Fliegt Fink in die Bundesliga?
Von Alexander Kühn, Thomas Niggl. Aktualisiert am 30.09.2011 11 Kommentare
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Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
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«Es ist immer gut, wenn man gefragt ist. Aber im Moment konzentriere ich mich auf Basel», sagte FCB-Coach Thorsten Fink zu Beginn der Woche, als das Schweizer Fernsehen von ihm wissen wollte, ob er Kontakte zu Schalke 04 habe. Inzwischen ist der Job bei den Schalkern an Huub Stevens vergeben, Fink in der europäischen Trainer-Hierarchie aber eine weitere Stufe emporgestiegen.
Das 3:3 des FC Basel bei Manchester United hat auch in der deutschen Presse hohe Wellen geschlagen, zumal Schalke 04, dessen Kader laut Transfermarkt.de viermal teurer ist als jener des FCB, in den Champions-League-Halbfinals der vergangenen Saison gegen ManU sang- und klanglos mit dem Gesamtskore von 1:6 untergegangen war.
«Der grosse Blonde mit dem taktischen Feingefühl hat in seinen zwei Jahren als Trainer des FC Basel ein schlagkräftiges Team geformt und findet in seiner Ansprache offenbar die richtigen Worte», schreibt die Deutsche Presse-Agentur. Der FC Basel sei «auf dem besten Weg, sich als erste Schweizer Mannschaft für die Zwischenrunde der Königsklasse zu qualifizieren». Fink habe «seiner Bewerbung aber schon jetzt eine eindrucksvolle Referenz hinzugefügt».
Bei welchem Topklub wird ein Job frei?
Noch ist Fink beim FC Basel. Schon bald könnte der Name des früheren Bayern-Profis aber auf der Shortlist für einen bedeutenden Posten in der Bundesliga stehen. Dann etwa, wenn Bayer Leverkusen, der Klub der beiden Schweizer Nationalspieler Eren Derdiyok und Tranquillo Barnetta, noch tiefer in die Krise schlittert. Die Werkself belegt unter dem neuen Trainer Robin Dutt in der heimischen Liga nur Rang 11 und verlor die beiden letzten Meisterschaftsspiele mit 1:7 Toren.
Doch zurück zu Thorsten Fink. Mit seiner Arbeit in Basel hat der Trainer auch jene Beobachter überzeugt, die nach seinem Engagement in Ingolstadt an ihm gezweifelt hatten. Mit Ingolstadt war Fink 2008 in die 2. Bundesliga aufgestiegen, musste aber in der folgenden Saison gehen, als die Mannschaft aus der Audi-Stadt auf einem Abstiegsplatz lag.
«...das habe ich von Hitzfeld gelernt»
Fink, der es versteht, seiner Mannschaft übergrossen Respekt vor klangvollen Namen zu nehmen, wurde in seiner Karriere von vier Trainern geprägt. Zunächst bei der SG Wattenscheid von Hannes Bongartz, dann beim Karlsruher SC von Winfried Schäfer und schliesslich beim FC Bayern von Giovanni Trapattoni und Ottmar Hitzfeld. «Schäfer konnte sehr gut motivieren, der Mannschaft Selbstvertrauen geben. Trapattoni war ein Stratege. Bongartz hat mir früh die Vierer-Abwehrkette, die damals noch keiner gespielt hat, nahegebracht. Das professionelle Vorbereiten auf ein Spiel, den Umgang mit den Medien und den Spielern, das habe ich von Hitzfeld gelernt», so Fink Anfang Monat gegenüber Fifa.com.
«Das wäre auch für die Bayern ein grosser Erfolg»
Was Fink für einen Job bei einem deutschen Topklub geradezu prädestiniert, ist sein Erfolgshunger. Der Trainer gibt sich nicht mit der zweitbesten Lösung zufrieden. Nach dem Schlusspfiff in Manchester sagte er: «Ich hätte gerne einen richtigen Sieg gehabt.» Dies sei vor der Partie sein Ziel gewesen und dass es kein unrealistisches war, habe man nun gesehen. Mit ein paar Tagen Distanz überwog bei Fink aber dann doch der Stolz. «Ein Unentschieden in Manchester wäre auch für die Bayern ein grosser Erfolg», so der Deutsche zu Bernerzeitung.ch/Newsnet.
Abheben ist unter Fink aber verboten. «Wir haben in dieser Saison noch überhaupt nichts gewonnen. Weder in der Meisterschaft noch im Cup oder der Champions League. Darauf werde ich die Mannschaft auch hinweisen. Wir müssen am Samstag im Heimspiel gegen Servette wieder Gas geben und mit voller Konzentration an die Aufgabe herangehen», stellt er klar. Xherdan Shaqiri und Benjamin Huggel, die in Manchester gesperrt waren, stehen Fink wieder zur Verfügung.
(Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 30.09.2011, 11:17 Uhr
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11 Kommentare
Der FC Basel sei «auf dem besten Weg, sich als erste Schweizer Mannschaft für die Zwischenrunde der Königsklasse zu qualifizieren». Da war der FCB nach dem 3.3 gegen Liverpool bereits. Somit stimmt die Aussage in diesem Artikel nicht! Antworten
Es ist fast nicht zum Aushalten. Kaum hat eine Mannschaft int. Erfolg, geht in gewissen Medien schon das Theater um Spieler und jetzt auch noch um Trainer los. wer alles an ihnen interessiert sei, Bei den Spielern bewirkt das, dass sie sich meistens überschätzen. Dies bewirkt aber auch Unruhe im Team, obschon alle wissen, dass die Manager alles schüren. Zu 80% ist nichts war. Antworten
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