Schweiz
Verbot von Glühbirnen soll verschärft werden
Aktualisiert am 08.09.2009 25 Kommentare
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Er hat am Dienstag eine Motion seiner Umweltkommission für ein Verbot von Glühbirnen der Effizienzklassen C bis G ab 2012 mit 99 gegen 67 Stimmen angenommen. Eine parlamentarische Initiative von Jacques Neirynck (CVP/VD), die einen noch rascheren und generellen Ersatz von Glühbirnen durch Stromsparlampen verlangte, wurde mit 90 gegen 68 Stimmen hingegen abgelehnt.
Bundesrat Moritz Leuenberger hatte sich gegen den Antrag der Energiekommission ausgesprochen und für ein synchronisiertes Vorgehen mit der EU plädiert. Er stützte sich dabei auch auf eine bereits vom Parlament verabschiedete Motion, die - unter anderem aus Rücksicht auf die Hersteller von Leuchtmitteln - ebenfalls ein paralleles Vorgehen mit den Ländern der Europäischen Union verlangte.
Bereits verboten sind in der Schweiz seit dem 1. Januar 2009 Birnen der Effizienzklasse F und G. Vorgesehen ist laut Bundesamt für Energie, dass ab September 2010 die Richtlinien der EU übernommen werden. Diese verlangen ab September 2009 für alle mattierten Lampen Energieeffizienzklasse A. Und für alle klaren Lampen ab September 2012 Klasse C. (sam/sda/)
Erstellt: 08.09.2009, 10:42 Uhr
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25 Kommentare
Solange das Flugbenzin nicht versteuert werden muss und selbst die Grossverteiler Billigaktionen mit aus Peru und Mexiko eingeflogenen Spargeln machen können, sollte niemand im Parlament davon reden, ernsthaft Energie sparen zu wollen. Einfach nur lächerlich, dieses Getue um die Glühbrnen. Antworten
sicher haben diese energiesparlampen nicht viel mit sparmassnahmen zu tun, sondern vielmehr wieder mit einem riesigen geschäft für die beteiligten. dass die gesundheit der menschen auf dem spiel stehen könnte, scheint die politiker wenig zu interessieren. diese lampen müsste man nämlich immer wieder korrekt entsorgen (zurückbringen!). davon spricht jedoch keiner! schweinegrippe/energiesparlampen!! Antworten
"Sparlampen" sparen nichts! Aufwendige Herstellg. und Entsorgung der Lampen u. mehr Heizen in den Räumen drehen den "Spar"effekt sogar um! "Sparlampen" sind Giftschleudern: Nicht nur wegen des Quecksilbers; sie vergiften den Wohnraum mit gepulster, elektromagnetischer Strahlung, welche nachweislich unser Immunsystem schwächt. Mit SL "kalt" bestückte Restaurants verlieren z. B. bereits Kundschaft! Antworten
Seit Jahren habe ich Sparlampen im Einsatz. Leider hat noch nie eine die Betriebszeit einer Glühbirne merklich überschritten. Der Preis einer ESL ist um Faktoren höher wie bei einer Glühbirne und das Lichtspektrum wird bis heute nicht erreicht. Warum gibt sich die Politik soviel Mühe, die Glühlampe zu ersetzen? Warum wird dieses Angagement nicht für Autos der selben Energieklassen eingesetzt? Antworten
Ich würde gerne mal eine komplette Energiebilanz der Sparlampen von der Gewinnung der Rohstoffe über die Produktion bis zu Entsorgung sehen. Was ich auch noch nie gesehen habe ist eine Sparlampe, die bald nach dem Einschalten ein anständiges Licht liefert. Auch die überragende Lebensdauer habe ich noch nie erlebt. Bis jetzt hat bei mir keine auch nur 10% der versprochenen Leuchtdauer ausgehalten. Antworten
Meine Empfehlung: Vorrat anlegen von 230V-Halogenlampen Klasse D (oder C). Damit hat man optimales Lichtspektrum und spart 30% Energie gegenüber konventionellen Glühlampen und hat 3x längere Lebensdauer gegenüber konventionellen Glühlampen. 25 mattierte Birnen lagere ich schon (werden bei Coop/Migros per sofort nicht mehr verkauft), klare Birnen wird es aber noch ca. 3 Jahre geben. Antworten
Bis heute habe ich noch keine ES-Lampe gefunden,deren Farbwiedergabe mich völlig zufrieden gestellt hätte.Beim Betrachten eines Farbkreises,stellt man fest,dass es "Löcher"im Farbspektrum hat.Da wo Blau sein sollte sieht man etwas Undefinierbares Graues.Das Licht von ES-Lampen ist diskontuinierlich.ES-Lampen mit 4 anstatt nur 3 "Farbstoffen"soll es geben,hab ich noch in keinem Laden gefunden. Antworten
Dieses Glühlampen-Verbot ist ein absoluter Witz. Ein Privathaushalt wird für Licht im Maximum 10 % Strom verbrauchen. Verboten sollten Tumbler werden und vorallem private Hallenbäder welche rund die Hälfte oder mehr des gesamten Energiebedarfes des Hauses beanspruchen. Es wäre zu hoffen dass nun sofort die Kronleuchter im Bundeshaus mit Sparlampen bestückt werden, gibt Superstimmung. Antworten
Was soll denn das Gemeckere hier? Es gibt Energiesparlampen mit wunderbar warmem Licht. Diese Lampen können und sollen auch - genau wie wir es doch auch bei Batterien oder Elektrogeräte tun - gratis an die Verkaufsstellen zurückgegeben werden, wo sie dem Recycling zugeführt werden. Antworten
Die Ersten, welche ein Glühlampenverbot bekamen, waren die Kubaner, noch unter Diktator Fidel Castro. Genau in derselben Geisteshaltung haben es die EU- und UVEK-Bürokraten kopiert und sind derzeit dran, es umzusetzen. Die jetzt absehbare Verseuchung der Welt durch Quecksilber aus der Leuchtstofftechnik scheint niemanden zu interessieren. Sowas ist Umweltschutz für Wahrnehmungsgestörte. Antworten
Lächerlich und verlogen das Ganze wenn man bedenkt, dass in gewissen Ortschaften Solaranlagen auf den Dächern verboten sind, nur weil sie angeblich das Dorfbild stören. Das Getue um Energiesparen ist doch nichts anderes als eine Volksbeschäftigung. Antworten
Selbst die angeblich warmen ESL machen grünliches Licht. Das mag ich nicht, wo's gemütlich sein soll (oder es braucht eine Lampe mit stark absorbierendem orangenem Schirm). Niedervolt Spots kann man eh nicht sinnvoll damit ersetzen. Warmgetönte Glühlampen sind gebunkert (Klasse G), Niedervoltspots werden demnächst kommen. Damit ich die 10 Jahre zur Marktreife der LEDs (bezahlbar + hell) überstehe. Antworten
Die Lobby der beiden Glühlampen-Hersteller Osram und Philips zeigt Wirkung. Mit den Sparlampen mit Queksilber kann man viel mehr Geld verdienen- die Entsorgung ist Sache der Steuerzahler.- ist doch toll ha ha ! Was mir besonders aufstösst, im Aldi-Prospekt vom 3.9.09 wurden Sparlampen angeboten, auf der gleichen Seite ein elektrischer Heizofen für den Balkon oder die Terrasse. Die Umwelt ???? Antworten
Unbedingt Glühbirnen sammeln und die Reduit`s damit auffüllen, damit nach längerer Zeit auch in Bundesbern dem Bundesrat endlich ein Licht aufgeht ! Die Birnen der Klasse F und G sind zu bevorzugen, damit zumindest in der Beleuchtung eine gewisse Effizienz besteht. (es grüsst dr Ysestachel). Antworten
In den Energiesparlampen hat es Quecksilber. Ein Schwermetall, das der menschliche Körper nicht abbauen kann und hochgiftig ist. Zurecht wurde Quecksilber aus allen Produkten verbannt, inklusive dem Fiebermesser. Dass jetzt wieder tonnenweise Quecksilber in den Haushalten einzug hält, ist höchst fragwürdig. Energiesparlampen sind Sondermüll und nicht die Lösung. Das Ganze ist nur dumm! Antworten
Verbot ist schlecht für die Umwelt: Sparlampen sind Sondermüll mit Quecksilber. Das kalte Licht und die Frequenzen schaden der Gesundheit. Den grössten Teil des Jahres heizen wir. Es entsteht also kein Energieverlust mit der wärmenden Glühbirne. Jetzt Glühbirnen einbunkern, so lange es sie noch gibt! Antworten
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Fritz Nussbaumer
Das Ziel ist klar. Die Bevölkerung soll soviel Quecksilber im Körper anreichern, damit sie dann dank der Mobilfunk-Strahlung zu leuchten beginnt. Ja, ich weiss, Blödsinn, aber ich muss doch in meiner Fantasie mindestens einen Grund für das Glühbirnen-Verbot zurechtzimmern. CO2-Reduktion ist doch auch Fantasie, oder? Antworten