«Wir wollen konstanten Protest in Davos»
Interview: Jan Derrer. Aktualisiert am 16.01.2012 69 Kommentare
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Ein Iglu steht verloren am hinteren Ende des Parsenn-Parkplatzes. David Roth, Präsident der Jungsozialisten (Juso) und Occupy-Aktivist, sägt zusammen mit einem Helfer Eisblöcke. «Bald ist hier mehr los», versichert er im Videointerview gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnet. «Wir rechnen mit ungefähr 50 Camp-Bewohnern. Neben den Iglus wird es auch Tipis und eine Feldküche geben.» Geplant seien diverse Aktionen und am 28. Januar eine Schlusskundgebung.
Die Occupy-Bewegung will laut Roth mit dem Protestlager erstmals das WEF mit konstanten Protestaktionen begleiten. Der Protest richte sich «gegen die Leute, die das Gefühl haben, sie könnten ohne demokratische Legitimation entscheiden.»
Unterstützung von der Gewerkschaft
In der Kälte steht auch Katharina Prelicz-Huber. Sie ist Präsidentin des Schweizerischen Verbands des Personals öffentlicher Dienste (VPOD), der die Occupy-Bewegung finanziell unterstützt. «Uns liegt der Service Public am Herzen. Die Wirtschaftsführer brauchen keinen Service Public. 99 Prozent der Bevölkerung schon.» Zusammen mit der Occupy-Bewegung kämpfe der VPOD gegen die Privatisierung lebensnotwendiger Güter und gegen den Abbau der Grundversorgung in den Bereichen Bildung, Gesundheitsvorsorge und öffentlicher Verkehr.
(Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 16.01.2012, 13:26 Uhr
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69 Kommentare
Mir ist David Roth (oder früher Wermuth) mit seinen manchmal etwas verrückten Aktion immer noch viel lieber als ein Herr Blocher der mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln versucht die Macht an sich zu reissen und die Leute zu manipulieren oder die FDP für die Banken immer noch Heilige sind obwohl sie Mrd. in den Sand gesetzt haben.
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