Schweiz
«Es wäre angenehm, könnte ich dazu schweigen»
Von Gieri Cavelty und Iwan Städler. Aktualisiert am 29.11.2008 53 Kommentare
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Parlamentarier halten sich noch bedeckt
Die meisten Parlamentarierinnen und Parlamentarier wollen sich zwei Wochen vor der Bundesratswahl noch nicht in die Karten blicken lassen. In einer Umfrage des TA unter allen National- und Ständeräten verwiesen viele auf die Hearings in ihren Parteien, die sie noch abwarten wollen.
Es zeichnet sich allerdings deutlich ab, dass Christoph Blocher ausserhalb der SVP kaum eine Stimme erhalten wird. Die Grünen und die meisten Sozialdemokraten werden auch Ueli Maurer nicht wählen – zumindest nicht in den ersten Wahlgängen. Der grüne Kandidat Luc Recordon kann allerdings nicht mit all diesen Stimmen rechnen. Ein Teil der Parlamentarierinnen und Parlamentarier der SP setzt stattdessen auf einen gemässigten SVP-Kandidaten.
Entschieden wird die Wahl wohl durch die Freisinnigen und die Christlichdemokraten. Erweist sich Ueli Maurer in deren Hearings als konkordanzfähig, ist er gewählt. Ansonsten wird es nochmals spannend.(is)
Warum, Herr Maurer, soll die Bundesversammlung Sie in die Regierung wählen?
Damit die stärkste Partei wieder im Bundesrat vertreten ist.
Viele Parlamentarier fragen sich aber, ob Sie konkordanzfähig sind und das Landes- vor das Parteiinteresse stellen können.
Zunächst einmal ist es eine Unterstellung, dass Partei- und Landesinteressen nicht identisch sein sollen. Im Übrigen gibt es im Bundesrat am Ende einer Diskussion einen Mehrheitsentscheid. Und ich habe keine Mühe damit, einen demokratisch gefällten Entscheid mitzutragen.
Wird es Ihnen nicht schwer fallen, einen Bundesratsbeschluss gegen Ihre Partei in der Öffentlichkeit zu vertreten?
Ich denke, das fällt mir nicht schwerer als einem Moritz Leuenberger oder einer Micheline Calmy-Rey.
Und als einem Christoph Blocher?
Ich kann mir vorstellen, dass man unsere Art des Politisierens unterschiedlich empfindet. Der grösste Unterschied zwischen uns liegt aber wohl darin, dass viele Leute gegenüber Christoph Blocher einen ausgeprägten Antireflex entwickelt haben. Meiner Meinung nach völlig zu Unrecht.
Zu Blochers Zeiten im Bundesrat hatte man regelmässig den Eindruck einer «Einer-gegen-alle-Show».
Dieser Showdown wurde von den Medien inszeniert und hochgespielt. Bei mir wird das weniger ausgeprägt passieren. Ich bin für die Medien weniger interessant als Blocher.
Werden Sie sich entgegen einer Nein-Parole der SVP für die Personenfreizügigkeit stark machen?
Es wäre angenehm, wenn ich dazu schweigen könnte. Die anderen Bundesräte handelten auch nicht fair, wenn sie den Frischgewählten gleich am ersten Amtstag auf dieses Dossier ansetzen würden. Da wäre auch die Glaubwürdigkeit an einem kleinen Ort. Aber wenn der Bundesrat das beschliessen sollte, würde ich es tun.
Und Sie wären im Gegenzug bereit, Ihre Sympathien für ein Nein nicht öffentlich kundzutun?
Das wäre selbstverständlich.
Was antworten Sie Parlamentariern, die Sie für Blochers verlängerten Arm halten?
Diese Frage ist dermassen veraltet, blöd und haltlos. Dazu sage ich nichts mehr.
Dennoch stellen sich viele diese Frage.
Das wundert mich nicht. Man sucht jetzt nach Gründen, warum man mich nicht wählen muss.
Sie halten sich also noch nicht für so gut wie gewählt?
Nein. Im Gegensatz zu den meisten Medien betrachte ich meine Wahl als sehr unsicher. Man hat nach wie vor Mühe, die SVP-Politik zu integrieren. Und bei mir weiss man, dass ich mich nicht nach dem Gusto der anderen Parteien zurechtbiegen lasse. So sucht man eben nach Gründen, um einen anderen zu wählen. In den letzten zwei Wochen vor einer Bundesratswahl gibt es noch sehr viel Dynamik.
Zurück zur Ausgangsfrage: Welchen Einfluss wird Christoph Blocher auf Ihr Departement haben?
Keinen. Ich verbitte mir diese blöden Fragen. Andernfalls brechen wir das Interview besser ab.
Sie haben ihre Funktion als Parteipräsident mit Leidenschaft erfüllt. Können Sie sich jetzt plötzlich in einen Konkordanzpolitiker verwandeln?
Ja. Im normalen Berufsalltag sucht man auch immer nach Lösungen und trägt diese mit. Der Job des Parteipräsidenten ist so gesehen das schwierigere Amt: Man darf keine Zwischentöne zulassen. Wenn man lediglich 15 Sekunden Zeit hat, um die Parteimeinung zusammenzufassen, dann reicht es nicht für jene Differenzierungen, die man eigentlich gerne vornehmen würde.
Wenn Sie gewählt würden, müssten Sie mit Leuten zusammenarbeiten, die Sie in der Vergangenheit verhöhnt haben. Auch mit Eveline Widmer-Schlumpf, die Sie als Verräterin bezeichnet haben.
Für mich ist das kein Problem. Man weiss ja, dass in der Politik jeder eine ganz bestimmte Funktion ausübt. Wenn man nicht über der Sache steht, ist man am falschen Ort.
Sie haben aber jahrelang gesagt, Sie wollten nicht Bundesrat werden. Selbst am Montag erklärten Sie noch, Sie stünden nicht zur Verfügung. Jetzt sind Sie offizieller Kandidat. Wird man so nicht unglaubwürdig?
Das weiss ich nicht. Das wird jeder selbst beurteilen müssen.
Darf man aus taktischen Gründen mal so, mal so sprechen?
Es waren keine taktischen Gründe. Ich dachte immer, ich müsse das nicht tun.
Was hat Sie umgestimmt?
Es gab Dutzende Gespräche mit Fraktionskollegen. So habe ich mich am Ende nun einmal anders entschieden.
Nationalrat Felix Müri hat letzte Woche gesagt, er habe aus Ihrem Umfeld klare Signale erhalten, Sie seien am Bundesratsposten interessiert.
Ich weiss nicht, was Herr Müri als mein Umfeld bezeichnet. Von mir sind solche angeblichen Signale nicht gekommen.
Was würde Verteidigungsminister Ueli Maurer anders machen als Samuel Schmid?
Zuerst muss man einen sicherheitspolitischen Bericht erstellen. Ausgehend von dieser Bedrohungsanalyse, gilt es dann die Armee zu organisieren. Heute ist es umgekehrt: Man hat eine Armee aufgestellt, Mittel gesprochen und sich dann gefragt: Wie lautet eigentlich der Auftrag? Das ist der Grund für die Fehlentwicklung der letzten Jahre. Ausserdem bin ich ein kommunikativerer Mensch als Samuel Schmid, der bei Kritik nie transparent war und sich sofort verschanzte.
Gesetzt den Fall, Ihre Analyse komme zum Schluss, es brauche weniger Armeeangehörige: Könnten Sie sich eine Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht vorstellen?
Nein. Die Wehrpflicht gehört zur Tradition unseres Landes und ist Teil unserer Identität. Ich bin auch dagegen, dass Armeeangehörige ihr Sturmgewehr freiwillig im Zeughaus lagern dürfen.
Soll die Swisscoy in Kosovo bleiben?
Meinetwegen nicht. Aber es ist ein Mehrheitsentscheid. Und den gilt es durchzusetzen.
Soll sich die Schweiz weiterhin am Nato-Programm «Partnership for Peace» beteiligen?
Auch das entspricht dem Willen der Mehrheit. Ich könnte mir allenfalls vorstellen, dass man die Beteiligung zurückfährt, falls die Bedrohungsanalyse zu diesem Schluss kommt.
Sie haben gegen das Rüstungsprogramm und gegen die Revision des Militärgesetzes gestimmt. Sind Sie als Verteidigungsminister überhaupt glaubwürdig?
Die Parlamentarier müssen das selber entscheiden.
Die SVP hat bereits das Referendum gegen das Militärgesetz angekündigt. Wie werden Sie sich da verhalten?
Ich würde im Fall einer Wahl die Mehrheit von Parlament und Bundesrat vertreten.
Und wie wirkt sich dies auf Ihr Verhältnis zur Partei aus?
In keiner Art und Weise. Als Bundesrat muss man solche Differenzen ertragen.
Die SVP würde mit Ihnen aber wohl pfleglicher umgehen als mit Samuel Schmid.
In der Sache nicht. Auf der persönlichen Ebene allerdings schon. Das liegt auch an mir. Schliesslich werde ich offen und transparent kommunizieren.
Wie beurteilen Sie die Oppositionspolitik der SVP?
Das Ergebnis geht insgesamt in Ordnung. Der wichtigste Erfolg ist, dass man die SVP nach einem Jahr in der Opposition bereits wieder in die Regierung einbinden möchte. Umgekehrt fehlte es der Partei an Einigkeit. Vielen war die Opposition unangenehm. Wir wussten, dass es vier Jahre braucht, bis alle den Kopf in die gleiche Richtung drehen.
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 29.11.2008, 12:17 Uhr
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53 KOMMENTARE
Also grundsätzlich will doch jede Partei (Angehöriger), dass der/die Beste für den Bundesrat gewählt wird. Im Gegensatz dazu will jeder Gegner/Gegnerin genau das Gegenteil. Wie soll sich jemand aus der Grünen Partei für jemanden der für die SVP in den Bundesrat kommt freuen? Am einfachsten wäre es wirklich, wenn der BR vom Volk gewählt würde, das ist für mich direkte Demokratie!
Die Mehrheit der Bundesversammlung hat den Blocherkurs abgewählt. Maurer wird nicht anders sein als Blocher. Konkordanz hin oder her. Wenn keine geeigneten SVP Kandidaten vorhanden sind, dann ist es legitim, die SVP in der Wüste zu lassen. Es kann nicht sein, dass eine Partei das Land diktiert. Die Demokratie funktioniert anders. Opposition ist gut, da kann die SVP alles blochieren u. verhindern.
Liebe Frau Bergmeyer Da täuschen Sie sich aber gewaltig mit Ihren Behauptungen. Und lachen muss ich eher über die unglaubwürdige Kasperli-Partei der SVP als irgend über etwas Anderes!!! Wir werden ja sehen, wen das Parlament nächstens zum BR wählt. Hoffe aber mit mind. 85 % der Schweizer Bevölkerung, dass es Keiner dieser SVP-Stümper ist.
Naja, Ihren Humor in Ehren, Mirco Riva, aber Frau Widmer-Schlumpf als stark und unabhängig zu bezeichnen bringt Sie wahrscheinlich selbst zum Lachen. Eher wohl rücksichtslos und egoistisch. Ihre Abhängigkeit von CVP und SP bestreitet sie ja nicht mal selber. Mind. 96% der Schweizer Bevölkerung denken darüber genauso und insgeheim auch SIE, da bin ich sicher.
Lieber Herr Huber Muss der neue Bundesrat ein Hampelmann der SVP bzw. von Herrn Blochers Gnaden sein. Wohl kaum!!! Übrigens: Herr Blocher ist selber Schuld, dass er abgewählt wurde. Wer sich wie er und seine SVP als Elefant im Porzellanladen bewegt, hat nicht Anderes verdient. So denken mind. 85 % und somit ein überwiegender Teil der Schweizer Bevölkerung.
Liebe Frau Bergmeyer Was heisst hier starke Persönlichkeit. Haben Sie Hrn. Maurer schon einmal angeschaut? Sicherlich ist Ihr Maurer auch nicht eine unabhängige Persönlichkeit, sondern eher die Marionette von Hrn. Blocher. Dagegen kann aber unsere äusserst fähige Bundesrätin Widmer-Schlumpf, welche sich mutig gegen jeglichen Einfluss der SVP gewehrt hat, als stark und unabhängig bezeichnet werden.
Was hier abgeht ist ein Witz. Muss der neue Bundesrat ein Hampelmann der CVP werden? Diese hinterhältige Bande hat Blocher schon einmal abwählen lassen. Dass der Bundesrat nicht durch das Vok gewählt wird ist ein Witz und wird dadurch auch nie den Willen des Volkes vertreten. Wenn ein Grossteil der Bevölkerung die SVP wählt, sollten diese auch entsprechend vertreten sein.
Es wäre wundervoll, wenn mit Ueli Maurer endlich wieder eine starke und unabhängige Persönlichkeit in den Bundesrat kommen würde. Solche Marionetten wie Widmer-Schlumpf, die ja von CVP und SP regelrecht gesteuert wird, brauchen wir nicht.
Liebe Frau Kappeler, ich liebe mein Land, die Schweiz, bin da aufgewachsen, nenne es meine Heimat, hier habe ich meinen ausländischen Mann kennengelernt, hier will ich meine beiden Kinder sicher aufwachsen lassen. Leider stören uns immer wieder Leute, die genauso denken wie Sie. Vielleicht schafft es die nächste Generation, Fremdenfeindlichkeit zu verbannen. Wohl kaum.
Ein Familienvater der sechs Kinder grossgezogen resp. zieht, der ein Familienklima erschaffte, dass sogar seine Jungs sich trauten im Garten was "heisses" zu planzen, der für eine Partei "Knochenarbeit" gemacht hat und damit erfolg hatte, der zwar anders Denkt, aber zuhört und sich auch mal zurücknimmt... das wird nach meiner Meinung ein guter Bundesrat... auch wenn ich SP wähle.
Ich habe grossen Respekt vor Herrn Maurer.Wie er die SVP als Präsident vertreten hat finde ich schon stark. Er hat viel bewirkt, hat neue Sektionen gegründet und seiner Partei zu einem Höhenflug verholfen. Das was Herr Maurer aber in diesem Interview sagt und die Stimmung die er mit seinen Aussagen verbreitet, lassen nicht auf einen motivierten oder gar visionären Bundesrat Ueli Maurer schliessen.
@ Margrit Kappeler-Ihr Gedankengut ist erkannt,eventuell ist Herrr Groningen Schweizer geworden und Sie haben einen Stammbaum aus Deutschland. Warum haben Sie nicht den typischen Satz der Schweizer verwendet:"Wenn es Ihnen nicht passt, dann geht doch dahin, woher ihr kommt." Ist das Ihre Art und die der SVP von Integration?Hat ein Herr Blocher nicht seine Wurzeln in Deutschland ?
Frau Kappeler Sie sollten sich schämen! Es zeigt sich, dass Sie SVP-Anhängerin sind und mutmassliche Nicht-SchweizerInnen verunglimpflichen. Damit zeigen Sie den wahren Geist der SVP, die fremdenfeindlich ist und bleibt.
Dass 30 % hinter der SVP stehen, kann gar nicht stimmen. Ein Teil wechselte zur BDP, die nämlich das Gedankengut der Ur-SVP richtig vertritt, und ein anderer Teil hat noch nicht den Mut gefunden, zur BDP zu wechseln. Dann bleiben nämlich nur noch ein paar ewig Gestrige, die den Leithammeln der ZH-SVP kopflos hinterherlaufen. Als ewig Parteiloser und aus Sympathie bin ich der BDP beigetreten.
Die Schweiz braucht die SVP wie die Bundesrepublik die NPD. Gar nicht.
Ch.Blocher posaunt: Keine Tricks für die Wahlen! U.Maurer: Ich stelle mich nicht zur Verfügung! Das Ganze ist doch ein SVP-Unterzug vom feinsten.Ich ahne Schlimmes! Für mich ist die ganze SVP unglaubwürdig.Wie soll man als Bürger dann einem U.Maurer als BR vertrauen falls er gewählt wird? Vielleicht krebsen ja die andern Parteien zurück und wähle doch wieder Ch.Blocher!!? Würde mich nicht wundern!
Willem van Groningen, ihrem Namen nach zwingt Sie ja niemand, sich über uns Schweizer zu ärgern!
Wehrpflicht: Es geht nicht darum, wie viele Leute im Ernstfall gebraucht werden sondern, dass alle zur Verfügung stehen. Daher ist jede Analyse absurd, weil diese nur sagen kann, wieviele Leute man nach der Mobilmachung wahrscheinlich wieder entlassen kann. Entscheidend ist aber, dass egal ob Berufs- oder Milizarmee diese tatsächlich für ihre Aufträge ausgerüstet wird. Dies aber, geschieht nicht
Mich wundert nicht dass 29% der Schweizer SVP wählen. Ich habe selber Verwandte die SVP-ler sind. Und das sind alles Leute die sehr einfach gewickelt sind, konservativ denken und empfänglich sind für vermeindlich "einfache" Lösungen. Es ist eben etwas anstrengender differenziert zu denken und mehrheitsfähige Lösungen zu kreieren. Wohl oder übel müssen wir auch solche Leute akzeptieren in der Ges.
Auch wenn die Politik der SVP nicht allen passt, gehört Sie in die Regierung. Die Konkordanz ist das Ergebnis -ja sogar eine Bedingung - unserer direkten Demokratie. Mit diesem Vorschlag unterbreitet die SVP mindestens einen für das Parlament wählbaren Kanditaten. Dies beweist doch, dass sich Opposition und Nein-Sagen auf Dauer nicht auszahlt und nur gemeinsam etwas erreicht werden kann.
Liebe Leute, ich bin weiss Gott kein SVP Wähler, aber Ueli Maurer ist ein bodenständiger Mensch und solche Leute brauchen wir in der Schweiz! Wir sind ein kleines Land und brauchen keine grössenwahnsinnigen Politiker, wie es sie bei unseren Nachbarn gibt. Schaut doch mal, wer dieses Land (besonders im Bundesrat) trägt, es sind die bescheidenen Menschen, die jeden Tag gewissenhaft ihren Job machen.
Dass die Schweizer Infrastruktur hinkt der Anzahl Leute stark hintendrein und ist überlastet. Das erfährt man jeden Tag (im Zug, im Verkehrsstau, Wohnungssuche, etc). Es ist doch gut für die Zukunft für das Bundesrats Team wenn ein Bundesrat diese diversifizierende Meinung einbringen kann.
Sich mit Uli Maurer im VBS versenken lassen, die Schlüssel-Departemente bei Mitte-Links. Schade, dass die SVP keine bessere Strategie gewählt hat. Aber vielleicht wählt Mitte-Links ja Frau Haller, was für deren Denkmuster eigentlich logisch wäre.
Es wäre schön, wenn sich Herr Dr. U. Schlüer wieder im Nationalrat für unser Volk einsetzen könnte.
ALLE diese Herren, angefangen mit Herrn Dr. Blocher bis zu Herrn Schlüer, die dieses sattsam bekannte Gedankengut der Zürcher SVP der letzten Jahre vertreten haben sind für mich Persona non grata! Für immer! Ich kann nicht verstehen, warum 30 % der Stimmenden (!) diesen Leuten nachrennen. Sie haben alle, ohne Ausnahme bewiesen, dass sie nicht den geringsten Anstand gegenüber Andersdenkenden haben
Sollte sich die SVP nicht umbenennen in SEP= "Schweizerische Erpresser Partei". Leider wird von den Strategen um Mörgeli nur den Kampf gesucht. Motto: "Wenn ihr nicht macht wie wir wollen, seit ihr alleine verantwortlich." Kam gestern wieder sehr gut zum Ausdruck in der Arena, durch die Antworten von Mörgeli und deren Mitläufern.
Norbert Kaufmann, warum ist man ein "Hampelmann" wenn man nicht ein Besserwisser (wie Sie) ist und die gescheiten Ideen von erfahrenen Leuten mitträgt?
Ein Bundesrat, gleich, welcher Partei er angehört, sollte doch eine eigene Meinung haben dürfen.Diese Ueberheblichkeit der Wahlstrategen, die noch einen Ueli Maurer ausquetschen wollen, einen Politiker, der seine Fähigkeiten längst bewiesen hat. Die Medien sollten endlich das Thema Blocher begraben. Polemik hin oder her, die SVP hat fähige Kandidaten. Kopfnicker brauchen wir nicht.
Interessant wird es erst, falls Maurer gewählt wird und dann bei jeder kritischen Frage droht, ein Interview abzubrechen oder beleidigt sich zurückzuziehen. Gönnen wir uns doch 3 Jahre Theater National. Ob Blocher, Maurer oder ein Bundesrat aus einer anderen Partei, Sachpolitik wird auch in den nächsten Jahren zugunsten dem Politgeplänkel im Hintergrund stehen.
Im Hinblick der jeweils bevorstehenden Weihnachtsfeier wäre es für sehr viele Bürger angenehm, wenn dieses Gerangel, sprich Bundesratswahlen in die Fasnachtszeiten verschoben würde.
Jetzt ersetzt die SVP einen halben BG durch einen andern halben. Wie wäre es , dass diese Partei einmal eien ganzen bringt. Hat sie nur Scherben
ich bin auch kein SVP Fan. Nur braucht es auchdiese Partei und mit Ueli Maurer hätten wir einen Bundespräsidenten der mitredet auch wenn er kritisiert wird hat er kein Problem damit er bleibt bei der Sache. Bei Fr.Schlumpf hat er ja sehr klar gesagt wie gut sie es macht. Also für mich ein guter Realist und das ist wichtig
Maurer ist und bleibt der verlängerte Arm von Blocher. Da kann er noch hundert mal das Gegenteil behaupten. Das Thema Amtsgeheimnis wird ihm deshalb als Bundesrat noch einige Kopfschmerzen bereiten. Sollte ihn das Parlament wirklich wählen, dann muss man ihm diesbezüglich künftig genau auf die Finger schauen!
Ueli Maurer wird, falls er gewählt wird, der Hampelmann von Christoph Blocher sein !!! Darum gehört er nicht in den Bundesrat.
Ueli Maurer ist eine starke Persönlichkeit. Hat er während 10Jahren als SVP bewiesen. Wird mit Sicherheit einer der besten Bundesräte.
Was soll man von Maurer halten der vor einer Woche noch gesagt hat, er stehe für den Bundesrat nicht zur Verfügung? Leute aus der Zürcher SVP Zentrale gehören nie in den Bundesrat!
Nachdem die Nummer Eins bewiesen hat, dass sie Bundesratsuntauglich ist, solls Numero Due richten. Nur will diese gar nicht und hält sich nach eigenen Aussagen nicht für fähig, Bundesrat zu sein. Andere Kandidaten sind offenbar nicht auffindbar. Was will diese Partei eigentlich im Bundesrat?
ich würde mich freuen, wenn ueli maurer bundesrat würde!! alfred ulrich sagt, es wäre nicht sein bundesrat, aber meiner! sie haben, dann ja noch 6 die sich gegenseitig auf die schultern klopfen.
Es gibt nur eine Lösung der Bundesrat muss durchs Volk gewählt werden. Die spielchen im Nationalrat mit den anhörungen und erpressungen sind doch lächerlich !! Wenn du dass nicht tust dann wähle ich dich nicht das ist doch witzlos du kannst es e nicht allen Parteien recht machen . Und der Bundesrat sollte sich mit Problemen auseinander setzen das geht nur wenn dort verschiedene meinungen herschen
Der Bundesrat ist ein Kollegium in dem jeder zuweilen seine Partei-Positionen verlassen muss, zu gunsten unseres Landes. Da darf es kein Gärtchendenken geben.
die unsachlichen fragen der (journalisten im fernsehen und zeitungen)? sollten endlich aufhören. ihr provoziert ja die menschen die noch was für den staat bewirken wollen. ihr seit die grössten unruhestifter.ich bitte sie um nur ein quentchen zurückhaltung !!!!!!!!!
Die stärkste Partei Herr Maurer ist nicht immer die beste Partei. Eine Partei die keine anderen neben "Gott" herausragen lässt ist eine Partei die eigentlich nur noch verlieren kann. Ob Sie nun im Bundesrat sind oder nicht - die Zeit der SVP Werte (BLOCHER / MOERGELI ) sind nun endlich vorbei. Weltweit denkt man um. Nur die SVP hat die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt. Nur noch ca. 16 % in 2011
Wenn die SVP in den Bundesrat kommt sei es Blocher oder Maurer, dann wird vermutlich wieder polarisiert anstatt politisiert. Abgesehen davon dass wie hier schon erwähnt die SVP nicht das Schweizer Volk ist, sondern meist nur Stammtisch Patrioten und Ignoranten.Wie in den 30er Jahren bei unseren Nachbaren im grossen Kanton geschah.
In meinen Augen ist Ueli Maurer schon gescheitert als Bundesratskandidat! Wer sich innert 24 Stunden zu 180 Grad kehrt, der ist nicht vertrauenswürdig!
Die SVP meint das sie 30% der Bevölkerung Repräentieren das stimmt so nicht sie repräsentiert 28% der Wählerin und Wähler und nicht 28% der Bevölkwerung das ist ein Unterschied.
Sie haben absolut recht Herr Alfred Ulrih dazu kommt das die SVP mühe mit Menschenrechte Völkerrecht Rechtataat und Demokratie verständnis hat die SVP meint sie Repräsentiere die Schweiz und das sie 30 Prozent der Bevökerung darstellen erstens sind es nicht 30% sonden 28% der wähler wähler heist das vohlgemerktsie haben Prozente nach der Spaltung Verloren .
ich bin sehr erstaunt über SVP. Wie so stehen die Meisten Partei Leute nur auf Blocher? Ist die SVP eine Partei der Dummen und der Kopflosen? damals mit einem Sologen Blocher = SVP oder SVP=Blocher d.h. für mich alle andere sind untauglich für den Bundesrat. Das ist nicht nur demokratisch sondern Gift für ein Gesundes demokratisches Land. Der Alt soll doch endlich für die Junge platz machen.
Wenn Maurer gewaehlt wird, dann bitte nicht ein Ulrich Schlueer als Nachruecker im Nationalrat. Vieles muss ohnehin in naechster Zeit aendern. Leute die mit der AUNS verbunden sind, sollten die SVP verlassen muessen. Die AUNS, wie auch die GSoA sollten als Partei verboten werden. Ich kann mir Maurer als BR vorstellen, nur muss er sich von den Vorstellungen eines Blochers trennen. Good luck !
Maurer ist die schlechteste Variante. Sein Verhalten im Bundesrat dürfte sich etwa im Rahmen von Blocher halten. Ich lache schon jetzt, wenn ich an die nächsten Gesamtwahlen denke: Maurer wird, wie Blocher, wieder abgewählt!
Ein Bundesrat sollte ein wenig für alle Menschen in der Schweiz da sein und nicht nur für knapp 30%. Vorallem sollte er nicht polarisieren, sondern im Gegenteil, Brückenbauer sein, vermittelnd sein, kompromisfähig. Herr Blocher entzweite die Schweiz, auch Herr Maurer tut dies. Er wird jedenfalls nicht mein Bundesrat sein.
Was meint dieser Maurer eigentlich? Als zukünftiger Bundesrat sollte er sich eher für das Wohl der Schweiz als für die eigene Partei und ihrem Diktator Blocher einsetzen . Auch frage ich mich öfters, wieso die SVP immer wieder behauptet, dass das Volk hinter ihr steht. Die nehmen es mit der Mathematik wohl nicht so genau. Nach meiner Kenntnis stehen höchstens 15 % hinter der Politik Blochers.
Ich habe mein Leben lang SP gewaehlt (und habe auch nicht vor, daran etwas zu aendern). Aber ich kann mir trotzdem gut vorstellen, dass Ueli Maurer ein guter Bundesrat werden koennte. Ich finde, man sollte ihm diese Chance geben.
Oje oje, wenn der Maurer gewählt wird, kommt der Schlüer wieder nach Bern, oje oje...
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