Bern/St. Gallen

Fahndung nach randalierenden YB-Fans

Bern/St. GallenBeim Spiel St. Gallen - YB im Mai 2013 hatten YB-Anhängern in der AFG-Arena randaliert und einen Sachschaden in der Höhe von 35'000 Franken hinterlassen. Nach zehn Männern wird nun öffentlich gefahndet.

Die Staatsanwaltschaft St. Gallen fahndet nach zehn gesuchten YB-Anhängern, die beim Match St. Gallen - YB am 4. Mai 2013 in der AFG-Arena Sachbeschädigungen begingen.

Die Staatsanwaltschaft St. Gallen fahndet nach zehn gesuchten YB-Anhängern, die beim Match St. Gallen - YB am 4. Mai 2013 in der AFG-Arena Sachbeschädigungen begingen. Bild: Andreas Blatter

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Vor über einem Jahr randalierten YB-Anhänger beim Fussballspiel St. Gallen - YB vom 4. Mai 2013 in der AFG-Arena. Dabei hinterliessen sie einen Sachschaden in der Höhe von 35'000 Franken. Nun macht der Kanton St. Gallen Ernst: Er macht zum ersten Mal Gebrauch vom 3-stufigen Konzept zur Öffentlichkeitsfahndung, wie die Staatsanwaltschaft St. Gallen in einer Mitteilung vom Montag schreibt.

Um die gesuchten Männer zu ermitteln würden am Montag, 11. August, verpixelte Bilder der Männer veröffentlicht. Bis dahin hätten die gesuchten YB-Anhänger die Möglichkeit, sich bei der Kantonspolizei St. Gallen zu melden. Die darauffolgende Woche würden die Bilder der bis dahin nicht identifizierten Personen zudem unverpixelt veröffentlicht, heisst es weiter.

Den zehn gesuchten Männern werden Landfriedensbruch, Sachbeschädigung, Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie Verstoss gegen das Vermummungsverbot vorgeworfen. 28 weitere Randalierer sind schon identifiziert und zum Teil mit Strafbefehlen abgeurteilt.

Geldstrafe und Bussen

Ein Haupttäter erhielt rechtskräftig eine bedingte Geldstrafe von 130 Tagessätzen sowie eine Busse von 1300 Franken, wie die Sprecherin der St. Galler Staatsanwaltschaft, Natalie Häusler, auf Anfrage sagte. Gegen vier weitere Personen wurden Bussen zwischen 500 und 800 Franken ausgesprochen.

Zehn weitere Strafbefehle gegen YB-Fans sind laut Häusler noch nicht rechtskräftig. Einzelne weitere Fälle sind entweder noch pendent, oder die Verfahren wurden eingestellt, weil dem Betroffenen keine Straftaten nachgewiesen werden konnten. (lub/sda)

Erstellt: 04.08.2014, 10:42 Uhr

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