Sport

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

«Es sieht nicht so glücklich aus»

Von Ueli Kägi, Riga. Aktualisiert am 10.09.2009

Die Schweizer waren zufrieden, dass sie am Ende noch zu einem Punkt kamen - und trauerten trotzdem dem Sieg nach.

«Wenn ich Joker bin, dann bin ich ein Joker mit Herz», hatte Eren Derdiyok gesagt, als sich die Schweiz auf den Auswärtsmatch in Lettland vorbereitete. Derdiyok war gestern Joker. Die Schweiz lief einem 1:2 hinterher, als er nach 79 Minuten auf den Rasen durfte. Und als die 80. Minute gekommen war, köpfelte der Stürmer das 2:2 auf Freis Corner. Es war sein erster Ballkontakt des Abends. Und so, wie Hitzfeld am Samstag beim 2:0 gegen die Griechen die Entscheidung mit der Einwechslung der Offensivspieler Vonlanthen und Yakin das 1:0 provoziert hatte. So hatte er gestern wieder ein Händchen.

Seinen 15. Einsatz im Nationalteam hatte Derdiyok gestern. Zum 12. Mal wurde er eingewechselt. Durchgespielt hat er erst zwei Mal (an der EM gegen Portugal und die Türkei). In 494 Einsatzminuten erzielte er gestern seinen zweiten Treffer. Derdiyok war klar gewesen, wie wenig Zeit er hatte, als er an der Seitenlinie bereit stand für den Einsatz. Er hatte sich selbst einen Auftrag erteilt: «Ich wollte ein Tor erzielen und der Mannschaft helfen bei diesem Spielstand.» Er war glücklich und trotzdem unglücklich, als der Match vorbei war und sich das Team vom lauten Schweizer Publikum verabschiedet hatte, weil es sich vorgenommen hatte, in Riga drei Punkte zu gewinnen. «Aber letztlich müssen wir zufrieden sein mit diesem Ende.» Stephan Lichtsteiners Gefühlslage war ähnlich, weil die Mannschaft nach dem 2:2 noch «zwei, drei» Chancen gehabt habe, um den Match zu gewinnen. «Aber nach dem 1:2-Rückstand sind wir froh, noch einen Punkt geholt zu haben.»

«Erfreulich, dass die Moldau half»

Mit einem Sieg hätten die Schweizer Griechenland weiter distanzieren können. Ottmar Hitzfeld fand es wenigstens «sehr erfreulich, dass Moldau half, die Griechen auf Distanz zu halten.» Der eigenen Mannschaft warf Hitzfeld vor, dass sie dem Erwartungsdruck nicht habe standhalten können, dass sie sich zu viele Fehlpässe geleistet und zu oft verstrickt habe. Dass die Schweiz zwischenzeitlich in Rückstand geriet, war für ihn «ein Schock». Positiv aber sei er trotzdem geblieben. «Und unsere Ausgangslage ist nach wie vor gut. Wir sind einen Schritt weitergekommen, müssen uns aber steigern.»

Es habe Spieler gehabt, die nicht ihre 100-prozentige Leistung abgerufen hätten, sagte Hitzfeld auch. Keinen Vorwurf allerdings machte er Goalie Diego Benaglio für das 1:1. «Er kann fast nichts machen, das war ein Flatterball.» Von einem «Flatterball» sprach auch Benaglio. Doch als er die TV-Bilder gesehen hatte, war er nicht mehr nachsichtig mit sich selbst. «Wenn ich es so sehe, sieht es nicht so glücklich aus.»

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 10.09.2009, 08:23 Uhr

Programm & Resultate

Keine Daten vorhanden
Roland Garros
27.05EndeCipolla - Wawrinka3:6 3:6 6:4 6:3 2:6
Stand: 27.05.2012 16:09
GP Monaco 2012 - Rennen
1:46:06.5571 Mark Webber
+0.6002 Nico Rosberg
+0.9003 Fernando Alonso
Stand: 28.05.2012 00:00
Keine Daten vorhanden
Playoff
17:00Aarau - Sion
Stand: 25.05.2012 09:25
Roland Garros WTA
28.0516:15Radwanska - Jovanovski
Roland Garros
28.0512:15Federer - Kamke
28.0513:30Djokovic - Starace
Stand: 25.05.2012 15:24
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Freundschaftsspiel
20:45Italien - Luxemburg
Stand: 13.04.2012 13:49
Roland Garros
29.0511:00Andujar - Wawrinka
29.0511:00Bolelli - Nadal
Stand: 27.05.2012 17:24
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden

Sport

Populär auf Facebook Privatsphäre


Jetzt neu bei Swissquote

Direkt über usere Plattformen : Advanced Trader, Web Trader, MetaTrader 4.[Alt-Text]

FÜR IHRE FREIZEIT

Für Ausgehtipps in der Region, nutzen Sie einfach unsere Agenda.

Remund führend in Werbetechnik

Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.