Der FC Basel bleibt auch in seinem fünften Spiel gegen ein Team aus Lissabon ohne Erfolg. Trainer Heiko Vogel sah trotz der 0:2-Niederlage gegen Benfica einen positiven Auftritt seiner Mannschaft.
«Ich kann meiner Mannschaft nur ein ganz grosses Kompliment machen», sagte Heiko Vogel nach dem 0:2 gegen Benfica Lissabon. (Video: Sebastian Rieder)
Viele starke Phasen hatte der FC Baselgegen das favorisierte Benfica Lissabon, doch am Ende war ein gewisser Qualitätsunterschied nicht wegzudiskutieren. Die Portugiesen demonstrierten ihre Stärken hauptsächlich bei Kontersituationen. Blitzschnell und passgenau zirkulierte der Ball zwischen den technisch beschlagenen Spielern. In Perfektion demonstrierte Benfica diese Fähigkeit in der 20. Minute, als Bruno Cesar auf der linken Seite allein vor Yann Sommer zum Abschluss kam. Mit seinem überlegten Linksschuss erwischte er den machtlosen Basler Keeper gegen die Laufrichtung.
Der Gegentreffer brachte die Basler, die zuvor mutig nach vorne gespielt hatten, kurzzeitig aus dem Tritt. Dennoch steckte das Team von Heiko Vogelnie auf und drückte vor allem in der zweiten Halbzeit auf den Ausgleich. Die grösste Torgelegenheit vergab in der 69. Minute Marco Streller. Der Captain war von Xherdan Shaqiri hervorragend lanciert worden und schoss aus kurzer Distanz Benfica-Goalie an. Das war neben einem Freistoss von Shaqiri in der 6. Minute aber auch die einzige wirkliche Torchance des FCB. Ansonsten betrieben die Basler viel Aufwand, fanden aber nie den Schlüssel zum gut organisierten Abwehrriegel der Portugiesen. «Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel meines Teams, mit dem Ergebnis aber ganz und gar nicht», befand denn auch FCB-Trainer Heiko Vogel, der einen «sehr guten Gegner» gesehen hatte.
Vogel beklagt das fehlende Glück
Für Benfica hingegen verlief das Drehbuch nach Wunsch. Ein frühes Tor in der ersten Halbzeit, dann der K.o-Schlag in der 75. Minute, mitten in einer Basler Druckphase. «Das 2:0 durch Oscar Cardozo war ein grosser Schritt für uns», meinte Trainer Jorge Jesus, der mit der Einwechslung des paraguayischen Torschützen nur fünf Minuten vorher ein goldenes Händchen bewiesen hatte. Allerdings machte die Basler Zweimann-Mauer beim Freistoss von Cardozo gar keine gute Figur. «Für einen Erfolg braucht es auch immer ein wenig Glück,» befand Vogel dennoch. Der Deutsche sprach seinen Spielern ein grosses Kompliment dafür aus, die Benfica-Stars körperlich an ihre Grenzen gebracht zu haben.
Bereits in zwei Wochen findet der nächste Vergleich zwischen den Anwärtern auf den zweiten Gruppenplatz statt. Und auch im Estadio da Luz in Lissabon will der FCB den Portugiesen nicht staunend Spalier stehen. «Wir versuchen jedes Spiel zu gewinnen, das entspricht unserem Naturell», erklärte Vogel. Dem Fink-Nachfolger ist aber klar, dass sein Team in erster Linie um Rang drei kämpft: «Nicht wir haben unsere Ziele nach Manchester nach oben korrigiert. Unser Fokus liegt auf dem Europa-League-Platz. »Und dieser wurde gestern trotz der Basler Niederlage zementiert. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
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Ich fand den Match gar nicht so schlecht. Benfica nutzte ihre paar Chancen einfach gnadenlos aus, aber viel besser waren die sicher nicht. Basel benötigte für die gleiche Leistung von Benfica einfach 150% Kraft, aber eigentlich spielte fast nur der FCB. Schade, aber es war trotzdem schön. Kopf hoch, es geht weiter! "Jetzt erscht rächt"!!!Antworten
nach dem hype des manchester spiels nun ein eher "böses erwachen"---nur weil sich mu ziemlich naiv anstellte und die basler nach der lockeren 2:0 führung noch mehr unterschätzten, ist es zu diesem sensationellen 3:3 gekommen---lissabon ist natürlich nicht so überheblich angetreten---natürlich sind die basler eine gute mannschaft, aber sicher nicht so gut wie viele meinenAntworten