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Privatschule lehrt umstrittene Schöpfungslehre

Aktualisiert am 15.05.2009 15 Kommentare

Die christliche Privatschule «Salta» im aargauischen Gränichen erhält vom Kanton Aargau eine befristete Bewilligung.

Die christliche Privatschule erfülle die gesetzliche Auflagen, teilte der Erziehungsrat nach einer Sitzung am Freitag mit. Der Erziehungrat ist ein bildungspolitisches Beratungsgremium des Regierungsrates und für die Vergabe einer Betriebsbewilligung zuständig.

Regelmässige Kontrollen

Der Unterricht über die Schöpfungslehre dürfe «weder dogmatisch erfolgen noch die Schülerinnen und Schüler einseitig beeinflussen», hält der Erziehungsrat fest. Die Entwicklung der Schule werde daher genau beobachtet.

Das Inspektorat Volksschule des Bildungsdepartementes werde die Schule mehrmals pro Jahr kontrollieren, sagte Edgar Kohler, Vizepräsident des Erziehungsrates, auf Anfrage. Das Inspektorat müsse einen Bericht abliefern.

Christliche Werte

Betreiber der Schule ist der Verein «schul-alternative region aarau» (salta). Ein Ziel der Schule sei, «dass die christlichen Werte und der Glaube an Gott die Gesellschaft und damit auch den Bereich der Erziehung und Bildung durchdringen», hält der Verein fest. Geplant sind ein Kindergarten, eine Unterstufen- und eine Mittelstufenklasse.

Die befristete Bewilligung wurde für die Schuljahre 2009/10 bis 2011/12 erteilt. Der Entscheid sei einstimmmig gefallen, betonte Kohler. Der Erziehungsrat behalte sich vor, die definitive Bewilligung nicht zu erteilen. Damit im Aargau eine Privatschule eine Bewilligung erhält, muss die Schule gesetzliche Auflagen erfüllen. Sie muss bei den Bildungszielen, dem Lehrplan und bei der Ausbildung der Lehrpersonen den öffentlichen Schulen zu entsprechen. Dies legt das Schulgesetz fest. (vin/sda)

Erstellt: 15.05.2009, 17:23 Uhr

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15 Kommentare

Stefan Zeller

15.05.2009, 20:11 Uhr
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Diese Form der Schöpfungslehre stellt die Aufklärung und die Reformation in Frage und rüttelt nicht zuletzt an den Fundamenten unserer modernen Demokratie. Es hat den Anschein als wäre den beteiligten Politikern dieser Teil unserer Geschichte nicht präsent. Man hält es kaum für Wahr das wir auch hier über das 'Fliegende Spaghettimonster' sprechen müssen. Antworten


Marco Wüthrich

15.05.2009, 19:06 Uhr
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Wer die Bibel genau liest wird feststellen, dass von ALLEN Schöpfungstagen ZUSAMMEN am Schluss des Berichts als von EINEM Tag geredet wird, d.h. in der Bibel muss ein Tag nicht ein 24-Stunden Tag bedeuten. Es heisst ja auch, dass bei Gott tausend(e) Jahre wie ein Tag sind. Die Bibel widerspricht nicht der Tatsache, dass die Erde Millionen Jahre alt sein kann,man sollte sie halt im Kontext lesen. Antworten




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