Ein dünner Sieg in trostloser Ambiance
Von Florian A. Lehmann. Aktualisiert am 15.11.2011
Luxemburg |
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Schweiz |
9. G. Xhaka
(Bernerzeitung.ch/Newsnet)
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Ottmar Hitzfeld
Ottmar Hitzfeld erklärte: «Mit dem frühen 1:0 hat die Partie für uns gut begonnen. Danach spielten wir eine halbe Stunde lang energisch nach vorne. Die rechte Seite mit Lichtsteiner, Degen und Inler waren in dieser Phase die Aktivposten. Leider wollte das 2:0 in der ersten Halbzeit nicht fallen. Es fehlte an der nötigen Präzision, da müssen wir unser Spiel noch weiterentwickeln. Auch in Sachen Chancenauswertung. In der zweiten Halbzeit war dann klar, dass der Gegner alles nach vorne werfen und den Ausgleich anstreben würde. Wir haben diese Prüfung jedoch bestanden und die Nerven bewahrt. Positiv sind die vier Punkte aus den beiden Spielen gegen Holland und Luxemburg. Wir wissen aber auch, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Es gilt nun, die Lehren aus den Fehlern zu ziehen.» (si)
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Granit Xhaka
Torschütze Granit Xhaka meint gegenüber SF 2: «Das war keine sehr gute Leistung. Wichtig war, dass wir gewinnen konnten. In der ersten Halbzeit haben wir wirklich gut gespielt, haben uns Chancen erarbeitet. Was in der zweiten Halbzeit genau los war, weiss ich nicht. Wir müssen nun vorwärts schauen.»
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Fazit
Das Schweizer Nationalteam beschliesst das Länderspieljahr 2011 wie erwartet mit einem Sieg. Überzeugend fällt das Gastspiel beim 1:0 in Luxemburg aber nicht aus.
Ein knapper Sieg, Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, eine ähnlich kühle Atmosphäre auf den spärlich besetzten Rängen (852 Zuschauer!) im Josy Barthel von Luxemburg, eine dürftige erste und eine sehr schwache zweite Halbzeit: Nur noch wenig erinnerte an das bemerkenswerte 0:0 beim WM-Zweiten Holland vom letzten Freitag. Die Schweiz war der Nummer 118 des FIFA-Rankings überlegen. Sie gab die Pace vor, hatte den Ball mehr in ihren Reihen. Sie offenbarte aber – wieder einmal - altbekannte Schwierigkeiten. Das Konterspiel ist weiterhin nicht die Stärke des Teams von Ottmar Hitzfeld. Und auch das Kreieren von klaren Torchancen gegen einen vermeintlich «Kleinen» des Weltfussballs klappte nicht nach Wunsch.
Dass die Schweiz als Siegerin aus dem letzten Kräftemessen der Saison hervorging, entsprach der Logik. Luxemburg war zu limitiert, um die mit vier neuen Spielern in der Startaufstellung angetretenen Gäste (Klose für Djourou, Degen für Shaqiri, Fernandes für Dzemaili und Derdiyok für Fabian Frei) nachhaltig zu gefährden. Vor allem rannte das Heimteam schon ab der 9. Minute einem Rückstand hinterher. Die erste und zugleich für lange Zeit einzige schöne Kombination der Partie schloss Granit Xhaka erfolgreich ab. Der junge Basler hämmerte den Querpass von Admir Mehmedi via Latte ins Tor. Mit dem ersten Länderspiel-Treffer Xhakas im sechsten Spiel waren die Fronten rasch geklärt.
Dennoch gelang es der Schweiz in der Folge nicht, klarere Verhältnisse herbeizuführen. Einzige Möglichkeiten dazu boten eine weitere Chance von Xhaka (20.) und ein Beinahe-Eigentor des bei Sion spielenden Luxemburgers Mario Mutsch (36.). Wer eine Steigerung, Tempoverschärfung oder mehr Leidenschaft erwartete, wurde enttäuscht. Wirklich zu denken gab, dass die Schweiz in der zweiten Halbzeit fast eine halbe Stunde brauchte, um für Torgefahr zu sorgen. Eren Derdiyoks Kopfball nach Flanke des eingewechselten Debütanten Vincent Rüfli (73.), der Kopfball von Timm Klose an die Latte (79.) und Moreno Costanzos Chance (85.) waren die allzu raren Ausrufezeichen nach der Pause.
Viel gemahnte an den Schweizer Auftritt von Mitte August beim knappen 2:1 in Liechtenstein. Auch damals hatte die SFV-Auswahl in der Startphase sehr ansprechend gespielt, danach aber massiv nachgelassen. Der positivste Fakt des Abends gegen die Amateure aus Luxemburg: Goalie Diego Benaglio blieb zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor und ist seit mittlerweile 289 Minuten unbezwungen. Und die Schweizer Bilanz des Jahres 2011 liest sich mit je vier Siegen und Unentschieden aus neun Partien mehr als anständig. Nur: An der EM 2012, dem nächsten Grossanlass, wird sie fehlen. Ein Highlight wird dafür der erste Test im neuen Jahr. Am 29. Februar gastiert Argentinien mit Lionel Messi und Co. in Berner Stade de Suisse. (si) -
Telegramm
Luxemburg - Schweiz 0:1 (0:1)
Josy Barthel, Luxemburg. - 852 Zuschauer. - SR Delferiere (Be). - Tor: 9. Granit Xhaka 0:1.
Luxemburg: Joubert; Schnell, Blaise, Hoffmann, Jänisch (86. Deville); Peters (86. Pedro); Gerson (39. Laterza), Payal, Bettmer (66. Da Mota), Mutsch; Joachim (86. Collette).
Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner (70. Rüfli), Von Bergen (88. Nef), Klose, Rodriguez; Inler (46. Fabian Frei), Fernandes; David Degen (63. Shaqiri), Xhaka (64. Dzemaili), Mehmedi (61. Costanzo); Derdiyok.
Bemerkungen: Luxemburg ohne Bensi, Charles Leweck und Strasser, Schweiz ohne Barnetta, Behrami, Emeghara, Senderos, Stocker und Ziegler (alle verletzt). Länderspiel-Debüt von Vincent Rüfli. 79. Joubert lenkt Kopfball von Klose an die Latte. Verwarnungen: 33. Peters. 57. Lichtsteiner. 92. Laterza (alle wegen Fouls). -
94'
Abpfiff
Schluss, der belgische Ref hat Erbarmen und pfeift diese in der zweiten Hälfte wirklich schlechten Partie ab. Die Schweiz gewinnt knapp mit 1:0 in Luxemburg.
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94'
Nochmals ein Corner, der aber nix einbringt.
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93'
Und dann verpassen Freund und Feind den Ball, da hätte durchaus das 1:1 nach dem Schuss von La Motta fallen können.
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92'
Noch einmal eine Ecke für die Luxemburger...
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91'
Gelbe Karte
Der Luxemburger Laterza wird noch verwarnt.
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91'
Es werden drei Minute nachgespielt. Aus Schweizer Sicht: Drei lange Minuten.
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90'
Die Luxemburger machen nochmals Dampf. Da Motta mit einem weiten Einwurf, aber die Schweizer Abwehr kann klären.
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89'
Riskantes Warten von Nef, aber Benaglio springt mutig vor Da Motta und schnappt sich das runde Leder.
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88'
Wechsel
Die Luxemburger wechseln mehrere Spieler aus, und die Schweiz macht ebenfalls mit: Nef ersetzt von Bergen.
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87'
Fehler von Fernandes, der immerhin viel läuft – aber die Amateure aus Luxemburg machen zu wenig daraus.
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85'
Aber jetzt eine Chance für Costanzo, doch der Berner vergib t ziemlich kläglich. No comment in Sachen Entschlossenheit vor dem Tor.
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85'
Shaqiri versucht es aus der Distanz – darüber und bezeichnend für den Aufritt in dieser zweiten Hälfte.
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84'
Wir befinden uns in der Schlussphase dieses Tests – gottseidank...
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78'
Endlich wieder eine gefährliche Aktion: Corner Rodriguez, Kopfball Klose – dank Reflex kann Luxemburgs Goalie den Ball an die Latte lenken. Wieder Corner, der nix einbringt.
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77'
Peters nimmt einen Einwurf direkt mit dem Kopf ab, der Ball fliegt relativ knapp am Schweizer Tor vorbei.Also die Gastgeber schlagen sich mehr als nur beachtlich.
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76'
Freistoss von Shaqiri – schwach getreten.
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75'
Wieder Ruefli im Abschluss, aber seine Flanke gerät zu Nahe zum gegnerischen Keeper.
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73'
Flanke Ruefli, Kopfball Derdiyok, tolle Parade von Joubert - erste Chance für die Schweiz in der zweiten Hälfte!
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70'
Wechsel
Lichtsteiner hat sein Pensum beendet, der Genfer Ruefli kommt zum A-Debüt. Seit langer Zeit also wieder ein Servettien in der Schweizer Nati.
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69'
Laterza kann alleine aufs Tor zustürmen, aber Rodriguez und von Bergen können im letzten Moment klären. Also die 1:0-Führung der Schweizer wankt...
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67'
Gefährlicher Corner der Gastgeber, aber zum Glück trifft Joachim den Ball nicht...Benaglio kann den Ball unter Kontrolle bringen.
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66'
Rodriguez muss im letzten Moment klären, Luxemburg wird stärker.
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66'
Wechsel
Wechsel bei Luxemburg: Da Motta kommt für Bettmer.
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65'
Flanke von Mutsch, Laterza versucht es mit einem Fallrückzieher, trifft aber den Ball nicht.
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63'
Wechsel
Flauer Match, dafür Bewegung bei den Auswechslungen: Degen und Xhaka verlassen das Terrain, Dzemaili und Shaqiri dürfen gegen den Underdog ran.
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63'
Rodriguez versucht sich mit einem Weitschuss – der Ball landet in den französischen Vogesen.
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61'
Wechsel
Der Berner Costanzo ersetzt den Zürcher Mehmedi.
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61'
Lichtsteiner hätte eine Möglichkeit, abzudrücken, aber sein Schuss ist nicht der Rede wert.
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60'
Zum Glück für die Favoriten aus dem Ausland treten die Einheimischen nicht besser auf. Auch ihnen missraten viele Pässe.
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58'
Die Zuschauerzahl: 852.. Was für eine fantastische Kulisse!
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57'
Lichtsteiner foult Mutsch und wird verwarnt. Es sollte dies unterlassen: Monsieur Constantin schaut zu, und sollte sich der Spieler des FC Sion verletzen, dann gute Nacht Schweizer Fussball-Verband...
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56'
Ein guter Schuss von Joker Laterza: Der Ball saust knapp an Benaglios Tor vorbei.
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55'
Die Schweizer spielen recht gemächlich, und wenn ein Mitspieler mal steil geschickt werden soll, dann ist der Pass zu ungenau.
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52'
Im Moment hat das spielerische Niveau einen bedenklichen Zustand erreicht – Kehrauspartie hin oder her. Selbst Lichtsteiner passt sich dem Niveau an.
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51'
Wieder wäre eine Chance für einen Konter da gewesen, aber Derdiyok hat diese Möglichkeit mit einem miserablen Pass zunichte gemacht.
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50'
Aus stehenden Bällen machen die Schweizer herzlich wenig.
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49'
Ein guter Schuss von Joachim, der seine Tore für Dudelange schiesst. Der Knaller fliegt aber über das Tor von Captain Benaglio.
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48'
Die Captainbinde trägt jetzt übrigens Goalie Benaglio. Dieser Umstand wird die internationale Lage auf dem Währungsmarkt kaum entspannen.
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46'
Anpfiff
Die zweite Halbzeit beginnt in Luxemburg-City.
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46'
Wechsel
Noch vor Kick-off der zweiten Hälfte ersetzt Basels Fabian Frei Captain Gökhan Inler.
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Telegramm
Luxemburg - Schweiz (0:1)
Josy-Barthel-Stadion, Luxemburg. - ... Zuschauer. - SR Delferiere (Be). - Tor: 9. Xhaka 0:1.
Luxemburg: Joubert; Schnell, Blaise, Hoffmann, Jänisch; Peters; Gerson (39. Laterza), Payal, Bettmer, Mutsch; Joachim.
Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner, von Bergen, Klose, Rodriguez; Inler, Fernandes; David Degen, Xhaka, Mehmedi; Derdiyok.
Bemerkungen: Luxemburg ohne Bensi, Charles Leweck und Strasser (alle verletzt). Schweiz ohne Barnetta, Behrami, Emeghara, Senderos, Stocker und Ziegler (alle verletzt). Verwarnung: 33. Peters (Foul). -
46'
Abpfiff
Ein Pfiff – es ist Pause. Nun gibt es Tee und ...nein, keine Luxemburgerli. Die letzten zehn Minuten sind aus Schweizer Sicht wieder völlig ungenügend gewesen – in einer trostlosen Atmosphäre mit einigen wenigen Personen im Stadion.
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45'
Doppelcorner für die Schweiz: Beim zweiten Eckball trifft Klose den Ball mit dem Kopf nicht richtig. Luxemburgs Goalie kann den Ball fangen.
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45'
Die letzte Minute in dieser ersten Hälfte, die mittlerweile auf ein sehr mässiges Niveau gefallen ist.
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44'
Foul von Inler an Mutsch: Freistoss für Luxemburg. Aber dieser Freistoss bringt keine Gefahr für das Schweizer Tor.
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43'
Wieder eine Chance für Derdiyok nach Flanke von Rodriguez, aber der Leverkusner legt sich mit der Brust den Ball zu weit vor.
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41'
Inler versucht Mehmedi anzuspielen, aber der FCZ-Offensivmann steht im Offside.
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39'
Wechsel
Auswechslung bei Luxemburg: Laterza ersetzt den enttäuschenden Gerson – eine Strafe für einen Spieler, der nicht verletzt ist.
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37'
Ein vielversprechender Angriff über rechts, aber die Flanke von Lichtsteiner war alles andere als Juve-würdig und landet beim Gegner. Wirklich bedauerlich, dass die Schweizer nicht genauer spielen können.
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35'
Rodriguez flankt – und der Sittener Mutsch setzt den Ball an die Latte! Also beinahe ein Eigengoal des Luxemburgers.
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35'
Xhaka setzt geschickt Derdiyok ein, aber dieser rutscht im Strafraum aus.
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34'
Wir haben anfänglich vom Fürstentum Luxemburg geschrieben. Das ist Blödsinn: Es handelt sich um ein Grossherzogtum. Pardon!
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33'
Gelbe Karte
Der Luxemburger Peters wird verwarnt (Foul).
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32'
Degen setzt Derdiyok ein, aber dieser macht aus der Situation zu wenig. Eine weitere Möglichkeit ist dahin.
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31'
Mehmedi verliert leichtfertig den Ball, Mutsch kommt zum Abschluss – Benaglio hält problemlos. In den letzten Minuten ist aber wenig zusammengelaufen.
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29'
Aber die Truppe von «Feldherr» Hitzfeld ist es bekanntlich nicht. Nochmals: Die Schweizer treten keineswegs desinteressiert hier in Luxemburg auf.
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29'
Aber eigentlich müsste ja die Schweizer Nati in einem weitaus bedeuteren Fussball-Match engagiert sein...
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26/2'
Wolfsburgs Keeper Benaglio erhält einen Rückpass von collega von Bergen. Und dann muss er einen Schuss von Mutsch halten – nach einem Fehler von David Degen im Mittelfeld.
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25'
Man kann nicht sagen, dass sich die Schweizer nicht Mühe geben würden. Schade, dass es im Abschluss an der nötigen Präzision fehlt. Aber für diese junge Equipe soll gelten: Kommt Zeit, kommt Rat.
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22'
Schöne Aktion der Schweiz: Inler schickt steil Lichtsteiner, aber dessen Flanke kann Luxemburgs Goalie abwehren. Auch diese Szene hätte zum 2:0 führen können.
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21'
Wieder ein guter Angriff über rechts und erneut fällt der letzte Pass nicht genau aus. Schade, die Schweizer könnten jetzt schon höher führen.
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20'
Jetzt aber eine Chance für die Schweizer, aber Xhaka verpasst das 2:0.
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19'
Die Ecke bringt nix ein.
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18'
Nun ein Angriff der Luxemburger, erneut über Mutsch, aber Rodriguez kann dessen Flanke in den Corner klären. Der FCZ-Verteidiger spielt heute einmal mehr aufmerksam.
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18'
Klose bleibt im Mittelfeld für einen Moment liegen, aber Fernandes hilft hinten aus – vorbildlich.
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16'
Guter Angriff der Schweiz, aber der letzte Pass, der oft ungenau ausfällt – ein Malheur im Spiel der Hitzfeld-Equipe.
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15'
Die Gäste haben jetzt das Heft in die Hand genommen – so, wie es ihr Personachef auch verlangt hat.
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13'
Noch eine Chance für die Schweizer: Nach Massflanke von Rodriguez verschläft Derdiyok die Situation und lässt den Ball im Strafraum passieren – woran hat der Stürmer von Leverkusen gerade gedacht? An seine Lage beim Bundesliga-Klub?
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10'
Es ist ein schöner Angriff der Schweizer gewesen. Auch der Abschluss von Xhaka ist perfekt gewesen.
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9'
Tor!
0:1
GRANIT XHAKA! Der Basler schiesst nach mustergültigem Zuspiel von Mehmedi sein erstes Tor im sechsten Match im Nati-Dress. Der Wunsch, nach einem frühen Tor ist in Erfüllung gegangen.
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8'
Nun ein schöner Pass in die Tiefe auf Degen, doch der YB-Mann legt sich den Ball zu weit vor – keine Gefahr für die Gastgeber aus dem Fürstentum.
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7'
Erste Möglichkeit für die Schweiz: Freistossflanke Rodriguez, aber Mehmedi ist nicht bereit für einen gefährlichen Kopfball.
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6'
Freistoss für die Luxemburger, aber ein Schweizer kann mit dem Kopf befreien. Es wäre Platz für einen Konter da, aber Xhaka hat nicht aufgepasst. Eine grosse Schwäche der Schweizer, das Kontern.
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5'
Noch haben die Schweizer keinen vernünftigen Angriff zustande gebracht. Das kann ja heiter werden...Wir erinnern uns natürlich alle an die 1:2-Schlappe im Jahre 2008 gegen den gleichen Gegner im voll besetzten Letzigrund.
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3'
Nochmals die Luxemburger, aber Rodriguez hat aufgepasst.
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2'
Erster Abschluss von Mutsch, dem einzigen Profi der Luxemburger. Mutsch spielt ja beim FC Sion, ist aber bei der Constantin-Truppe nicht immer erste Wahl.
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1'
Anpfiff
Also, die Partie hat begonnen. Hoffen wir, dass das Gebotene besser sein wird als sich die Affiche angekündigt hat.
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Ref
Schiedsrichter ist der Belgier Delferiere.
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Wenige Fans
Es haben sich nur wenige Zuschauer im Josy-Barthel-Stadion eingefunden. Dennoch werden die Nationalhymnen abgespielt.
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Schweizer Formation
Schweiz:
1 Benaglio
2 Lichtsteiner
22 Klose
5 Von Bergen
13 Rodriguez
16 Fernandes
8 Inler
17 Granit Xhaka
7 David Degen
11 Mehmedi
9 Derdiyok -
Hitzfelds Forderung
«Wir müssen das Heft in die Hand nehmen und früh ein Tor erzielen», fordert Ottmar Hitzfeld gegenüber dem Schweizer Fernsehen. Die Partie könnte aber auch zu einer Geduldsprobe werden und deshalb müsse man auch lange im Ballbesitz sein, erklärt der Nati-Coach.
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Ausgangslage
Im letzten Länderspiel dieses Jahres trifft die junge Schweizer Nationalmannschaft heute Abend (20.15) auswärts auf Luxemburg. Ottmar Hitzfeld spricht von einem Charaktertest.
Allgegenwärtig ist noch immer die 1:2-Heimniederlage gegen diesen Gegner am 10. September 2008 in Zürich. Für den Schweizer Nationalcoach war es eine der peinlichsten Niederlagen in seiner erfolgreichen Trainerkarriere. Dennoch sagte er gestern vor den Medienvertretern in Luxemburg, dass diese abgehakt sei. «Mit der erfolgreichen WM-Qualifikation hatten wir dieses Thema beendet.» Ganz anders wäre es wohl, wenn die Schweiz damals wegen dieser Blamage die WM-Endrunde in Südafrika verpasst gehabt hätte.
Nur fünf Nationalspieler aus dem aktuellen Kader waren bei der historischen Pleite vor drei Jahren im Letzigrund live mit dabei: Goalie Diego Benaglio, Captain Gökhan Inler und Innenverteidiger Johan Djourou sowie als Ersatzspieler Gelson Fernandes und Stephan Lichtsteiner, die beide nicht zum Einsatz kamen. Inler war vor dem Spiel ins Fettnäpfchen getreten mit seinem Biss in ein Luxemburgerli und dementsprechend ungern wird er auf damals angesprochen. «Wir haben die bittere Erfahrung gemacht, was passieren kann, wenn man nicht in jeder Minute bereit ist, alles zu geben. Nun aber wollen wir mit Freude in diese Partie gehen, beflügelt von den positiven Erlebnissen gegen Holland.»
Lichtsteiner will und kann die damalige Zeit nicht mit der heutigen vergleichen. «Wir haben nun ein ganz anderes Team, das noch unerfahren, aber spielerisch gut aufgestellt ist. Man sollte nun etwas Geduld haben und der Mannschaft die nötige Zeit zur Entwicklung geben.» Der Juventus-Söldner ist mit 27 Jahren zwar noch jung, mit 44 Länderspielen hat er nach Inler (53) aber bereits am meisten Länderspiele bestritten. In allen seinen bisherigen Vereinen (Grasshoppers, Lille, Lazio Rom und jetzt Juventus Turin) hat er es zwar innert kürzester Zeit zum Stammspieler geschafft, im Nationalteam benötigte aber auch er Geduld, bis er erste Wahl war. Nach seinem ersten Länderspielaufgebot im September 2005 dauerte es zwei Jahre, bis der Luzerner erstmals 90 Minuten durchspielte.
Deshalb versteht Lichtsteiner die Ungeduld und auch Unzufriedenheit nicht, welche rund um das aktuelle Nationalteam herrscht. «Diese junge Mannschaft hat doch in den letzten Spielen gegen Liechtenstein, Bulgarien und Montenegro vieles richtig gemacht. Gegen alle drei Gegner haben wir das Spiel bestimmt und auch Tore erzielt. Jetzt heisst es dauernd, wir hätten keinen, der Tore schiessen kann. Das stimmt doch einfach nicht, wir schossen gegen England, Liechtenstein und Montenegro jedes Mal zwei Tore, gegen Bulgarien sogar drei. Nur gegen Wales und am Freitag gegen Holland trafen wir nicht. In Wales aber hatten wir das Problem, dass wir lange in Unterzahl spielen mussten. Und ein 0:0 in Holland hat noch nicht manches Team vor uns geschafft. Zudem besassen wir gar Möglichkeiten zum Sieg.»
Lichtsteiner würde heute Abend lieber in der Schweiz gegen die Luxemburger antreten. «Das wäre idealer in der aktuellen Situation. Aber solche Spiele wird es immer wieder geben, da müssen wir durch und zeigen, dass wir auch gegen unbequeme Gegner bestehen können. Für die Luxemburger ist es eine grosse Herausforderung. Die werden 90 Minuten rennen wie die Verrückten und nie aufgeben. Am Freitag ging es Holland so wie nun uns: Wir wollen das Spiel gegen einen ehrgeizigen Herausforderer auf keinen Fall verlieren. Das wird ein wichtiger Charaktertest.» (si)
Erstellt: 15.11.2011, 22:15 Uhr
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