«Die Medien haben mich beinahe angesprungen»
Von Fabian Kern. Aktualisiert am 09.02.2012 12 Kommentare
Bernhard Heusler über Shaqiris Wechsel nach München. (Video: Joël Gernet)
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Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
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Die Erleichterung stand Xherdan Shaqiri ins Gesicht geschrieben. «Es ist schön, dass wir den Wechsel endlich verkünden konnten», sagte der 20-Jährige strahlend. Seine Reise nach München am Dienstag sei ein wahres Versteckspiel gewesen. «Als ich nach den medizinischen Tests aus der Praxis von Dr. Müller-Wohlfahrt gekommen bin, haben mich die Medien beinahe angesprungen.»
Obwohl sich die beiden Vereine über die Ablösesumme ausschweigen, dürfte Shaqiri Patrick Müller (für 12,75 Millionen Franken von GC zu Lyon) als teuerster Transfer eines Schweizers aus der Super League ablösen. Über die Bedeutung seines Transfers ist sich Shaqiri bewusst: «Natürlich bin ich stolz, dass ich einen solchen Weg gehen kann. Aber ich hoffe, dass ich Vorbild bin für die anderen Jungen in der Schweiz.»
Kontakt schon seit Sommer
Stolz ist auch FCB-Präsident Bernhard Heusler. Allerdings mehr darüber, dass der Club sein grösstes Talent noch bis Ende Saison halten konnte: «Ich bin stolz, dass Xherdan dieser Wechsel gelungen ist. Und ich bin sehr froh, dass er bis im Sommer bei uns bleiben wird und er Basel durch die grosse Tür verlassen kann.» Der Wirtschaftsanwalt erzählte, dass Bayern seine Fühler schon in der letzten Sommerpause, als die Basler am Tegernsee ihr Trainingslager hatten, ausgestreckt habe. Es habe aber keinerlei Vorabkommen gegeben.
Seither beobachtete der deutsche Nobelclub den 1,69 Meter grossen Basler Wirbelwind intensiv und wurde in den letzten Wochen konkret – allerdings erst nach den Angeboten von Galatasaray Istanbul und Zenit St. Petersburg. Das Projekt, Shaqiri direkt an einen Grossclub zu verkaufen, sein perfekt aufgegangen. «Aber da war auch Glück dabei. So etwas kann man nicht planen», sagte Heusler.
Duell mit dem künftigen Arbeitgeber
Shaqiri ist froh, dass er sich mit dem FC Basel nun endlich wieder aufs Sportliche konzentrieren kann. In zwei Wochen wird er aber dennoch bereits mit seiner Zukunft konfrontiert, wenn er mit dem FCB im Achtelfinal der Champions League auf Bayern München treffen wird. «Ich freue mich darauf. Aber schliesslich habe ich schon dreimal gegen Bayern gespielt, das ist nicht mehr so besonders», sagt der Nationalspieler und fügt mit einem Lächeln an: «Und wenn es so sein soll, dass ich gegen Bayern ein Tor schiesse, dann soll es so sein.» Er wolle mit seinem jetzigen FCB eine Runde weiterkommen. Und für seine Zukunft beim deutschen Rekordmeister kann es nicht nur schlecht sein, wenn Bayern in der Champions League noch Steigerungspotenzial hat. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 09.02.2012, 16:49 Uhr
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12 Kommentare
bravo shaq..... und danke, dass du deine aussage bis ende daison in basel zu bleiben einhältst. das war bei den bisherigen grossen abgängern nie der fall. du bist jetzt schon ein grosses vorbild für die anderen jungen beim fc basel. toi toi toi in münchen Antworten
Shaq zu Bayern, Affoltern zu Bremen ist doch toll für den CH Fussball. Unterschied ist natuerlich, dass es beim FCB geplant war in den letzten 2 Jahren und bei YB ein Schnellschuss. Fakt ist aber das unsere Liga nicht so schlecht ist wie von wenigen behauptet und wir eben eine Ausbildungsliga sind wo die besten Jungen dann einen Schritt weiter gehen. Antworten
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