«Mir wird jetzt nicht einfach ein Platz in der Startelf geschenkt»
Von Jonathan Spirig. Aktualisiert am 15.06.2011 1 Kommentar
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«Ich halte sehr viel von Marco Schneuwly und bin froh, dass er geblieben ist», sagte Christian Gross am Mittwochmorgen anlässlich der Medienkonferenz zum Trainingsauftakt. Auch der YB-Stürmer hörte diese Worte und nahm sie mit einem Lächeln zur Kenntnis.
Noch vor einigen Wochen hatten nur noch wenige geglaubt, dass der 26-Jährige eine Zukunft bei YB hat. Auch Schneuwly selbst zweifelte: «Die Verhandlungen mit dem FC Thun waren tatsächlich schon weit fortgeschritten, aber so schnell kann es im Fussball gehen.»
Gut für das Selbstbewusstsein
Er habe sich eigentlich nie wirklich unwohl gefühlt bei YB und daher habe er sich nach der Verpflichtung von Gross auch entschieden, bei den Stadtbernern zu bleiben. «Es ist natürlich schon schön, solche Aussagen von einem erfolgreichen und erfahrenen Trainer zu hören», gibt Marco Schneuwly gegenüber bernerzeitung.ch zu. Zu spüren, dass der neue Trainer grosse Stücke auf ihn hält, sei gut für sein Selbstbewusstsein.
Trotz der lobenden Worte ist sich Schneuwly bewusst, dass er damit nicht automatisch in der Startelf steht. «Den Platz werde ich sicher nicht einfach geschenkt erhalten.» Er sehe sich aber durchaus als motivierten und ambitionierten Spieler mit Verbesserungspotenzial und sei bereit, den Kampf anzunehmen.
Ein persönliches Ziel von ihm sei es auch, die vorherige Saison zu übertreffen und mehr zum Einsatz zu kommen. Dies sei allerdings nicht allzu schwer, fügt der 26-Jährige lächelnd an. Und natürlich wolle er auch, dass das Team endlich einen Titel gewinnt. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 15.06.2011, 14:12 Uhr
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1 Kommentar
Gross ist ein grossartiger Trainer. Dass er von Marco Schneuwly sehr viel hält, hat mit der Erinnerung an seine Aktivzeit zu tun. Er war in etwa gleich untalentiert wie Schneuwly, aber folg- und arbeitsam. Das genügt ja um in der Superleague in die ersten 3 Plätze zu gelangen. Um Meister zu werden brauchts andere Kaliber. Das weiss Herr Gross bestimmt. Antworten
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