Bronze für Finnland - Jokinen als Matchwinner
Der ehemalige Klotener erzielte dank enormem Durchsetzungsvermögen zuerst den 3:3-Ausgleich (47.) und bloss 120 Sekunden später den 4:3-Siegtreffer. Finnische Medaillen bei Olympischen Spielen haben schon fast "Tradition": 1994 in Lillehammer und 1998 in Nagano gewannen sie Bronze, 1988 in Calgary und vor vier Jahren in Turin gar Silber.
Der "kleine" Final bot ein Riesenspektakel im hochklassigen Turnier, in dem sich aber bis auf zwei Ausnahmen stets jenes Team durchsetzte, das zuerst skorte. Im Spiel um Bronze kamen die 17'500 Zuschauer gleich zweimal in den Genuss unerwarteter Wendungen. Zuerst machten die Slowaken im zweiten Abschnitt aus einem 0:1-Rückstand mit zwei Überzahltoren (Gaborik, Marian Hossa) und einem Shorthander (Demitra) einen 3:1-Vorsprung. Im Schlussabschnitt kippte die Partie aber nochmals.
Im Finish bekundeten die Slowaken wie schon 22 Stunden vorher im Halbfinal gegen Kanada (2:3) viel Pech. Richard Zednik, Zdeno Chara und Pavol Demitra hatten in den Schlusssekunden das 4:4 auf dem Stock, ehe Valtteri Filppula elf Sekunden vor Schluss ins leere Tor das siegsichernde 5:3 gelang.
Erstellt: 28.02.2010, 06:54 Uhr
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