Velofahrern im Zug mit Polizei gedroht

In Bern sind am Sonntag rund 30 Velofahrer aus einem SBB-Zug verwiesen worden. Unter Androhung von Polizeigewalt.

Sorgt immer wieder für Ärger: Der Selbstverlad von Velos.

Sorgt immer wieder für Ärger: Der Selbstverlad von Velos.
Bild: SBB

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Der Vorfall betraf den morgendlichen Intercity-Zug, der Basel um 8.01 Uhr Richtung Interlaken verlässt. Nach Schilderungen eines Kunden war der Zug wegen der Ferienzeit und des schönen Wetters voll belegt. «Im betroffenen Intercity mussten weit über 100 Personen stehend mitfahren», sagt Urs Peter aus Basel. Hinzu kamen «rund 50 Velofahrer», die mangels Haken zum Teil «ihre Velos in die Gänge stellten», so der Bahnkunde. In einem solchen IC finden sich rund 10 Velohaken. Bei der Einfahrt in Bern forderte die Zugbegleitung per Lautsprecherdurchsage und im direkten Kontakt die Velofahrer ultimativ auf, den Zug zu verlassen. «Unter Androhung von Polizeigewalt verwiesen sie alle Velofahrer ohne Haken aus dem Zug», sagt Peter.

SBB fürchten um Sicherheit

Das Vorgehen provozierte Reaktionen. «Rund 20 Velofahrer, Frauen und Männer, gaben der Drohung nach, weitere 20 weigerten sich», so der Zeuge, dessen Velo an einem Haken hing. Mittlerweile hatte das Zugpersonal die Bahnpolizei alarmiert. Laut Peter erschienen drei Bahnpolizisten auf dem Perron. Der Zug verliess den Bahnhof mit 20 Minuten Verspätung.

Dass nicht genügend Plätze für Velos vorhanden sind, gilt als permanentes Problem im Ausflugsverkehr. «Von einem Vorfall dieser groben Art habe ich aber noch nie gehört», sagt Jean-François Steiert, Nationalrat und Präsident des Verbandes Pro Velo.

Bei Grossveranstaltungen werden Velos akzeptiert

SBB-Sprecher Reto Kormann bestätigt den Vorfall. Details seien in Abklärung. Grundsätzlich gelte: «Es dürfen nur so viele Velos befördert werden, wie Haken vorhanden sind.» Die SBB führen Sicherheitsüberlegungen ins Feld. «Nicht befestigte Velos könnten bei einer Notbremsung Reisende verletzen», sagt Kormann.

Hinzu kommt der Eventualfall der Evakuation. «Im Notfall dürfen die Fluchtwege nicht verstellt sein.» Dafür hat Bahnkunde Urs Peter, der in Bern aus Solidarität mit den Verwiesenen freiwillig den Zug verliess, Verständnis und kritisiert die SBB dennoch: «Bei grossen Velotreffen wie Slow-up und Grossveranstaltungen wie Gigathlon wird regelmässig eine Vielzahl von Velos akzeptiert, ohne dass Fahrräder SBB-konform an Haken hängen.» (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 28.07.2009, 11:13 Uhr

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325 KOMMENTARE

Luzia Keller

14.12.2009, 11:55 Uhr

Da kann ich den SBB Verantwortlichen und auch seinen Fahrgästen nur mal einen Ausflug nach Dänemark empfehlen, wo es genügend Gepäck- und Velowagons auf jeder Strecke gibt und die Passagiere mit Velo, Gepäck und Kinderwagen, etc. kaum anecken. Diese skandinavischen Menschen haben schon lange gelernt mit allem erdenklichen alltäglichen Kleinkram souverän und gelassen umzugehen. Sozialstaat sei Dank


Horst Müller

30.11.2009, 16:06 Uhr

Ich bin immer wieder enttäuscht über die Leute,die mit einem Zugbillet zwei Sitzplätze beanspruchen. Und das sind nicht nur wenige.Bei meiner Reklamation bei der SBB hiess es: " Sie müssen sich halt durchsetzen.


Peter Gloor

12.08.2009, 12:34 Uhr

Die hier entstandene Web-Diskussion ist erschreckend polemisch. Die Mehrheit der Schreiber poltert auf Stammtischniveau. - Es war nie von einer Velogruppe die Rede im Artikel. - Die Velohakenregel der SBB ist für die Füchse, weil viele Züge gar keine Haken haben, sondern für stehende Velos vorgesehen sind. - Auf normalen Zügen können keine Veloplätze reserviert werden.


Peter Gloor

10.08.2009, 12:31 Uhr

Auch bei der (klar besseren) RhB besteht Nachholbedarf: Die Schnellzüge führen Gepäckwagen für Velos (und auch Kinderwagen...), deren Schiebetüren zwar zum Teil von aussen geöffnet werden können, aber eben nur zum Teil. Dann ist man oft auf sich selbst gestellt.


Jürg Weingärtner

06.08.2009, 00:21 Uhr

Bravo Urs. Die SBB sollte endlich vorwärts machen und den öffentlichen sowie den sogenannten "Langsam-Verkehr" fördern und nicht behindern!


Rudolf Gähler

03.08.2009, 13:04 Uhr

Laut Andreas Meyer (CEO SBB) sollen die Kunden bei der SBB im Mittelpunkt stehen. Eine Wegweisung unter Androhung der Polizei von Fahrgästen welche im Besitze einer gültigen Fahrkarte sind passt wohl kaum in dieses Konzept. Im Ton gegenüber ihren Kunden hat sich die SBB vergriffen. "C'est le ton qui fait la musique!" Eine Entschuldigung wäre wohl angebracht.


Hans-Peter Meier

03.08.2009, 13:01 Uhr

1. August; Nachmittag; Horgen; S2 Richtung ZH; ich steige in der zweiten Klasse ein, will aber in die erste Klasse. Ein Velofahrer versperrt mit seinem Vwelo den Durchgang zwischen den Wagen. Das kann ja passieren aber anstatt sein geliebtes Bike ein paar Zentimeter zu verschieben lässt er es demonstrativ stehen. Liebe Velofahrer: Räumt unter Euch auf; solche Aktionen schaden Eurem Anliegen nur.


Markus Jordi

03.08.2009, 08:09 Uhr

Solche Vorfälle passieren mir trotz Veloreservation regelmässig - das letzte Mal am 19. Juli 2009. Der Lokomotivführer drohte mir sogar, abzufahren und mich mit meinem Sohn auf dem Perron stehen zu lassen, nachdem die von mir reservierten Velohaken von "Schwarzhängern" besetzt waren und sich das Zugpersonal nicht darum kümmern wollte. Veloverlad mit der SBB in IC-Zügen: viel Raum für Verbesserung!


Cyrill Locher

31.07.2009, 14:38 Uhr

Leider hat die RhB auch ihre Velo-Schwachstellen: Panoramazüge auf der Berninalinie ohne Velotransportmöglichkeiten, letzter Zug mit Velotransport von Poschiavo ins Engadin bereits um 17:30 Uhr, oder die nur von innen zu öffnenden Gepäckwagen. Und unfreundliche Zugbegleiter trifft man leider auch in Graubünden an. Erstaunlich, wenn man bedenkt, wie wichtig die Feriengäste für die RhB sind.


Adrian Frey

31.07.2009, 13:54 Uhr

@ Franz Klammer: Ich arbeitete mal auf einem Ski-Entlastungszug von Chur n. Zürich. Wobei, von Arbeiten konnte kaum die Rede sein, weil alle Leute in den regulären Zug drängten, obschon unser Extrazug als Vorläufer rund 5 Minuten früher in Zürich war. Aber wenn man zu bequem ist, vorrangig den Fahrplan zu studieren oder den Lautsprecherdurchsagen keine Beachtung schenkt, ist man selber schuld...


Ron Thiess

31.07.2009, 13:36 Uhr

Die Gründe weshalb nicht alle Velofahrer nicht mitgenommen werden sind alles Vorwände, auch die geniale Lösung mit dem Gepäckwagen funktioniert eben auch nicht . Denn dies würde die Umschlagzeit erheblich verlängern und dies wiederum lässt die Fahrpläne platzen. Aber die SBB wollen nicht zugeben, dass die Taktfahrpläne schon heute beim geringsten Zwischenfall ins stottern geraten.


gigi gallen

31.07.2009, 12:43 Uhr

Der RHB gelingt es Sympathiewerte zu erzeugen, es muss an den Mitarbeitern liegen. Bravo !!!


Philip Alig

31.07.2009, 11:23 Uhr

WOW.... Ich traue mich mit meinem Velo nicht mehr auf Strasse (in den Zug sowieso nicht mehr...auch nicht mit meinem Bag nicht), es könnte ja einer dieser zahlreichen Velohasser unterwegs sein... Übrigens, ich bin obwohl Velofahrer weder arrogant noch egoistisch...


Blanca Koller

31.07.2009, 11:22 Uhr

Die Rhätische Bahn ist um einiges innovativer als die SBB. Vor zwei Tagen war ich in St. Moritz und der Getränkewagen kam zwei Mal vorbei. Bei der SBB Zch-Chur hingegen kam erst 5 Minuten vor Chur ein Getränkewagen, den ich sicherlich nicht mehr brauchte. Seine lapidare Antwort war; ich musste zuerst die 1. Klasse bedienen. 2. Klass-Menschen in der SBB, nein danke!


Ernst Keusen

31.07.2009, 11:14 Uhr

Die RhB ist bezüglich Velotransport perfekt. Viele meiner Biketouren begannen oder endeten mit der RhB, nie gab es irgend welchen Ärger. Im Gegensatz dazu fahre ich seit Jahren nicht mehr mit Bahn und Velo ins Tessin. Es ist seit vielen Jahren katastrophal: Im Cisalpino gibts keinen Platz nur Verspätungen und die restlichen Züge wurden mit der Aufhebung der Raucherabteile gekürzt und so optimiert.


Werner Engler

31.07.2009, 10:32 Uhr

@vicente huertas - Sind Sie vielleicht im falschen Film...?


Fredu Heyer

31.07.2009, 10:15 Uhr

Ich zahle für meinen Hund auch ein 1/2, wen ich also das nächste mal Zug fahre setze ich ihn einfach mal neben mich auf den Sitz! Die Velofahrer sind überhaupt keine Rüppel oder sonst was, nur weil Velofahren ihnen nichts sagt, müssen sie diese nicht schlecht machen!


Ralph Erhart

31.07.2009, 10:14 Uhr

Die SBB hat sich - zum Glück für die Berufspendler - von einer Reise- und Ausflugsbahn zur Pendlerbahn entwickelt. Ich nehme auch an, dass 80% der Einnahmen mit den Berufspendlern erwirtschaftet werden und 20% mit dem Freizeitverkehr. Es wäre jedoch zu begrüssen, wenn die Zugskonfiguaration an Wochenenden den Bedürfnissen des Freizeitverkehrs angepasst würden.


Ingrid de Zwager

31.07.2009, 10:13 Uhr

Beim NiederländischeBahn darf man am Arbeitstagen während 10 Monaten bis 09.00Uhr nur Faltvelos im Zug mitnehmen. Am Wochenenden, Festtagen und im Monaten Juli u. August gibt diese Beschränkung nicht. Auf populäiren Strecken wird im Juli u. August ein extra Gepäck/velowagon angehängt (und ein 1er Klas weniger?). Für Faltvelos braucht man niemahls ein zusätlichen Fahrkarte.


Res Etter

31.07.2009, 10:12 Uhr

a) Das Velo will ja gar keinen Sitzplatz. Ein Stehplatz reicht für mich und mein Velo. Und dafür brauchts ein wenig Rücksicht von allen, vor allem aber auch von Velofahrern untereinander. b) Wenn ich mein Velo in einen Transbag verpacke, bezahle ich erstens keine Transportgebühren und zweitens darf ich es auch dann mit in einen Zug nehmen, wenn es keinen Platz für Velos mehr hat...


Reto Lippold

31.07.2009, 10:05 Uhr

Eigentlich traurig dieser Streit. Und das in einem Land, in dem man ansonsten eher lösungsorientiert denkt. Hat man sich je zusammengesetzt mit den Interesssengruppen? Gewiss, ein Zug hat nur begrenzten Platz, aber gewisse Dinge kann man planen, wenn man dies den will. Und immerhin gibt es heute Internet und SMS, technische Hilfsmittel, über die sich mit wenig Vorlauf kommunizieren liesse.


Adrian Frey

31.07.2009, 09:44 Uhr

@ Thomi Horath: Zusätzliche Wagen anhängen geht nicht nur mit Fingerschnippen nicht oder weil kein Wille ist. Es ist schlicht und einfach vom BAV nicht zugelassen! Der Zug (um den diese Diskussion überhaupt entstand) fährt mit Vmax. 200 über die NBS. Kein Velowagen ist für diese Geschwindigkeit zugelassen. Bei den RhB ist dies anders, da gibt es aber auch keine Schnellfahrstrecke nach Arosa...


Tobias Schlegel

31.07.2009, 09:32 Uhr

Sehr sehr amüsant wie sich hier die Autofahrer aufspielen und gegen Velofahrer hetzen. "Zu breite Velostreifen" lachhaft. Wegen rücksichtsloser Autofahrern werden Velostreifen erst nötig! Zudem wird hier auf äusserst hohem Niveau gemotzt. Die Leute im Zug motzen ja schon, wenn sie nicht alleine im 4er-Abteil sitzen können... Ich empfehle eine Reise ins Ausland. Dann werdet ihr die SBB geniessen!


Adrian Frey

31.07.2009, 09:31 Uhr

@ Marc Müller: Wenn ihr letzter Satz auch nur im Ansatz stimmen würde. Die SBB verkaufen nicht mehr Billette als es Plätze in den Zügen hat (wobei sie streng genommen nur die Beförderung bezahlen & keinen Anspruch auf einen Sitzplatz haben). Aber wenn alle Leute zur gleichen Zeit auf einen bestimmten Zug wollen, ist es Dasselbe, wie wenn Alle zur gleichen Zeit durch den Gotthard fahren = STAU!!!


Noldi Nötzli

31.07.2009, 08:47 Uhr

Wenn die SBB Velotransportbillette verkauft, muss sie die Velos auch transportieren. Dazu ist sie gesetzlich verpflichtet. Sonst täuscht sie den Kunden. - Dasselbe gilt für Hunde. Übrigens wurde ich auch schon von Passagieren im Zug belästigt, noch nie aber von Hunden!


Nicole Halbeisen

31.07.2009, 08:40 Uhr

Fr. Raffaelli, für die Hunde müssen wir immer den halben Preis bezahlen, also haben sie auch ein recht auf eine Fläche und wenn die nur auf dem Boden ist.


Pasang Damchoe

31.07.2009, 08:37 Uhr

Ich weiss nicht was der Vergleich soll... Intercity - RhB..... Velofahrer die mit dem Intercity unterwegs sind, gibts setener als Velofahrer die mit der Rhätischen Bahn (Ferienort, Biketouren) sind. Dass aber die Biker im Intercity gebüsst wurden, finde ich nicht in Ordnung... ich weiss ja aber nicht wie sich die Biker verhalten haben,dass es soweit kam....


rolf berner

31.07.2009, 08:32 Uhr

Velofahrer sind längst zur plage geworden! viele sind rüppel und scheren sich einen dreck um gesetz und anstand.


Manfred von Arx

31.07.2009, 08:27 Uhr

SBB fahren ist der Horror! Gegenüber Menschen bin ich sowieso allergisch und auch bei Hunden habe ich jedesmal Panik . Zudem habe ich eine Veloneurose, bekomme jedesmal Panikattacken, wenn ich ein Velo sehe. Auch das Sitzpolster finde ich unbequem und die Fenster sind auch nicht immer sauber etc.Liebe Leute, hört doch endlich auf zu meckern, Ihr wisst gar nicht, wie gut Ihr es habt in der Schweiz


Dani Rhein

31.07.2009, 08:25 Uhr

Letztes Wochenende, Bike-Weekend im Oberengadin. Poschiavo - Bernina, über 50 Biker am Bahnhof und keine Probleme! Der Zugbegleiter hat ganz einfach ein paar Biker beim Ein- und -Ausladen eingespannt. Das pass natürlich nicht ins Bünzlitum der privilegierten 1-Klassfahrer! Leute! Aufstehen in die Hände spuken und schaffen!


peter ess

31.07.2009, 08:21 Uhr

Da erinnerte ich mich unwillkuerlich an einem WK Anfangs 90er im Engadin. Trotz gewissenhaftes Ausfuellen des entsprechenden Formulars der RHB ueber Truppenbewegungen, war einfach zuwenig Schienenmaterial vorhanden und ...... das Chaos war vollkommen. Velo muss man sein ..... !!!


Stefan Balz

31.07.2009, 08:21 Uhr

Alles auf die Waage: Hunde, Kinderwagen, Bassgeigen und Velos auf die Waage, zahlen und einsteigen. Dann hats plötzlich nur noch kleine Hunde und Koffer im Zuge...


Murat Böyük

31.07.2009, 08:20 Uhr

Das kann ich nur bestätigen. War gerade letztes Wochenende im Engadin. Auch wenn das Personal ein wenig urchiger ist, erlebt man sich selber trotzdem mehr als König als "nur" ein weiterer Kunde. Aber allgemein zum Ticketlösen für Fahrräder: Während ich mehrere riesige Koffer gratis (!!!) mitschleppen darf, muss ich für ein Fahrrad zahlen. Diese Politik verstehe ich überhaupt nicht :(


Sandra Junker

31.07.2009, 08:09 Uhr

Ja, ok, aber kann man die Rhätische Bahn mit der SBB vergleichen? Das ist doch wie wenn man eine Landstrasse mit der Autobahn vergleicht!


Franz Klammer

31.07.2009, 08:08 Uhr

Die SBB haben ein gewaltiges Problem. Einerseits setzen Sie auf die "tu was für deine Umwelt" Linie, aber andererseits bieten Sie keine möglichkeit dem Kunden dies umzusetzen. Siehe Veloproblem (ist denen völlig egal), siehe Winter Züge von Chur an Wochenenden. Heillosüberfüllt und keine möglichkeit Ski od. Snöbi abzustellen. Aber eben Gewinnmaximierung ist wichtiger als der Service Public!!!!


Adriano Granello

31.07.2009, 07:25 Uhr

Die RhB ist weitgehend eine Touristikbahn, d.h. sie hat nicht Massen von Berufstätigen von B nach Z zu transportieren, sondern es ist ihr eigenticher Geschäftszweck, das Freizeitvolk mit Sack und Pack,Skis und Velos mit ihren (systembedingten) Bummelzügen an jeden beliebigen Ort ihres Netzes im Bündnerland zu bringen. Bei den Regionalzügen hat die SBB auch keine Probleme mit dem Velotransport!


Luca Calmonte

30.07.2009, 20:30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren des Newsnetz, Ich finde dieses " Füllen " des Sommerlochs interessant. Ich bitte Sie sich bei solchen Artikeln etwas besser zu informieren. ICN verfügen über 6 Hacken je Komposition, weiter erhalten die Umgebauten EW IV ( weiss / schwarz ) bei den Plattformen weitere Velohacken --> je Wagen 3 Stk = Pendelzug mit 6 Wagen = 18 Hacken !!!. Die SBB ist sehr Flexibel.


Verena Raffaelli

30.07.2009, 13:53 Uhr

ich fahre zwar nicht Velo aber ich finde grosse Hunde, die im Gang liegen und ueber die man "steigen" muss oder die sogar auf den Sitzen sind, viel schlimmer, vor allem in kleinen Bahnen, z.B.Rhaetische Bahn, wie gestern, voll besetzt. 2 Tiere in meiner Naehe haben mir dabei Floehe uebermittelt,zudem gibt es Personen,die allergisch sind und es gibt bei Vollbesetzung der Bahn kein Ausweichen!


Alexandra Tiefenbacher

30.07.2009, 09:39 Uhr

Es geht hier ja nicht nur um Velotouren. Immer mehr Leute benutzen das Velo als Fortbewegungsmittel im Alltag. Da kann man doch nicht erwarten, dass vorab ein Platz reserviert wird für das Velo. Die SBB sollte solche klimafreundliche Fortbewegungsarten nur schon wegen Imagegründen fördern.


Ruedi Bosshard

29.07.2009, 23:37 Uhr

Weshalb nicht, wie z.B. bei älteren SOB-Triebfahrzeugmodellen Gepäckabteile zu Veloabteilen umfunktionieren? Zudem besteht auch kein genereller Anspruch auf einen spontanen Veloplatz auf dem (gesamten?) Netz des ö.V., was zudem auch im Fahrplan der entsprechenden Bahngesellschaft vermerkt wäre. Und: Wenn man sieht, wie umständlich (und teilweise respektlos) ... : Kein Wunder, dass ...


Markus Leutwyler

29.07.2009, 22:45 Uhr

Die Veloplätze in Fernverkehrszügen sollten per Internet gebucht und auch gleich bezahlt werden können. Zusätzlich auch per SBB-Hotline. Was beim Kino mit den Plätzen geht, würde auch bei den Zügen funktionieren. Noch eine Idee: Im alten Zürcher S-Bahn Doppelstöcker (DPZ) gibt es auf jeder Lokomotive ein komplett ungenutztes Postabteil. Dieses könnte zum Veloabteil umfunktioniert werden.


Marc Müller

29.07.2009, 20:30 Uhr

Die SBB bieten einen Transportservice an, der Kunde bezahlt, also sollte man den Dienst auch in Anspruch nehmen können. Dass man Material dabei hat, ist ja wohl logisch! Man kann es ja nicht auf dem Perron stehen lassen. Im Kassieren sind die SBB Spitze!


Giovanni Bernasconi

29.07.2009, 18:45 Uhr

Die Sache mit dem Handgepaeck stimmt eben so nicht. Frueher gab es Platz fuer Koffer oder Tasche, Mantel, usw. Heute in den ICN oder Doppestockwagen hat es keine Moeglichkeit (ausser einen kleinen Spielzeug) irgenetwas zu verstauen. Die SBB haben sich das selbst eingebrockt und die Kunden, wie immer, muessen dafuer bussen.


Stefan Meier

29.07.2009, 18:20 Uhr

Das Problem ist, dass die Fahrgastzahlen so massiv zugenommen haben, dass die SBB ihre Züge verlängern mussten. Irgendwann ging das nicht mehr, also Gepäckwagen durch Passagierwagen ersetzt. Die SBB kann also nicht mehr mal schnell einen Velowagen anhängen. Die Züge sind überfüllt, also muss die Kapazität für die Fahrgäste ausgebaut werden, das geht nicht ohne Kompromisse bei den Gepäckablagen.


Leo Nauber

29.07.2009, 17:00 Uhr

Ich fahre oft Bahn, Bus und Tram. Und frage mich schon oft, was das für Leute sind, die da mit ihren Velos alle andern Passagiere einfach in die Schranken weisen (wollen). Die SBB ist eine Personenbahn für Menschen und nicht für Velos. Uebrigens, für Menschen mit Anstand, Rücksichtnahme, für Menschen, die nicht solchen Schmutz und Zerstörung hinterlassen und dann der SBB die Schuld dafür geben.


hans roedler

29.07.2009, 15:00 Uhr

die naechste velotour plane ich mit einem kontrabass! bin ich dann ein abnormaler normaler und muss im gepaeckwagen sitzen?


Stefan Nellen

29.07.2009, 14:04 Uhr

Die SBB macht Werbung fürs Veloland CH und verlangt auch Geld für den Transport. Aber was die noch nicht geschnallt haben, ist dass man eine Dienstleistung nicht nur verkaufen sollte, sondern sie auch erbringen muss. Sicherheitsbedenken habe ich keine wegen eines Velos. Eine Tasche, Laptop, Geige, Hund... kann bei einem Notfall genau so durch die Luftfliegen oder im Weg stehen wie ein Velo!!!


Marcel Eichenberger

29.07.2009, 12:34 Uhr

Wer den Velohelm nicht zu eng anzieht, kann sich vielleicht noch daran erinnern wie es bei der Schulerreise war. Da musste der Lehrer vorab für die ganze Schulklasse reservieren. Meisst wurden dann extra noch Wagons angehängt und die ganze Klasse hatte viel Freude, weil im separaten Abteil.


Nora Martinek

29.07.2009, 12:19 Uhr

Die SBB haben schon recht - wieso Sitzplätze abbauen zu Gunsten der Velofahrer. Die haben doch ein Velo - wieso fahren die nicht einfach damit? Und sonst müssen die Leute die Velos halt vorgängig an die gewünschte Destination schicken, sei es per Post oder als Gepäck mit den SBB oder sonstwie.


René Stricker

29.07.2009, 12:17 Uhr

Es war schon lange fällig, dass die SBB dem Chaos ein Ende setzt. Zuviele Velofahrer kümmern sich einen Dreck um Regeln, Vorschriften und übrige Passagiere. Leider hat die SBB zu lange gewartet, mittlerweile betrachten viele Velofahrer dies als Gewohnheitsrecht. Und das gilt leider auch für andere Angewohnheiten. Andrerseits müsste sich die SBB Gedanken machen, wie das Problem zu lösen ist.


Christian Schenk

29.07.2009, 12:13 Uhr

Es gibt nur eine Lösung: Pflicht zur Platzreservation. Genau so wie es in D oder I oder F läuft. Dann hat man seinen Platz. Denn derzeit bezahlt man nicht für den Platz - wie der Titel suggeriert - sondern die Fahrt.


vicente huertas

29.07.2009, 12:12 Uhr

ich habe nichts gegen den herrn roman marti.nur scheint er mir ein wenig zu"unerfahren"um, auf wirklich komplexe fragen, antworten geben zu können.ausser vielleicht, PR-konform, zu funktionieren!alle von UNS erschaffenen vorzüge(kanalisation,trink-und abwasser), bequemlichkeiten(ÖV) und erkenntnisse(heilung) müssen für alle unentgeltlich sein! leider wird die leidenschaft missbraucht!gruss vicente


Omar Ateya

29.07.2009, 12:01 Uhr

Klar haben die SBB das ganze Jahr über kein Problem mit 3 fast leeren 1.-Klasse Waggons, klar regt man sich über herumstehende Räder (und Gepäck und sonstiges Mitbringsel) auf, klar meinen alle Recht und Anspruch zu haben und ganz klar können wir Schweizer immer meckern. Nur: wenn alles so klar ist, warum gibt's keine Lösungen? Weil "nomen est omen": ein Standpunkt rührt sich nicht vom Fleck.


Thomi Horath

29.07.2009, 11:55 Uhr

"Wir können nicht mit einem Fingerschnippen zusätzliche Wagen an- und abhängen" - Schade! Wo kein Wille ist, ist auch kein Weg.


Laura Bossard

29.07.2009, 11:54 Uhr

"Bahnen sind in erster Linie für die normalen Passagiere da." - Was soll denn das heissen? Wanderer brauchen den Zug um in ein Wandergebiet zu gelangen, Pendler um zur Arbeit zu kommen, Ski/Snowboarder wollen ins dementsprechende Gebiet und Biker wollen in ein Bikergebiet.. Und sie alle benutzen den Zug. Doch nur die Biker sollen "abnormal" sein?


Daniel Altenburger

29.07.2009, 11:50 Uhr

Das Problem scheint mir nicht in der Problematik Velotransporte als solches zu liegen, eher generell im Denken der SBB. Ich bin kein Anbeter der freien Marktwirtschaft, doch man stelle sich vor, ein Privatunternehmen droht Kunden bei Vorliegen eines Problemes mit der Polizei statt kontruktiv nach Lösungen zu suchen! Und SBB Kunden (Radfahrer) sind bekanntlich doppelte Kunden (Billet und Steuern).


Mathias Jenni

29.07.2009, 11:47 Uhr

Wenn ich diese teils sehr amüsanten Kommentare lese, kommt es mir vor als die meisten der Schreibenden, zwar Zugfahren, aber nicht Velofahren, geschweigen den abseits von Asphaltierten Strassen und wegen. den dann würden die Vorschlägen mit Faltvelo oder Mietvelo gar nie kommen. für eine Biketour will ich mein gutgewartetes Velo und nicht irgend ein Mietvelo. in dem Sinne frohe Bahnfahrt


Roger Julmy

29.07.2009, 11:26 Uhr

Mein Tip: Wer mit dem Velo reisen will muss dies genau planen. Es kann nicht sein, einfach zu meinen, mein Velo hat schon Platz.. Alternative: Reisezeiten anpassen, Velos mieten, oder schicken. Auch die SBB muss wirtschaftlich handeln. Es rentiert nicht X Veloabstellplätze anzubieten, die 90% im Jahr nicht gebraucht werden.


Andreas Krebs

29.07.2009, 11:20 Uhr

Die Zugfahrt mit dem Velo muss unbedingt möglich und problemlos bleiben. Die Forderung, bei Überfüllung auf den nächsten Zug zu warten, ist ein Witz. Niemand garantiert, dass man dort dann Platz hat! Sinnvoll wäre es deshalb, statt Züge aufzulisten, in denen das Mitführen von Velos verboten ist, zu regelmässigen Zeiten solche einzurichten, die mit genügend Kapazität ausgestattet sind.


Felix Morsdorf

29.07.2009, 11:14 Uhr

Ich finde es immer wieder erstaunlich mit welchem Hass auf uns Velofahrer losgegangen wird. Ich besitze ebenfalls ein VeloGA und pendle mit Fahrrad und SBB. Allerdings bin ich aus Rücksicht (und wegen bösen Blicken) auf die armen Bürogummis, die um 8 am Arbeitsplatz hocken müssen, auf spätere Züge umgestiegen. Das Problem sind doch letztlich die unflexiblen Arbeitszeiten (siehe Staus, etc.).


Eugen Bircher

29.07.2009, 11:01 Uhr

Gepäckwagen für Velos können wenn schon, denn schon auf den nicht IC-Linien angehängt werden (fixe Kompositionen, andere Kupplungen bei IC-Doppelstöckern, Zudem sind die alten Gepäckwagen nicht für Geschwindigkeiten von 200km/h gebaut). Die IC-Linien sind mit Passagieren genug ausgelastet - Velofahren sollen auf REs ausweichen - und dort können je nachdem Velowagen angehängt werden.


Daniel Knusel

29.07.2009, 10:37 Uhr

Herr M. Balmer, Sie fahren vermutlich nie Velo, wohl eher einen Offroader? Sie halten sich IMMER an die Vorschriften, schauen immer in den Rückspiegel, fahren immer schön langsam und halten vor Fussgängerstreifen? Die Hupe ist für Sie tabu und Sie sind immer höflich und zuvorkommend ... Somit sind alle Anderen schlechte Menschen, besonders die VelofahrerInnen, die wohl allesamt KRIMINELL sind?!?


Ann-Julie Fischer

29.07.2009, 10:27 Uhr

Egal was die SBB verändert, irgendetwas schlechtes finden wir Schweizer immer. Auch wenn die Züge überfüllt sind, sollten wir froh sein, haben sie das Problem erkannt und versuchen eine Lösung zu finden. Ich bin froh gibt es hier nicht solche Züge wie in Indien, welche nach einem Stop von 20 sek. weiterfahren und bis zum geht-nicht-mehr überfüllt sind. Man sollte anfangen das Positive zu sehen!


Patrick Stagnoli

29.07.2009, 10:20 Uhr

Ich hege für beide - Passanten und Velofahrer - Verständnis: Faktum aber bleibt: Wenn wir wollen, dass immer mehr Leute den ÖV benutzen und ihr Auto zuhause lassen, dann muss auch die SBB sich weiter gewaltig anstrengen und ihr Angebot ausbauen. Dabei sollte nicht unbedingt die Deutsche Bahn als Vorbild gelten!


monika keller

29.07.2009, 10:11 Uhr

SBB-Kunden verlangen den Platz den sie bezahlt haben. OK, sie haben aber keinen Platz in einem bestimmten Zug gebucht. Als normaler Passagier habe ich auch für meinen Platz bezahlt, doch sehr oft dieser nichtt frei. Velofahrer führen sich leider oft so auf, als seien sie unsere heiligen Kühe.


Sepp Benz

29.07.2009, 10:09 Uhr

Da Kunden der SBB für den Transport ihrer Bikes bezahlen müssen, weiss die SBB ziemlich genau wieviele Bikes auf den verschiedenen Strecken im Schnitt transportiert werden müssten. Aber so wie es ausschaut verkauft die SBB lieber Dienstleistungen die sie nicht erbringen kann. Bleibt nur Geld zurück verlangen und wieder aufs Auto umzusteigen.


Peter Meier

29.07.2009, 09:50 Uhr

Es sind doch immer genügend Plätze vorhanden?! Vielleicht ist die Auslastung nicht immer gleich, aber das ist sicherlich nicht der SBB zuzuschreiben. Das ist ja wie wenn alle Leute zur gleichen Zeit in einen Laden einkaufen gehen würden. Zuwenige Parkplätze, das Regal ist schon leer, zu lange Schlangen an der Kasse, ect., ect. Der ganze Lärm um Nichts wäre eine tolle Posse für Hagen Rether...


Simon Schmid

29.07.2009, 09:46 Uhr

Auch zu bedenken: Ein Velofahrer ist oft ein ökologisch denkender Mensch, ein Naturfreund und deshalb oft eben auch ein Zugfahrer. Ob mit oder ohne Velo. D.h eine wichtige Zielgruppe der SBB. Die sollte man nicht vergraulen. Ich muss sagen, dass mir die Züge früher besser gefallen haben. Die waren lärmig, aber man konnte die Fenster öffnen, die Nase in den Wind halten und das Velo im Gepäckwagen.


Pat Merz

29.07.2009, 09:42 Uhr

@Susanne Schell: Ziemlich egoistische Forderung von Ihnen. Die SBB ist ÖV, das ö steht für "öffentlich", das heisst, eine Vielzahl von Bedürfnissen muss gleichzeitig abgedeckt werden. Nicht nur die der Velofahrer. Was ist mit den ganzen Kontrabass-Spielern, die Ihr Arbeitsgerät tranpsortieren wollen? Ich fordere deshalb mehr Kontrabass-Gepäck-Abteile in den Zügen. ... sehen Sie? So geht's nicht.


Eva Wiesendanger

29.07.2009, 09:38 Uhr

Ein Fahrrad nimmt mindestens so viel Platz weg wie ein Kind bis 16 Jahren. Also müsste für den Transport eines Fahrrades mindestens ein 1/2 Ticket bezahlt werden. Auch für grosse Gepäckstücke müsste eine Gebühr verlangt werden. So wäre das fair für alle Reisenden.


Peter Grimm

29.07.2009, 09:33 Uhr

Es ist mir noch gar nicht so aufgefallen, dass immer mehr Leite Bassgeigen haben :-). Ich finde aber schon, dass ich mit einem Fahrrad Vorrang habe (gegenüber Kinderwagen, Bassgeigen und ähnliche Mitbringsel), wenn ich dafür bezahlen muss.


Adrian Frey

29.07.2009, 09:22 Uhr

SBB-Kunden verlangen den Platz, den sie bezahlt haben. Und wie soll das gehen? Das ginge höchstens wenn die Billette Zug-gebunden (inkl. Reservierung) wären - wie im Flugzeug... Da dies aber NIE sinnvoll umgesetzt werden könnte, bleibt dem Kunden nichts anderes übrig als, wenn ein Zug voll ist, den Nächsten zu nehmen und vor Allem und endlich mal vom Egoistendenken, "ICH muss da rein", wegkommen!!


Franz Widmer

29.07.2009, 09:18 Uhr

Warum hängt man nicht einen Güterwagen hinten an. Da haben bestimmt mehr als 10 Velos Platz. Hoffentlich verschwinden die Velohacken wieder aus den Personenwagen.


Stefan Hostettler

29.07.2009, 09:17 Uhr

Hab ich als Pendler mit Jahresabo Anrecht auf einen Sitzplatz? Nein, habe ich nicht! Weshalb sollte ein Velo also mehr Rechte haben?


Franka Werner

29.07.2009, 09:14 Uhr

Warum versucht die SBB nicht einfach besser als andere Bahnbetriebe zu sein? Im TGV hab ich noch keine Velos gesehen, nur Bummelzüge haben in FR noch Gepäckwagen, im ICE auch nicht - in den genannten Zügen ist nicht mal für Reisegepäck (Koffer, Kinderwagen) Stauraum vorhanden. Auch in Schweden mussten wir die Velos einen Tag im voraus mit der Bahn losschicken mit gesalzenem Aufpreis.


Heiko Liebh

29.07.2009, 09:13 Uhr

Liselotte Weber: Ich bezahle fürs GA für mein Velo (je nach Velo zwischen 7.5 und 13kg, leichter als mancher gratis zu transportierender Koffer! welche extrem häufig im Weg rumstehn) und darf somit auch verlangen dass die SBB mein Velo transportiert. Toleranz ja, aber auch den bezahlenden Velotransportierenden gegenüber. Kein Velotransport = Entschädigung (Siehe jüngst die DB -> Verspätungen)


Susanne schell

29.07.2009, 09:06 Uhr

Für manche ist das Velo nicht nur ein Freizeitgerät sondern Alltagstransport. Mit GA und Velojahrespass ausgerüstet, pendele ich jedes Wochenende. Doch oft ist es ein Problem, Kinderwagen im Veloabteil, Koffer an den Veloabstellplätzen, und das bei sowieso zu wenig Veloplätzen. Die SBB sollte schnellstmöglichste Ihr Konzept und ihre Regeln an den Bedarf der Velos anpassen.


Matthias Bloch

29.07.2009, 08:59 Uhr

Es ist ja nicht so, dass man das Problem nicht hätte kommen sehen.. Veloorganisationen weisen seit Jahren und Jahrzehnten darauf hin, dass es genügend Platz braucht für Gepäck. Die SBB haben über die Jahre immer wieder die Regeln geändert. Ein brauchbares Konzept - sorry - kann ich nicht erkennen. Ich vermisse die Haltung: Wir sind Bahnfahrweltmeister! Lasst uns alles dafür tun, dass es so bleibt.


Stephan Gassmann

29.07.2009, 08:57 Uhr

Die SBB müssen sich überlegen, ob sie ihren Luxuservice nicht runterschrauben wollen. Zu diesem Schluss komme ich, wenn ich die Kommentare hier lese. In Deutschland verkehren auf Fernverkehrsstrecken mehrheitlich ICE. In diesen ist ein Velotransport nicht möglich, ebenso in den TGV in Frankreich und in den Eurostar in Italien sowieso. Verwöhnte wollen immer mehr und vielleicht wäre weniger mehr!


Liselotte Weber

29.07.2009, 08:55 Uhr

heiko liebherr - I C H verlange!!!! und ich verlange toleranz und rücksichtnahme, auch von velofahrern.


peter spelt

29.07.2009, 08:52 Uhr

ich hatte auch schon probleme mit dem normalen velo: erstens kostet es und nicht gerade wenig, dann muss man noch aufpassen, dass es nicht geklaut wird. zweitens ist es im engen zug mit vielen leuten wirklich eine zumutung, für alle. meine lösung war das strida faltvelo, gratis mitnehmen, passt ins skiabteil und stört niemanden. sogar wenn ich es ohne verpackung (velosack) mitnahm.


Robert Herz

29.07.2009, 08:50 Uhr

Wieder mal scheint es, als stolpere die SBB über ihren eigenen Erfolg. Es müsste doch möglich sein, dass man für solche Probleme zusammen die beste Lösung sucht und sich dann nach den Möglichkeiten richtet - das wäre jedenfalls demokratisch. Aber auch die Demokratie stolpert leider schon seit längerem über ihren eigenen Erfolg...


Werner Holliger

29.07.2009, 08:47 Uhr

Mit bisher 239 Kommentaren scheint sich hier die Diskussion um das grösste Problem zu drehen, welches die Schweiz kennt. Und dabei ist es so einfach: Allerorts gibt es Spielregeln - z.B im Strassenverkehr oder im öV. Und wenn ich mich mit dem Velo nicht an diese halten kann oder will, ziehe ich auf die einsame Insel; aber vielleicht habe ich dann dort wirklich Probleme...........


PAOLO ZUCCHETTO

29.07.2009, 08:46 Uhr

SBB-Kunden verlangen den Platz, den sie bezahlt haben! dass ich nicht lache - wenn den jeder nur den platz beanspruchen würde, den er bezahlt hat ,gäbe es mehr platz und die leute müssten nicht stehen weil ihnen nur äusserst widerwillig von taschen, mänteln, schirmen und füssen platz gemacht würde!. zudem könnten kinderwagen oft auch günstiger plaziert werden, ohne sitzplätze zu verbarrikadieren


hans roedler

29.07.2009, 08:37 Uhr

ein beduerfnis nicht in einen profit umwandeln, kann sich nur ein subventionierter betrieb leisten.


Heiko Liebherr

29.07.2009, 08:32 Uhr

Der Tranzbag ist eine gute Sache, man kann das Velo gratis mitnehmen. Jedoch möchte ich 1. auf einer Tour nicht noch den Bag mitschleppen, und zweitens ist er bei sehr teuren Velos nicht geeignet (Beschädigungen). Ausserdem wenn der Bag im Gang steht hat niemand Sicherheitsbedenken... Ausserdem bezahl ich als Velo GA Besitzer dafür und verlange entweder Transport oder Entschädigung...


Susanna Kim

29.07.2009, 08:18 Uhr

Es ist sicher auch ein Fehler der SBB, Gepäckkapazitäten nicht berücksichtigt zu haben beim Einkauf der IC-Züge. Ich meine, es ist doch ein totaler Witz, diese winzige Gepäckablage bei einem Zug, der an den Flughafen fährt. Jeder Zug, der bei einem Flughafen vorbei fährt -egal bei welchem- ist IMMER chronisch mit Gepäck vollgestopft. Dass man sich bei der SBB so grundsätzliche Dinge nicht überlegt


Markus Hächler

29.07.2009, 08:15 Uhr

Die SBB werben fürs Veloland Schweiz und raten, sich im Web zu informieren. Bei der Zugsangabe wird aber einzig über die Reservationspflicht in ICN-Zügen informiert. Ob als Regio-Express z.B. noch ein Kolibri mit Veloplattformen und Gepäckabteil im Einsatz ist (darin lässt sich sogar ein Tandem verladen), erfahren wir leider nicht. Der Service ist wirklich verbesserungsbedürftig.


Thomas Widmer

29.07.2009, 08:14 Uhr

Leider hat oder konnte Herr Marti die Frage nicht beantworten weshalb die Gepäckwagen abgeschafft worden sind ! Tatsache ist das die Koffer mttlerweile auf der Strasse per LKW transportiert werden, wie auch der ganze Postverkehr von den Verteilzentren zu den Poststellen. In Bern predigt man vom umlagern auf die Schiene und die Staatsbetriebe machen aus Kostengründen das Gegenteil.


Stefan Winistörfer

29.07.2009, 07:53 Uhr

Die SBB soll ihre alle Preise verdoppeln. Dann hocken hoffentlich nur noch diese Leute im Zug, welche die Dienstleistung "ZUG" auch schätzen. Warum wohl reisen so viele Leute mit dem Zug? Wohl sicher nicht, weil SBB eine schlechte Leitung erbringen. Oder?


Erika Zwicky

29.07.2009, 07:33 Uhr

Die SBB soll sich ein Beispiel an der RhH oder dem Ostwind, dort gibt es genügend Platz für Velos und pleite sind sie auch nicht. Es geht bei der SBB nur um Gewinnmaximierung und um Manageransehen und -einkommen und nicht um die Kundenbedürfnisse (s. S-Bahn Berlin). Noch vor wenigen Jahren konnte das Velo problemlos im Gepäckabteil mitgenommen werden. Ich bin wieder aufs Auto umgestiegen.


Sandra Geiger

29.07.2009, 07:30 Uhr

Hört doch einfach mal auf zu motzen... die SBB ist weltweit die pünktlichste Bahn.. mit gutem Rollmaterial und grossem Komfort. Seit doch mal zufrieden mit dem was alles angeboten wird. Immer mehr.. mehr.. back to basic und ihr seit glücklich!


Musa Coban

29.07.2009, 00:57 Uhr

Könnte man nicht einfach bei solchen Ausflugsrouten einen reinen Velowagon einführen und so auch das Velofahren fördern! Ich denke viele würden gerne ihr Velo mitnehmen manchmal, jedoch haben sie keinen Bock auf Reservieren oder sonst Mühsamkeiten! Habe letztens einen Zug gesehen, welcher voller Steckdosen für die Notebooks war, also warum nicht auch einfach einen Velowagon?


Roger Suter

29.07.2009, 00:00 Uhr

Der Veloselbstverlad funktioniert im Allgemeinen problemlos. Und er generiert zusätzliche Einnahmen für die SBB! Doch darf ich für den Zuschlag nicht auch eine Gegenleistung erwarten? Sicherlich decken diese Einnahmen den Aufwand um ggf. einen zusätzlichen Gepäckwagen anzuhängen; die 4500 angebrachten Haken sind bestimmt längst schon amortisiert.


Markus Schwarz

28.07.2009, 23:00 Uhr

Bei mir stösst die Reaktion der SBB ebenfalls sauer auf. Was aber die Sicherheit betrifft, ist klar, dass bei einer Vollbremsung/Zusammenprall die Velos nur so herumfliegen würden. Wenn dann jemand verletzt wird, würde man die SBB wieder kritisieren. Das gleiche gilt natürlich z.B. beim Ausbrechen eines Feuers. Die Leute würden panisch über Velos stolpern. Und Schuld ist wieder die SBB...


Marcus Ballmer

28.07.2009, 22:34 Uhr

Gute und richtige Argumentation von Roman Marti. Wenn die Velofahrer etwas mehr Rücksicht und Toleranz üben würden, wäre das Problem halb so wild. Aber so, wie sie sich auf der Strasse benehmen, gebärden sie sich auch im Zug: arrogant, überheblich, rechthaberisch, rücksichtslos.


Jürg Brühlmann

28.07.2009, 22:16 Uhr

Man schaue sich die Thurbozüge in der Ostschweiz an, an denen die SBB Aktienmehrheit besitzen: Sitze in Eingangsbereich können für Velos und Kinderwagen hochgeklappt werden, in Deutschland hat es Schnallen zum fixieren von Rollstüheln und Fahrrädern. Wer will, kann.


Mark La Rocca

28.07.2009, 22:12 Uhr

Diese Diskussion zeigt klar die Grenzen des ÖV auf. Auch wenn uns die Linken und Grünen noch tausend Jahre lang das Gegenteil predigen: Der ÖV kann nicht sämtliche Bedürfnisse abdecken, wie das vorliegende Beispiel exemplarisch zeigt. Daher müssen wir auch weiterhin in den Ausbau von Eisenbahnlinien UND Strassen investieren.


Karl Klingler

28.07.2009, 22:12 Uhr

Mein Gott, Heinz Bolliger, haben Sie schon mal was von kombinierter Mobilität gehört? Oder sollen Velos nach Ihrer Vorstellung etwa von SBB Cargo transportiert werden!? "Personenzüge sind primär für Personen bestimmt", sagen Sie. Aber ja, bloss haben diese Personen oft Kinderwagen, Koffer, Laptops, Blumensträusse, Rucksäcke oder eben Velos dabei - sind halt Menschen, und nicht nur Personen.


Luc Brennwald

28.07.2009, 21:59 Uhr

Wie wär's, wenn die SBB einen Bahnwagen für Velo mitfüren würde? Das müsste bei ein bisschen gutem Willen machbar sein! Was spricht dagegen?


Alex Brändle

28.07.2009, 21:34 Uhr

Anstatt die Velofahrer gut zu befördern schickt man sofort die Bahnpolizei. Ein Image Problem der SBB resp. der verantwortlichen Bundesangestellten mit hohen Löhnen ohne mittel oder langfristige Planungen. Die Bahn ist doch permanent überfüllt auf den Hauptverkehrsachsen, es fühlt sich kein Bahnmanager verantwortlich. SBB Grossbetrieb ist zu schwerfällig!


Nicole Halbeisen

28.07.2009, 20:58 Uhr

Hätten sich die Velofahrer vorher Angemeldet, hätte die SBB sicher reagiert und einen Wagen angehängt.


Willi Meier

28.07.2009, 20:56 Uhr

4500 Haken auf dem ganzen Netz! Die Aussagen des Sprechers zeigen, dass die SBB nicht auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingeht. Einen Wagen mehr anhängen schadet niemandem! Das Bahnfahren darf nicht zu einer Reise verkommen, die man gross im Voraus planen muss. Wenn wie vorgeschlagen zuerst eine 0900erNr. gerufen werden muss, wir man hören, dass der Zug ausgebucht ist. Keine Lösung des Problems!


Christoph Oetiker

28.07.2009, 20:37 Uhr

Die SBB bieten eine Spitzenservice! Das merkt man, wenn man wieder mal im Ausland mit dem Zug unterwegs ist. Das mit dem Veloverlad ist aber unakzeptabel. Kombinierte Mobilität sollte gefördert werden. Die SBB verweist auf Aspekte der Sicherheit, Platzmangel etc. Für mich lösbare Probleme: z. B. Velohaken mit darunterliegenden Klappsitzen anbieten > mehr Weitsicht bei der Fahrzeugbeschaffung!!!


Stefan Waldispühl

28.07.2009, 20:20 Uhr

Der Zugbegleiter hat richtig reagiert, denn minimale Sicherheitsstandards müssen eingehalten werden. Denn genau ihr alle würdet sofort das Gegenteil beschreien, gäbe es wegen verstopften Gängen und Türen in einem Notfall Verletzte oder Tote. Zum nachdenken: Familie, 3 Kinder, 4 Velos, Gepäcktaschen und Anhänger wollen in aller Selbstverständlichkeit sonntags den IC mit 5 Veloplätzen einsteigen...


jean meyer

28.07.2009, 20:17 Uhr

Ich hätte einen Vorschlag: Bei Flugzeugen gibt es einen modulierbaren Fracht/Passagierraum. Warum nicht dieses Prinzip bei den Zügen anwenden? Die Züge sind heutzutage feste Einheiten, die man nicht beliebig erweitern kann. Die Möglichkeit eine Wagen zu konzipieren mit einem modulierbaren Innenraum hat sollte doch technisch möglich sein. Reservation wäre in diesem Fall obligatorisch.


Adriano Granello

28.07.2009, 20:10 Uhr

An den mitgeführten Velos verdienen die SBB auch ganz schön Geld, denn bekanntlich braucht jeder bahnfahrende Drahtesel ein Billet. Dennoch scheint der Transport von Fahrrädern noch nicht genug zu kosten, um über den Preis das Kapazitätsproblem zu lösen. Vorschlag an die SBB: Preise für den Velotransport massiv rauf und dafür an den Zielbahnhöfen zu attraktiveren Konditionen Mietvelos anbieten!


Daniel Kohler

28.07.2009, 20:05 Uhr

Die SBB verteuert laufend die Tickets, schmälert aber zunehmends das Angebot. Ich war zu Zeiten mti dem Bike unterwegs, als man die Böcke noch ganz einfach in den Postwagen stellen konnte. Man riskiert heute lieber zwei drei leere Erstklasswagen, vollgestopfte Zweitklasswagen und befördert Biker entsprechend den vorhandenen Haken: Eine Grössere gruppe muss sich halt einfach aufteilen.. Lachhaft!


Paula santaluca

28.07.2009, 19:50 Uhr

Die SBB vergessen in regelmässigen Abständen, dass ihre Kunden verschiedene Gesichter haben. Mal sind sie Mutter mit Kinderwagen, mal sind es Pendler und manchmal auch Velofahrer. Einmal einen Ausrutscher und ein guter Kunde ist dann verärgert weg und fährt dann halt Auto. Da hilft auch prutal teure Werbung nichts mehr. Abgesprungene Kunden kann man fast nicht mehr zurückgewinnen.Monopol lebe hoch


Paul Thürig

28.07.2009, 18:46 Uhr

Auch hier hat die SBB den rechtzeitigen Anschluss an neue Kundenbedürfnisse verschlafen! Soll der Kluge schon mit der SBB reisen,so muss diese ihre Kunden anständig bedienen!


Bernd Bund

28.07.2009, 18:43 Uhr

Wie wäre es, wenn zu Ferienzeiten wieder ein guter, alter Gepäckwagen in so einen Zug integriert würde, den man dann komplett mit Fahrrädern voll stellen könnte. Es ist doch ein völlig normales Bedürfnis, mit dem Velo vom Ballungsraum in eine der vielen schönen Gegenden der Schweiz mit dem Zug zu fahren, dort eine Einweg-Tour zu machen und dann mit der SBB wieder nach Hause zu fahren.


Heinz Bolliger

28.07.2009, 18:36 Uhr

Die Personenzüge sind primär für Personen bestimmt und nicht für Materialtransporte. Velofahrer beanspruchen Sonderrechte, wenn sie von der SBB unbeschränkte Verlade-Kapazitäten verlangen, die dann in andern Zeiten praktisch ungenutzt, monatelang mittransportiert werden müssen. Die Sicherheit geht vor. Man kann auch Velos mieten.


Martin Berger

28.07.2009, 18:27 Uhr

Wie wäre es, die Plätze auf stark befahrenen Intercitys zu kontingentieren und wie in Deutschland oder Frankreich reservierungspflichtig zu machen? Danach müsste die Bahn solche ohne Reservation gar nicht mehr in die Züge lassen und das Problem wäre soweit gelöst.


Thomas Schäffer

28.07.2009, 18:23 Uhr

Dass an einem So. wie vorgestern am morgen um 7.30 von ZH Richtung Chur im Doppelstock-IC nicht mal ein "Velo"-Wagen (.. der leider eine absolute Fehlkonstruktion ist..) vorhanden war, hat mich erstaunt, das Chaos war vorprogrammiert (ich war eine Gruppe von 1 Pers.!). Bin Mountainbiker und finde unser Land zu schön, um "nur" vor der Haustüre zu fahren. Schönes Veloland, wenn man ein Auto hätte..


Marcel Wehrle

28.07.2009, 18:21 Uhr

Herr Minder, ihrer Logik nach müssten dann auch alle Passagiere, die wegen überfüllter Züge stehen müssen, auf den nächsten Zug mit freier Kapazität warten, dass ich nicht lache... 6 Haken pro Zug reichen für 95% der Fälle, in den restlichen 5% kann man(die SBB) doch etwas flexibel sein...


Richard Maurer

28.07.2009, 18:17 Uhr

Letzten Sonntag, Strecke Ziegelbrücke - Wetzikon. Gemäss Bahnbegleiter 2 Haken, irgendwo im Zug. Etwa 10 Radfahrer auf dem Perron. Also Velo im Gang parkiert und die Fahrt stehend durchgeführt. Jetzt Frage ich mich, für was kassiert die SBB die Gebühr für den Velotransport? Ist die SBB, trotz Miliardensubventionen, nicht in der Lage auf Kundenwünsche einzugehen?


Urs Wettstein

28.07.2009, 18:14 Uhr

Gibt es Falträder mit 21 Gänge? Es gibt tatsächlich solche Falt-Fahräder die ausgefaltet wie ein normales Citi-Bikes ausssehn. Habe selber eines und bin mit mit dem Zug bis in die Türkei gefahren und dort brauchte ich das Fahrrad viel. Ist so robust wie ein normales Fahrrad. Ist in der Schweiz nicht erhältich sondern nur in Deutschland. Eingepackt kann man es gut über die Schulter hängen.


Simon Schmid

28.07.2009, 17:59 Uhr

@Philip Douglas: Sie haben es gar nicht begriffen. Die Leute die Sonntags mit dem Velo unterwegs sind, sind Freizeitsportler mit richtigen Velos. Also Rennvelos, Mountainbikes etc. Oder kennen Sie ein gutes Faltvelo mit 21 Gängen und Vollfederung?


Tobias Blaser

28.07.2009, 17:31 Uhr

Leider wahr. Wir sind alles extreme Egoisten. "Da wo ich bin ist vorne!"-Mentalität. ALLE. Ich als Pendler habe kein Problem meine Fahrt stehend zu absolvieren. Meinen Platz für jemanden frei zu machen. Über Velos zu steigen. Weil ich weiss, dass auch ich einmal auf die Rücksicht meiner Mitmenschen angewiesen sein werde. Wie es scheint gibt es aber mehr GEGEN als MITmenschen. Traurig...


Gregor Gassler

28.07.2009, 17:23 Uhr

Was hilft mir Ihr Rat, Herr Roman Marti, ich soll mich vor der Reise informieren? Welche Information soll ich da erhalten und wie darauf reagieren? Bei der empfohlenen Reservation ist es offensichtlich. Aber sonst...? Ist dadurch, dass ich mich informiere dann der Zug weniger voll? Die Leute reisen trotzdem, ob mit oder ohne Velo. Aber generell wünsche ich mir mehr Toleranz bei allen?


Andreas Stofer

28.07.2009, 17:08 Uhr

Manchmal fehlen die Haken oder sie sind nicht für breite MTB-Reifen geeignet. Da stürmst du in das Veloabteil und dann hat es da keinen einzigen Haken! Schmeisst die SBB eigentlich auch Leute aus dem Zug die das Veloabteil mit Gepäckstücken vollrammeln und dafür nichts bezahlen? Bei der S-Bahn ZH hat man das Velo gänzlich ignoriert. Bezahlen muss man auch da, aber Platz hat es nirgends.


Marco Paganini

28.07.2009, 17:05 Uhr

War das noch eine schöne Zeit, als an jedem Zug ein Gepäckwagen hing und genug Platz für die Velos vorhanden ist! Naja am Gotthard fahren ja seit neuem ICN und dort muss man fürs Velo reservieren und Plätze gibts kaum - auf der wohl besten Strecke für Velofahrer!!! Die SBB sollte schleunigst mal etwas überdenken und im Sommer extra Velowagen anhängen


Philip Douglas

28.07.2009, 17:04 Uhr

Der Kluge reist im Zuge.. und zwar mit einem Faltvelo. Je nach Modell passt das unter den Sitz oder mindestens auf die Gepäckablage der IC's. Sogar im Cisalpino reist ein Faltvelo mit. Moderne Faltvelos sind auch in Sachen Fahrkomfort 1A. Das ist echt clever kombinierte Mobilität!


Alain Baumann

28.07.2009, 16:53 Uhr

Die Liason zwische der SBB und Radfahrern nimmt allmählich "Züge" wie in Italien an. Just vor ein paar Wochen wollte ich mit meinem Velo, weil ich einen Plattfuss hatte, den Heimweg per Bahn unter die Räder nehmen. Ein forsches "Nein, hier in diesem Zug geht das nicht." Erst nach der diskreten Uebergabe des 50iger Nötli wollte es plötzlich schon gehen. Die Bahn läuft eben wie geschmiert ...


Felix Graf

28.07.2009, 16:48 Uhr

Velo-Transport in den Ferien ist ein Massenwunsch. Die Spitzentermine sind bekannt. Was soll das Theater - die SBB foutiert sich schon seit Jahren um Kundenwünsche und baut Züge am Bedürfnis vorbei. Früher ging das ohne Problem. Also: Ärmel hindere litze, Problem lösen und nicht immer mit der Polizei drohen. Fluchtwege freihalten? Züge sind keine Flugzeuge. Da gibt's Scheiben zum einschlagen.


Fabienne Muriset

28.07.2009, 16:38 Uhr

Soso, Velofahrer sollen also ihre Tour in ihrer Umgebung machen, statt den Zug ins Oberland zu nehmen. Dann ziehen wir das doch bitte konsequent durch: Wanderer sollen um ihr Quartier herum wandern, die Leute sollen auf ihrem Balkon Ferien machen und arbeiten darf man auch nur noch zu Hause. Problem gelöst!


Giordano Pauli

28.07.2009, 16:36 Uhr

Die SBB muss nach oekonomischen Grundsätzen handeln und kann nicht für einen eventuellen Einsatz von zig Velofahrern noch unendlich viele Wagen an die Komposition anhängen. Reservieren, dann klappt es . Oder hat schon jemand am Strassenrand einen Reisecar aufs Geratewohl angehalten ? Eben ! Gesunder Menschenverstand ist gefragt.


Patrik Seiler

28.07.2009, 16:29 Uhr

Ganz ehrlich, ich bin froh, wenn die SBB-Angestellten auch mal durchgreifen mit Velos und Fahrgaesten, die offensichtlich ihren ganzen Hausrat per Zug transportieren. Ich bin ein Pendler und gegenwaertig ist Zug fahren einfach nur noch anstrengend. Bergsteigen ueber Velos, die im ganzen Zug umherstehen, ueber Ruecksaecke, Koffer, ausgestreckte Beine.


Stefan Meier

28.07.2009, 16:27 Uhr

Würde die SBB mehr Hacken montieren, würde das auf Kosten der Sitzplätze gehen. Dann gäbe es dann sicher Beschwerden wegen zuwenig Sitzplätze. Und Sitzplätze sind wichtiger als Velos. Die SBB kann es niemandem recht machen. Warum es so ist (weil die Zugslängen beschränkt und die Gepäckwagen durch Reisewagen ersetzt wurden=gleich mehr Sitzplatz) interessiert niemand! Aber motzen, das können alle!


Michael Gasser

28.07.2009, 16:25 Uhr

Wir fuhren früher oft mit dem Velo dank der SBB durch die Schweiz. Seit über zehn Jahren nie mehr - es macht einfach null Spass. Die SBB hat sich klar entschlossen, Velos noch zu dulden - mehr nicht. Die SBB kommuniziert dies aber auch klar und überall; ich verstehe deshalb nicht, wenn man sich aufregt. Richtung Interlaken fahren fast alle 30 Minuten Züge, auf SBB.CH sieht man, welche "leer" sind.


Marc Freihofer

28.07.2009, 16:24 Uhr

Richtig, Herr Manser, Velofahrer gehören auch in Züge und dürfen wie Wanderer und Pendler vom SBB-Angebot Gebrauch machen, aber Velos nicht... Velos sind Sachen und haben demnach keine rechtlich durchsetzbaren Ansprüche.


Patrick Feusi

28.07.2009, 16:20 Uhr

SBB-Kunden scheinen nie zufrieden zu sein. Bei jeder Gelegenheit wird gemeckert! Wer mit einer Gruppe von 50 Personen morgens mit Velos in einen vollgestopften Zug einsteigt, sollte seine Reiseplanung zukünftig optimieren! Als Bahnreisender bin ich froh, dass die SBB nicht alles duldet. Freundliche Aufforderungen genügen heute leider selten! Jede/r hat das Gefühl, immer und überall Recht zu haben!


hans peter

28.07.2009, 16:17 Uhr

@ Vreni Meier: Geht leider auch nicht immer. Meine Freundin war schon den Tränen nahe weil ihr zweï ältere männliche Schaffner eindringlich erklärt haben, dass der TranzBag nur für Klappvelos sei. Sie wusste, dass es nicht so war, konnte sich aber fast nicht gegen die zwei Männer wehren. Sie fährt übrigens jeden Tag mit dem Velo von Baden nach Zürich, wollte aber in der Nacht mit dem Zug heim.


Roland Kienast

28.07.2009, 16:15 Uhr

Im Prinzip müssten die SBB wie die Airlines über ein Computersystem Veloplätze verkaufen. Nur so ist garantiert, dass das Velo transportiert werden kann und der Kunde eine Leistung bezahlt. Da das aber unwirtschaftlich ist, gibts nur eines: So weitermachen wie bisher. Es ist auch ohne Velo kein Spass mehr, Zug zu fahren. Ich als SBB-Pendler will nicht, dass noch mehr Leute auf die Bahn umsteigen.


Marcel Frei

28.07.2009, 16:13 Uhr

jaja Velo reservieren und nochmals 5.- bezahlen... Ich kann da nur einen Velobag empfehlen, ist zwar gleich sperrig wie ein Velo, aber mit Beförderungsgarantie. Man kann sich die 10.- fürs Velobillet und die 5.- für die Reservation sparen und hat den ca 100.- teuren Nylonbeutel schnell amortisiert.


hans peter

28.07.2009, 16:12 Uhr

Die Aussage von Herrn Marti empfinde ich fast schon als Frech. Wir wollten als Gruppe am Samstag Morgen nach Davos und wollten im Zug reservieren. Am Telefon wurde uns mitgeteilt, dass Gruppenreservationen für Velos generell nicht angenommen würden. Die bestuhlte Hälfte vom Veloabteil war dann für ein Wandergruppe reserviert und der Schaffner wollte die Hälfte von uns ausladen!


chris wert

28.07.2009, 16:09 Uhr

Die SBB kommt mir langsam vor wie die Grossverteiler. Man biettet 2 Haken pro Abteil an und verkauft 100. Wer zuerst kommt malt zuerst. Das ist doch ungesetzlich auch für eine Staatsbahn


Ottmar Richartz

28.07.2009, 16:01 Uhr

Da die Fahrzeuge nicht für Fahrrad-Transport gebaut sind ist es immer ein problem solange nichts passiert,das gilt genau so für Omnibus,Straßenbahn auch der Transport auf dem Autodach birgt große gefahr. vor 10Jahren gab es das nicht und es wurde auch nicht gemeckert.was wäre wenn man einen Gepäckwagen anhängt und alle müssen ihre Drahtesel dortabstellen dann schreien Sie auch.


Walter Manser

28.07.2009, 15:28 Uhr

Viele Kommentare äussern sich dahin gehen, dass Velofahrer aufs Velo gehören und nicht in den Zug. Dieser Ansicht kann man sein, dann gehören aber Wanderer auch nicht in den Zug, sondern auf den Wanderweg und Pendler an den Arbeitsplatz. Fazit: stumpfsinnige Argumentation, Velofahrer gehören gleichermassen in den Zug, zudem haben sie einen rechtlich durchsetzbaren Transportanspruch.


Erich Heinz

28.07.2009, 15:24 Uhr

Das Hauptproblem ist die hohe Volksdichte in der Schweiz.. Es herrscht dadurch überall Platzmangel, auf Strassen, Schiene, Wanderwegen und erst recht in den Städten. 2 Million Bewohner weniger wäre angenehm, nur wer geht freiwillig und wohin. Und das Jammern um die verlorenen Steuereinnahmen würde uns um den Schlaf bringen. Solche Themen sind .....


Martin Lerch

28.07.2009, 15:22 Uhr

Wo war der Kondukteur??? Früher einmal hatte es auf dem Perron einen Kondukteur, der den Fahrgästen sagte, ob sie einsteigen dürfen oder nicht. Betriebsdisponenten, gaben Rat, wann der nächste Zug mit mehr Platz losfährt. Dass man für solches die Bahnpolizei aufbietet, zeigt nur eines: Der SBB sind die Fahrgäste lästig, die kosten nur. Das Geld kommt vom Steuerzahler, so oder so.


hans peter

28.07.2009, 15:06 Uhr

Ich bin aktiver Mountainbiker und Rennvelofahrer. Früher sind wir immer mit dem Zug in die Berge gefahren. Nach vielen negativen Erfahrungen, systematischer Diskriminierung und viel Ärger ist mein erstes Auto ein Kombi geworden wo ich mein Velo hinten reinpacken kann. Ich benütze jetzt immer das Auto, wenn ich ein Velo dabei habe.


Daniel Knusel

28.07.2009, 15:03 Uhr

Herr Felix Jörg, ich stimme Ihnen zu 100% zu. Geschäftsreisende, die in der 1. Kl. W-Lan benutzen, sind der SBB wohl am liebsten. Der Gepäckwagen ist nicht mehr so chiq; Babywagen sind schon gar nicht willkommen (Ausnahme: einige Doppelstock-Kompostionen mit Kinderabteil im Triebwagen). Andererseits toleriert man herumliegende Kaffeebecher, Zeitungen und Bierdosen. SBB: schon im 21.Jh. angekommen?


Jürgen Schulz

28.07.2009, 15:03 Uhr

ich war mit meiner Familie in diesem Zug. Ich habe Verständnis für die Postion der SBB. Die Sicherheit muss vorgehen. Der IC hatte eine Abgangsverspätung in Bern von 8 Minuten und nicht 20.


Stefan Winistörfer

28.07.2009, 15:02 Uhr

Was soll denn die SBB noch alles? Mehr Platz für Passagiere, damit niemand stehen kann? Fahrräder transportieren, wenn die Züge schon voller stehender Passagiere ist? Vielleicht kann die SBB ja auch noch gleich die Schuld für die Weltwirtschaftskrise übernehmen. Seien wir doch mal ehrlich. Die SBB werden dank einer ausgezeichneten Dienstleitstung vom eigenen Erfolg überrollt. SBB mach weiter so!


Peter Egloff

28.07.2009, 14:56 Uhr

Also erstens kann man sich auch ein Velo vor Ort mieten und zweitens kann man die Velos auch zwei Tage vorher per Bahn transportieren lassen. Ganze Gruppen mit Velos haben auf der Bahn wirklich nichts verloren, aber wenn viele Einzelreisende mit Velos zufällig auf den gleichen Zug wollen, dann sollte man die Hinweise im Fahrplan beachten oder den nächsten Zug nehmen (fast überall Halbstundentakt).


Peter Minder

28.07.2009, 14:53 Uhr

Dadurch die neuen ICN und Inter-City-Wagen mit Schnellkupplungen ausgestattet sind, lassen sich nicht einfach die alten der Gepäckwagen verwenden... Darum kann die SBB, technisch, nicht einfach einen Gepäckwagen anhängen...


Peter Meier

28.07.2009, 14:51 Uhr

@ Hans Romann; Weil (u.U. und je nach Zug) der Gepäckwagen nicht für die vorgeschriebene Geschwindigkeit verfügt und somit der Zug eine Verspätung erhält (und dann motzen die Kunden ja auch wieder)...


Georg Balmer

28.07.2009, 14:44 Uhr

Gut recherchiert: Sagt uns der Bericht, ob es eine Gruppe war die zusammengehörte, oder waren es einzelne Velofahrer. Wenn das Erstere der Fall wäre: Wer nicht reserviert ist selber Schuld.


Michel Wenzin

28.07.2009, 14:36 Uhr

Liebe SBB, aber ich als Kunde muss ja für das Rad auch zahlen, also ist es das Problem von Euch, wenn ihr dies nicht als Angebot dann im Zug bieten könnt. Verkaufen tut ihr aber schon. So was ähnliches habe ich auch erlebt, aber mich geweigert, denn ich habe eine Dienstleistung bezahlt und dann wird dies auch umgesetzt, die sollen halt mehr Kapazität schaffen, Geld verschwenden könnt ihr ja auch.


Manuel Kuederli

28.07.2009, 14:34 Uhr

Die Lösung des Problems ist einfach. Man nehme die Regel für die Hunde. Velos die in Körbchen oder auf dem Schoss des Besitzers mitfahren können, sind gratis - die anderen bezahlen infolge des besonders grossen in Anspruch genommenen Platzbedarfes das doppelte eines Erwachsenen.


hans romann

28.07.2009, 14:23 Uhr

Mir wäre auf einer Velotour ins Waadtland (ab Bern) fast das gleiche passiert, kein Veloplatz frei. Der Kondukteur liess aber Gnade vor Recht gelten. Warum hängt man nicht einfach einen Gepäckwagen an, in dem man das Velo selber verladen kann, wie früher??


Peter Müller

28.07.2009, 14:17 Uhr

Fassen wir zusammen: Velofahrer gehören also auf Velo und nicht in den zug. Daraus folgt: Wanderer und Fussgänger gehören auch nicht in den zug. Offroader gehören nicht auf die autobahn und pendler nicht in den zug sondern ins pendel.


Heidi Labhardt

28.07.2009, 14:01 Uhr

Die SBB haben schon lange ein generelles Gepäckproblem, immer weniger Stauraum (auch für Kinderwagen, Koffer, Skis), dafür mehr zu bezahlende Sitzplätze (die in den Doppelstockzügen auch sehr eng sind), keine Gepäckwagen mehr. Im Winter verkehren nach Chur (!) Wagen ohne Skiständer, da lagen Dutzende von Skis/Boards in den Gängen am Boden oder tropften von der Gepäckablage herab.


Barbara Kaufmann

28.07.2009, 14:00 Uhr

Ich lebe in Senegal, und bei diesen Problemen amuesiere ich mich koeniglich. Wie bei Stefan Schmieding aus Accra gaebe es auch bei uns naechtelange Tamtams vor Freude ueber ein regelmaessig verkehrendes Transportmittel. Uebrigens: warum faehrt man die Velos nicht anstatt sie zu transportieren? Haken hin oder her...


Gottfried Balzli

28.07.2009, 13:58 Uhr

Wenn diese Gesundheitsfanatiker derart gerne Velo fahren, sollen sie ihr Fahrrad doch von ihrem Zuhause bis an ihr Ziel benützen (und sich gefälligst wie alle anderen an die Verkehrsregeln halten).


Stefan Portmann

28.07.2009, 13:54 Uhr

Schweinerei, Frechheit, Velohasser, Monopolbetriebsverhalten... dieser Querschnitt durch die Kommentare zeigt genau so wie die geschilderte Geschichte ein Phänomen unser (Medien) Zeit: zunehmende Intoleranz, Unwissenheit & Respektlosigkeit, und aus einem banalen Alltagserlebnis wird eine Sensationsgeschichte mit gehässigem Umgangston. Etwas mehr Anstand und gesunder Menschenverstand schadet nicht!


Claude Oberson

28.07.2009, 13:49 Uhr

In der Hochsaison wäre es seitens der SBB angebracht, einen speziellen Wagon für Velos zu führen. Schliesslich kassiert die SBB Fr 10.- pro Velo und pro Fahrt, was ja nicht gerade gering ist. Bei 100 Velos sollte sich ein solcher Zusatzwagen profitabel sein.


Marcel Zbinden

28.07.2009, 13:48 Uhr

Rene Wiglers Denkanstoss....Beulen im Kopf gibts erst wenn man sich tagtäglich einen Deut um Verkehrs-und andere Regeln schehrt aber es passt zum beschriebenen SBB-Artikel...Intoleranz & Arroganz sind des Schweizers liebstes (Verkehrs-)Spiel - wahrlich ein Luxus - macht euch einen schönen Tag


Andreas Kölliker

28.07.2009, 13:43 Uhr

Die SBB Lösungen für Velotransporte sind schlicht und einfach nur knapp genügen. Leute wie Chris Mueller sprechen von Luxusproblemen - ich als ständiger ÖV-Benutzer bin aber auf ein gutes Konzept angewiesen. In einem kostruktiven Dialog mit den Velofahrer und Mountainbiker könnte die SBB die Situation deutlich verbessern.


Werner Klee

28.07.2009, 13:42 Uhr

Recht haben jene, die feststellen, dass mit dem Veloticketverkauf ein Vertrag zustandegekommen ist, der die Velofahrer berechtigt, den Transport einzufordern. Wenn die SBB solche Tickets verkauft, ist es IHRE Aufgabe, für die nötige Infrastruktur zu sorgen, damit der Transport auch gewährleistet werden kann.Tut sie das nicht, dann ist das Betrug und sollte straftrechtlich geahndet werden.


Vreni Meier

28.07.2009, 13:37 Uhr

Es ist ja so einfach: Vorderrad vom Bike weg, in den "Tran-Z-Bag" packen" , Reisverschluss zu uns ab in den Zug! Geht als Handgepäck, kostet ironischerweise nichts, braucht zwar gleich viel Platz, gibt aber absolut keine Diskussionen!!!! Tja, der Kluge reist im Zuge, wenn man weiss wie :-))))))


Jörn Himmelberger

28.07.2009, 13:32 Uhr

Wird der Service für den Fahrradtransport bei den SBB angeboten, dann sollten entsprechend auch genügend Möglichkeiten an bord der Züge vorhanden sein. Es gibt Familienwagen, wieso sollte es nicht einen Wagen mit "Vortritt" für Fahrräder geben. Die Schweiz war mal gut für Innovationen - heute ist "Denken" teuer, weil es bereits für einfache Ideen "Studierte" braucht!!!


felix Grossmann

28.07.2009, 13:24 Uhr

Ich und meine Biker Kollegen haben das schon mehrfach erfahren, das es nicht genügend Platz für Velos in den Zügen hat, ob Schnellzug oder Regionalexpress und Regionalzüge hat. Es kommt nicht nur in der Ferienzeit vor, sondern durchs ganze Jahr! Die SBB wollen keine Velofahrer in Ihren Zügen, obwohl man den Fahrpreis Doppelt Zahlen muss!!


Michèle Bruhin

28.07.2009, 13:22 Uhr

Trotz obligatorischer Bike-Reservation (gemäss Internet und Fahrplanauskunft obligatorisch) waren die Haken im Zug bereits belegt und die Bikes mussten im Gang deponiert werden. Der Zugsführer wäre nicht mehr aus dem Führerstand gekommen. Gemäss Kondukteur hätte auf diesem Zug gar keine Reservation gemacht werden müssen. Das Geld wurde uns aber in Form von Reka-Schecks zurück vergütet.


Kurt Aegeri

28.07.2009, 13:21 Uhr

Die Velos gehören nicht ungesichert in SBB-Waggons. Das ist völlig korrekt. Die Velofahrer tun sich ja auch in punkto Verkehrsregeln eher schwer damit, Rücksicht zu nehmen, vorausschauend zu planen usw. Millionen werden ausgegeben für Velowege und fahren sie? Überall da, wo die Fussgänger eigentlich noch dürften. Und im Zug geht das dann halt weiter. Planen, Jungs & Ladies!


Lukas Tuggener

28.07.2009, 13:19 Uhr

Es stimmt die Velofahrer sind schon wahnsinnig rücksichtslos... als wären die riesigen Velowege in Zürich oder die unzähligen Velowagen auf der Bahn nicht genug...


Claire Grube

28.07.2009, 13:18 Uhr

All die, die nun nach mehr Velohaken schreien, sollen sich doch überlegen, ob sie selber eine solche Investition für ein paar Spitzentage machen würden, wenn es ihr Geschäft wäre. Die Frage kann sich jeder selber geben.


Marcel Hehle

28.07.2009, 13:07 Uhr

Kein Problem ... es gibt ja das Auto! Die SBB taugt doch bestenfalls noch, um unter der Woche zur Arbeit zu pendeln. Fuer alle anderen Mobilitaetsszenarien ist die Bahn einfach zu langsam, zu unflexibel und zu teuer. Eig. schade, aber den Kampf gegen das Auto haben die SBB eindeutig verloren.


Mark Freihofer

28.07.2009, 13:01 Uhr

@Hartung: Der Zweck des Velos besteht nun einmal darin, sich unter Einsatz der eigenen Muskelkraft fortzubewegen. Wenn die besagte Muskelkraft in erster Linie dazu verwendet wird, das Fortbewegungsmittel in staatlich (also letztlich durch uns alle) subventioniertes Rollmaterial zu hieven, dann wird der Zweck verfehlt. Übrigens rate ich Ihnen zum Kauf eines Wohnwagens.


Angelika Fischer

28.07.2009, 12:53 Uhr

@eddi Seiler: MENSCHEN können sehr arrogant, aggressiv und gleichgültig sein. egal ob sie ein velo dabeihaben, oder einen SUV fahren.. jedoch ist es meistens so, dass es so aus dem wald schallt, wie man hineingerufen hat. Da kann sich also jeder zuersteinmal an die eigene Nase fassen. Die SBB sollte den Service, den sie verkauft auch bieten. Sonst ist die Bahn eben keine Alternative zum Auto.


Arthur Patrik

28.07.2009, 12:52 Uhr

Als begeisterter Velofahrer bin ich oft auch mit der SBB unterwegs und habe noch nie Probleme gehabt. Ich weiss aber das die Veloplätze in den IC und ICN beschränkt sind. Es gibt aber auch Regionalzüge oder RX-Züge die zwischen Basel - Olten, Olten - Bern oder Bern - Thun verkehren. In diesen Zügen gibt es in aller Regel genügend Platz für Velos. Man müsste den Fahrplan konsultieren.


Thomas Roth

28.07.2009, 12:48 Uhr

Ich möchte mit 3 Kollegen gerne eine Veloreise machen und von Genf nach Basel durch den schönen Jura. Jetzt soll ich mit meinem Fahrrad mal zum Bahnhof Winterthur gehen und einfach Stunde um Stunde warten, bis ein Zug mit freiem Haken von St. Gallen kommt, der mich nach Genf bringt? Es kommt dann endlich einer mit 2 freien Haken, in Genf warte ich dann bis 17 Uhr auf den Rest unseres Grüppchens..?


Christoph Brönnimann

28.07.2009, 12:47 Uhr

Ein gutes Beispiel ist die Matterhorn Gotthard Bahn, welche Ihre Kunden als Chance für die Firma verstehen. Die Bahn führt an Wochenenden zusätzliche Postwagen und erreicht dadurch zufriedene Bahnkunden, zufriedenes Personal und eine pünktliche Dienstleistung. BRAVO!! Bei der SBB kriegt man immerhin die Information, warum man da nichts machen kann.... :-)


Manfred Dal-Pont

28.07.2009, 12:43 Uhr

Wäre ja toll wenn auch die SBB diesen Service für die Velofahrer/innen vermehrt anbieten würde. Wir waren kürzlich im Engadin in den Veloferien. Die Räthische Bahn (RHB) ist hier vorzüglich und stellt eigens einen Wagen (Selbstverlad) zu Verfügung. Wir konnten auch feststellen, dass der/die Zugbegleiter/in auch hier tatkräftigt der Kundschaft mithilft beim einladen.


Daniel Müller

28.07.2009, 12:43 Uhr

In vielen Kommentaren spiegelt sich mal wieder das verbreitete Selbstbild vieler Radfahrer: "Ich fahre nicht mit dem Auto, also bin ich ein besserer Mensch. Deshalb soll man mir für längere Strecken im ÖV Sonderrechte zugestehen. Ebenso muss ich mich nicht ans Strassenverkehrsgesetz halten. Rote Ampeln, Fahrverbote auf Gehwegen... gilt nicht für mich" Ein Nicht-Velofahrer (und Nicht-Autofahrer)


Hans Imboden

28.07.2009, 12:42 Uhr

Einen Velowagen an sommerlichen Tagen würde Abhilfe verschaffen.


Ivo Steinmann

28.07.2009, 12:42 Uhr

Ich fahre sehr viel Rad, besitze ein GA und ein Velo-GA und transportiere mein Velo auch ab und zu mit der Bahn. In der Regel gibt es keine Probleme. Ok, mein Rad mit knapp 7kg ist auch meistens recht einfach zum verladen/handhaben. Für längere Strecken verpacke ich es auch ab und zu in einen Transbag. Tatsächlich ist mir mal passiert, dass ich samt Transbag aus einem Zug geworfen wurde.


Harry Stahel

28.07.2009, 12:40 Uhr

Kaum hat man die Velowege eingeführt (zu Recht), kommt das nächste, jetzt will man sogar noch das Schienennetz gratis beanspruchen. Die Velos sind zum trampeln da.


Stefan Jost

28.07.2009, 12:39 Uhr

@Juan Fernandez: Ja, Sie zahlen 10 CHF für 1 Tag Transport quer durch die Schweiz. Das ist ein grosszügiges Angebot der SBB, weshalb man die Nerven der SBB-Mitarbeiter nicht überstrapazieren sollte und bei Gedränge Verständnis haben dass der Transport nicht möglich ist. Die SBB könnte notfalls auch anders, d.h. Preis pro Velo = Preis pro Person, dann nimmt die Anzahl Velos sofort ab...


Andreas Ruuska

28.07.2009, 12:38 Uhr

Ich fahre jedes Wochenende ins Tessin und habe ein GA 1 Klasse. Nicht ein Zug ist pünktlich. Am Sonntag auf der Heimfahrt habe ich in der 1 Klasse nur noch Stehplätze. Den Zugbegleiter sieht man dann nie. Für das Fahrrad muss ich nebst dem Ticket für das Fahrrad noch eine Platzreservation lösen. Für mich ist klar ich steige wieder um aufs Auto und das empfehl ich allen. Es braucht weniger Nerven.


Matthias Giger

28.07.2009, 12:38 Uhr

Velo und Bikes als Gepäck betrachten Die meisten Reisenden nehmen Massen von Gepäck mit, auch an Wochenenden, wenn Ferienwohnungen verlassen bzw. neu bezogen werden. Demgegenüber sind Bikes relativ leicht, wenn auch etwas sperriger. Ich verstehe daher das tendenziell bürokratisiche Verhalten der SBB nicht ganz. Die Alternative "Bikebag" ist aber als elegante Lösung sicher zu empfehlen.


Sebastian Schmidig

28.07.2009, 12:37 Uhr

Ich lebe zur Zeit in Accra, Ghana und habe mich sehr ueber die emotionalen Kommentare amuesiert. Wenn hier der oeffentliche Transport nur annaehernd so gut wie der von SBB und Co. waere, wuerden hier Volksfeste veranstaltet werden...


Hans Küenzi

28.07.2009, 12:37 Uhr

Ich verstehe all diese Leute, die sich über die Fahrräder aufregen, die einem beim ein- und aussteigen hindern. Es ist jedoch so, dass die wenigen Stellplätze, die für die Fahrräder gedacht sind, immer von anderem verstellt sind. (z.B. Gepäck oder Kinderwagen) Als es die Gepäckwagen noch gab, hatte man solche Probleme nie! Warum hängt man nicht an jeden Zug wieder einen solchen Wagen?!?


Felix Jörg

28.07.2009, 12:36 Uhr

Die SBB sollen gefälligst bei jedem Fernverkehrszug am Wochenende einen Velowagen anhängen, mit an der Decke befestigten Haken, um die Velos aufzuhängen. Oder wollen die SBB, dass sämtliche Velotouristen das Auto benützen, wenn sie mal nicht gerade vor der eigenen Haustüre radeln wollen??? Die Bahn muss für alle Kunden benützbar sein, nicht nur für diejenigen, die der SBB genehm sind.


joël schärer

28.07.2009, 12:35 Uhr

Es gibt zu viele Leute, welche grosse Gepäckstücke nicht an den Platz nehmen und es dort unter dem Sitz oder oben zu verstauen. Diese Gepäckstücke werden meistens dort abgeladen wo Platz für die Velos freigehalten wird. Also sind nicht diejenigen mit den Velos das Problem, sondern jene, welche ihr Gepäck nicht tragen können oder einfach nur zu faul sind es mit an den Platz zu tragen.


Stefano Fernandes

28.07.2009, 12:33 Uhr

Also fassen wir mal zusammen. Es brauch Platz für Velo's, Koffer, Kinderwagen, Minibar, Speisewagen, WC's, Ruheabteil, Kinderabteil, Ski's, Snowboard, Schlitten, Hunde und zum Schluss braucht es noch Sitze für die Menschen, welche all diese Dinge mitführen...Der Platz im Zug ist nun mal beschränkt!Findet euch damit ab!


Yves Schneider

28.07.2009, 12:31 Uhr

Die SBB haben da irgendetwas nicht zu Ende gedacht. Früher gabe es Postwagen und dort konnte das Velo verladen werden. Klar auf internationalen Zügen, ICE konnte man auch kein Velo mitnehmen. Nun Die SBB müssten dies auf den Bummler und den IR wieder ermöglichen. Wenn wir als Touristik-Land gelten und einen schonenden Tourismus fördern wollen muss die SBB mitmachen. Wir bezahlen ja auch dafür.


Lukas Rohrer

28.07.2009, 12:31 Uhr

Seit 3 Jahren benutze fast täglich ÖV mit Velo. Bisher praktisch keine Probleme und der Preis ist angemessen. Dass für ein Velo bezahlt werden muss ist klar, Vorranging geht es um Personentransport. Mehr Kapazität ist wünschenswert auf speziellen Strecken. Ob Selbstverald im Gepäckwagen beim engen Fahrplan funktioniert? ÖV kann es nicht allen recht machen. V-fahrer sind die Krone der Mobilität!


hans roedler

28.07.2009, 12:26 Uhr

10 franken fuer die velotageskarte extra bezahlen, um sich so behandeln zu lassen? dann doch lieber mit meinem neuen suv (18l/100km).


willibald schmid

28.07.2009, 12:25 Uhr

Früher wurde das Velo im Postanhänger selbst verladen und dort hatte es immer genug Platz. Im Sommer könnte die SBB einen zusätzlichen Gepäckwagen für die Fahrräder an die Züge hinten anhängen. Die Züge sollten wieder VELOFREUNDLICH gestaltet werden.


Marcel Eichenberger

28.07.2009, 12:25 Uhr

Warum müsen die Velos in the Passagierwagen? Esgibt wohl kaum ein Land das soviele Velowege hat wie die Schweiz.. Da forderte man beharrlich nach mehr Velowegen und nun wenn Sie da sind nimmt man den Zug. Da bietet sich als Lösung an der Ausbau des Schienennetzes auf den Velowegen.


frank langendorf

28.07.2009, 12:24 Uhr

@chris müller: sehr richtig gesagt. aber es gibt selbst in der schweiz geschätzte 100000 grössere probleme als velos im zug. übrigens: wer unbedingt sein velo im zug herumchauffieren möchte, statt selbst zu fahren, kann sich - wie weiter unten bemerkt - so eine tasche besorgen und es herrscht friede, freude, eierkuchen.


dani gamma

28.07.2009, 12:23 Uhr

irgendwann kommt vielleicht ein politiker auf die schnappsidee alles zu verdoppeln: so wie man die autobahn verbreitern hat oder eine 3. röhre am baregg-tunnel kommt ja das parallele 2. bahnnetz (inkl. bahnhöfen). so haben wir mehr züge, MEHR PLATZ, mehr arbeitsplätze, mehr argumente "schiene statt stasse", entlastete strassen, ein milliardenprojekt für jahrzehnte.. und plötzlich wachte ich auf.


Dominik Bücheler

28.07.2009, 12:17 Uhr

Schreiber Philippe Schnyder (11.01) umschreibt das Basisproblem treffend : ich, ich, ich ! Heute herrscht ein riesengrosser Egoismus, viel zu viele denken nur noch ICH. In unserer Gesellschaft sehen zu viele nur noch sich selbst anstatt ein bischen mit(einander)denken. Also daran denken, dass es auch noch andere Menschen mit anderen Bedürfnissen gibt gleich ob zu Fuss, per Velo oder Auto. DANKE !


emilio prata

28.07.2009, 12:17 Uhr

Warum nicht im sommer einen extra-wagen für Velos und sonstiges Gepäck anbringen? Auch ich hätte gerne mal die möglichkeit benützt ein velo mit dem zug zu transportieren...doch scheint es mir einfacher ein velo mit dem Flugzeug zu transportieren als mit der SBB.


Lukas Kromer

28.07.2009, 12:15 Uhr

Es ist ja tragisch, dass in der CH ein solches Theater gemacht wird. In Lissabon, keine velofreundliche Stadt, ist das Mitführen von Velos in den Zügen zu jeder Zeit erlaubt, gratis! An alle Velo-Verbieter: Der Abbau des Service seitens der SBB wir wohl auch euch treffen. Bald werden nur noch wenige Sitzplätze vorhanden sein, dafür Unmengen von Stehplätzen, natürlich zum selben Preis oder teurer.


Eddie Seiler

28.07.2009, 12:13 Uhr

Liebe Velofahrer, laufen ist genau so gesund, wenn nicht sogar gesünder als Fahrradfahrer. Es gibt weniger Stress (Kein Aufpassen aufs Velo, kein Ärger wenn das Velo defekt ist, kein Stress im Strassenverkehr, kein Verladestress im ÖV usw.. So schön kann ein Reisetag ohne Fahrrad sein. In unserer so hektischer und enorm mobilen Zeit kann man nicht mehr alles haben. Denkt mal nach!


Ivo Birrer

28.07.2009, 12:12 Uhr

Die SBB sollte ihrem Transportauftrag gerrecht werden. Es ist schon traurig genug, dass wertvolle Dienstleistungen ständig gestrichen werden. Gepäckwagen mit Veloabteilen sind wünschenswert und würden diese Situation massiv entschärfen. Und es hat noch ganz andere entscheidende Vorteile! Über jeden Zug fahrenden Zweiradrowdie muss ich mich als Strassenverkehrsteilnehmer schon nicht mehr aufregen.


Heinz Durrer

28.07.2009, 12:11 Uhr

Man kann die Velotour ja auch von und nach zu Hause machen?


Ben Müller

28.07.2009, 12:08 Uhr

Als regelmässiger Bahnbenutzer ärgere auch ich mich über ungesichert rumstehende Velos in den Zügen. Werde ich deswegen sauer über die Velofahrer? Nein. Eher denke ich, dass die SBB hier für eine bestehende Nachfrage auch ein korrektes Angebot bereitstellen müssten. Gepäckwagen auf Ausflugsstrecken sind da wohl das Minimum.


HansPeter Wyss

28.07.2009, 12:04 Uhr

Entweder wird mehr Platz für Velos geschaffen oder Mann erlaubt sie nicht mehr im Zug. Ich will keine Zustände wie in gewissen deutschen Regionalzügen wo ganze Horden Velofahrer einfallen mit ihrem Rad mindestens drei Sitze blockieren und sich die restlichen Plätze nehmen wärend die restlichen Fahrgäste stehen dürfen. Entweder fährt man Rad oder Bahn. Zudem kann man auch Velos mieten!


Thomas Nauser

28.07.2009, 12:04 Uhr

Wenn Fahrradfahrer Fahrrad und nicht Zug fahren sollen, wie steht es mit Wanderern? Das Problem ist aber m.E. die Fahrplandichte: Deshalb sollen während der Hauptverkehrszeit ja auch keine Fahrräder mit dem Zug befördert werden - der Verlad braucht zu lange (Gilt diese Regel seitens SBB eigentlich immer noch?). Die hohe Fahrplandichte ist seitens der Kunden gewünscht.


Gabriela Süss

28.07.2009, 12:02 Uhr

Eigenverantwortung ist für jeden Einzelnen Fahrgast wichtig. Ob mit Koffern, Kinderwagen oder Velo. Aber wenn es viele Fahrgäste in den Zügen gibt, wird es für alle schwierig Ihre Habseligkeiten so zu verstauen, dass sie nicht die anderen Menschen behindern. Warum werden die Züge immer enger und die Angebote immer grösser? Meines Erachtens ist das nur Theorie um Fahrgäste zu ködern.


Ueli Scheidegger

28.07.2009, 11:58 Uhr

Ich gehe mit den kurzsichtigen Velohassern hier einig: Es ist nicht gut, wenn die Velos (oder Koffer, Kinderwagen etc.) die Gänge verstopfen, aber das ist nicht das Problem der Velofahrer. Die SBB preist sich als bessere Alternative zum Auto an, lässt die Leute bezahlen (Velofahrer sogar 2x!) und Leistet dann nichts! Erstaunlich, dass die kleine RhB das im Griff hat und die grosse SBB nicht!


Juan Fernandez

28.07.2009, 11:56 Uhr

Ich bezahle für den Velotransport, also hat die SBB mein Velo auch mitzunehmen. Basta!!! Zudem heissen die Velohacken in den Zügen Velohacken weil sie für die Velos sind. Die SBB täte gut daran, endlich dafür zu sorgen, dass diese Plätze nicht dauernd von Koffern, Kisten, Taschen, Kinderwagen ... verstellt sind.


Eddie Seiler

28.07.2009, 11:56 Uhr

So leid es mir tut, die Velofahrer können in der Tat ein sehr arrogantes, aggressives und gleichgültige Spezies sein. Fahrräder sind nun mal extrem sperrige Dinger und haben in einem Personenwagen nichts verloren. Das Fahrrad ist das eine, das mitgeschleppte und ineinander verhedderte Gepäck und Kleider das andere. Das Aussteigen manchmal eine Wahnsinnstag in Sache Zeitverlust beim Umsteigen.


chris mueller

28.07.2009, 11:56 Uhr

Darum lebe ich gerne in der Schweiz; hier gibt es noch luxusprobleme in reinkultur. velos im zug, ja oder nein? Zu wenige oder zu viele velohaken? Irgendwie einfach schön aber auch traurig zugleich.


Ruedi Bänzinger

28.07.2009, 11:52 Uhr

Jeder will das seine Wünsche ohen Vorbehalte erfüllt werden. Es sollte duzende von Veloplätzen haben, aber natürlich nicht auf Kosten der Sitzplätze versteht sich. Die SBB soll also für diese "saisonellen" Schwankungen neues Material etc. beschaffen? Wer bezahlt das? Wenn das Billet teurer wird rufen alle wieder aus. Das klappt doch so wirklich nicht.


Markus Kern

28.07.2009, 11:51 Uhr

Velos sind tatsächlich ein ständiges Ärgernis. Nicht aber weil sie in die Zugwagen mitgenommen werden, sondern weil in den neuen Thurbo-Kompositionen Velohaken beispielsweise vollständig fehlen, obwohl Abteile als Veloabteile gekennzeichnet sind. Das Argument, dass nur so viele Velos transportiert werden dürfen wie Haken vorhanden sind, sticht also nicht.


Jonas Frölicher

28.07.2009, 11:49 Uhr

Es ist ganz einfach. Es gibt leider einfach zuviele frustrierte Menschen, welchen man es nie recht machen kann. Ist das Wetter schön und es hat viele Velofahrer motzen die Menschen über zu wenig Veloplätze ist das Wetter schlecht motzen die gleichen über zu viele leerstehende Veloplätze, welche Sitzplätze wegnähmen. Nehmt das Leben doch locker, man lebt viel besser so!


Franz Klammer

28.07.2009, 11:48 Uhr

Ja, ja... Leider ist die SBB nicht fähig auf die Bedürfnisse des OttoNormalKunden einzugehen. Denn mit dem macht mann keine Kohle, lieber eine 1.Klass Lounge Fengshui Wohlfühloase bauen anstatt dem Kunden zu dienen. Wie soll sich bitte eine 5-köpfige Familie verhalten wenn Sie eine Velotour machen möchten? Aber wenn die Kids rumlungern ist auch nicht Ok, siehe Goldküste. Also handeln SBB!!!! Jetzt


Rene Wigler

28.07.2009, 11:43 Uhr

An alle die sich jetzt über "rücksichtslose" Velofahrer im Strassenverkehr auslassen. Könnt ihr mir mal erklären was das mit diesem Fall zu tun hat? Jede Wette das ihr alle Autofahrer seit die Tag täglich das Leben von Passanten und Velofahrern gefährden... Eine Beule im Auto ist nicht so schlimm wie eine Beule am Kopf... nur so mal als Denkanstoss....


Bernhard Moser

28.07.2009, 11:38 Uhr

Das Angebot muss ausgebaut werden! Wer den Artikel gelesen hat, merkt doch das es sich nicht um eine Gruppe sondern um verschiedene Einzelpersonen handelt. Deshalb muss die SBB entweder das Angebot streichen oder ausbauen. Es kann doch nicht sein das ich fürs Velo ein Billet löse und dann kein Platz dafür zur Verfügung steht!


Christoph Hartung

28.07.2009, 11:36 Uhr

@ Mark Freihofer und andere: Das Velo mit dem Zug mitnehmen heisst nicht, faul zu sein. Es ist aber einfacher, das eigene Velo über grössere Distanzen mitzunehmen, als vor Ort ein fremdes zu mieten, etc. So kann man zB den Thunersee, das Tessin oder andere schöne Orte beradeln, ohne dass man 3 Tage vorher mit dem Velo losfahren muss. Na, System kapiert? Wohnwägeler machen es ja auch so..


Gregor Maier

28.07.2009, 11:33 Uhr

Dass diese "Sonntagsausflüger" (sicher ach noch so nette Familien mit Kinder) auf Velos so stur sein können, dass sogar die Polizei ausrücken muss, ist schon echt bedenklich. Und als ob dies noch nicht genüg wäre, müssen die gleich zu den Medien rennen und sich über die SBB, welche sich hier korrekt verhielt, lästern. Solche Leute haben im Zug nichts verloren, die sollen gefälligst Auto fahren.


Daniel Landwehr

28.07.2009, 11:31 Uhr

@ Oberholzer: Wie kommen Sie auf die abstruse Idee, in der ehemaligen DDR seien Velofahrende aus den Eisenbahnen gewiesen worden, noch dazu mit Polizeigewalt?


Thomi Horath

28.07.2009, 11:22 Uhr

Statt die Polizei zu rufen, hätten die SBB in Bern auch einen zusäztlichen Güterwagen für die Velos anhängen können. Das hätte sicher weniger als 20 min gebraucht. Unflexibel! Aber das wird sich schon noch ändern, keine Angst.


Sandro Gilgen

28.07.2009, 11:20 Uhr

Grenzenloser Individualismus und Egoismus. Wenn ich mein Velo mitnehmen will, hat mir die SBB einen Platz freizuhalten Wenn die SBB Velowagen hätten wollen sicher gerade die gleichen 50 Biker den Zug nehmen wo es keinen solchen Wagen hat. Genau die gleichen Biker würden die SBB verklagen wenn ihr Velo im Gang einen kleinen Lackschaden hat.. Wozu gibt es Vorschriften???


Guido Graf

28.07.2009, 11:19 Uhr

Ein Grossteil der Velofahrenden meint sowieso, sie seien die besten Umweltschützer und führen sich überall mehr als rücksichtslos auf: Strassenverkehr, Fussgängerstreifen, Trottoirs, SBB, Trams, Bus usw. Toll, dass nun die SBB durchgegriffen und aufgeräumt haben. Vielleicht hat dies Signalwirkung für unbelehr-bare Velofahrende!


Flavio Cirggio

28.07.2009, 11:13 Uhr

Tatsächlich ist unklar, wieso Velos nicht wie Reisegepäck und Kinderwagen kostenfrei mitgeführt werden dürfen (Stauvolumen ist z.T. vergleichbar). Der Preis soll hier wohl die Nachfrage regulieren. Wo bekommt man also günstig diesen Bikebag? Kennt jemand die Gründe für das Abschaffen der Gepäckwagen?


Abdul R. Furrer

28.07.2009, 11:05 Uhr

Den SBB gebührt Dank für die längst überfällige Reaktion ! Ich habe schon des Öfteren am Umsteigeort die Anschlusszüge verpasst, weil das Aussteigen wegen der mit Velos und Kinderwagen vollgestopften Vorplätze und Gänge erheblich verzögert wurde. Soll ich wegen der selbstherrlich ellbögelnden Velo-"Fahrer" etwa eine Stunde früher auf den Zug, um rechtzeitig am Ziel einzutreffen ? Sicher nicht !


Philippe Schnyder

28.07.2009, 11:01 Uhr

Ich bin Kunde, ich bezahle, ich bekomme die versprochene Leistung nicht, ich wechsle aufs Auto. So einfach.


Willi Meier

28.07.2009, 11:00 Uhr

Warum behaupten hier immer wieder Leute, das so grosse Gruppen (50 Persoen) resiervieren sollten? Dass es 50 Personen waren heisst noch lange nicht, dass das eine einzige Gruppe war. Gut vorstellbar, dass es viele Pärchen, Familien etc. waren!


Jerome Rohrer

28.07.2009, 11:00 Uhr

Immer auf die Velofahrer! Damit meine ich nicht die SBB - über deren Angebot man sich streiten kann. Aber so lange so viele Leute einen solchen Hass auf Velofahrer haben, obwohl sie im Auto noch viel ungeschickter, fahrlässiger und gefährlicher sind, wird sich dieses Thema nie erledigen. - Es ginge aber eigentlich ums MIT- und nicht GEGENeinander....


Alexandra Dreier

28.07.2009, 11:00 Uhr

@Peter Vock: Der Anstand ist grundsätzlich auf der Strecke geblieben(bin Zug & Velofahrerin), auch bei denjenigen welche ohne Fahrrad unterwegs sind.Egal welche Altersklasse,einige haben zum Beispiel das Gefühl sich vordrängen zu müssen anstatt zu warten bis alle die aussteigen möchten die Gelegenheit dazu bekommen haben.Anstand ist keine Frage von ÖV,Bike oder Auto.Es ist eine Grundhaltung.


Michael Meienhofer

28.07.2009, 10:57 Uhr

Bei grossen Velotreffen - da sind die SBB auch vorbereitet. Velogruppen täten gut daran, ihre Plätze zu reservieren oder zumindestens anzumelden. Bei organisierten Vereinsausflügen werden ja auch Reservationen getätigt. Einzel-Veloreisende müssen in Kauf nehmen, dass bei erhöhtem Verkehrsaufkommen mit Platzmangel, auf andere Züge ausgewichen werden muss.


peter luginbühl

28.07.2009, 10:53 Uhr

Ich habe volles Verständnis für die SBB. Wenn der Velotransport schon so günstig ist, dann kann man sich auch eine Reservation dazu leisten. In den meisten Ländern führen die Staatsbahnen übrigens keinen Velotransport auf Intercity-Strecken ohne Reservation aus.


Mark Freihofer

28.07.2009, 10:50 Uhr

velos im zug, tram, bus... wieso überhaupt das velo mitnehmen, wenn man sowieso zu faul ist, um in die pedalen zu steigen?


Erich Oberholzer

28.07.2009, 10:45 Uhr

Radfahrer beanspruchen ständig Territorium, das ihnen nicht zusteht (Trottoir, Bahnabteil usw). Damit wenigstens das Bahnabteil aus dieser Liste gestrichen werden kann, erwarte ich von der SBB, dass sie auf dieses Kundenbedürfnis eingeht und genügend Beförderungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Die eigenen Unzulänglichkeiten mit Polizeigewalt lösen zu wollen erinnert an DDR-Methoden.


Heinz Kessler

28.07.2009, 10:41 Uhr

Dazu kommt mir nur EINE Frage in den Sinn: Weiss die SBB um die Konsequenzen ihrer Velopolitik? Dass 50 Velofahrer zusammen unterwegs sind, kommt vor, dass sie die Öv nehmen ist vorbildlich. Bei 10 Haken/Zug und Halbstundentakt kämen sie -bei reservierung- 3 Stunden versetzt an.. (d.h.ALLE andere Velofahrer könnten 3 Stunden lang keinen Zug benützen!!!) Grow-up, SBB; don't blow-up!


Ruedi Stigner

28.07.2009, 10:40 Uhr

Da gibt es nur eins: Anstatt mit dem Zug die ganze Strecke mit dem Velo bewältigen! Ich verstehe aber die SBB. Platz ist nun mal beschränkt - und nur für Spitzenzeiten eine Lösung zu bauen wäre zu teuer. Man kann es schlichtweg nicht für alle recht machen. Aber dass sich Leute weigerten auszusteigen ist ja wohl das Maximum - man müsste ihnen ein Zugverbot erteilen.


Peter Vock

28.07.2009, 10:39 Uhr

Absolut gerechtfertigte Reaktion der SBB. Bei einer solch grossen Gruppe hätte man die Velos bequem aufgeben können und ohne irgendwelche Belastung an den Zielort reisen können. Aber heute gilt nur noch das "Ellenbögeln" und Rücksichtslosigkeit, sei es bei den Rauchern, Velofreaks, etc. Der Anstand ist schon lange auf der Strecke geblieben.


Markus Günter

28.07.2009, 10:38 Uhr

Als ständiger Bahn-Velo-Fahrer mit GA und Velopass wundere ich mich über die mangelnde Voraussicht: Wochenende, Stosszeit und wenige Veloabstellplätze sprechen gegen einen gruppenmässigen Veloverlad. Vorher studieren ! Für mich zählt, durch eigenes Verhalten die nervtötende Reservationspflicht oder gar Verladeverbote für Velos zu verhindern. Und dafür kämpfen, dass die Verladekapazität steigt.


Romeo Zolin

28.07.2009, 10:37 Uhr

Ich vermisse in diesem Artikel die wichtigste Info.Handelt es sich hier um Gruppen?Wenn ja,dann müssen sich diese selber an der Nase nehmen.Zauberwort Gruppenreservation.Egal ob für die Velos bezahlt wurde oder nicht.Priorität haben Personen.Was würden sie sagen, wenn sie wegen Velos den nächsten Zug nehmen müssten+dadurch alle Anschlüsse verpassen?Bei der Planung fängt die Reise an(Mitdenken)!!


Hans Schenk

28.07.2009, 10:37 Uhr

Fahrräder im Zug! Die Fahrradfahrer wollen ja mit dem Drahtesel fahren, tun Sie es doch! Auf die Strasse, NICHT in den ZUG! Das ist sehr bekannt, auch auf der Strecke Bern - Kerzers....!!!!


Gion Risch

28.07.2009, 10:36 Uhr

Ein heisses Thema, wie die vielen Kommentare zeigen. Keine Frage, Sicherheit geht vor. Die Velogruppe hätte die SBB vorinformieren können -> Selber schuld wer nicht denkt! Aber viele Kunden nehmen an, die einzigen zu sein! Dazu kommt; SBB plant selten praktisch; RhB & dessen Veloabteile sind die beste Lösung für alle. Keine Gefährdung Anderer, günstig, praktisch. Sonnengrüsse aus der Surselva!


hans heinrich

28.07.2009, 10:35 Uhr

Lachhaftes argument. Ich kenne niemand der jemals eine notbremse im zug erlebt hat.und wenn einige zusammen einen ausflug unternehmen, würde sicherlich niemand aussteigen.


Marco Vonthal

28.07.2009, 10:28 Uhr

Viele Leute scheinen ihren eigenen Egoismus durchsetzen zu müssen. Ob dann das die anderen stört oder gefährdet, ist fast Antrieb sich erst recht aufzulehnen. Wenn tatsächlich etwas passiert wäre, stünde natürlich die SBB dumm da und alle wären empört. Kann mir gut vorstellen, wie massiv die SBB-Leute unter Druck standen, wie explosiv die Stimmung wohl gewesen sein muss.


Werner Holliger

28.07.2009, 10:27 Uhr

Wie schreibt doch die SBB auf ihrer Website: Informieren Sie sich im Fahrplan oder auf unsern Seite...... Auf der gleichen Seite findet man einen Hinweis auf reservationspflichtige Züge. Und zudem ist es ja nicht verboten, den gesunden Menschenverstand zu brauchen (Unfallgefahr)! Sind noch irgendwelche Fragen?????


Andreas Rüfenacht

28.07.2009, 10:26 Uhr

GA für 3000 Stutz, Velo-GA für 200 Franken, das ist bares Geld. Wie wärs mit einem Gepäckwägelchen. Vor 10 Jahren gabs sowas noch. Ich habe null Verständnis für das Vorgehen der SBB, bei den saftigen Preisen. Die kriegen nicht nur genug Geld von mir, sondern auch von tausenden anderen. Da dürfte echt auch was zurückkommen für die Velofahrer. Immerhin sitzen die im Zug und nicht stattdessen im Auto


Tim Tahler

28.07.2009, 10:24 Uhr

Ich denke, dass eine solch grosse Gruppe hätte reservieren müssen. Ausserdem leuchtet das Sicherheitsargument ein. Man stelle sich, aufgrund der Fahrräder hätte es bei einem Unfall Verletzte gegeben, dann wären alle hier einhellig auf die SBB-Verantwortlichen losgegangen. Also bitte immer beide Seiten betrachten.


Tobias Blaser

28.07.2009, 10:22 Uhr

Wer nach dem Velo auch den Kinderwagen aus dem Zug verbieten / verdrängen möchte, soll sich bewusst sein, dass dies in letzter Konsequenz bedeutet, dass auch Rollstuhlfahrer den Zug nicht benützen dürfen. Hoffentlich spätestens jetzt merkt der Schreiber, wie einfältig und peinlich sein Kommentar war. Schnellschuss-Lösungen waren und sind selten gut! Kompromisse unter Egoisten - schwierig! :D


Urs Rosenbaum

28.07.2009, 10:18 Uhr

Dass sich die SBB weigert, Velos mit zu nehmen, ist das Eine. Dass die Velofahrer, die im Gegensatz zu Kinderwagenbesitzern und Vielgepäcktransporteuren für ihren Zusatzplatz auch mehr bezahlen, aber ihre Reise irgendwo nach Gutdünken der Zugsbegleiter unterbrechen müssen, ist eine ganz grobe Verletzung des Kundendiensts.


Alfred Cavelti

28.07.2009, 10:16 Uhr

Die SBB bietet praktisch in jedem bedienten Bahnhof die Möglichkeit, ein Velo zu mieten. Also müssen keine Velos per Bahn transportiert werden - vor allem nicht in überfüllten Zügen.


Nils Zimmermann

28.07.2009, 10:14 Uhr

Die Lösungen wären einfach: seitens der Benützer könnte man die Velos aufgeben anstatt selber verladen (übrigens, genauso mit dem Gepäck - für ein vorzeitiges Check-In sehr sinnvoll und angenehm!). Aber auch Velos mieten oder halt in der eigenen Umgebung fahren. Seitens der SBB: warum nicht ein Gepäckwagen mit Veloplätzen und genügend Stapelplatz?


Lukas Lanzendörfer

28.07.2009, 10:09 Uhr

Wenn die SBB schon Fr.10.- für den Velotransport verlangen, dann haben sie dafür auch eine Transportgarantie zu übernehmen. Besonders, da in den IC-Zügen keine Veloplätze reserviert werden können. Sonst müssen sie halt diesen Service gratis anbieten, wie dies auch in vielen Ländern der Fall ist.


Nicholas Barton

28.07.2009, 10:04 Uhr

Typisch schweizerisch! Die SBB bietet Platz für Velos, aber doch nicht. Es wird schon irgendwie gehen und wir wollen es ALLEN recht machen ist wohl das Motto. Der Neigezug hat eine handvoll Velohaken und die SBB verlangt für dieses "Angebot" noch 5 Franken für eine Reservierung!!! Liebe SBB, bitte aus dem Tiefschlaf erwachen!


Aschy Furrer

28.07.2009, 10:02 Uhr

Einmal mehr typisch SBB. Der Veloselbstverlad ist bares Geld für die Bahnunternehmungen. Doch anstatt Infrastruktur zu bieten, wird man als bezahlender Bahn- und Velofahrer dazu genötigt, Züge zu benutzen, die über maximal "2 Velohaken pro Wagen" verfügen, wo Veloplätze durch Gepäck belegt sind, kein Gepäckwagen vorhanden ist und zu guter letzt schlecht ausgebildetes Zugpersonal überfordert ist.


jean meyer

28.07.2009, 09:58 Uhr

Danke, Herr Urech für Ihren Beitrag (8h21), er ist sicher hilfreich für die SBB-Probleme und alle TA Leser wissen nun, dass Sie in Japan waren. Aber Spass beiseite: Im Verkehr werden Velofahrer immer arroganter (letzte Woche gab es einen schweren Unfall wegen einer unvorsichtigen Fahrerin in Basel). Aber für Gruppen im Zug sollte man reservieren müssen und ich fahre 1. Klasse um Ruhe zu haben!


silvia ulrich somaini

28.07.2009, 09:57 Uhr

Es ist äusserst Schade, dass im Veloland Schweiz, welches touristisch propagiert wird, nicht mehr für Velofahrer getan wird. Immer wieder erleben wir, wie die paar wenigen Velohaken in Zügen von Gebäck von Reisenden belegt sind, wie sowieso kein Platz vorhanden ist für Velos. Das gleiche gilt auf den Strassen. Die Velowege dienen mehr, dass die Autofahrer freie Fahrt haben. Einfach bedauerlich.


Willi Meier

28.07.2009, 09:54 Uhr

Hier wird mal wieder richtig Gebrauch gemacht für eine Anti-Velofahrer-Kampagne. Einige stellen sich auf den Standpunkt, es sei klar, dass nur so viele Velos wie Haken mitdürften (warum setzen die SBB keine Gepäckwagen ein?), andere, dass der Zug zu Stosszeiten überrannt wurde (hallo, es geschah an einem Sonntag!). Die SBB sollte ihre treusten zahlenden Kunden nicht so vergraulen.


Christoph Hauser

28.07.2009, 09:51 Uhr

Grundsätzlich muss man den Artikel genau lesen, bevor man kommentiert. Es handelt sich hier um Individualreisende mit Velo und nicht um eine Reisegruppe a 50 Personen + Velo. Das jedoch im gleichen Zug 50 Individualreisende ihr Velo transportieren wollen sollte der SBB zeigen, dass für Ausflugsziele Gepäckwagen zwingend sein müssten. Entsprechendes könnte ja auch im Fahrplan vermerkt werden.


Kurt Gsell

28.07.2009, 09:49 Uhr

@ Alfredo Garcia: Weil Menschen weicher sind als Fahrräder und keine gefährlichen Kanten haben. Wenn eine Gruppe von 50 Velofahrern einfach so einen Zug in Beschlag nimmt und sich dann noch so uneinsichtlich verhält ist dies schon bedenklich. Wie verhalten sich diese Leute im Strassenverkehr???


ueli hugetobler

28.07.2009, 09:48 Uhr

Das Argumet mit den freien Notausgängen finde ich ja am schönsten. Diesbezüglich soll die SBB doch mal in den Intercity's zwischen Zürich HB und Flughafen ZH genauer hinschauen. Da kann man zeitweise ja nicht mal die Tür offnen vor lauter Gepäck. Aber bei den mehrheitlich Ausland-Touristen hält die SBB die Füsse still. Aber bei den eingenen Stammkunden kann man sich ja so aufführen...


Andreas Schmid

28.07.2009, 09:43 Uhr

Ich war ja nicht dabei, aber wenn sich die Velofahrer im Zug gleich rücksichtslos und rüpelhaft verhalten haben wie sonst im städtischen Strassenverkehr, dann wundert es micht nicht, dass mit der Polizei gedroht werden musste.


Andreas Binz

28.07.2009, 09:40 Uhr

Dass Velos in den Zwischengängen unangenehm sind und in gewissen Situationen gar gefährlich sein können, leuchtet ein. Aber wenn an einem schönen Sonntag im Berner Mittelland gegen Abend eine S Bahn mit einer Familie und deren 5 Velos an Haken bereits ausgebucht ist, fehlt es für mich halt schon am Angebot der Bahn.


Urs Akeret

28.07.2009, 09:39 Uhr

Was gewisse Leute bei der SBB noch immer nicht kapiert haben - die SBB ist ein Dienstleistungsunternehmen! Sie machen aktiv Werbung für Veloregionen, aber das Rollmaterial ist nicht dafür ausgerüstet. Was ebenfalls viele Schreibende nicht gecheckt haben, es waren Individual-Reisende, welche ein Ticket für ihr Velo gekauft haben! Die SBB soll Velofahrende Bahnkunden nicht als Feinde ansehen.


Marco Müller

28.07.2009, 09:39 Uhr

Velos gehören an den Haken und nicht in die Personenwagen. Punkt. Dasselbe sollte für Tram und Bus gelten, wo ich mir schon mehrmals wegen einer Velokette dreckige Hosen geholt habe. Wenn die Nachfrage so gross ist, dann müssen die SBB halt genügend Velohaken in speziellen Abteilen oder Wagen zur Verfügung stellen, aber Velos im Personenabteil oder auf der Plattform, das geht nicht!


Andreas Stamm

28.07.2009, 09:35 Uhr

Prinzipiell begeistert von der Möglichkeit ein vielfältiges Bahnangebot nutzen zu können sind für mich Komfort und Fahrplanflexibilität zuwenig gegeben. Deshalb habe ich mir, auch aus Spass an der Sache, ein herrliches neues Auto gekauft - natürlich zu gross und zuviel Leistung für den Arbeitsweg. Es braucht noch viel Argumente zum Umsteigen auf den Zug - ich bleibe jedoch offen und beobachte!


Rita H. Dubois

28.07.2009, 09:33 Uhr

Die SBB haben absolut richtig gehandet. Eine absolute Frechheit mit 50(!) Velos in einem voll ausgelasteten Personenzug mitfahren zu wollen. WIeso haben die VelofahrerInnen nicht vorher mit den SBB Konktakt aufgenommen und ihre Vehikel angemeldet? Sie glauben wohl weil sie auf der Strasse die Verkehrsregeln konstant ungestraft missachten können, hätten sie auch in der Bahn Sonderrechte.


Kai Meier

28.07.2009, 09:32 Uhr

Die Göppel könnte man auch einen Tag vorher aufgeben und am Zielort abholen. Aber das wäre ja zu viel verlangt. Typisch Velofahrer. Rücksichtslos !


Erich Richter

28.07.2009, 09:31 Uhr

@ Arnold Meier. Richtig, jedoch gehört die SBB Cargo AG der SBB, ie dem Bund. Alles die gleiche Familie - nur weil es eine AG ist funktioniert diese AG nur auf dem Papier so (mit anderen Worten, der Bund befiehlt). Es geht nicht, dass Velos in den Gängen herumstehen - das Problem ist, dass die SBB diese Situation nicht lösen kann (wie Herr Kulstrunk sagt - mit einem Extrawagen für Velos im Sommer)


Werner Forster

28.07.2009, 09:31 Uhr

Ich sass am Sonntag im IC Zürich ab 7.00 über Bern nach Visp. Von Bern bis Visp mussten die Passagiere in der 2. Klasse in den Gängen stehen und auf den Treppen sitzen, auch der Veloabteil war gerangelt voll, unpassierbar. Lautsprecherdurchsage: In der 1. Klasse sind noch Plätze frei Die Rätische Bahn verfügt über reine Velowagen mit Platz für schätzungsweise 50 Velos. Warum nicht bei der SBB ?


Tom Suter

28.07.2009, 09:29 Uhr

Wenn nur sovile Velos im Wagen sein dürfen, wie es Haken hat, dann müsste die konsequente Schlussfolgerung daraus lauten, dass auch nur soviele Personen befördert werden dürfen, wie es Sitzplätze hat. Aber da würde die SBB ja weniger Kohle machen. Shame on you SBB!


Gabriel Da Pozzo

28.07.2009, 09:29 Uhr

Danke für Ihren Beitrag Herr Harper, stimme 100% zu. Rückfahrt von Spiez nach Bern nach dem Seenachtsfest. Auf dem ICE hatte ich keine Chance in den Zug gelassen zu werden. Als ich dann auf dem letzten verkehrenden Doppelstöcker von den Zugbegleitern beleidigt und beschimpft wurde, als ich mein Fahrrad korrekt abstellen wollte und deshalb die Zugtür erneut öffnete, wurde es mir zuviel des Guten!


Christoph Blofeld

28.07.2009, 09:28 Uhr

Die SBB fahren schon seit einiger Zeit eine zum Teil kundenunfreundliche Schiene und dazu haben sie einen Chef mit seltsamen Ideen. Trotzdem: Respekt den Bahntechnikern und Lokführern.


Peter Maier

28.07.2009, 09:27 Uhr

Im Sommer und besonders bei Veloveranstaltungen sollte die SBB einen Velowagon bereitstellen, welcher am letzten wagen angehaengt ist. Und natuerlich einen Angestellten mehr anstellen, welcher die Velos dem rechtsmaessigen Besitzer wieder herausgibt. Ich glaube die Velobesitzer wuerden diesen Aufwand durch hoere Kosten gerne bezahlen.


michael obrist

28.07.2009, 09:26 Uhr

@ Andi Frei: So was laecherliches habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ich denke Sie sollten lieber mal "verschweigen" mit einem wannabe-Auto.


Simon Tännler

28.07.2009, 09:22 Uhr

Es sollte das Ziel sein, Zug und Velo als umweltfreundliche Transportmttel zu kombinieren. Und zwar nicht nur in der Freizeit, sondern auch im Alltag. Ich wohne zur Zeit in Belgien, und da ist vieles nicht so gut organisiert, wie in der Schweiz, aber es gibt Veloabteile in den Zügen! @ Catherine Beuret: Solche Kommentare sind reine Zeitverschwendung. Wanderer wandern ja auch nicht nur ums Haus...


Tom Würgler

28.07.2009, 09:22 Uhr

Dieses Phänomen ist nun wirklich nichts Neues - ich habe auch schon unverrichteter Dinge davontrotten müssen. Die Sicherheit im Zug geht vor und es hat nicht plötzlich 10, 20 oder 50 zusätzliche Plätze für Velos. Wählt man einen reservierungspflichtigen Zug, hat man dieses Problemchen nicht.


Alfredo Garcia

28.07.2009, 09:21 Uhr

Ich konnte nie nachvollziehen konnte, warum über 100 STEHENDE Bahnkunden bei einer Notbremsung KEIN Sicherheitsproblem darstellen? Offensichtlich relativiert der Umsatz die Auslegung der Dienstvorschriften.


Michael Gfeller

28.07.2009, 09:20 Uhr

Zwei Dinge irritieren mich an dieser Diskussion: 1. Der gehässige Grundtenor gegenüber Velofahrern, die die öV benutzen wollen, und 2. die gehässige Reaktion der SBB auf die zugegeben suboptimale Situation in diesem Zug: Was bedeutet "unter Androhung von Polizeigewalt"? Wären da Polizeitruppen in Kampfmontur angerückt, und hätten die renitenten Velopassagiere kurzerhand aus dem Zug geprügelt?


Matthias Bloch

28.07.2009, 09:19 Uhr

Veloland CH. Seufz. Als Schulklasse, Velofahrer usw. bist du bei den SBB eigentlich kein Kunde, sondern ein Bittsteller. Tragisch. @andi frei: Ich hoffe, das war ironisch gemeint. Deshalb lasse ich jetzt auch einen Kommentar zu den "geräumigen Autos" bleiben.


Mathias Jenni

28.07.2009, 09:19 Uhr

50 Velos unangemeldet im Intercity sind schon etwas zuviel. Doch warum sollen die Velofahrer nicht in den Zug? Ist es besser mit 12 -15 PW durch die halbe Schweiz zufahren um eine schöne Biketour zumachen? Der Umweltschutz ist doch das vorrangige Ziel des öv?


Alex Frei

28.07.2009, 09:12 Uhr

Die Aussage von Reto Kormann ist absoluter quatsch. Die Pendlerzüge haben in der Regel Velo-Abteile, die von aussen auch so markiert, von innen aber absolut unzureichend sind. ZB findet man in den neuen Doppelstöcker im Raum ZH einen viel zu kleinen Raum, in welchem die Sitze weg geklappt werden müssen. Von Haken fehlen jegliche Spuren.


Hans Hugentobler

28.07.2009, 09:09 Uhr

Wie wäre es, wenn sich die SBB auf eine solche Nachfrage – auch kurzfristig – vorbereiten würden? was wäre, wenn man die wagen nach bedarf mit zusätzlichen haken ausstatten könnte, und zwar "on the spot"? herr meier muss noch lernen, was es heisst, eine nutzerfreundliche bahn zu schaffen.


andi frei

28.07.2009, 09:07 Uhr

...gott sei dank habe ich ein geräumiges auto! mich ärgern die velos bereits auf der strasse, verschweige denn im sowieso überfüllten zug.


Déborah Prisi

28.07.2009, 09:05 Uhr

Als wäre dies nicht schon mühsam genug... Ab Basel und auch anderen Bahnhöfen muss man ja auch immer noch zusätzlich aufpassen, dass man nicht einen ICE oder Cisalpino erwischt. Auch der ICN ist nicht viel besser: 6 Veloplätze für die von den SBB vielgepriesenen Jura-Ausflüge, das ist doch einfach ein Witz und hat weder mit Kundenfreundlichkeit noch Mobilitätsförderung zu tun!


Philip Meister

28.07.2009, 09:02 Uhr

Die SBB ist mit ihren Schienenkapazitäten am Anschlag (siehe TA-Artikel von kürzlich) und auch mit dem Velotransport klappt es nicht. Zum Glück gibt es neben dem ÖV auch noch das Auto. Beide Transportmittel haben ihre Berechtigung und so müssen neben dem Schienennetz auch die Autobahnen ausgebaut werden! Ohne den privaten Autoverkehr brechen die SBB ganz zusammen!


Arnold Meier

28.07.2009, 08:59 Uhr

@ Herr Richter Offenbar ist Ihnen entgangen, dass die Huckepack-Transporte nicht von der SBB gemacht werden - dies ist eine eigene AG Und soviel mir ist - steht doch in den Fahrplänen, dass ein Obligatorium auf Reservation für Velos besteht... Wieso also solch ein Theater?


Robert Harper

28.07.2009, 08:59 Uhr

Die SBB wird es in ein paar Jahren nicht mehr geben. Ein unflexibler Verein, durchaus pünktlich und sicher, aber mit seinen Produkten im letzten Jahrhundert stehen geblieben. Da systematisch intelligente Zugbegleiter von billigem, ruppigem "Sicherheitspersonal" ersetzt werden, erfährt die Zugspitze nicht was sich in den Wägen abspielt. Zug + Velo wäre ein Superprodukt, aber der Chef fährt Auto.


Eduard J. Belser

28.07.2009, 08:59 Uhr

Ich bin als begeisterter Liegetrike-Fahrer in einer noch weit schwierigeren Lage als «normale Velofahrer», kann aber mein Fahrzeug – mit etwas Aufwand – zerlegen und in einer Transporttasche verstauen. Die Kombination Oeko-Fit = öV+Velo wäre eigentlich ein Zukunftsmodell und müsste vom Staat grosszügig gefördert werden, auch mit entsprechenden Beförderungsmöglichkeiten in allen Zügen.


Werner Engler

28.07.2009, 08:57 Uhr

Ich fahre lieber mit meinem Velo und nicht Zug. Ich denke Velos sind für das bestimmt…! Wenn man aber zu 30 mit den Velos Zug fahren muss, kann man sich bei der SBB informieren und ich denke man bekommt eine befriedigende Antwort um die Sache ohne Problem über die Bühne zu bringen.


Oliver Schenker

28.07.2009, 08:56 Uhr

Off Topic Frage: Warum werden Kinderwagen eigentlich gratis befördert und Fahrräder kosten?


Tim Thommen

28.07.2009, 08:55 Uhr

Früher durfte man mit den Velos im Postwagen mitfahren wenn sonst kein Platz da war. - Aber eben, diese Option wurde vermutlich in den neuen Zügen unbewusst "wegoptimiert", wie so vieles im Leben... (und ich bin noch jung!!!)


Eugen Bircher

28.07.2009, 08:52 Uhr

Volles Verständnis für die SBB: Das die ICs am Morgen von/nach Bern, Basel, Zürich übervoll sind ist altbekannt. Das nur ca. 10 Veloplätze vorhanden sind, ist auch einer 50-köpfigen Velogruppe bekannt, diese soll entweder mit der SBB frühzeitig Kontakt aufnehmen und etwas arrangieren, oder halt den Zug um 0600 oder erst um 0900 Uhr benutzen. Zuerst kommt der Personentransport!


Matthias Kulstrunk

28.07.2009, 08:52 Uhr

vor 10 jahren konnte man das velo selber im packwagen aufhängen. die investition zur lösung des problems wäre also sehr gering.


Peter Amstad

28.07.2009, 08:51 Uhr

Einmal mehr eine Ohrfeige für die SBB: Die Gepäckwagen wurden abgeschafft, so dass halt zuwenig Platz für die Velos und auch Kinderwagen ist. Wahrscheinlich erfolgte die Abschaffung, weil man sonst nicht auf die 90'000 Franken Monatslohn für SBB-General Meyer käme. Da wird am falschen Ort gespart bzw. soviel Geld ausgegeben.


Franz Widmer

28.07.2009, 08:51 Uhr

Es heisst Personenwagen und nicht Velowagen. also sind sämtliche Velos im Gepäckwagen zu transportieren Es ist absolut richtig was die SBB getan haben.


yvonne bernard

28.07.2009, 08:50 Uhr

Hr. Jäggli ich bin absolut Ihrer Meinung! Die Velofahrer haben sowieso zuviel privilege. Sie gehören weder in einen Zug ohne Haken, noch auf Trittoir. Sie sollten unbedingt eine Prüfung absolvieren, wie verhalte ich mich im Strassen- u. Zugverkehr!


Peter Camenzind

28.07.2009, 08:50 Uhr

Die Bahn ist für den Personentransport gedacht. Wer Güter transportieren will, kann den Güterzug nutzen. Velotransporte im Personenabteil sind die Ausnahme. Es zeugt weder von Anstand noch ist es schlau, mit sperrigen Gegenständen und in Massen im OV zu fahren; das gilt auch für die Kinderwagenbrigaden zu Stosszeiten. Organisiert euch besser und respektiert die Mitfahrer und die Sicherheit!


Michael Meier

28.07.2009, 08:47 Uhr

Ich finde Velos gehören nicht in die Passagier-Zugabteile. In den S-Bahn-Verbindungen hat es auch immer Velos, die nicht gesichert sind und den übrigen Fahrgästen Sitzgelegenheiten wegnehmen und die Ein- und Ausgänge versperren. Die SBB und die ZVV müssten speziell bei Ausfluszügen genügend separate Abteile für Velos anbieten.


Egon Weber

28.07.2009, 08:44 Uhr

Immer mehr Menschen in der kleinen Schweiz, immer weniger Platz überall. Das erforderd Rücksichtnahme.


Catherine Beuret

28.07.2009, 08:44 Uhr

Ich dachte immer Velofahrer würden VELOFAHREN, was haben diese Leute im Zug zu suchen. Ich verstehe ja, wenn eine Familie ihre Velos mit in die Ferien nimmt um am Ferienort mobil zu sein. Ganze Gruppen, womöglich noch die Tour de Suisse, haben nichts in voll gestopften Zügen verloren.


Hilmar Rouiller

28.07.2009, 08:44 Uhr

Als Zugpferd für die umweltfreundliche Fortbewegung steht die SBB in der ideologischen Pflicht, die Kapazität für den Velotransport zu erhöhen. Mit solchen Androhungen schneidet sie sich ins eigene Fleisch.


Sandra Bühler

28.07.2009, 08:43 Uhr

Ich bin selber Bahnfahrerin und Velofahrerin. Es braucht schon einiges an Impertinenz, um das Velo in einen vollgestopften Zug zu bringen, wird aber immer wieder angetroffen.


Peter Müller

28.07.2009, 08:40 Uhr

Wird da nicht mit unterschiedlichen Masstäben gemessen? Die Züge können proppe voll sein und die Passagiere können sich auf den Füssen herumtrampeln. Aber bei zu vielen Velos ergibt sich ein Sicherheitsproblem. Der Physik dürfte es letztlich egal sein, ob sie bei einer Notbremsung 75kg Mensch oder 20kg Velo durch den Zug schleudert.


Edgar Schaad

28.07.2009, 08:38 Uhr

«Es dürfen nur so viele Velos befördert werden, wie Haken vorhanden sind.» Eindeutiger kann man es nicht mehr sagen. Wann lernen die VelofahrerInnen endlich, dass auch sie sich an die Regeln zu halten haben?


Rainer Raschle

28.07.2009, 08:33 Uhr

Die SBB hat genug Geld, um an den Bahnhöfen Luxus-First-Class-Lounches mit gratis Internet zu bauen, aber nicht genug, um in den Zügen ein paar mehr Velohaken zu montieren.


Marc Hofer

28.07.2009, 08:30 Uhr

Jede Schulklasse, jeder Gesangsverein etc. informiert sich vorgängig bei den SBB und reserviert, falls nötig. Das haben diese Velofahrer/innen anscheinend noch nicht geschnallt.


Max Freitag

28.07.2009, 08:28 Uhr

Die Menge machts aus. Man stelle sich vor: Gänge mit Velos verstopft und sehr viele stehende Fahrgäste! Unmöglich. Das sollten auch die Velofahrer einsehen und auf solche Ausnahmesituationen Rücksicht nehmen. Ich bin überzeugt, dass die Drohung mit der Polizei erst kam, als eine Anzahl Velofahrer rebellierten. Bitte liebe Velofahrer, mehr Rücksicht im Zug und auch auf den Wanderwegen.


Hausi Müller

28.07.2009, 08:24 Uhr

eine riesen schweinerei was sich die bahn mit zahlenden kunden erlaubt. auch ich war vor kurzem auf einer velo tour und konnte das rad nicht im interregio von zug nach luzern befestigen (zuviele leute welche keine räder haben blockieren diesen wagen!!) das selbe galt für eine andere fahrt wo ebenfalls wanderer die möglichkeiten blockierten!! lösung: mehr hacken und verbot für reisende ohne rad!!!


Werner Urech

28.07.2009, 08:21 Uhr

Die Schweiz und die SBB haben wieder einmal Probleme mit ihrem Sicherheitsdenken ! In Japan bricht im August die Hauptreisezeit an. Da sind die Shinkansen-Züge bis zu 200% voll, d.h. so viele wie sitzen, so viele stehen. Und die donnern mit 260 km/h durch die Landschaft. Allerdings Velos sind in Japan in den Zügen undenkbar


Wettstein Urs

28.07.2009, 08:18 Uhr

Velotransporte sind in der Schweiz sehr begrenzt möglich, da nur wenige Haken zur verfügung stehen. Im CIS sind sogar Velotransporte nicht gestattet. In Deutschland sind die Bahnen viel vortschrittlicher. Auf Ausflugstrecken, zum Beispiel Rheinland und Richtugn Sylt sowie München werden ganze Wagen für Fahrräder zur verfügung gestellt. Also in der Schweiz ist Handlungsbedarf.


Adrian Rudin

28.07.2009, 08:18 Uhr

Na hoffentilch haben die geplagten Velofahrer auch ihr Ticket plus ein Entschuldigungsticket von der SBB erhalten. Alles andere wuerde an eine komplette Unfaehigkeit der SBB grenzen!


Hansjörg Meier

28.07.2009, 08:18 Uhr

"...allen Leuten Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann..." Natürlich sollte die Bahn auf Velofahrer Rücksicht nehmen, aber auch auf Wanderer, Pendler, Rollstuhlfahrer, Schwangere mit Kinderwagen, Soldaten, Kinder, Betagte und vorallem auf den engen Taktfahrplan! Ich schlage vor, Massnahmen aus sicherheits-technischen und organisatorischer Sicht zu prüfen. Ansonst gehts nur mit Disziplin!


sarah wyss

28.07.2009, 08:14 Uhr

Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, wie die SBB mit ihren zahlenden Kunden umspringen. Eine Frechheit! Sowohl für das Velo wie für mich muss ich ein Billet lösen. Platzgarantie gibt es keine. Warum gibt es nicht wie früher einen Gepäckwagen, in welchem man das Velo transportieren kann? Schlimm finde ich auch, dass sich die SBB nicht um eine Lösung bemühen. Ich aber habe eine: Das Privatauto.


Fritz Jaggi

28.07.2009, 08:11 Uhr

Tausende von neuen Fahhrrädern werden beinahe täglich mit Güterwagen in die Schweiz importiert, gänzlich ohne Probleme. Sobald das Velo einen Besitzer hat, gehen die Querelen los, nicht nur bei der Bahn. Die SBB würde wohl am liebsten Karton-Figuren transportieren - die sind ruhig, leicht, sicher, haben keine Fahrräder, stellen keine Fragen und machen keinen Dreck. In diesem Sinne: RAIL-A-WAY.


Meret C. Bertschinger

28.07.2009, 08:11 Uhr

Auch wenns jetzt dumm klingt, aber in dieser Hinsicht war früher alles besser. Es gab damals in jedem Zug einen Gepäck- und Postwagen. Dort war ausreichend Platz für Velos, und selbst wenn alle Haken voll waren, konnte man das Velo noch einladen, weil keine Reisenden in diesem Wagen waren. Wieso man diese wirklich tolle Institution aufgehoben hat, kann ich mir bis heute nicht erklären.


peter ess

28.07.2009, 08:02 Uhr

da bin ich mir nicht so sicher, dass die SBB geruegt werden sollte.


Gabriela Kessler

28.07.2009, 07:58 Uhr

Tja, und dann gibt es ja noch die S-Bahn, in dem es gar keine Haken gibt, gar kein Platz für Fahrräder vorgesehen ist, und man wirklich mitten im Weg steht mit den Rädern, vor allem als Familie mit Kindern, die noch nicht selbständig das Fahrrad ein und ausladen können. Wir nehmen auf jeden Fall das nächste Mal das Auto!


Emil Jäggli

28.07.2009, 07:45 Uhr

Recht so, die Velos haben im PERSONENzug nichts verloren. Raus damit, Platz für die Reisenden! Es geht doch nicht an, dass man sich über die Stahlrösser hinweghangeln muss, wenn man aussteigen will. Ganz zu schweigen vom Sicherheitsaspekt: Stellen Sie sich mal vor, was bei einem Unfall passiert, wenn da noch zwischen den Passagieren Velos herumstehen!


Barbara Grunder

28.07.2009, 07:44 Uhr

Ferienzeit/Saison/Gäste aus dem Ausland/schönes Wetter etc. + die SBB ist nicht fähig in 1 Zug Velos zu transportieren.Güterwagen "ausbauen" + jeder hängt sein Velo selber ein, fertig. Dasselbe gilt im Winter Für Ski + Schlitten. Preis: Könnte man u.A.per PC bestellen, wie 1 Bahnticket, dürfte ja nicht so kompliziert sein. Wie ist das mit dem Service eigentlich bestellt?


Adrian Zurmühle

28.07.2009, 07:39 Uhr

yes we can... im Jahr 2009 nicht einmal ohne Theater Velos von Basel nach Interlaken transportieren... und drei arme Bahnpolizisten sollen dann die 50 Velos auch noch ausladen - lassen - und bewachen, damit sie nicht gestohlen werden, denn die Passagiere dürfen doch nach Interlaken? Ach ja, die Post sendet die Drahtesel dann nach - aber nur, wenn sie von der Polizei auch zerlegt wurden


Daniel Wismer

28.07.2009, 07:34 Uhr

Es ist bedauerlich, dass die SBB zu wenig für die Veloreisenden bietet: 10 Plätze sind am Wochenende schlichtweg zu wenig. Ich habe das Gefühl, dass die SBB gar nicht interessiert ist und uns nur zweitklassig behandelt: keine Haken in der ersten Klasse, im Doppelstockzug gerade mal ein halbes Dutzend Stellplätze, im ICN auch nur deren 6. Die RhB machts besser und wertschätzt ihre Kundschaft.


Hitz Urs

28.07.2009, 07:33 Uhr

Schade liebe SBB.. Die Schweiz ist ein Veloland und die SBB verschläft dies!


Renato Degli Uomini

28.07.2009, 07:30 Uhr

Ein altes Problem. Die SBB macht vollmundig Werbung mit ihrem Velotransport und kann an schönen Ausflugstagen ihr Versprechen nicht halten. Typisches Monopolbetriebsverhalten! Anstatt zu sagen:"Es dürfen nur soviele Velos transportiert werden, wie Haken vorhanden sind" sollte die SBB folgendes Motto befolgen : "Es müssen soviele Haken vorhanden sein, wie Velos zu erwarten sind". So einfach ist das


wolf braun

28.07.2009, 07:26 Uhr

Den Ärger kann ich verstehen, ich nehme selbst oft das Velo mit. Jeder, der das Velo selbst verlädt, dass es oft zu wenig Platz hat. Im Fahrplan ist zudem erwähnt, wenn der Velotransport eingeschränkt ist. Ein bischen sind die Radler also selbst schuld. Dass die Bahn die Situation nicht besser löst ist peinlich. Tipp: Velo in Bikebag verpacken und - gratis!- als Handgepäck mitnehmen.


Erich Richter

28.07.2009, 07:24 Uhr

Und wieder einmal zeigt sich, dass der Betrieb SBB von Anfängern geleitet wird. Es darf schon gar nicht soweit kommen, dass nicht genug Platz ist ! Aber man siehts ja schon bei der SBB-Cargo - keine Ahnung vom Geschäft (Preise für Huckepackverkehr).


hans meier

28.07.2009, 07:19 Uhr

Kein Wunder fahren viele Leute lieber im Auto! ÖV sei dank!


niklaus sprenger

28.07.2009, 07:17 Uhr

wie ist die sicherheit, wenn in einem IC das velo abteil mit kinderwagen besetzt ist, muss der velofahrer wieder aussteigen.


Roger Walser

28.07.2009, 07:16 Uhr

Wenn ich mit dem Zug verreise und denke es könnte knapp werden mit dem Platz mache ich rechtzeitig eine Reservation. Wer sich informiert ist klar im Vorteil.


Thomas Widmer

28.07.2009, 07:12 Uhr

Das Problem hat angefangen als begonnen wurde die Gepäckwagen abzuschaffen. Die SBB sollten diesbezüglich nochmals über die Bücher gehen. Die Rhätische Bahn und auch die City Night Line führen in den Sommermonaten je einen speziellen Wagen mit wo genügend Platz für Velos zur Verfügung steht.


Michel Gasser

28.07.2009, 07:04 Uhr

Wenn schon 100 Personen in einem bumsvollen Intercity stehen müssen, dann kommt man einfach nicht noch mit 50 Velos. Dass dann ein Sicherheitsproblem erscheint, ist selbstverständlich. Grössere Velogruppen solten reservationspflichtig sein.





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