FCB-Schlussspurt zum sicheren Sieg
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Basel - Young Boys 4:0 (0:0)
St.-Jakob-Park. - 26'054 Zuschauer. - SR Busacca. - Tore: 68. Frei (Foulpenalty) 1:0. 81. Streller 2:0. 86. Gelabert 3:0. 93. Safari 4:0.
Basel: Colomba; Inkoom, Abraham, Cagdas (89. Ferati), Safari; Shaqiri, Huggel, Gelabert (90. Cabral), Stocker; Frei, Streller (85. Almerares).
Young Boys: Wölfli; Lingani, Dudar, Affolter; Sutter, Hochstrasser (82. Morello), Doubai, Degen (78. Raimondi); Regazzoni, Doumbia, Coly (72. Bienvenu).
Bemerkungen: Basel ohne Costanzo, Chipperfield, Da Silva, Zanni, Carlitos und Zoua (alle verletzt). Young Boys ohne Marco Schneuwly, Schneider, Yapi (alle verletzt) und Christian Schneuwly (gesperrt). Vor dem Anpfiff Trauerminute für den verstorbenen Ex-Basel-Spieler Detlev Lauscher. 92. Wölfli lenkt Schuss von Cabral an die Latte. - Verwarnungen: 14. Gelabert (Foul). 33. Affolter (Foul). 43. Cagdas (Foul). 65. Doubai (Foul). 67. Wölfli (Foul). 80. Hochstrasser (Foul). 84. Morello (Foul).
Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
Der Partie im St.-Jakob-Park war in der Winterpause vorentscheidenden Charakter zugeschrieben worden. Hätten die Berner gesiegt, würde ihr Vorsprung auf die Konkurrenz zehn Punkte und mehr betragen. Eine Lücke, die nur schwer zu schliessen gewesen wäre, obwohl noch 17 Runden ausstehen. Da es anders gekommen ist, beträgt die Differenz zwischen den beiden Spitzenteams nur noch vier Zähler. Es kündigt sich eine spannende zweite Saisonhälfte an, die am 16. Mai in der «Finalissima» und dem Wiedersehen zwischen YB und FCB mündet. Spätestens dann wird entschieden sein, ob die Gelb-Schwarzen doch noch Titel holen können oder ob ihre Durststrecke (keine wichtige Trophäe seit dem Cup-Sieg 1987) eine Fortsetzung findet.
Die vorentscheidenden Aktionen hatten sich Mitte der zweiten Halbzeit ereignet. FCB-Talent Xherdan Shaqiri zog Richtung gegnerisches Gehäuse, wurde zu spät gestört, seinen Weitschuss konnte YB-Goalie Marco Wölfli nicht festhalten, Marco Streller setzte nach. Es kam zu einer leichten Berührung zwischen Wölfli und Streller, und der Stürmer fiel über das ausgestreckte linke Bein des YB-Keepers. WM-Schiedsrichter Busacca zeigte indes ohne zu zögern auf den Penaltypunkt. Alex Frei traf mühelos.
Aus Sicht der Basler war der Bann gebrochen, bis zu diesem Zeitpunkt hatten sie die gefährlicheren Angriffe gezeigt, ohne jedoch daraus Profit zu ziehen. Zu ungenau waren die Abschlüsse gewesen. Das 1:0 wirkte befreiend. Streller beseitigte nach einer Flanke von Valentin Stocker mit seinem Kopf-Tor in der 81. Minute alle Zweifel. Auf ähnliche Weise fiel das 3:0. Der Assistgeber hiess diesmal Alex Frei, der Vollstrecker Marcos Gelabert. Die viel gepriesene YB-Offensive enttäuschte. Bis auf einen Kopfball von Seydou Doumbia nach rund 20 Minuten hatte sie wenig zu bieten. (si)
Erstellt: 07.02.2010, 20:48 Uhr








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