Schweiz
Wegen Kosten: SBB zentralisieren ihren Telefonverkauf
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Aus Kosten- und Effizienzgründen werden per Ende Juni 2011 die 31 Vollzeitstellen der heutigen Aussenstellen in Zürich, Genf und Lugano im Contact Center im Oberwallis zusammengeführt, wie die SBB am Montag mitteilten. Entlassungen soll es keine geben. Laut Mitteilung bieten die SBB den rund 50 betroffenen Mitarbeitern in ihrer Region eine neue Stelle an.
Die Massnahme wird damit begründet, dass die Zahl der Anrufe jährlich um rund zehn Prozent zurückgehe, weil einfache Fahrplanauskünfte über elektronische Medien wie Internet und Handy eingeholt werden. Der telefonische Rail Service wird vor allem noch für intensive Beratungen genutzt.
Einsparungen von 1,6 Millionen Franken
Damit steigt laut Mitteilung zwar der Aufwand pro Anruf etwas an, aber nicht im gleichen Ausmass, wie die Nachfrage zurückgeht. Die SBB gehen mit der Zentralisierung von jährlichen Einsparungen ab 2012 von rund 1,6 Millionen Franken aus.
Das Contact Center in Brig ist heute rund um die Uhr in Betrieb und wird von den Aussenstellen tagsüber unterstützt. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV zeigte sich zufrieden, dass die SBB den Betroffenen Lösungen anbieten. Die Bedürfnisse der Mitarbeiter müssten dabei ernst genommen werden, teilte der SEV mit. (tan/ddp/)
Erstellt: 25.01.2010, 16:26 Uhr



