Schweiz

Präsidenten kleiner Schweizer Städte verdienen grosses Geld

Die Stadtpräsidentin von Zürich, Corine Mauch, verdient 242'700 Franken im Jahr. Doch wer glaubt, das Oberhaupt der mit Abstand grössten Schweizer Stadt habe auch den grössten Lohn, der irrt.

Hier verdient der Stadtpräsident mehr als Corinne Mauch in Zürich: Baden.

Hier verdient der Stadtpräsident mehr als Corinne Mauch in Zürich: Baden.

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Löhne der Stadtpräsidenten

Basel-Stadt: 296'751 Franken
St. Gallen: 260'023 Franken
Biel: 258'000 Franken
Luzern: 257'342 Franken
Baden: 245'000 Franken
Zürich: 242'700 Franken
Solothurn: 242'023 Franken
Aarau: 236'356 Franken
Bern: 222'365 Franken
Zug: 203'925 Franken

Der Ammann der 20-mal kleineren Stadt Baden etwa bezieht 245’000 Franken, der Stadtpräsident von Frauenfeld 252’700 Franken und derjenige von Biel 258’000 Franken. Dies schreibt die Zeitung «Sonntag». Der höchste Lohn wird in Basel bezahlt: Guy Morin verdient 296’751 Franken im Jahr.

Nicht alle Stadtpräsidenten halten ihr Salär für gerechtfertigt. Der Ammann von Davos senkt sich aufs neue Jahr freiwillig den Lohn – um 11’000 auf nunmehr 199’000 Franken im Jahr.

BDS denkt über Initiative nach

Anderen Stadtpräsidenten will der Bund der Steuerzahler (BDS) nun an die Lohntüte: Insbesondere die hohen Gehälter der verhältnismässig kleinen Städte im Aargau sind dem BDS-Präsidenten Alfred Heer ein Dorn im Auge. Deshalb will die Schutzvereinigung der Steuerzahler prüfen, ob eine Volksinitiative für eine Lohn-Limitierung – insbesondere in Aarau und Baden – sinnvoll wäre.

Wenig erfreut zeigt sich über dieses Vorhaben der Aarauer-Stadtammann Marcel Guignard, dessen Salär mit 236’356 Franken Einkommen knapp 14’000 Franken über jenem des Berner Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät liegt.

Erstellt: 27.12.2009, 21:10 Uhr

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