Schweiz
Schweizer Unis: «Wir werden überrannt»
Aktualisiert am 05.09.2010 65 Kommentare
Umfrage
Würden sie strengere Selektionskriterien zur Aufnahme in den Masterstudiengang begrüssen?
Ja, für alle Studierenden
Ja, aber nur für ausländische Studierende
Nein, es soll so bleiben wie bisher
Bologna-System in der Schweiz
Als eine der ersten Nationen hat die Schweiz das Abkommen von Bologna umgesetzt. Die im Jahr 1999 entstandene Reform sieht eine Umverteilung des Studiums in die Phasen Bachelor, Master und Doktorat vor. Ein Bachelorstudium dauert in der Regel drei Jahre, ein Master zwei und die Dauer des Doktorats ist individuell festlegbar.
Inzwischen beteiligen sich 47 Nationen an der Reform. In der Schweiz gilt, nicht wie in vielen anderen Ländern, der Masterstudiengang als Grundstudium. Entsprechend viele Studierende sehen nach dem Abschluss des Bachelors ihr Studium als nicht beendet. (mrs)
Artikel zum Thema
Wie die «NZZ am Sonntag» berichtet, belastet der grosse Zustrom ausländischer Studierenden die Schweizer Universitäten. So soll bereits jeder vierte Masterstudent aus dem Ausland stammen. Die Schweizer Unis locken Studierende aus der ganzen Welt an. Seit der Umsetzung des Bologna-Systems im Jahr 1999 (siehe Box) hat sich dieser Umstand noch verstärkt.
So würden Studentinnen und Studenten aus dem Ausland von einer Besonderheit des Schweizer Systems profitieren: Anders als in anderen Ländern haben hier Studierende mit dem Bachelor-Abschluss praktisch freien Zugang zum Masterstudiengang. Heute kommt jeder vierte Master-Student in der Schweiz aus dem Ausland. Viele von ihnen haben aber eine dürftige Bachelor-Ausbildung.
«Nicht auf dem gewünschten Qualitätsniveau»
Die ausländischen Bewerbungen befänden sich «generell nicht auf dem gewünschten Qualitätsniveau», sagt ETH-Rektorin Heidi Wunderli-Allenspach der «NZZ am Sonntag». Um das hohe Niveau zu halten, müsse die ETH ihre Masterstudierenden auswählen können. Auch Thomas Dyllick, Prorektor der ETH berichtet von Engpässen in der ETH: «Wir werden überrannt».
Zurzeit hätten Universitäten kaum Möglichkeiten Studierende aus dem Ausland abzulehnen. Heidi Wunderli-Allenspach will sich bei der Rektorenkonferenz der Universitäten dafür einsetzen. Die Konferenz berät bereits darüber, den Zugang vom Bachelor zum Masterstudium einzuschränken. Ende Jahr soll ein Antrag vorliegen, über den die Bildungsdirektoren der Universitätskantone entscheiden sollen.
Studentenverband ist beunruhigt
Der Verband der Schweizer Studierenden (VSS) zeigt sich beunruhigt über die angekündigten Massnahmen: «Der Bachelorstudiengang ist auf dem Arbeitsmarkt nichts Wert», sagt Sprecherin Rahel Siegrist gegenüber der NZZ am Sonntag. Antonio Loprieno von der Rekotorenkonferenz der Schweizer Universitäten (Crus) versucht zu beruhigen: Eine Strengere Selektion beträfe vor allem ausländische Studierende. (mrs)
Erstellt: 05.09.2010, 07:40 Uhr
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65 Kommentare
Beunruhigend, wie das Wort "Ausländer" Hass und Brotneid auslöst! Wer hat denn die Ausbildung der angepöbelten deutschen, bei uns aber dringend nötigen Ärzte bezahlt?! Dass die Bolognareform schief läuft, interessiert keinen. Die Internationalisierung der Unis war ein erklärtes Ziel! Wegen der verschiedenen Voraussetzungen der Länder hätten die selbsternannten Verantwortlichen das wissen können. Antworten
Wieso sind wir Schweizer in all diesen Belangen immer so naiv, gewähren der ganzen Welt freien Zutritt zu unseren Einrichtungen, und sind dann überrascht, wenn wir überrannt werden? Dasselbe gilt für die Personenfreizügigkeit. Die CH ist nun mal ein Magnet, und mit diesem Wissen dürften wir ruhig etwas selbstbewusster und selektiver auftreten. Antworten
Hier wird einmal mehr elegant verschwiegen, dass es sich -zumindest in Zürich- bei den Ausländern vornehmlich um Deutsche handelt. Sie überschwemmen einzelne Masterlehrgänge regelrecht, zB. Architektur an der ETH. Und nach dem Masterabschluss bleiben sie in Zürich. Ich bin für eine Erhöhung der Studiengebühren für ausländische Studierende. Antworten
Einmal mehr werden wir Schweizer im eigenen Land gegenüber Migranten und Ausländern benachteiligt. Und unsere Politiker schauen einfach zu. Sowas darf einfach nicht sein! Wofür gibt es die Schweiz überhaupt noch? Ich werde nur noch Politiker wählen, die ein gesundes Mass an Patriotismus haben und sich für die echten Schweizer einsetzen. Auch hier: Die Personenfreizügigkeit ist mitschuldig. Antworten
Zudem wäre es absolut denkbar, an ausländische Bewerber höhere Anforderungen zu stellen. Dies scheint gerechtfertigt, denn für ausländische Bewerber sollte es ein Privileg sein, in der Schweiz für knapp CHF 2'000 Unigebühren/Jahr eine erstklassige Ausbildung praktisch geschenkt zu bekommen. Zum Vergleich: Unigebühren in UK: £ 10'000/Jahr für Nicht-EU-Bürger, USA: $ 30'000-40'000/Jahr. Antworten
Dieses Problem läßt sich mit geringem Aufwand lösen, indem man einen jeden der ausländischen Bewerber verpflichtend an einer Mathematik-Klausur ohne Hilfsmittel teilnehmen läßt. Auf diese Weise läßt sich schnell der Weizen von der Spreu zu sondern. Antworten
Die Lösung, die sich hier aufdrängt: Den automatischen Übergang vom Bachelor zum Master aufzuheben. Die Studierenden sollten sich für einen Masterstudiengang bewerben müssen, und jede Universität sollte die Freiheit haben, selbständig entscheiden können, welche Bewerbungen sie akzeptieren. Somit würde das Leistungsniveau steigen. Antworten
@ Hans Balz: Klar wird in der Schweiz Deutsch gesprochen, aber in der heutigen globalisierten Welt sollte ein Uni-Abgänger auch der englischen Sprache mächtig sein und deshalb ist es nicht falsch wenn auf Englisch doziert wird. Ich bin auch froh, dass ich die Möglichkeit habe ein Semester im Ausland zu verbringen, obwohl ich der dortigen Sprache nicht mächtig bin. Bildung ist kein nationales Gut. Antworten
Diese Benachteiligung von Schweizer Schülern muss sofort aufgehoben werden. Die hohe Qualität von Schweizer Ausbildungen war gut für uns, solange unser Arbeitsmarkt abgeschottet war. Mit der Öffnung wird die hohe Zugangshürde zum Nachteil für Inländer. CH-Mittelschulen haben das Niveau von Wirtschafts-Universitäten im Ausland aber auf dem Arbeitsmarkt sind sie untergeordnet, sowas geht nicht gut. Antworten
nimmt mich ja wunder, wie viele der Empörten selber mal an einer Uni waren... Persönlich begrüsse ich es sehr, wenn ausländische Studierende einen zulassungstest für den Masterstudiengang machen müssen. Internationalität ist auf universitärem Niveau höchst wichtig, allerdings nur, wenn die Qualität auch stimmt. Zum Sprachproblem: Im Masterstudiengang ist eh fast alles englisch und das ist gut so. Antworten
Es trifft nicht zu, dass bspw. an der ETH Masterstudiengänge generell offen sind für alle. Bspw. der Master für Technologie, Management und Ökonomie hat strenge Aufnahmekriterien angwendet, der Master für Finanzwissenschaften führt Interviews und Tests durch, wobei am Schluss ca. 20% ausgewählt werden. Ich gehe davon auss, dass dieses Problem hier vor allem gewissen Studiengänge betrifft. Antworten
Jeder hat das Recht zu studieren. Wo er studiert ist jedoch nicht egal. Wie der Bericht aussagt, ist ein hoher Qualitätsverlust festzustellen und zwar auch bei denjenigen, welche in den letzten Jahren abgeschlossen haben. Zurückblickend auf die letzten 20 Jahre haben diese "Obergscheiten" ganze Firmen kaputtruiniert und ins Ausland verschachert. Das globale Denken. Elite ausgebildet ohne Ethik. Antworten
Wer braucht denn diese ganzen Studierten eigentlich? Wir brauchen Leute, die arbeiten, nicht solche die sich selber verwalten und deren Arbeit daraus besteht, andere Studierte mit ins Boot zu holen, damit noch besser verwaltet wird und damit es möglichst keine Arbeit mehr gibt, die ein Nichtstudierter nicht machen kann. Bald muss noch der letzte Klowärter studiert haben, weil's ohne nicht geht. Antworten
Mit der Begründung auf eine freie Berufswahl haben sich die Studierenden gegen die Einführung des Numerus Clausus gewehrt. Jetzt haben Sie den Quittung dafür. Die Lehrlinge welche um eine Lehrstelle kämpfen mussten und keine freie Berufswahl hatten werden sich ins Fäustchen lachen. Antworten
@Susanne Ott; wir sind immer noch in er Schweiz und da wird Deutsch gesprochen. Ich nehme kaum an, dass an irgend einer ausländischen Uni aus Rücksicht auf die Ausländer deutsch gesprochen wird. Wer nicht genügend deutsch kann, hat an unseren Unis nichts zu suchen. Antworten
@Håkensen das ist der Vorteil von Norwegen. Dort muss man erst mal Norwegisch lernen und das schreckt fast alle ab! Ich studiere hier an der UNI Wien und die ist besetzt von Deutschen. Die Wiener ärgern sich sehr darüber und haben den Zugang limitiert. Aber schon kam die gross Schelte der EU. Auch in ZH ist es so das es fast immer Deutsche sind. Es ist ein Problem der Masse. Antworten
Zugangsbeschränkungen müssen und werden auch schnell kommen. Wer z.B. in der Bundesrepublik Deutschland wegen seiner schlechten Bachelor-Abschlussnoten nicht ins Masterstudium vorrücken darf, dem sollte dies auch an keiner anderen Universität gestattet werden. Antworten
@Tabea Steiner: Die Schweizer ziehen sich nicht in die Alpen zurueck. Sie gehen z.B. nach Sydney studieren (wobei die Schweizer neben den Chinesen an meiner Fakultaet am meisten Vertreter haben) u. kommen danach mit einem erweiterten Horizont zurueck. Das schliesst jedoch nicht aus, dass ein Master-Studium in der Schweiz genau so viel kosten darf wie im Ausland u. die Zulassungspruefung hart ist. Antworten
Ganz einfach : Für Schweizerbürger ist das Studium kostenlos, für ausländische Bewerber, wie beinahe weltweit praktiziert: Finanzausweis und keine Subventionen. Können Abgänger von "Master" in unserer Industrie überhaupt gebraucht werden, oder müssen wir für diese stets neue Arbeitsstellen im öffentlichen Sozialbereich schaffen ? Antworten
Die Zeitungsartikel aus den letzten Tagen: 300'000 Zuwanderer in 3 Jahren, Schweizer Unis werden von Ausländern überrannt, Sozialkosten geraten aus den Fugen, über 50% der Züricher Schüler sind fremdsprachig . Die Personenfreizügigkeit zeigt ihre Wirkung und die Folgen sind klar. Schweizer werden es spüren: Sozialabbau für alle, Masterzugang trotz Bachelorabschluss wird eingeschränkt für alle etc Antworten
Warum nicht für die ausländischen Studenten den kostendeckenden Studientarif verlangen? es macht keinen Sinn, dass die Schweizer Regierung ausländische Studenten subventionieren muss, dazu noch schlechte. Ich hab im Ausland studiert (Kanada), zahlte den doppelten Studiengebühren als meine kanadischen Kommilitonen. Antworten
@Tabea Steiner: Was ist das Problem mit englischer Sprache an der Uni? Wenn es Ihrer Meinung nach Mexikaner, Finnen und Polen sprechen, dürfte das von Schweizer Studenten wohl auch erwartet werden, oder sind die etwa dümmer? Die Wissenschaftssprache ist heute Englisch, früher war es Latein. Wer das nicht will, soll wirklich in die Berge und Käse machen, an einer Uni hat der nichts verloren. Antworten
Die Entwicklungen sind wirklich bedenklich. Auf allen Ebenen werden die Schwachen an die Wand gedrückt. Die Arbeitgeberseite freuts natürlich. Die Zeiten wo jeder in unsere Gesellschaft, seine Chance bekam, sind vorbei. Damit ist der Sozialfrieden auch bald Geschiche. Also sind wir endlich in Europa angekommen. Bravo! Antworten
Es wird immer offensichtlicher, dass die Bologna-Reform eine Katastrophe für das Schweizer Hochschulsystem ist. Nicht nur qualitativ entfernen wir uns immer mehr von unseren Standards, sondern nun kostet es auch noch viel Geld und macht das anspruchsvolle Studieren unmöglich. Mit Ausnahme weniger Branchen erreichen Bologna-Qualifizierte die Anforderungen unserer Wirtschaft nicht mehr. Antworten
ich möchte nicht ins gleiche horn blasen wie meine vorredner, denn weder bin ich xenophob, noch leide ich unter bildungsneid. aber wenn man meint, sich international als thinktank profilieren zu müssen, ohne wirklich die möglichkeiten für schweizer studierende zu schaffen, dann erstaunt es nicht, wenn andere davon profitieren. das problem sind aber nicht die zulassungen. Antworten
Ein Student kostet den Steuerzahler durchschnittlich CHF 60'000.- pro Jahr. Wenn man diesen Wert mit der Anzahl der Studierenden multipliziert, ergibt dies Bildungskosten von rund CHF 8'300'000'000.- (Studiengebühren eingeschlossen). Pro Kopf der Bevölkerung also rund CHF 1100.-. Steuern nur für die Hochschulbildung! Deshalb ist eine Beschränkung des Studienzugangs finanzpoliitsch dringlich. Antworten
@T. Steiner. Ihr Kommentar ist hier absolut fehl am Platz. Rennomierte Forschung war schon immer international und wird es in Zukunft noch mehr sein. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, dies zu akzeptieren, so ist ein Umsiedeln in die Berge für Sie tatsächlich ratsam. Antworten
Es ist allgemein auch an höheren Fachschulen festzustellen, dass das Anforderungsprofil an die Lernenden / Studierenden zur Aufnahme oft nicht dem entspricht, was es eigentlich sein sollte. Damit behindern diese doch den Unterricht, und das Niveau (wie auch die Reputation) der entsprechenden Institution leiden darunter. Antworten
PS: Die Unis sind mehrheitlich von Schweizer Steuern finanziert. Das Ziel müsste sein: Neues zu schaffen UND Die Schweizer Volkswirtschaft voran zu bringen. Da viele Leute gerne in ihre Ursprungsländer zurück gehen, bilden wir heute in der Schweiz die Eliten fremder Länder aus, die uns dann mit ETH-Ingenieuren konkurrenzieren. Das ist dumm und eine Verschwendung von Steuergeldern. Antworten
Das Schweizerparadies,gilt auch hier für Ausl.Studierende.Diese wären ja blöd,von dem abkommen nicht zu profitieren.Ich denke:Wenn die im eigenen Land keine Arbeit finden,probiert man es nun auf diese weise.Wenn man beim Masterstudium durchfällt od. es schafft ,hat man nichts verloren.Höchstens 2 Jahre gewonnen! Ja,zu strengere Selektionskriterien zur Aufnahme vom Masterstudiengang. Antworten
Ich fass das Ganze so auf: nur wer wirklich blöd ist macht noch eine Lehre. Die Qualität der Handwerker fällt weiter in beängstigendem Masse . Und die Qualität der Akademiker fällt auch weiter ins Bodenlose. Und schlussendlich landen die Massen an arbeitslosen Uni-Absolventen doch noch dort wo sie eigentlich hingehören: als Arbeiter und Angestellte. Und verdrängen dort die mit Lehrabschluss. Antworten
Ich bin Schweizerin, studiere und lebe aber in Norwegen. Hier gibt es keine Schulstufen, d.h. alle kommen ins Gymnasium und alle können damit studieren. Darum gibt es hier viele, die ein Masterstudium absolvieren. Um in ein Masterprogramm aufgenommen zu werden benötigt man in Norwegen mind. ein C was einer 5 entspricht. Wenn es zu viele interessierte gibt, gilt numerus clausus. und das klappt. Antworten
Was zu beweisen war. Als die SVP den umbegrenzten Zustrom ausländischer Studierender thematisierte, hallte ein Aufschrei der Empörung durch die Schweiz. "Die Unis leben vom Austausch!" oder "Die Schweizer sind halt nicht intelligent oder interessiert genug!", hiess es. Jetzt zeigt sich plötzlich, dass vor allem die kommen, die in Deutschland keine Chance gehabt hätten auf einen Studienplatz. Antworten
Der Bachelor ist nichts Werrt auf dem ArbeitsMARKT. Hier haben wirs, man studiert nicht des Lehrstoffes wegen, sondern für den akademischen Titel. Egal was im Kopf ist, Hauptsache man erhält den richtigen Titel für die Visitenkarte. Gebt jedem Kind einen akad. Titel gratis. Dann sind die Unis entlastet, es gibt Raum für jene die aus Ueberzeugung studieren wollen. Das wären 1 % der heutigen Studis Antworten
Wo liegt das Problem. Das ist doch typsich heutige Schweiz. Es gibt eine unkontrollierte Einwanderung in alle Berufe. Wie Broder sagt: "In 50 Jahren sprechen wir an vielen Orten Türkisch, an allen anderen Orten Englisch." Die Schweizer Unis sind Orte, an denen in Zukunft nur Englisch geredet wird - von Mexikanern, Polen, Neuseeländern, Finnen, etc. Die Schweizer ziehen sich in die Berge zurück. Antworten
Es trifft nicht zu, dass sämtliche Masterstudiengänge praktisch ohne Zulassungsprüfung gestartet werden können. Bereits einige Masterstudiengänge an der ETH sind restriktiv mit Platzbeschränkungen. Andererseits, und das trifft zu, gibt es sicherlich an der ETH und vor allem an der Universität Zürich viele Studiengänge, die ohne weiteres gestartet werden können. Antworten
Im Ausland schauen sie einfach darauf welche Credits man hat um weiterzustudieren. Das würde in Zürich auch Sinn machen. So wäre vorgegeben was es braucht für den Eintritt zu Masterstudium. Nicht jedes Masterstudium hat die gleichen Voraussetzungen und nach dem Bachelor gibt es ja oft verschiedene Möglichkeiten weiter zu studieren. Antworten
Ein weiterer Flop der Bolognareform, welche als internationales Projek verkauft wurde!! Erklärtes Ziel war die Vergleichbarkeit der Studien und die Horizonterweiterung der Studenten durch Auslandstudien, ein Globalisierungsprojekt, zum Nutzen der Wirtschaft. Bildung nur am Rande gefragt. Prüfungsmarathone statt Inhalte. Bei so verschiedenen Voraussetzungen in jedem Land musste das schief gehen. Antworten
bildung für alle muss sein aber wenn jemand unfähig ist zu studieren,dann soll nicht dem volk auf der tasche sitzen,auch wenn er aus bestem hause ist.was nützen uns ewigstudenten,wenn sie fähigen den platz wegnehmen,intelligenz ist niemals käuflich zu erwerben aber weiterbilden können sich alle,insofern man will,deshalb sollte man aussortieren,lieber ein guter mechaniker als ein schlechter doktor Antworten
Durch den Bologna Prozess sollte die internationale Mobilität der Studenten erhöht werden. Diesen Vorteil (einer der wenigen(!)) wollte ich nutzen,um etwas über den Tellerrand hinaus zu sehen. Und meine Abschluss mit 1,7 ist gewiss nicht schlecht! Aber die Unfähigkeit der Macher wie mangelnde internationale Koordination soll wie so oft auf den Rücken der Studierenden ausgetragen werden! Bravo! Antworten
Der Bachelor ist eben nur nichts wert (oder nur dort nichts wert), weil dort oft keine Selektion stattfindet. In Zukunft wird sich der "Wert" eines Abschlusses sowieso vermehrt an der Reputation der Uni bzw. der Bildungsinstitution messen. Mir ist schleierhaft, wieso von Seiten VSS Opposition gegen erhöhte Selektion betrieben wird; erhöhte Selektion ist letztlich im Interesse der Studenten. Antworten
Der Bachelor ist eben nur nichts wert (oder nur dort nichts wert), weil dort oft keine Selektion stattfindet. In Zukunft wird sich der "Wert" eines Abschlusses sowieso vermehrt an der Reputation der Uni bzw. der Bildungsinstitution messen. Mir ist schleierhaft, wieso von Seiten VSS Opposition gegen erhöhte Selektion betrieben wird; erhöhte Selektion ist letztlich im Interesse der Studenten. Antworten
thilo sarrazin hat sich mit seinem buch und äusserungen schwer in die nesseln gesetzt. tatsache aber ist doch, dass er in gewissem masse recht hat. das fängt schon im kindergarten an und hört nie auf. mangelhafte beherrschung der sprache des landes in dem man sich integrieren will (mit allen vor- und nachteilen) sollten die absolute grundvorausetzung sein um schulen, gymi's und uni's zu besuchen. Antworten
Wen wundert's noch...an jeder Ecke werden wir im eigenen Land von den Ausländern über den Tisch gezogen, ausgenutzt oder verdrängt. Aber warum auch nicht? Jeder ist hier willkommen, multikulti und falsche Toleranz ist angesagt, dafür geht das eigenen Volk im Lande zu Grunde. Antworten
Schweiz
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Ruedi Lais
Liebe Leute, wir haben uns für die Personenfreizügigket mit der EU entschieden. Auch die SVP Schweiz hat die Ja-Parole ausgegeben. Wir wollen also einen freien Arbeitsmarkt und Konkurrenz um die besten Leute in Europa. Doch eigentlich logisch, dass das gleiche Prinzip auch für die Unis gilt. Jede Beschränkung muss deshalb mit Leistungsanforderungen gekoppelt sein, auch für SchweizerInnen. Antworten