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SBB «in höchster Alarmbereitschaft»

Aktualisiert am 01.02.2012 19 Kommentare

Am Wochenende werden die Minustemperaturen in der Schweiz Spitzenwerte erreichen. Doch die SBB sind gewappnet: Mehr als 300 zusätzliche Arbeiter sollen dafür sorgen, dass die Züge rollen.

Der Kampf gegen Verspätungen: Ein Angestellter der SBB befreit eine Weiche vom Schnee.

Der Kampf gegen Verspätungen: Ein Angestellter der SBB befreit eine Weiche vom Schnee.
Bild: Keystone

Die Schweiz muss sich warm anziehen, die Kältewelle kommt. (Video: Keystone)

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Die sibirische Kälte setzen auch den SBB zu. Sie sind am kommenden Wochenende «in höchster Alarmbereitschaft». 360 zusätzlich mobilisierte Arbeitskräfte sollen dafür sorgen, dass es im Schienennetz zu keinen grossen Behinderungen kommt.

Die aufgebotenen Personen werden die Gleise von Schnee befreien, Eiszapfen in den Tunnels zerschlagen sowie mit Schweissbrennern die blockierten Weichen enteisen. Dies teilt Mediensprecher Frédéric Revaz auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mit.

Taktfahrplan hilft gegen Vereisung

Das Rollmaterial und die sonstige Bahninfrastruktur sind so konstruiert, dass sie Temperaturen von bis zu minus 20 Grad aushalten. Von den über 10'000 Weichen im Schienennetz der SBB sind 6800 beheizt.

Zudem sorgt der Taktfahrplan dafür, dass grosse Schneeansammlungen auf den Strecken und Eisbildung auf den Fahrleitungen meist ausbleiben. «Weil regelmässig Züge eine Strecke passieren, werden diese Risiken sehr eingeschränkt», sagte Frédéric Revaz.

Europa wird zur Eiskammer

Laut Felix Blumer von SF Meteo dürften am kommenden Wochenende die Höchsttemperaturen im Mittelland nur noch bei Werten zwischen minus 8 und minus 11 Grad liegen. In der Nacht gehen die Temperaturen deutlich in den zweistelligen Minusbereich zurück. In den Alpentälern muss mit Tiefstwerten unter minus 30 Grad gerechnet werden.

Grosse Teile von Europa leiden dieser Tage unter den tiefen Temperaturen. Die jüngste Kältewelle hat alleine in Osteuropa in den vergangenen Tagen mindestens 58 Menschen das Leben gekostet. Tote gab es unter anderem in der Ukraine, Polen, Serbien und Russland. Allein in der Ukraine starben 30 Menschen an Unterkühlung. Die meisten von ihnen waren Obdachlose. (kpn/sda)

Erstellt: 31.01.2012, 18:32 Uhr

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19 Kommentare

Hans Keller

01.02.2012, 08:20 Uhr
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Ach ja, die Journaille. Jedes Jahr Ende Januar/Anfang Februar: "Brrrrr, die Schweiz schlottert". Dann der Tipp des Tages: Handschuhe und warme Jacke nicht vergessen. Zu Beginn des Augusts dann (auch jedes Jahr):"Stöööhnb, die Schweiz schwitzt (v.a. die Bauarbeiter)" Und der Tipp: Verdünnte Fruchtsäfte (urgh), Kräutertee (urgghhhhhhh) und viel Wasser trinken. Möglichst im Schatten. So ein Kohl. Antworten


Vreny Brunner

31.01.2012, 23:37 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Solche Kälteeinbrüche sind Ende Januar/Anfangs Februar absolut normal. Ich verstehe nicht, weshalb die "Wetterfrösche" und die Medien so ein Spektakel veranstalten! Sie sollten sich eher darum Gedanken machen, weshalb der bisherhige Verlauf des Winters aussergewöhnlich warm und trocken war! Antworten



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