Maradona sorgt weiterhin für Verwirrung
Von Florian A. Lehmann. Aktualisiert am 21.07.2010
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Das vermeldet zumindest die Tageszeitung «La Nacion». Doch das Dementi des nationalen Fussball-Verbands AFA folgte sogleich: Ein Sprecher wies die Meldung zurück, eine offizielle Stellungnahme blieb aus.
Das für Mittwoch angekündigte Treffen von Maradona und Verbandspräsident Julio Grondona kam jedenfalls nicht zustande. «Wir werden uns nun am nächsten Montag zusammensetzen», sagte Grondona der Nachrichtenagentur Telam. Spekulationen zufolge soll dann jedoch bereits die Einigung offiziell verkündet werden. Maradona seinerseits erwog statt der Vertragsverhandlungen einen Flug zu Venezuelas Staatspräsidenten Hugo Chavez, um eine Fussballschule einzuweihen.
Druck der Staatspräsidentin
Mit nach Venezuela reisen sollten überraschend auch Maradonas Assistenten Alejandro Mancuso und Hector Enrique. Beide standen zuletzt auf der Abschussliste von Grondona. Zudem gibt es offenbar auch Druck aus der Politik: Zuletzt hatte sich sogar Präsidentin Cristina Kirchner hinter Maradona gestellt.
Trotz der 0:4-Pleite im WM-Viertelfinal gegen Deutschland war der Weltmeister von 1986 bei seiner Rückkehr in die Heimat wie ein Held gefeiert worden. Maradona hatte dabei seinen Rücktritt angedeutet: «Mein Zyklus ist vorbei. Ich habe alles gegeben, was ich habe.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 21.07.2010, 16:41 Uhr
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