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«Jetzt zählt nur noch Fussball für mich»

Von Jonathan Spirig. Aktualisiert am 01.02.2012

Der 17-jährige Stürmer Michael Frey schnuppert momentan bei der ersten Mannschaft der Young Boys Profiluft. Er ist sich bewusst, dass sein grosser Durchbruch wohl erst später erfolgen wird.

Blickt optimistisch in die Zukunft: YB-Nachwuchsmann Michael Frey.

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Bild: Claudia Salzmann

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«Es ist ein schönes Gefühl in der ersten Mannschaft der Young Boys zu spielen», freut sich Michael Frey. Für ihn gehe ein Traum in Erfüllung. Der 17-jährige Stürmer trainiert momentan mit den Profis und hat mit ihnen auch das Trainingslager in Spanien absolviert. Im Testspiel gegen Aarau konnte er sich sogar unter die Torschützen einreihen.

Das Niveau sei natürlich viel höher als in der U21 und die Trainings intensiver. Mittlerweile habe er sich aber daran gewöhnt und sei am Abend nicht mehr geschafft von den Einheiten, berichtet Frey. Seine Rolle sei zudem bei den Profis eine völlig andere. Er sei noch keiner der Leistungsträger und könne viel von den erfahrenen Kollegen lernen. Bei Fehlern von ihm werde auch mal ein Auge zugedrückt.

Nicht mehr in der Schule

Er werde jetzt sicher noch bis Emmanuel Mayukas Rückkehr vom Afrika-Cup mit der ersten Mannschaft trainieren, erklärt Michael Frey. Danach werde man schauen, wie es mit ihm weitergeht. Dass er wohl nicht zur Startformation gehören wird, ist dem jungen Mann durchaus bewusst: «Ich hoffe aber schon, dass ich zum Einsatz komme und ein Tor mache.»

Mit seinen 17 Jahren sei er aber noch sehr jung und er habe noch viel Zeit um sich auf Profiebene zu behaupten. Vorerst gebe er einfach im Training 120 Prozent und lasse den Kopf auch nicht hängen, falls er nicht spielen sollte.

Für ihn habe sich auch neben dem Platz einiges geändert, seit er mit den Stars des BSC Young Boys trainiere. Er sei seit acht Wochen nicht mehr in der Schule gewesen, berichtet der Münsinger. Jetzt zähle halt nur noch Fussball, der Besuch der Schule für Gestaltung in Bümpliz müsse warten. Zeichnen sei für ihn aber nach wie vor wichtig: «Ich brauche das, um nach dem Fussball herunterfahren zu können.»

(Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 01.02.2012, 16:10 Uhr

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