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Preisüberwacher gegen teureren Strom

Aktualisiert am 11.11.2008

Steigende Strompreise haben «deutlich negative Auswirkungen» für Wirtschaft und Haushalte. Dies sagt Preisüberwacher Stefan Meierhans. Er appelliert vor allem an Gemeinden und Kantonen.

Auch der Preisüberwacher schaltet sich in die Diskussion um steigende Strompreise ein: Er hält Gegenmassnahmen für notwendig. In seinem Newsletter bezeichnet der seit Oktober amtierende Preisüberwacher Stefan Meierhans die Preiserhöhungen als «Hemmschuh für die Wirtschaft». Besonders für KMUs, die viel Strom verbrauchten, könnten die Erhöhungen existenzbedrohend sein. Eine Gefahr sieht Meierhans aber auch für einkommensschwache Haushalte.

Bezüglich möglichen Gegenmassnahme nimmt Meierhans vor allem die öffentliche Hand in die Pflicht. Die Gemeinden und Kantone müssten darauf verzichten, mit erhöhten Konzessionsgebühren ihren Haushalt aufzubessern. Wie bereits der Bundesrat fordert auch Meierhans Masshalten vom Gemeinwesen.

Einen Überblick über die Preisveränderungen sei wegen der vielen Anzahl von Elektrizitätsversorgern schwierig zu erlangen, heisst es weiter. Auf Grund seiner Marktbeobachtung geht der Preisüberwacher aber von geplanten Erhöhungen von bis zu 56 Prozent für einzelne Verbraucher aus. Einige Nutzer können aber auch mit Abschlägen von bis zu 27 Prozent rechnen. (vin/sda)

Erstellt: 11.11.2008, 10:13 Uhr


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