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FCB fegt YB mit 4:0 vom Platz

Basel sorgt mit dem 4:0-Erfolg über die Young Boys für neue Spannung in der Super League. Der überlegene FCB erzielte alle Tore in den letzten 25 Minuten.

Letztlich die Vorentscheidung: Alex Frei trifft in der 68. Minute per Penalty zum 1:0 für den FCB.

Letztlich die Vorentscheidung: Alex Frei trifft in der 68. Minute per Penalty zum 1:0 für den FCB.
Bild: Reuters

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Basel - Young Boys 4:0 (0:0)

St.-Jakob-Park. - 26'054 Zuschauer. - SR Busacca. - Tore: 68. Frei (Foulpenalty) 1:0. 81. Streller 2:0. 86. Gelabert 3:0. 93. Safari 4:0.
Basel: Colomba; Inkoom, Abraham, Cagdas (89. Ferati), Safari; Shaqiri, Huggel, Gelabert (90. Cabral), Stocker; Frei, Streller (85. Almerares).
Young Boys: Wölfli; Lingani, Dudar, Affolter; Sutter, Hochstrasser (82. Morello), Doubai, Degen (78. Raimondi); Regazzoni, Doumbia, Coly (72. Bienvenu).
Bemerkungen: Basel ohne Costanzo, Chipperfield, Da Silva, Zanni, Carlitos und Zoua (alle verletzt). Young Boys ohne Marco Schneuwly, Schneider, Yapi (alle verletzt) und Christian Schneuwly (gesperrt). Vor dem Anpfiff Trauerminute für den verstorbenen Ex-Basel-Spieler Detlev Lauscher. 92. Wölfli lenkt Schuss von Cabral an die Latte. - Verwarnungen: 14. Gelabert (Foul). 33. Affolter (Foul). 43. Cagdas (Foul). 65. Doubai (Foul). 67. Wölfli (Foul). 80. Hochstrasser (Foul). 84. Morello (Foul).

Der Partie im St.-Jakob-Park war in der Winterpause vorentscheidenden Charakter zugeschrieben worden. Hätten die Berner gesiegt, würde ihr Vorsprung auf die Konkurrenz zehn Punkte und mehr betragen. Eine Lücke, die nur schwer zu schliessen gewesen wäre, obwohl noch 17 Runden ausstehen. Da es anders gekommen ist, beträgt die Differenz zwischen den beiden Spitzenteams nur noch vier Zähler. Es kündigt sich eine spannende zweite Saisonhälfte an, die am 16. Mai in der «Finalissima» und dem Wiedersehen zwischen YB und FCB mündet. Spätestens dann wird entschieden sein, ob die Gelb-Schwarzen doch noch Titel holen können oder ob ihre Durststrecke (keine wichtige Trophäe seit dem Cup-Sieg 1987) eine Fortsetzung findet.

Die vorentscheidenden Aktionen hatten sich Mitte der zweiten Halbzeit ereignet. FCB-Talent Xherdan Shaqiri zog Richtung gegnerisches Gehäuse, wurde zu spät gestört, seinen Weitschuss konnte YB-Goalie Marco Wölfli nicht festhalten, Marco Streller setzte nach. Es kam zu einer leichten Berührung zwischen Wölfli und Streller, und der Stürmer fiel über das ausgestreckte linke Bein des YB-Keepers. WM-Schiedsrichter Busacca zeigte indes ohne zu zögern auf den Penaltypunkt. Alex Frei traf mühelos.

Aus Sicht der Basler war der Bann gebrochen, bis zu diesem Zeitpunkt hatten sie die gefährlicheren Angriffe gezeigt, ohne jedoch daraus Profit zu ziehen. Zu ungenau waren die Abschlüsse gewesen. Das 1:0 wirkte befreiend. Streller beseitigte nach einer Flanke von Valentin Stocker mit seinem Kopf-Tor in der 81. Minute alle Zweifel. Auf ähnliche Weise fiel das 3:0. Der Assistgeber hiess diesmal Alex Frei, der Vollstrecker Marcos Gelabert. Die viel gepriesene YB-Offensive enttäuschte. Bis auf einen Kopfball von Seydou Doumbia nach rund 20 Minuten hatte sie wenig zu bieten. (vh/si/)

Erstellt: 07.02.2010, 19:20 Uhr

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6 Kommentare

Robert wasser

08.02.2010, 12:14 Uhr
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Verlieren kann man ja in Basel aber wen man sich nicht einmal gegen die Niederlage aufstemmt habe ich schon meine bedenken. Wenn dann Spieler wie Raimondi oder Doubai 2 Minuten nach Abpfiff an der Seite schon wieder das Grinsen im Gesicht haben...... unterste Schublade. Keine Reisser vorhanden in dieser Mannschaft. Antworten


Willi Ammann

08.02.2010, 10:01 Uhr
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Mit diesem Angsthasenfussball wird YB n i e Meister, ja müssen sogar froh sein dass sie Ende Saison nicht mit leeren Händen dastehen. Antworten


Peter Müller

08.02.2010, 09:24 Uhr
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Sie, Herr Witschi, sind also schlauer als Petkovic, welcher ja klar sagte, dass man den Penalty pfeiffen kann, da die Berührung von Wölfli klar zu sehen ist. Schauen Sie sich doch nochmals diese Szene an, Sie müssen ja blind sein, wenn Sie nicht sehen wie das linke Bein von Wölfli Streller klar trifft. Jeder der etwas anderes gesehen haben will, sollte dringend einen Augenarzt aufsuchen. Antworten


Ernst Wisler

08.02.2010, 09:15 Uhr
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Das war aber keine Glanzleistung von einem Meisterschaftsanwärter wie YB genannt wird. Kein einziger Akteur erbrachte eine genügende Leistung. Und wenn gesprochen wird, dass man dem FCB gute 60 Minuten die Stirne geboten hätte, sind dadurch halt auch keine Tore erzielt worden. Klar hat der Penalty die Situation vergeändert, aber deswegen gleich alle Türen und Tore zu öffnen, verstehe ich nicht. Antworten


Bruno Witschi

08.02.2010, 08:23 Uhr
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Der Penatalty war unkorrekt. YB musste nun voll auf Angriff spielen und das ganze Risiko tragen. Dadurch ergaben sich Konterchancen und Auswechslungen waren unumgänglich. Antworten


rolf ziegler

08.02.2010, 08:21 Uhr
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ich habe schon sehr viel von der legendären 'yb-viertelstunde' gehört und gelesen. mir ist aber dennoch nicht ganz klar was damit gemeint ist. ich kaufte mir desswegen extra ein tickett für das gestrige spiel in basel. leider bin ich da nicht wesentlich schlauer geworden. oder ist es tatsächlich so, dass es legendär und üblich ist, dass yb in den letzten 15 minuten 3 treffer kassiert? Antworten



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