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Capellos verbales Foul an Beckham
Von Florian A. Lehmann. Aktualisiert am 12.08.2010 6 Kommentare
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Noch im Juli hatte Beckham erklärt, dass er auch weiterhin für England spielen wolle. Doch nun scheint seine Karriere bei den «Three Lions» endgültig vorbei zu sein. Der 35-jährige Spieler sei «wahrscheinlich ein bisschen zu alt», um noch einmal für England zu spielen, erklärte Nationaltrainer Fabio Capello – aber nicht gegenüber dem Profi, sondern in aller Öffentlichkeit am Mittwoch gegenüber dem TV-Sender ITV.
Wenige Stunden vor dem Test gegen Ungarn im Londoner Wembley (2:1) fügte Capello bei: «Wir müssen uns nach neuen, jüngeren Spielern umsehen. Ich hoffe, wenn David wieder ok ist, dass er zum Abschied noch ein Freundschaftsspiel im Wembley austragen kann. Danke, David.» Die Worte des Trainers waren deutlich genug: Der Nationalcoach hat keinen Platz mehr für den Routinier und «Flankengott».
Beckham selbst hatte am Mittwoch das Training bei den Los Angeles Galaxy wieder aufgenommen und erst vor wenigen Tagen sein Comeback auf dem Platz für September angekündigt.
Grosse Kritik am Nationalcoach
In England sind die Öffentlichkeit und die Medien primär über die stillose Vorgehensweise von Capello empört. Denn der Nationalcoach hatte den Profi vor seinen öffentlichen Aussagen nicht informiert. Das ziemt sich bei einem verdienten Spieler wie Beckham, der immerhin 115 Länderspiele absolvierte, nicht. Und hätte Steven Gerrard mit seinen beiden Treffern die Löwen nicht vor einer Enttäuschung gegen die Ungarn bewahrt, so wäre die Kritik an Capello auf der Insel noch viel harrscher ausgefallen. England ist Gegner der Schweizer Nationalmannschaft in der EM-Qualfikation. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 12.08.2010, 09:01 Uhr
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6 Kommentare
Beckham ist 35, spielt seit Jahren in einer nichtsbedeutenden Liga und kommt von einer schweren Verletzung zurück. Gerrard ist 30, spielt in der wohl stärksten Liga und ist topfit. Exakt dasselbe gilt für Terry. Dass Beckham abgeschoben wird, finde ich völlig verständlich, aber die Art und Weise ist natürlich nicht in Ordnung. Antworten
@ M. Zemp Dieser Vergleich ist unzulässig. Terry, Ferdinand und Gerrard spielen eine wichtige Rolle in ihren jeweiligen Vereinen, ausserdem spielen sie auf höchstem Niveau. Auf Carragher trifft das nur teiweise zu, auf Beckham sicher nicht. Capellos Schritt und Entscheidung ist also nichts als logisch, über Art und Weise lässt sich streiten, da gebe ich Ihnen recht! Antworten



Tom Becker
Beckham ist und bleibt der knuddeligste Fussballer aller Zeiten und wenn er eben nicht für Englang spielt, dann schiesst er eben seine Tore bei den Los Angeles Galaxys! Beckham 4 ever! Antworten