Cheftrainer Heiko Vogel hat einen Plan, wie der FC Basel die kleine Chance im Champions-League-Heimspiel gegen Benfica Lissabon nutzen kann. Der Respekt vor den Portugiesen ist trotz der verlockenden Ausgangslage gross.
Heiko Vogel (mitte) will auch in der Champions League einen erfolgreichen Einstand als FCB-Cheftrainer feiern. Bild: Keystone
Niemand mag beim FC Baselmehr über den grossen Abwesenden sprechen. «Man wird dieser Mannschaft nicht gerecht, wenn man vor so einem Spiel über Thorsten Fink spricht», sagt Cheftrainer Heiko Vogel. Sein Captain Marco Strellersieht das gleich: «Zum Thema Trainerwechsel habe ich schon alles gesagt. Vielleicht gibt es einen ‹Jetzt-erst-recht-Effekt›, ich weiss es nicht.» Eine solche Reaktion auf die turbulenten Tage käme dem Schweizer Meister natürlich höchst gelegen. In der dritten Runde der Champions Leaguekönnte der FCB mit einem Punktgewinn gegen den portugiesischen Traditionsverein seinen Exploit gegen Manchester United bestätigen und weiter um den zweiten Gruppenplatz kämpfen. «Wir haben in Manchester Blut geleckt», meint Streller, «aber wir wissen, dass es wieder eine solche Leistung braucht, um gegen Benfica zu bestehen.»
Mit welchem Personal die Basler morgen Dienstag den St. Jakob-Park in einen Hexenkessel verwandeln will, möchte Vogel noch nicht verraten. Das beim 3:3 in England überragende Jugend-Mittelfeld wird wohl nicht noch einmal in dieser Zusammensetzung zum Einsatz kommen. Anzunehmen ist, dass Routinier Benjamin Huggelund Jungstar Xherdan Shaqirinach ihren abgesessenen Sperren ins Team zurückkommen - wohl auf Kosten von Cabral und Jacques Zoua. «Wir haben uns etwas zurecht gelegt», sagt Vogel vielsagend. Man wolle im eigenen Stadion keine Angst zeigen und die «kleine Chance» gegen die starken Portugiesen nutzen. Ein spielerisches Feuerwerk erwartet der 35-Jährige angesichts der Ausgangslage ohnehin nicht.
Respekt vor den «Gebrüdern Frei»
Die favorisierten Gäste finden indes lobende Worte für den überraschenden Tabellenführer der Gruppe C. «Basel hat in Manchester gezeigt, was es kann», sagt Jorge Jesus. Der Benfica-Trainer zeigt sich vor allem von den Basler Stürmern angetan. «Das sind Brüder, oder?» fragt der Portugiese und spricht offensichtlich von Fabian und Alex Freianstatt vom etatmässigen Angreifer-Duo Streller/Frei. Das wiederum lässt darauf schliessen, dass sich Jesus vor allem mit dem grossen Basler Auftritt gegen Manchester United auseinandergesetzt hat, als die beiden Freis für die drei Treffer verantwortlich zeichneten.
Der 57-Jährige versichert aber, er habe grossen Respekt vor den Qualitäten und der Heimstärke des FCB. «Basel ist sehr viel stärker als alle anderen Schweizer Mannschaften», meint der Chefcoach mit Blick auf das Spiel des Stadtrivalen Sporting gegen den FC Zürich in der Europa League. Den Trainerwechsel auf der Basler Bank erachtete Jesus nicht als Vorteil für sein Team: «Obwohl Thorsten Fink weg ist, sind seine Vorstellungen in den Köpfen der Spieler noch da. Basel besitzt immer noch die gleichen Stärken wie vorher.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
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Ich kann es nicht glauben,was T.Fink an der PK in Hamburg gesagt hat!! Ich zitiere: "Bei der Fankultur...und Stimmung hier (in HH),brauchte ich gar nicht lange zu überlegen (zu Wechseln)!!!" ...ich finde es einfach Charakterlos,hier in Basel sagte er,es war ein harter,unglaublich schwieriger Entscheid und in Hamburg sagt er dann das!! Irgendwie geschmacklos,zu was sich T.F nun verleiten lässt!!!Antworten