Schweiz

Preisüberwacher bremst SBB aus

Die Billettpreise steigen Ende Jahr deutlich weniger stark als von der Bahn gewünscht. Bernerzeitung.ch/Newsnet zeigt die neuen Tarife.

1/6 Preisüberwacher Stefan Meierhans zwingt die Bahnen, ihre Billettpreise weniger stark zu erhöhen als gewünscht. (August 2010)

   

Umfrage

Die SBB erhöhen die Tarife um durchschnittlich 5,9 Prozent. Was meinen Sie zu den neuen Preisen?

Die Erhöhung ist vertretbar.

 
26.1%

Sie ist zwar zu hoch, aber ich ziehe keine Konsequenzen daraus.

 
29.3%

Zu hoch. Werde vermehrt aufs Auto umsteigen.

 
44.5%

Übersicht: Preiserhöhungen

Gewöhnliche Billette: 2,4 Prozent

Halbtaxabonnemente: 15 Franken

Generalabonnemente: 6,7 Prozent
Ausnahme: GA Kind, GA Plus Familia Kind, GA Plus Familia Jugend, GA Behinderte (keine Erhöhung)

Tageskarten normal: 5,6 Prozent

Tageskarten 9 Uhr: 7,5 Prozent, nur noch Mo-Fr gültig

Tageskarte Gemeinde: 15 Prozent, Abgabe nur noch in der jeweiligen Wohngemeinde

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Stichworte

Der für den nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2010 angekündigte Anstieg der Billettpreise für den öffentlichen Verkehr fällt tiefer aus als letzten Januar angekündigt. Die Tarife werden im Schnitt um 5,9 statt um 6,4 Prozent steigen.

Abstriche musste der Dachverband der Transportunternehmungen des öffentlichen Verkehrs in den Verhandlungen mit dem Preisüberwacher nur bei den Einzelbilletten und Streckenabonnementen machen. Bei diesen Produkten werden die Preise um 2,4 statt um 3,4 Prozent erhöht, wie der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) und der Preisüberwacher am Mittwoch bekanntgaben.

Halbtax bis 20 Prozent teurer

Die deutlichen Preisaufschläge auf den General- und Halbtax- Abonnementen akzeptierte Preisüberwacher Stefan Meierhans hingegen. So wird der Preis für das 1-Jahres-Halbtax um 15 Franken auf 165 Franken erhöht. Das 2-Jahres-Halbtax schlägt um 50 Franken auf 300 Franken auf, was 20 Prozent entspricht. 50 Franken beträgt der Aufschlag auch auf dem 3-Jahres-Halbtax, das neu 400 Franken kosten soll.

Das GA für Erwachsene in der 2. Klasse schlägt um 6,5 Prozent oder 200 Franken auf und soll neu 3300 Franken kosten. Für Jugendliche und Studierende soll es um 150 Franken auf 2400 Franken aufschlagen.

Teurere Gemeindetageskarte

Deutlich teurer wird die Gemeindetageskarte. Die Gemeinden müssen dafür ab dem 12. Dezember 1525 Franken mehr bezahlen. Die Gemeinden und der Preisüberwacher konnten den VöV aber überzeugen, auf die sogenannte 9-Uhr-Regel zu verzichten.

Der VöV hatte verlangt, dass die beliebten Abonnemente an Werktagen erst ab 9 Uhr gültig sind. Diese Massnahmen hatte der Gemeindeverband als inakzeptabel zurückgewiesen. Mit dieser Regel würden die Tageskarten kaum mehr nachgefragt, befürchteten die Gemeinden.

Parallelmarkt den Riegel schieben

Der VöV wollte mit dieser Massnahme die Attraktivität dieser Tageskarten mindern. Die Karten, die heute den Einwohnern für 30 Franken pro Tag angeboten werden und künftig 34 Franken kosten, hatten sich nämlich zu einem eigentlichen Konkurrenzprodukt für die normale Tageskarte entwickelt.

Dabei hat sich ein Parallelmarkt mit Zwischenhandel entwickelt. Dem will der VöV nun mit gezielten Massnahmen den Riegel schieben. So sollen die Gemeinden die Karten nur noch an ihre Einwohner auf ihrem Gemeindegebiet verkaufen. (bru/oku/sda/)

Erstellt: 04.08.2010, 10:29 Uhr

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41 Kommentare

Bruno Cosandey

29.11.2010, 19:44 Uhr
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Gut so. Jedoch wäre es wünschenswert, wenn eine Sonderkommission die Finanzierung und die Geldströme der SBB genau untersuchen würde. Die SBB hat gegenwärtig (ohne die NEAT und die damit verbundenen Bauten) die in der Geschichte grössten Investitionen zu tätigen, welche je gemacht wurden: Sie baut mehr als 100 Bahnhöfe komplett um oder neu. Dies zu finanzieren, überfordert selbst die SBB. Bezahlen Antworten


H.G. Nägeli

03.09.2010, 12:49 Uhr
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Wo bleibt die Anpassung meiner Rente entsprechend der angeblichen Teuerung bei der SBB (8.5 % beim GA)? Seit 6 Jahren fand bei mir jedenfalls keine Anpassung mehr statt ! Antworten


Markus Niederberger

02.09.2010, 18:50 Uhr
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@Meienhofer: Das Auto kostet vielleicht Frankenmässig etwas mehr, dafür spart man viele Nerven und auch die Gesundheit ist weniger gefährdet. Wenn ich an täglich überfüllte S-Bahnen denke, jeder zweite niesst oder hustet in die bereits stickige Luft, da kommt mir die Galle hoch. Des weiteren treiben die SBB eine unfaire Politik gegenüber Mitbewerbern oder den Kunden.Das wird sich irgendwann rächen Antworten


Michael Meienhofer

28.08.2010, 11:51 Uhr
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früher jammerten die Landwirte, heute die Zugspassagiere.Wenn der Neuwagenpreis erhöht wird, höre ich kein Jammern,wenn die Gastropreise erhöht werden, höre ich kein Jammen.es scheint so, dass viele Schweizer nicht mehr Rechnen können. Das GA ist immer noch billiger, das Zonenabo ebenfalls billiger als die eigene Karre-mal nachrechnen!Wer weiss schon bescheid,was sein eigenes Auto wirklich kostet? Antworten


André Niederdorfer

05.08.2010, 15:54 Uhr
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Das Problem sind nicht die Preise, sondern das was die SBB dafür bietet. Ständig überfüllte Züge zu Stosszeiten. Die WCs sind immer dreckig und man hat das Gefühl es wird nicht richtig geputzt. 1x am Tag? Es ist wirklich schlimm vorallem am Abend in den SBahnen, man wird buchstäblich an die Türe gequetscht weil alles so überfüllt ist. Und dafür noch Preiserhöhungen zu verlangen ist einfach frech. Antworten


Martin Karrer

05.08.2010, 12:48 Uhr
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Wie so die SBB immer teurer wird: 1. die SBB und das Personal müssen eine vom Bund unvollständig ausfinanzierte Pensionskasse subventionieren, 4000 Mio. hat der Bund zu wenig bezahlt. 2. der Bund hat bei der pseudo Privatisierung einen Schrotthaufen hinterlassen und den Angestellten gesagt, jetzt macht mal eine bessere Eisenbahn mit weniger Geld vom Bund, wir wollen die Steuern für Reiche senken. Antworten


Ive Bertrand

05.08.2010, 07:18 Uhr
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Der Aufschlag der SBB-Billette ist das Ergebnis der Politik unserer Grünen-Politiker in Bern. ''Der Kluge fährt im Zuge''. Der Zug ist nicht umweltfreundlicher und so viel billiger als das Auto. Ein Grund mehr für mich, mein geliebtes Auto wieder vermehrt zu benutzen. Antworten


Lukas Kubin

04.08.2010, 21:23 Uhr
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Solange ich Singlewar, war die SBB attraktiv. Jetzt mit Frau und Tochter beginne ich mir auch zu überlegen, ob nicht die Anschaffung eines möglichst umweltverträglichen Autos langsam angebracht ist. Nebst der Flexibiltät sind für mich die Kosten mittlerweilen ein wichtiger Faktor. Und wie auch immer gerechnet wird: familienfreundlich ist die Tarifstruktur der SBB aber ganz und gar nicht. Antworten


rene a. meier

04.08.2010, 19:53 Uhr
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liebe sbb: schlagt nur weiter auf. ich werde mein halbtax fortwerfen und längere distanzen mit dem auto zurücklegen. Antworten


Manu Vanco

04.08.2010, 18:04 Uhr
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ich finde den preisaufschlag nicht gerechtfertigt, weil man von so einem kleinen reichen land, wo nicht erst seit gestern zug-gefahren wird, schon erwarten kann, dass es funktioniert. Das ist kein luxus was die SBB bietet, sondern das niveau von unserer gesellschaft, welches fordert, dass der service hoch ist. SBB soll mal publizieren, was was Sie an den nachtzuschlägen einsackt und an den bussen Antworten


Alois Leimgruber

04.08.2010, 17:56 Uhr
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Solange unseren Herren Parlamentarier ihr gratis 1.Kl. GA haben spielen doch die Preiserhöhungen für das gemeine Fussvolk keine Rolle. Im übrigen ist das nur Kosmetik was der Preisüberwacher da fertiggebracht hat. Die SBB ist für mich zum Luxus geworden ! Antworten


Norbert Rufer

04.08.2010, 16:54 Uhr
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@A. Frey. Natürlich, aber im Unterschied zu Ihnen bin ich noch in der Lage, mir über dieses simple Beispiel hinaus meine Überlegungen zu machen und komme immer noch zum Schluss, dass der ÖV, speziell die SBB, im Verhältnis ein sehr gutes Angebot bietet. Antworten


christoph scheidegger

04.08.2010, 16:21 Uhr
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nicht zu unterschätzen ist auch der wert der alltäglichen sicherheit, die die SBB hoffentlich auch weiterhin (zuverlässig...!) beibehalten wird. - das beispiel aus der "berner zeitung", wonach der 5-jährige bub, aus dem zug baden-bern, seinem vater zurückgegeben werden konnte, ist eigentich eine gute reklame für die SBB...! möglicherweise wird aus dem knirps eines tages ein lokomotiv-führer...? Antworten


Harry Wyder

04.08.2010, 16:07 Uhr
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Alles was der Mann oder Frau braucht,schlägt massiv auf.Warum?Man sollte vermehrt keine GA an das Bundespersonal gratis abgeben und dann erst noch unpersönlich.Dies ist eine Frechheit dem Normalbürger gegenüber.Der Preisüberwacher sollte sich schämen,dass er dies nocht nicht abgeschafft hat! Antworten


Florian Löwnesberg

04.08.2010, 15:02 Uhr
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Bravo Preisüberwacher, Sie wissen sich selbst sehr seeeehr gut zu verkaufen. Macht doch der Tagi und andere eine fette Schlagzeile "Preisüberwacher bremst SBB aus" und ich freue mich. Lese dann den Artikel und bin so was von enttäuscht ... für das kleine Resultätchen brauchen wir Ihnen Ihr stolzes Salär nicht zu zahlen. Mein Lohn kann mit mit diesen Erhöhungen nie mithalten, seit Jahren - was nun? Antworten


Ornella Meier

04.08.2010, 14:35 Uhr
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Es ist schön zu sehen, wie alles teurer wird. Sogar der öffentliche Verkehr darf immer und immer wieder aufschlagen. Ich verdiene aber leider seit 15 Jahren immer gleich viel. Beinahe hätte ich noch eine Lohnreduktion auf natürlich freiwilliger Basis hinnehmen dürfen. Wieso wird der ÖV eigentlich teurer, auch wenn ich nicht mehr Angebote nutzen kann und auch nicht will und brauche? Antworten


Paul Dettling

04.08.2010, 14:30 Uhr
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Ja steigen sie doch endlich bitte alle aufs Auto um. Ich für meinen Teil werde mich über pünktliche, saubere, leere Züge freuen. Egal wie ich rechne, vor allem beim GA ist das Preis/Leistungsverhältnis nach wie vor ungeschlagen, etwas Vergleichbares und ähnlich Bequemes gibts weltweit nicht. Antworten


Bruno Bänninger

04.08.2010, 14:25 Uhr
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Die Mänätscher in Staatsbetrieben SBB und PTT haben ein Hauptproblem: Die Kunden. Gäbe es keine Kunden, hätte es genügend Platz in den Wagen, das Klima würde stimmen, Personal könnte entlassen werden, niemand würde motzen. Und die Spitzenleute können weiter dösen, statt kreativ zu arbeiten. Schon bald kommt ein teurer Berater und präsentiert die Lösung: Schafft die Kunden ab. Alle Probleme gelöst. Antworten


Abdul R. Furrer

04.08.2010, 14:09 Uhr
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@Tobias Schlegel : Ihre Milchmädchenrechnung geht nicht auf. Mit dem Auto fahren Sie von Haustür zu Haustür, mit dem Zug wohl kaum ! Beispiel : Basel - Kreuzlingen Auto 90-100 Minuten, Bahn 210 Minuten, jeweils ab Domizil bis Ziel. Ist Zeit für Sie kein Geld ? Antworten


Tobias Schlegel

04.08.2010, 13:52 Uhr
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@M. Müller: Und wenn der Vergleich "total" hinkt, gibt es trotzdem Leute die sich ins Auto setzen und sagen es ist günstiger so. Eine Autofahrt auf dieser Strecke ist für mich wesentlich anstrengender, wie die Zugfahrt. Ergo habe ich mehr vom Abend zuhause, weil entspannter. Muss jeder für sich selbst abschätzen, aber der Preis darf kein Argument gegen die SBB sein! Antworten


Adrian Frey

04.08.2010, 13:49 Uhr
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@ John Mahoe: Da liest man aber sehr viel Neid zwischen ihren Zeilen... Antworten


Ernst Jeker

04.08.2010, 13:35 Uhr
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Tolle Leistung unseres Preisüberwachers. Für Einzel- und Streckenbillette konnte er den Preisaufschlag um sage und schreibe 1% !! auf 2,4% senken. Die enormen HA- und GA-Aufschläge erachtet er als gerecht. Damit müsste es möglich sein, die vielen geschlossenen Zug-WCs' wieder zu öffnen und mehr Zugbegleiter zur Fahrgastsicherheit einzustellen. Nächtliche Fahrten sind purer Horror. Antworten


Adrian Frey

04.08.2010, 13:29 Uhr
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@ Norbert Rufer; Sorry, aber haben sie den Kommentar von Tobias Schlegel überhaupt gelesen, bzw. verstanden? So nur von wegen bis zur Nasenspitze denken... Antworten


John Mahoe

04.08.2010, 13:25 Uhr
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@Frey! Sie haben recht. Ich bin höchst unfreundlich zu Kontrolleuren. Aber dies auch erst seit ich gemerkt habe wie sie arbeiten. Antworten


alfred bleuler

04.08.2010, 13:21 Uhr
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der preis ist das eine, ---- doch die SBB schikaniert ihre kunden mit immer neuen unverständlichen bedingungen ----- so ist das billet nur noch an einem tag gültig und man/frau muss den reisezug angeben. ---- d.h. wenn ich morgen von zürich nach basel fahren will und noch sicher bin auf welchen zug es reicht kann ich noch kein billet kaufen --- und wenn ich dann am schalter schlange stehe ??? Antworten


Alois Amrein

04.08.2010, 13:09 Uhr
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Sehr dürftiges Resultat des Preisüberwachers. Er konnte gerade 10 Mio. von 150 Mio. Fr. Preiserhöhungen einsparen. Das sind nicht mal 10 Prozent. Kommt eher einer Alibi-Übung gleich als einer wirklichen Intervention. Die Folge ist, dass viele auf den Privatverkehr umsteigen, ich auch. Antworten


Mike Müller

04.08.2010, 13:09 Uhr
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@Tobias Schlegel: Klar ist das Auto teurer. Das ist auch nichts neues und kein Wunder. Aber der Vergleich hinkt völlig weil man das "Angebot" überhaupt nicht vergleichen kann (Auto: flxeible Abfahrtszeiten, Tür-zu-Tür, fährt auch nachts, eigenes Abteil, Klimaanlage auch im Regionalverkehr, Mitnahmerecht für 3 weitere Passagiere, Gepäckladeraum der auch als Schliessfach genutzt werden kann, etc.) Antworten


Norbert Rufer

04.08.2010, 12:59 Uhr
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@T.Schlegel. Würden mehr Leute wie Sie, weiter als bis zum Nasenspitz denken und nicht immer nur pauschal gegen Preiserhöhungen meckern, so würden wohl noch einige weitere feststellen, wie günstig (im Vergleich zum Individualverkehr) und wie zuverlässig und sauber (im Vergleich zum Ausland) unsere Bahn tatsächlich ist! Antworten


Adrian Frey

04.08.2010, 12:55 Uhr
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@ John Mahoe; Kontrolleure sind eben so freundlich wie die Gäste es sind. Von 100 Fahrgästen vermögen vielleicht 5 "Guten Tag", "Grüezi" oder "Hallo" zu sagen, der Rest schaut aus der Wäsche als gingen sie an eine Beerdigung. Sowas färbt halt ab. @ Werner Kiel; Tarif-Zonen sind eine Geburt der Verkehrsverbünde & die wiederum sind dem Kanton unterstellt. Die SBB haben da wenig bis nichts zu sagen. Antworten


Robert Koch

04.08.2010, 12:44 Uhr
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Der Leittitel tönt wie ein schlechter Witz, der Preisüberwacher ist voll auf die Linie des VÖV und der SBB eingeschwenkt. Das Beispiel dafür liefern die neuen GA-Preise: GA Senior 2. Klasse neu CHF 2'550.00, Aufschlag CHF 200.00 = 8.5%! GA-Plus Duo Partner 2. Klasse neu CHF 2'300.00, Aufschlag CHF 200.00 = 9.5%! Antworten


urs schenker

04.08.2010, 12:43 Uhr
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Seien wir doch ehrlich, das Auto ist immer teurer. Wenn man sich umsieht, in wie wenigen autos mehr als eine Person fährt. Das Auto ist bequemer, aber sicher nicht billiger. Warum sind die Züge auf den Hauptachsen immer überfüllt in den Stosszeiten? Wäre das Auto günstiger würden sicher viele Pendler auf das Auto umsteigen. Klar, wenn ich statt 20 Min, mit dem ÖV 50, ist das Auto verlockender... Antworten


Walter Kundert

04.08.2010, 12:40 Uhr
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Preise erhöhen und gleichzeitig Serviceabbauen und noch dazu märchen von unverspäteten Zügen erzählen. Ein Dienstleistungsunternehmen ist es zudem auch nicht, sondern eher vielmehr ein uralter Staatsbetrieb. SBB ist leider nicht mehr besser als DB und SNCF... leiderleider gleichtiefens Niveau Antworten


Alois Amrein

04.08.2010, 12:36 Uhr
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Wo bleibt meine Lohnerhöhung von 5,9 Prozent? Die massive Preiserhöhung ist ein Grund mehr, auf den öffentlichen Verkehr zu verzichten. Immer höhere Preise, immer schlechtere Leistung. Antworten


John Mahoe

04.08.2010, 12:11 Uhr
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SBB steigt ab. Kontrolleure krass unfreundlich. An Bahnhöfen nur noch Automaten, Tarifsysteme, die man nicht mehr versteht. unglaublich. SBB ist absteigerin des Jahres, für mich langsam eines der schlechesten unternehmen der CH Antworten


rolf kuhnert

04.08.2010, 12:00 Uhr
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na bravo! Ich habe volles Verständnis für gewisse Tarifanpassungen. Aber Bespiel Tageskarte für Gemeinde: Bisher musste die Gemeinde eine Karte an 326 Tagen verkaufen, neu an 333 Tagen, damit die Kosten gedeckt werden können. Da wird manche kleinere Gemeinde ihr Angebot überprüfen. Und wen triffts? Wirklich äusserst sozial. Antworten


Walter Hess

04.08.2010, 11:56 Uhr
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Unsere Bahnen sind sauber, komfortabel, und es fahren viele Züge. Was wir beanstanden sind die Schliessungen der Bahnhöfe. Spezialwünsche nehmen die Automaten nicht entgegen, und wir z.B. müssen deswegen immer zum Bahnhof Schaffhausen fahren. Wir schätzen das Halbtaxabo und den 9-Uhr-Pass für unsern Kt. Zürich. Letzterer ist eine Glanzleistung der SBB! Freundliche Grüsse W. und R. Hess Antworten


Ronald Rüegg

04.08.2010, 11:54 Uhr
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Ob nun die Preise um 6,4 % oder 5,9 % erhöht werden ist doch makulatur. Das Ganze ist ein Witz! Hr. Meierhans hat einen grossen Wirbel ohne wirkliches Resultat veranstaltet. Er hält seine politische Karriere am Laufen und die SBB vergrault ihre treuesten Kunden (Halbtax, GA, etc.)! Die Preise bei den SBB steigen, während die Qualität stark nachlässt - nicht mal mehr der Gang aufs WC ist garantiert Antworten


Tobias Schlegel

04.08.2010, 11:44 Uhr
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Kostenrechnung Zofingen - Bern: SBB: GA-Kosten 275.-/Monat (jährlich bezahlt) Auto: Benzinverbrauch = 7l/100km Benzinkosten = 1.60.-/l 70km/Weg = 140km/Tag x 20 Arbeitstage = 2800km/Monat / 100 = 28 x 7l = 196l/Monat x 1.60.- = 313.60.-/Monat nur Benzinkosten Gleiche Rechnung mit 0.50.-/km = 1400.- Kosten für Autofahrt zw. Bern u. Zofingen inkl. Verschleiss. SBB = günstiger! Antworten


Bruno Kienast

04.08.2010, 11:35 Uhr
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Warum muss das Billiett immer teurer werden..eigentlich sollte genau das gegenteil der Fall sein, den die vorgesehene verteuerung trifft x-tausend Pendler, die Tag für Tag Zug fahren. Wenn man das Auto von der Strasse haben will, gibt es nur eine alternative eine Preisgünstige Bahn. Antworten


Peter Meier

04.08.2010, 11:26 Uhr
Melden

Wenn er die Verantwortung übernimmt, wenn es zum ähnlichen Szenario kommt wie bei der MGB, dann ist das okay... Ich fahre täglich Zug, und ich weiss, auf welchen Strecken die Federung den Wagenkasten mittlerweilen kaum mehr aufzufangen vermag. Es gibt tagtäglich starke Schläge, die früher oder später zur Entgleisung führen könnten. Und dies bei hoher Geschwindigkeit, wahrlich ein unschönes Bild... Antworten


Werner Kiel

04.08.2010, 11:23 Uhr
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Die SBB sollte endlich mal die Weltfremden Zonengrössen im Nahverkehr überarbeiten. Es ist doch fern jeder Vernunft fast 50 Zonen in einen Kanton zu stopfen! Wenn man die Tarif-Zonen im internationalen Vergleich betrachtet haben wir auf vergleichbarer Fläche fast 10mal mehr Zonen! Antworten



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