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Affolter muss bleiben, Sutter dürfte ausgeliehen werden

Von Fabian Ruch. Aktualisiert am 27.12.2011 14 Kommentare

Der massive Kaderumbau bei YB in der Winterpause wird konkreter. Auf der Suche nach Verstärkungen für die Offensive hat sich der Kandidatenkreis verkleinert – und Abwehrtalent François Affolter darf den Verein nicht verlassen.

1/20 Der 19-jährige Venezolaner Alexander Gonzalez vom FC Caracas soll bald zu YB wechseln (links im Bild). Gonzalez ist ein moderner Rechtsverteidiger.
Bild: Reuters

   

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Die YB-Spieler geniessen ihre Winterferien, die Verantwortlichen des Vereins aber basteln weiter intensiv am Kaderumbau. Bis zum Trainingsstart am 3.Januar werden kaum sämtliche Transfers abgewickelt sein. CEO Ilja Kaenzig sagt, dass es nach wie vor das Ziel sei, zwei, drei Offensivspieler zu verpflichten. «Und im Sommer wollen wir zwei, drei weitere Verstärkungen holen, damit wir nächste Saison unsere hohen Ziele erreichen können.»

Offenbar sind beträchtliche finanzielle Möglichkeiten vorhanden, um das YB-Team zu verbessern. Die konkrete Kandidatenliste umfasst rund ein Dutzend Namen, darunter ist beispielsweise der 29-jährige Nigerianer Kalu Uche von Xamax, dessen Verpflichtung jedoch ein wirtschaftlicher Kraftakt wäre. «Der Kandidatenkreis ist kleiner geworden», sagt Kaenzig, «und wir haben es geschafft, interessante Spieler zu kontaktieren.» Gefordert ist jetzt der Trainer. Christian Gross sichtet fleissig Videomaterial, er hat die meisten Offensivkräfte auch live beobachtet und lässt sich Zeit für eine Entscheidung. «Sobald uns der Trainer seine Wünsche bekannt gibt, werden wir die Transfers realisieren», sagt Ilja Kaenzig.

N’Djeng kommt nach Bern

Die Young Boys sind weiter an einem Engagement von Yannick N’Djeng interessiert, aber noch ist nicht klar, ob Trainer Gross den begabten Kameruner ebenfalls möchte. Der Stürmer ist 21 Jahre jung, spielt bei Espérance Tunis in Tunesien und könnte als Perspektivstürmer zu YB stossen. «Daneben würden wir sicher noch zwei erfahrene Offensivspieler verpflichten», erklärt Kaenzig. Anfang Januar kommt N’Djeng zu medizinischen Untersuchungen nach Bern.

Ebenfalls als Investition für die Zukunft wird bei YB der Angreifer Moussa Konaté betrachtet. Der Sambier spielt bei Maccabi Tel Aviv, könnte in den nächsten Wochen unter Vertrag genommen und ausgeliehen werden. «Ein 18-Jähriger, der erst seit einem halben Jahr im Profifussball aktiv ist, kann uns noch nicht helfen», sagt Kaenzig. «Aber Konaté ist ein grosses Talent.» Mit jungen sambischen Stürmern, die in Israel spielen, haben die Young Boys ja gute Erfahrungen gemacht – Emmanuel Mayuka war einst auch bei Maccabi Tel Aviv engagiert. Kein Thema ist dagegen laut Kaenzig der Kroate Marin Tomasov von Hajduk Split. Er wurde in einigen Medien als Verstärkung fürs YB-Mittelfeld gehandelt.

Sutter nach England?

Idealerweise sollten die neuen YB-Fussballer spätestens zum Start des zehntägigen Trainingslagers in Südspanien am 19.Januar dabei sein. Dann werden einige Akteure nicht mehr bei den Young Boys sein. Der argentinische Verteidiger Emiliano Dudar ist bei Washington D.C. United in den USA ein Thema, Abwehrspieler Hassan Lingani könnte nach Israel gehen. Die Verträge von Dario Dussin und Sven Zimmermann wurden aufgelöst, während Issam Mardassi YB erst im Sommer verlassen wird, wenn sein Kontrakt ausläuft.

Stürmer Marco Schneuwly schliesslich dürfte spätestens Ende Saison, wahrscheinlich aber noch in der Winterpause zum FC Thun wechseln. Die Oberländer reichten eine konkrete Offerte bei YB ein, und wenn die Young Boys zwei neue Angreifer verpflichtet haben, sollte Schneuwlys Wechsel klappen. An Mario Raimondi, der bei Christian Gross nicht hoch im Kurs steht, sind die Thuner derweil nicht interessiert. Und laut Ilja Kaenzig wird der talentierte Reservist François Affolter nun doch nicht an GC ausgeliehen, weil Gross die Rückrunde unbedingt mit vier zentralen Abwehrspielern bestreiten will. Verlassen aber dürfte die Young Boys in den nächsten Wochen Scott Sutter. Der Rechtsverteidiger möchte ebenfalls mehr Spielpraxis. Vermutlich wechselt er nun mit einem Leihvertrag nach England in die zweitoberste Spielklasse. (Berner Zeitung)

Erstellt: 27.12.2011, 08:00 Uhr

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14 Kommentare

Dieter Brülhart

27.12.2011, 11:40 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Ja schön----kaum ist die Weihnacht vorbei, meldet sich wieder der liebe Herr KAENZIG zur Wasserstandsmeldung betreffs Transfer bei YBs...Dieser Herr lernt es nie, muss einfach irgendwie in den Medien sein egal,wie!!!! Warum nicht ERST, wenn unterschrieben und wirklich alles klar ist, berichten???? Antworten


Köbi Kohler

29.12.2011, 11:02 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Finde es sehr schade dass ein Spieler wie Scott Sutter voraussichlich den Club verlässt. Man kann von Gross sagen was man will, wenn er Zverotic Sutter vorzieht ist er blind oder versteht effektiv gar nichts von Fussball. Die Leistungen von Zverotic war durchgehend schlecht bis unterirdisch. Danke Scott Sutter für die schönen EL-Spiele und deinen Einsatz für den BSC YB! Antworten



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