen viele Teamkollegen französisch. Ich versuche zwar, Deutsch zu lernen, aber es ist schwierig für mich.
Wem fühlen Sie sich im Team am nächsten?
Ich verstehe mich mit Pascal Doubaï und Nassim Ben Khalifa gut, auch wegen der Sprache. Mit Nassim bin ich aufgewachsen und es war schön, ihn bei den Young Boys wieder zu treffen.
Ihre Fussballkarriere in der Schweiz nahm ihre Anfänge in Lausanne. Verbringen Sie heute viel Zeit in Bern?
Ich habe zwar eine Wohnung in Bern, aber meine Familie wohnt in Lausanne. Am Wochenende bin ich oft bei ihnen und gehe auch dort aus. Allerdings nur, wenn kein Spiel auf dem Programm steht. Wenn eine Partie stattfindet, habe ich sowieso keine Zeit auszugehen und bleibe Zuhause.
Sind Ihre Eltern stolz auf Sie?
(lacht) Ich hoffe es zumindest. Nein, ich glaube schon, dass sie stolz auf mich sind. Ob ich in Bern oder Lausanne spiele, spielt für sie keine Rolle.
Was können die Young Boys in der laufenden Saison erreichen?
Den FC Basel müssen wir so schnell wie möglich einholen. Wenn wir gut spielen und alle Begegnungen gewinnen, ist es alles möglich. Auch der Meistertitel. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 03.02.2012, 08:28 Uhr
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