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So viele ausländische Ärzte wie noch nie

Aktualisiert am 09.01.2011 56 Kommentare

Letztes Jahr haben 1696 ausländische Mediziner ihr Diplom in der Schweiz anerkennen lassen. Für die hohe Zahl sorgen besonders die Zuzüger aus einer Region.

145 Ärzte aus Griechenland: Ein Arzt nimmt den Puls (Archivbild).

145 Ärzte aus Griechenland: Ein Arzt nimmt den Puls (Archivbild).

Im vergangenen Jahr haben 1969 ausländische Ärzte und Apotheker ihr Diplom in der Schweiz anerkennen lassen. Das sind knapp 20 Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie seit diese Zahlen erhoben werden. Das zeigen die neusten Statistiken der Schweizer Medizinalberufekommission, wie die «SonntagsZeitung» meldet.

Die Kommission ist zuständig für die Anerkennung der Abschlüsse von Humanmedizinern, Zahn- und Tierärzten sowie Apothekern. Seit 2002 anerkannte sie total 14'681 ausländische Diplome, der Grossteil - über zwei Drittel - von Humanmedizinern.

Viele Gesuchssteller aus Tschechien, Polen und Ungarn

45 Prozent der im letzten Jahr bewilligten Zulassungsgesuche stammen von deutschen, je rund 12 Prozent von französischen und italienischen Ärzten und Apothekern. Grund für den diesjährigen Rekord sind die Südosteuropäer. Verglichen mit den Deutschen machen sie zwar einen kleinen Teil aus. Ihre Zahl steigt aber rasant. So sind neu in der Schweiz 145 griechische Ärzte und Apotheker zugelassen. Das sind 34 Prozent mehr als 2009. Überproportional viele Gesuchsteller kommen ausserdem aus Tschechien, Polen und Ungarn.

(oku)

Erstellt: 09.01.2011, 06:16 Uhr

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56 Kommentare

Nicole Meier

10.01.2011, 07:36 Uhr
Melden

@ Dirk Meier, falsch, wenn sie in einer höchst Emotionalen Situation sind, weil ein Angehöriger in einer schlimmen Lage ist, sind sie froh wenn sie in Dialekt reden können. In einer Situation noch versuchen sich Hochdeutsch auszudrücken ist sehr schwer, da sind sie froh wenn sie in ihrer Muttersprache reden können. Das gibt auch ein Gefühl von Sicherheit, der andere versteht mich. Antworten


Anita Beeler

10.01.2011, 07:54 Uhr
Melden

@Meier. Jeder dieser eingewanderter Ärzte (und auch jeder andere Gastarbeiter aus der EU oder sonstwoher) kommt zu uns in die Schweiz weil er mehr Geld will, und nicht weil er etwas gutes für uns tun will. Wer Schmarotzt nun wo? Der Schaden hat längerfristig die CH-Bevölkerung auszubaden. Antworten



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